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Dienstag, 5. Januar 2021

Permanent Record: Meine Geschichte - Edward Snowden

 

Titel: Permanent Record: Meine Geschichte
Autor: Edward Snowden

Originaltitel: Permanent Record

Verlag: Fischer TB

ISBN: 978-3596700691

Euro: 12,00

Veröffentlichungsdatum: September 2020

Seiten: 432

Serie: nein

Come in: Kauf

 

 

 

 

Inhalt/Klappentext

Mit 29 Jahren schockiert Edward Snowden die Welt: Als Datenspezialist und Geheimnisträger für NSA und CIA deckt er auf, dass die US-Regierung heimlich das Ziel verfolgt, jeden Anruf, jede SMS und jede E-Mail zu überwachen. Das Ergebnis wäre ein nie dagewesenes System der Massenüberwachung, mit dem das Privatleben jeder einzelnen Person auf der Welt durchleuchtet werden kann. Edward Snowden trifft eine folgenschwere Entscheidung: Er macht die geheimen Pläne öffentlich. Damit gibt er sein ganzes bisheriges Leben auf. Er weiß, dass er seine Familie, sein Heimatland und die Frau, die er liebt, vielleicht nie wiedersehen wird.

Ein junger Mann, der im Netz aufgewachsen ist. Der zum Spion wird, zum Whistleblower und schließlich zum Gewissen des Internets. Jetzt erzählt Edward Snowden seine Geschichte selbst. Dieses Buch bringt den wichtigsten Konflikt unserer Zeit auf den Punkt: Was akzeptieren wir – und wo müssen wir anfangen Widerstand zu leisten?

 

Donnerstag, 19. April 2018

Was ist "Spaghetti Fantasy"?

In der Auslage eines gut sortierten Buchladens stieß ich auf ein Buch in italienischer Sprache, das mit "Spaghetti Fantasy" untertitelt war. Da ich dieser wunderbaren Sprache leider nicht mächtig bin, habe ich mir den eigentlichen Titel nicht gemerkt, aber der Untertitel hat es mir angetan. Auf der Suche nach einer Definition stieß ich auf zwei interessante, phantastische Projekte.

1.
Bei besagtem Buch handelte es sich um eine Anthologie, die den Titel "Zappa e Spada" ("Zauber und Schwert") trägt und im Februar 2018 bei Acheron Books erschienen ist. Die Initiatoren dieser Antho wollen mit dem Begriff "Spaghetti Fantasy" die Fantasy Italiens (wieder) sichtbar machen. Offenbar ist "all’italiana" in den Buchgeschäften des Landes nicht sehr gefragt, wie sich HIER nachlesen lässt.
Die Geschichten in der Antho sollen mehr in Richtung "The Witcher" gehen, keine hehren Ritter oder artige Prinzessinnen enthalten, sondern Diebe, Barbaren, Kurtisanen und böse alte Hexen. Eben ganz in Tradition der Sword & Sorcery.
Inspiriert wurde der Begriff von der Bezeichnung "Spaghetti Western".*
Antihelden, Schurken, "Schwertkämpfer ohne Namen" (Stichwort: Nobody), Kopfgeldjäger - in Geschichten, die blutig und schmutzig sind. Staubige Straßen, öde Dörfer und ein hartes Leben abseits von Imperien und Megacitys, gelebt von eher zynisch veranlagten Figuren. Keine Moral. Und natürlich alles mit italienischem Flair, sowohl geografisch, als auch mythisch und ein bisschen historisch!
Obige Quelle drückt es ungefähr so aus: "Welten, wo alle Männer stark und alle Frauen schön sind, das Leben immer abenteuerlich und es für jedes Problem eine einfache Lösung gibt."
Ich wünschte, ich könnte die Anthologie lesen.


2.
Als ich den Begriff näher herangesucht habe, stieß ich auf ein interessantes Projekt aus Österreich, das wohl einst mit "Ein Zwerg und ein Orc stehen am Würstlstand" begann.
"Wienerland", das von TV-Serien wie "Game of Thrones" und "The Walking Dead" inspiriert wurde, ist als filmische Umsetzung in Staffel 1 mit 6 Folgen á 50 Minuten geplant. In der österreichischen Fantasy-Western-Serie in englischer Sprache sind die Menschen um die Jahrtausendwende herum aus Platzgründen auf große Schiffe gestiegen und zu einem anderen Kontinent gesegelt. Dort angekommen stellen sie fest, dass sie nicht allein sind und sich Grund und Boden mit allerlei magischen Geschöpfen teilen. Diese wurden von den Menschen unterworfen, von denen allerdings nicht alle glauben, dass dies rechtens ist. Magie im Western-Setting existiert ebenso. Einigen Interviews zufolge soll es auch an starken Frauenfiguren nicht fehlen.
Leider gibt es seit etwa 2016 keine neuen Informationen mehr, auch nicht in den Social Media Kanälen.
Nach dieser Quelle wird Idee und Umsetzung von "Wienerland" zu einem neuen Genre, der "Spaghetti Fantasy" verschmolzen. Dabei bezieht sie sich auch auf den "Spaghetti Western"-Begriff, als vor mehreren Jahrzehnten quasi eine neue Ära des Western eingeleitet worden ist. Fantasy war bisher zu "sauber"? Mhm.
In diesem Interview, geführt mit den Machern von "Wienerland" gibt es noch einige Einzelheiten zu Inhalt und Umsetzung.
Ein wenig war ich an "Firefly" erinnert und finde es schade, dass das deutschsprachige Projekt nicht auch in deutscher Sprache gedreht wurde. Vielleicht waren dahingehend die Ambitionen zu hoch gegriffen. Und die Naziähnlichen Gestalten vielleicht auch.
Abgesehen davon klingt es doch eigentlich gar nicht so schlecht. Durch ein fehlendes Impressum war nachfragen leider nicht möglich. Schade.

Vor 20 Jahren wurde die Rebellion der Andersartigen niedergeschlagen. Die Ermordung der letzten Apéiri, ihrer Anführerin Shayariel, beendete einen verbitterten Kampf um Akzeptanz und Gleichheit.
Die Verwüstung des Landes und die vorherrschende Ressourcenknappheit lassen die Jahre des Wiederaufbaus zum Überlebenskampf werden. Wer nicht einer Seuche oder plündernden Gangs zum Opfer fällt, landet vermutlich in den Fängen eines wilden Monsters. Sowohl die heuchlerisch betriebene Integration der Andersartigen – jener Wesen, die sich aufgrund ihrer Mutationen deutlich von den Menschen unterscheiden – als auch die gnadenlose Jagd des Imperiums auf „Magische“, führt zu Aufständen und grausamen Hinrichtungen.
Die größte Metropole und gleichzeitig das handelstechnische Zentrum „Motherstown“, wird umgeben von der Außenzone mit ihren weiten Ebenen, verwahrlosten Dörfern und gesetzlosen Gestalten.


*"Spaghetti Western" wird auch als Italowestern bezeichnet und ist ein in den 1960ern entstandenes Sub-Genre des Westerns, das von italienischen Produktionen dominiert wurde. Wer sich näher dafür interessiert, sollte die große Suchmaschine bemühen, es lohnt sich.

Dienstag, 14. Juni 2016

(Plausch) Das neue Portal rund um Romance in Buch, Film & Co

Liebesbrief an einen Neuanfang von Tina Dick


Was tun, wenn man plötzlich vor dem Nichts steht? Diese Frage überfiel mich letzten November wie aus heiterem Himmel. Zehneinhalb Jahre hatte ich meine Energie, mein Herzblut, meine Leidenschaft in ein Liebesromanmagazin gesteckt, um dann durch einen Telefonanruf informiert zu werden, dass es eingestellt wurde. Ich kann nicht mehr sagen, wie viele Tage ich neben mir stand, aber ich weiß noch sehr genau, dass ich mich wie amputiert gefühlt habe.

Wer an einer Sache hängt, der kann nicht von heute auf morgen umschalten und so tun, als mache es nichts aus, dass sie einem genommen wurde. Neben der Wehrlosigkeit und der menschlichen Enttäuschung kam bei mir dieses Gefühl auf, ein Jahrzehnt meines Lebens verschwendet zu haben. Und das war unglaublich bitter – mal ganz davon abgesehen, später auch noch feststellen zu müssen, dass man um sein Geld geprellt wird.

Mein Selbstvertrauen lag also am Boden. Und an manchen Tagen konnte ich mir nicht vorstellen, irgendwann mal wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Doch es gab Menschen, die mir in dieser schweren Zeit den Weg geleuchtet haben. Es mag eine Binsenweisheit sein, aber sie stimmt einfach: Die wahren Freunde erkennt man in der Not.

Zudem war ich nicht allein. Auch andere waren von diesem Aus betroffen. Und sie bestärkten mich in meinen anfangs noch zögerlichen Überlegungen, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Doch was? Der Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt floriert ja nicht unbedingt. Und ein wohlhabender Gönner war ebenso wenig in Sicht wie ein Lottogewinn. Mit einer reichen Oma war ich auch nicht gesegnet.

Ich wusste nur, dass ich das, was ich so lange gemacht hatte, was ich sehr gut konnte und wozu ich einen immensen Wissensschatz aufgebaut hatte, nicht einfach aufgeben wollte. Schon gar nicht kampflos. Und mir wurde immer klarer, dass ich das auch gar nicht musste. Wozu gibt es schließlich das Internet?

Tja, wozu? Anscheinend dazu, Menschen wie mich, die das genaue Gegenteil eines „digital natives“ sind, sich ziemlich klein und blöd vorkommen zu lassen, wenn sie sich daranmachen, die Idee eines Online-Magazins umzusetzen. Hey, ich hatte doch irgendwann auch gelernt, nebenbei noch einen Blog zu betreuen und Facebook zu nutzen. Eine eigene Webseite zu erstellen, ist allerdings ein ganz anderes Kaliber, wie ich bald feststellen sollte. Vor allem, da ich sie ja professionell aufziehen wollte und nicht als Hobbyprojekt.

Gesagt, getan! Dank vieler guter Tipps und einiger Unterstützer, an die ich mich bei Fragen wenden konnte, wusste ich, dass ich mir erst einmal eigenen Webspace zulegen musste. Das konnte sogar ich hinbekommen. Nur ging das auch einher mit der Registrierung eines Domainnamens. Den Namen meiner alten Wirkungsstätte durfte ich ja nicht übernehmen.

Als ob ich davon nicht schon genug gehabt hätte, erwarteten mich wieder ein paar schlaflose Nächte. Der Name sollte zu Liebesromanen passen, einen aber nicht sofort mit der Nase darauf stoßen. Ich wollte schließlich meine neu gewonnene Freiheit nutzen, auch mal in andere Gefilde vorzustoßen, ob das nun ein Thriller ganz ohne Liebe war oder auch ein Sachbuch. Auch mit Filmen wollte ich mich weiter beschäftigen. Und vielleicht sogar ab und zu mit ganz anderen Sachen, die mein Interesse weckten.

Da ich auch weiterhin mit englischsprachigen Autoren, die einen großen Anteil am hiesigen Liebesromanmarkt haben, zusammenarbeiten wollte, musste die Seite obendrein einen Namen bekommen, der entweder leicht auszusprechen oder – wie bei der nicht mehr existenten Zeitschrift – gleich englisch war. Irgendwann setzte sich dann das Bild vom siebten Himmel und Wolke sieben in meinem Hirn fest.

Da gab es jedoch mehrere Probleme. Bei so gängigen Redensarten eine Kombination zu finden, die noch nicht als Domain registriert war, schien ziemlich aussichtslos. Und international könnte das auch schwierig werden. Zwar gibt es „seventh heaven“, aber die englischsprachige Welt schwebt auf einer anderen Wolke, nämlich „on cloud nine“.

Da ich mich, was das Logo – ja, das war ja auch noch zu erledigen – anging, aber inzwischen an den Wolken festgebissen hatte, probierte ich immer weiter herum. Selbst im Schlaf. Und irgendwann war er dann da, der Name: Walking in the Clouds – Das Portal rund um Romance in Buch, Film & Co.

Die erste Hürde war geschafft. Und ich war es bald auch, denn es sollten noch viele weitere folgen. Bis ich richtig loslegen konnte, gingen noch Wochen, ach was, Monate ins Land. Wenn ich jetzt zurückdenke, wie ich Blut und Wasser geschwitzt habe … wie ich ewig nach einem geeigneten Wordpress-Theme gesucht habe und noch einmal genauso lang gebraucht habe, um es zu installieren … wie ich an manchen Tagen am liebsten alles hingeschmissen hätte … wenn ich oft nur noch Bahnhof verstand … am Ende habe ich mich doch durchgekämpft. Und darauf bin ich ein bisschen stolz.

Nein, dieses Baby kann mir jetzt keiner mehr wegnehmen. Endlich kann ich mich wieder dem widmen, was ich nicht nur liebe, sondern auch richtig gut kann und was mir wieder Spaß macht: mich ausgiebig mit dem Liebesromangenre beschäftigen, Bücher und Filme vorstellen, Interviews führen, Autoren und Verlagen eine Plattform und Anregungen liefern, sich und ihre Werke zu präsentieren, Leser mit interessanten Informationen versorgen und sie über den Tellerrand, der von Presse- und Marketingabteilungen festgelegt wird, hinausschauen lassen. Vor allem aber möchte ich weiterhin zeigen, was das Liebesromangenre in seiner Vielfalt alles zu bieten hat.

So stolz wie ich bin, so dankbar bin ich auch, denn dieses Unterfangen wäre alleine nie möglich gewesen. Und so möchte ich damit schließen, mich bei all jenen zu bedanken, die an mich geglaubt haben, auch als ich selbst das nicht konnte, die mich so tatkräftig unterstützt haben – und es noch tun –, mir mit Rat und Tat zur Seite standen oder mir einfach ihr Vertrauen geschenkt haben.

Wer jetzt neugierig geworden ist, den lade ich herzlich ein, sich einmal bei Walking in the Clouds und seinen Social-Media-Kanälen umzuschauen.

http://www.walking-in-the-clouds.de/

Mittwoch, 30. Januar 2013

E-Book-Aktion "Dollar Daze"


Vom 30. Januar bis zum 3. Februar wird eine weitere Aktion verschiedener E-Book Autoren in englischer Sprache stattfinden.
Die achtzehn Autoren und ihre Werke sind HIER zu entdecken.


In a province where magic is forbidden and its possessors are murdered by the cruel Praetor, young Ilan, born with the powerful gift of her ancestors, has only one hope for survival. Concealment. In the shadow of Dimmingwood, she finds temporary protection with a band of forest brigands led by the infamous outlaw Rideon the Red Hand.
But as Ilan matures, learns the skills of survival, and struggles to master the inherent magic of her dying race, danger is always close behind. When old enemies reappear and new friendships lead to betrayal, will her discovery of an enchanted bow prove to be Ilan’s final salvation or her ultimate downfall?


Astronomers have predicted that Earth will pass through the tail of a comet. They say people will see colorful sunsets and, best of all, a purple moon. But nobody predicts the lightning-fast epidemic that kills older teens and adults. Space dust from the comet contains bacteria that attack the human hormones responsible for puberty.
Abby Leigh awakens to a classmate banging on the door, sees a truck crashed, and finds her baby sister, Toucan, crying out for breakfast. She soon discovers why Dad hasn't fed Toucan.
Abby struggles to care for her brother and sister while scientists in quarantine race to find a cure. Meanwhile, the time bomb of adolescence ticks louder the older Abby gets.


In the court of the Tremontine king, political struggles, assassination attempts and sexual intrigue surround the newly arrived Prince Temmin. The sheltered, immature young man flounders until he finds an ally in Teacher.
Teacher is unlike anyone Temmin's ever met: magical, immortal and the keeper of the royal family's secret history, hidden in a magic book. When Temmin reads it he becomes his ancestors, experiencing everything they feel in even their most intimate moments.
At first it's exhilarating. But as Teacher's lessons continue, they force Temmin to consider hard questions of duty, consent, responsibility and choice--and to confront not just his forefathers' sins but his own.
When the gods of Love and Desire call Temmin to serve them for two years, he faces the very questions raised in Teacher's lessons. The King believes an old prophecy: if Temmin joins the Lovers' Temple the monarchy will end. The gods are irresistible, but the King is implacable. Now Temmin must decide which is more dangerous--defying his father or defying the gods.

Montag, 1. Oktober 2012

Ausblick auf den Blog im Oktober


Das war der September

Im September ist Roxanne St.Claires erster Jugendroman erschienen, in Berlin fand das Trash-Filmfestival statt und binooki veranstaltete einen litararischen Foto-Contest.
Den Autorenplausch bestritt Sylvie Wolff und leider wird es Jeanne C. Steins "Anna Strong"-Reihe wohl erst einmal nicht mehr auf Deutsch zu lesen geben. Warum man sich als Leser am Kopf kratzt, wenn man von einem (Indie-)Autoren hört, er betreibe das Schreiben nur als Hobby, gab es in "Kurz gedacht".

Leider war ich das erste Mal in all meinen Bloggerjahren gezwungen, einen Follower im GFF zu blocken. Ich wusste bisher nicht einmal, dass dies überhaupt geht. Spam hat dort jedoch absolut nichts zu suchen. Und falls sich jemand gewundert hat: Ich habe zusätzlich gleich ein paar Follower aussortiert (nachdem ich einmal wusste wie es geht), die es schon gar nicht mehr gibt.
Wie sieht es eigentlich mit Euch aus, wisst Ihr, wer da so allem in Eurem GFF rumhängt?

Ich habe Bloglovin entfernt. Es war eine nette Spielerei, aber so wirklich hat es mir nichts gebracht. Jene Blogs, denen ich dort gefolgt bin, stehen bei mir in der Blogroll, so dass auch die E-Mail über neue Beiträge in diesen Blogs nur mein Postfach unnötig vollgestopft hat. Abgesehen davon funktionierte ein Besuch dort ohne Anmeldung nicht, wurde ich nur auf die Seite "page not found" geführt. Für alle, die mir gefolgt sind, tut es mir sehr leid, aber Ihr müsst es jetzt wie ich auf die herkömmliche Art machen.

Leider hat der Bloganbieter nun endgültig das alte Bearbeitungssystem abgeschaltet. Da ich es bis zum Ende verwendet habe, als eine Art stillen Protest gegen das neue, muss ich jetzt schauen, wie ich zurecht komme. Bei meinem mehrwöchigen Test des neuen Systems bin ich leider nicht klar gekommen. Gerade was das Einsetzen von Bildern/Covern anging, funktionierte erst einmal nichts mehr so richtig. Es könnte also hier und da zu kleineren unbeabsichtigten Änderungen im Layout kommen.

Rezensiert:

Dienstag, 3. Juli 2012

Snippets - Literatur News im Juni


Aufgrund von starkem Zeitmangel meinerseits diesmal nur eine kleine Auswahl.

Schreiben:

Danke an T.H. (der Zaunpfahl hat getroffen)



Lesen/Ansehen:

Auf der Spielemesse E3 in Los Angeles hat Sony eine neue angereicherte Buchreihe für die Playstation vorgestellt – "Wonderbook". Als erstes Werk ist im November ein "Book of Spells" (Buch der Zaubersprüche) in Zusammenarbeit mit J. K. Rowling geplant.

"Shadow of Stone" die Fortsetzung von Ruth Nestvolds "Flamme und Harfe" ist in Originalsprache als E-Book endlich zu haben.

Freitag, 15. Juni 2012

(Interview) Koĩos - Verlag


Deutschsprachige fantastische und fantasievolle Literatur bekommt ab Herbst 2012 ein neues Label: Koĩos. Der kleine Bruder des östereichischen Praesens-Verlages, in der Hand von Verleger Dr. Michael Ritter, setzt auf hohes sprachliches Niveau und beachtenswertes Potential bei deutschsprachigen (zukünftigen) Autoren.


Wann und aus welchem Impuls heraus wurde Koĩos gegründet?
Hinter einer Verlagsgründung stecken oft auch biografische Motive des jeweiligen Verlegers, das ist hier genauso. In meinem Fall geht das Interesse für Science Fiction und Fantasy auf meine jugendlichen Zeiten zurück, und wie das nicht selten so ist, verlor ich dieses Genre dann aus den Augen, habe "anständige" Literatur gelesen (und schließlich auch Germanistik studiert), mich also aus Leidenschaft und Profession mit Literatur beschäftigt. Vor einigen Jahren bin ich dann wieder zu dem Interesse meiner jungen Tage zurückgekehrt und war zunächst erstaunt und begeistert: Einerseits war (und ist) die Aufmachung dieser Bücher unvergleichlich schöner, aufwändiger als früher, da sie oft noch eher in der "Schmuddelecke" angesiedelt waren, andererseits fiel mir der große Anteil an original deutschsprachigen Autoren auf, unter denen es auch wahre Entdeckungen mit durchaus literarischem (also sagen wir mal: sprachlichem) Anspruch gab, wie etwa Markolf Hoffmann (um nur ein Beispiel zu nennen, einige andere hätten sich ebenso eine Erwähnung verdient).
Diese veränderte Situation hat mich dann vor ca. einem Jahr dazu bewogen, etwas zu tun, wozu ich immer größere Lust verspürt habe: einen Verlag für deutschsprachige Science Fiction und Fantasy zu gründen. Es ist also durchaus eine Neugründung, die nicht spekulativ auf den Markt schielt, sondern hinter der ein persönliches Interesse und Engagement steht.

Freitag, 1. Juni 2012

Ausblick auf den Blog im Juni


Balkonsaison eröffnet!
Das war der Mai
Im Mai habe ich recht viel und ziemlich durcheinander gelesen. Außerdem schlenderte ich mit Jo in einem phantastischen Sightseeing durch Berlin.
Betsy Taylor #10 folgt fast ein Jahr nach der neun und wird's hoffentlich richten. Und Tina Folsom erzählte ein bisschen zu ihren E-Books und warum das Leben als Autorin keine Party ist. Viele Neuerscheinungen werden in den kommenden Herbst- und Wintermonaten (wer mag bei diesem Sonnenschein daran denken?) auf uns zu kommen und einige davon wurden vorgestellt.
Machen Namen eigentlich Leute? Und wie ist das eigentlich, wenn der Name einer Hauptfigur im Grunde eigentlich schon die Geschichte und ihre eigene Rolle darin erzählt?
Vier Liebesromanautorinnen haben eine Anthologie für den guten Zweck zusammengestellt und "Game of Thrones" gibt es bald als Facebook-Spiel.
Juliette widmete sich in ihrer Kolumne "queergelesen" David Safiers Werk "Plötzlich Shakespeare", in dem eine Frau in den Körper eines Mannes schlüpft.
Insgesamt eine bunte Mischung, vielen lieben Dank an alle Mitwirkenden!

Süß anzusehen und bald lecker.

Dienstag, 1. Mai 2012

Ausblick auf den Blog im Mai


Gänseblümchen
Das war der April
Im April gab es das Osterfest und ich hoffe sehr, dass wir alle viele bunte Eier gefunden haben.
Torsten Low hat auf sehr unterhaltsame Weise von Manuskripten erzählt, die er im Laufe seiner Verlagstätigkeit erhalten hat und die oft das Papier nicht Wert waren, auf dem sie standen. Aber er gab auch Anregungen dafür, wie es richtig geht.
Neuigkeiten zu den "Schwestern des Mondes" gaben leider ersteinmal keinen Grund zum Aufatmen; jedenfalls nicht so richtig.
Julian Frost/Susanne Gerdom bestritt mit ihrem Weltuntergangsthriller den Autorenplausch und Juliette erzählte vom König und der Königin des Comics.
Ein gelungener Gastbeitrag zum Übersetzungsgraus rundete den Monat ab.

Auch im April wandten sich Autoren an mich, weil sie an meiner Meinung zu ihren Werken interessiert waren. Leider fehlte mir auch in diesem Monat die Zeit, um ihnen allen gerecht werden zu können.
Für Neugierige aber hier die Liste, vielleicht ist etwas für Euch dabei?

Daneben sind immer mehr Medienagenturen unterwegs, die für die verschiedensten Verlage arbeiten und an Blogger herantreten, um ihnen Bücher eben diesen Verlages gegen Rezensionen anzubieten. Erstaunlicherweise - oder auch nicht - einige sehr bekannte.
Und was es nicht alles noch gibt: Affiliate. Ich mache Werbung für ein Buch, in diesem Fall einen Thriller, und für jedes verkaufte Exemplar erhalte ich 50% Provision. Auf der verlinkten HP keine Informationen zum Buch (oder auch nur ein Cover), nur zum Verkauf. Nun, ich lese keine Thriller.

Mittwoch, 21. März 2012

Leipziger Buchmesse - Erfahrungsbericht 2012


Achtung: Nachfolgend wird es viel Text geben. Wem das nicht liegt, der schaue sich bitte nur die Fotos an. Diese baue ich etwas wahllos ein, sie werden nicht unbedingt zur Textstelle passen. Aber sie werden die Eindrücke, die ich schildere hoffentlich verstärken.
Einen Erfahrungsbericht zur Leipziger Buchmesse 2010, mit Fotos aus zum Außengelände, gibt es HIER zu lesen.

Montag, 19. März 2012

"Die Stadt der Geister" - bald zu haben?


Bei einem Streifzug durch das www fand ich einen Coverdesigner und klickte mich interessiert durch seine Arbeiten. Dabei stieß ich auf das Cover von "Die Stadt der Geister" von Kari Sperring. Neugierig geworden wollte ich es nun genauer wissen. Doch leider sind weder beim deutschen Verlag, noch beim großen Onlinehändler Informationen zum Buch zu finden.
Auf meine Nachfrage erhielt ich von der Autorin folgende Antwort: "(...)Heyne bought the rights to my book Living With Ghosts two years ago, but as yet I haven't been told when it will be published in translation into German. I hope it will be soon. (...)"
(Heyne hat die Rechte an meinem Buch "Living with Ghosts" vor zwei Jahren gekauft, mir aber noch nicht gesagt, wann es in deutscher Übersetzung veröffentlicht wird. Ich hoffe, es wird bald sein.)

Der Vergleich mit dem Originalcover hinkt ziemlich, denn die beiden haben auf den ersten Blick kaum etwas gemeinsam. Aber beide machen mich auch neugierig, obwohl das Original dem Klappentext nach wohl eher zur Geschichte passen dürfte.
Mit einer kleinen Schwäche für Geister(wesen) in Geschichten, werde ich mir den Roman sicher nicht entgehen lassen. Auch die Originalleser scheinen übrigens begeistert.


This highly original, darkly atmospheric fantasy novel immerses readers in a world where ghosts and other malevolent spirits seek entry into mortal realms— invisible to all but those who are not entirely human themselves. Drawn into the ancient city of Merafi, yet barred from entering by an ancient pact sealed in blood, these hungry haunts await their opportunity to break through the magical border and wreak havoc on the city’s innocent denizens.
And as a priestess and prince weave a sorcerous plot to shatter the pact and bring ruin on Merafi, only a failed assassin-priest who is now a courtesan, a noble lord married into the ruling family of Merafi, an officer of the city guard, a woman warrior who was the former lover of a now-dead lord, and the ghost of that lord himself stand between Merafi and the tidal wave of magic that may soon bring ruin flooding down upon the city.



Kari Sperring has been writing as long as she can remember and completed her first novel at the age of 8 (12 pages long and about ponies). She started writing fantasy in her teens, inspired by J. R. R. Tolkien, Alexandre Dumas and Thomas Mallory. She holds a B.A and a PhD in medieval history from Cambridge University, and as Kari Maund has written and published five books and many articles on Celtic and Viking history and co-authored a book on the history and real people behind her favourite novel, The Three Musketeers. She’s been a barmaid, a tax officer, a P.A. and a university lecturer, and has found that her fascinations, professional or hobby-level, feed and expand into her fiction. Living With Ghosts evolved from her love of France and its history, ghosts, mysteries, Celtic culture, strange magic and sword fights. Her novel-in-progress has even found a creative role for bookkeeping. She’s British and lives in Cambridge, England.


Am 07. August 2012 erscheint "The Grass King's Concubine", das ebenfalls in der Welt von "Living with Ghosts" spielt. Allerdings 150 Jahre später und an einem anderen Ort. Das lässt vermuten, dass LWG in sich abgeschlossen ist und mit einer Altersempfehlung von 18 Jahren und älter genug Potential für gestandene Leser enthält.
"And while LWG focuses on a city, GKC is set mostly in the world of ghosts and spirits -- the variundarii that Gracielis talks about. It has a stubborn heroine, a patient hero, a set of other-worldly warrior-guards and shape-shifting ferret twins.", schreibt die Autorin in ihren News. Klingt nach einem Must-Have.
Vielleicht können wir deutschen Leser beide Bücher auch kurz nacheinander lesen.

Donnerstag, 1. März 2012

Ausblick auf den Blog im März


Das war der Februar
Mein englisches Lieblingswort im Februar war klutzy (schwerfällig).
Neben diversen Rezensionen, stellte sich mir auch die Frage, ob es keine (historische) Entwicklung in Fantasywelten gibt. Die Nachricht, dass der PAN-Verlag seine Pforten schließt, ging in eine sehr hilfreiche Auflistung lesbischer deutscher Verlage über, die Juliette aufgestellt hat.
Da Liebe durch den Magen geht, gab es am Valentinstag ein kleines, leicht nachzumachendes Rezept für Sweet Stuff. Ist der Euro ein Teuro? So wirklich ganz, ganz sicher waren wir uns da nicht.
Jennifer Haymore schrieb einen Text zu ihrem neuen Roman "Secrets of An Accidental Duchess" und stellte darin fest, dass sie sehr viel mit der Protagonistin gemeinsam hat.


Das bringt der März
Am 20. März ist ganz offiziell Frühlingsanfang und ich bin gespannt, ob sich mit dem Wetter auch einige Lesevorlieben ändern werden. Was genau es derzeit auf dem Markt gibt und was demnächst zu haben sein wird, können sich Interessierte auf der Leipziger Buchmesse ansehen.
Da am 08. März der internationale Frauentag gefeiert wird, werden die Buchtrailer im Zeichen von (starken) Frauen stehen.
Für den Autorenplausch hat sich im März die Jungautorin Chris Schlicht bereit erklärt. Den meisten ist sie bisher wohl eher durch ihre wundervollen Cover aufgefallen. Doch sie hat noch mehr zu bieten. Wenn alles gutgeht, wird ihr Roman "Maschinengeist" im März bei FederundSchwert erscheinen.
Der Rest des März-Blogs besteht aus Altbekanntem, wer regelmäßig reinliest, weiß bescheid. Die rezensierten Bücher sind mit ihren Genres jedoch wild durcheinandergemischt.

Freitag, 10. Februar 2012

Ein Jugendlabel weniger: PAN


Das 2009 gegründete Jugendbuchimprint des Knaur-Verlages, PAN, wird im Herbst 2012 seine Pforten schließen. Dies teilte, neben diversen Onlinemagazinen, der Programmleiter persönlich in Facebook mit. Timothy Sonderhüsken ist seit 1998 Lektor und zuletzt eben Programmleiter im Verlag und wird das Unternehmen Ende März auf eigenen Wunsch verlassen.
"Aber es wird weitergehen mit der phantastischen Unterhaltung - und zwar bei Knaur. Bis es soweit ist, kann man natürlich weiterhin PAN-Bücher lesen und lieben, allen voran die Romane von Thomas Thiemeyer, Ransom Riggs, Jackson Pearce, Amy Kathleen Ryan und vielen anderen. Wie ich immer sage: HEITER WEITER!"
Wünschen wir ihm alles Gute und vielen Dank für den vielen guten Lesestoff!
"Verleger Hans-Peter Übleis zu diesen Veränderungen: "(...) Schade, dass wir trotz schöner Einzelerfolge mit PAN nicht dauerhaft im Jugendbuchmarkt Fuß fassen konnten. Wir konzentrieren uns auf die Kernkompetenzen der Verlagsgruppe Droemer Knaur und werden bereits im Herbst ein neues Imprint lancieren". Quelle
Welches, das wurde leider noch nicht verraten. Da der Verlag jedoch nach eigenen Angaben im deutschsprachigen Raum Marktführer für Memoiren und historische Romane ist, könnte es sich in diesem Bereich einpegeln.

Inwieweit sind nun einzelne Romane und Serien betroffen?
"Sternenfeuer" von Amy Kathleen Ryan, das als Trilogie angelegt ist und im März 2012 erscheint, wird auch nach der Imprintschließung weitergehen. Zitat: "(gleiches Format, gleiche Ausstattung, gleiches alles ... nur anderer Verlagsname)".
Für die zweite Trilogie von Kelley Armstrong sieht es dagegen schlecht aus. "... wird leider nach den jüngsten Ereignissen nicht bei PAN oder Knaur erscheinen."
Die im obigen Zitat bereits erwähnten Autorn Thomas Thiemeyer, Ransom Riggs, Jackson Pearce, Amy Kathleen Ryan werden in Knaur integriert.

Persönliche Favoriten PANs:
"Silberlicht" von Laura Whitcomb.
Helen Lamb ist ein Geist. Sie erinnert sich nicht daran, wie sie starb, aber sie weiß, dass da etwas war, dass Gott ihr nicht vergeben kann. Also harrt sie der Dinge und bindet sich ungesehen an Menschen, die über ein gewisses literarisches Talent verfügen. Eines Tages jedoch blickt ihr James Deardon, der selbst als Geist auf Erden umhergeht und in den Körper des jungen Billy Blake geschlüpft ist, direkt in die Augen. Helen und James fühlen sich zueinander hingezogen und beschließen, ihr den Körper des jungen Mädchens Jennifer Thompson zu borgen.
"Lamento" von Maggie Stiefvater. Die Autorin hat sich mit all ihren Werken, die auch bei anderen Verlagen erschienen sind, einen Namen gemacht.
Die sechzehnjährige Deirdre Monaghan ist ein völlig normaler Teenager mit einer ausgesprochen musikalischen Begabung. Dadurch fällt sie der Feenkönigin ins Auge, die eifersüchtig auf das Mädchen wird.
Sie schickt ihren besten Auftragskiller Luke Dillon aus, damit er das Mädchen tötet. Doch der junge Mann, der sich seit Jahrhunderten in der Hand der Königin befindet und nichts lieber tun würde als fliehen, verliebt sich in sein Opfer.

"Meridian" von Amber Kizer.
Meridian Sozu erfährt an ihrem 16. Geburtstag, dass sie eine Fenestrae ist, ein Halb-Engel, der den Sterbenden auf die andere Seite hilft. Da die Fähigkeit in der Familie ihrer Mutter liegt, schickt man Meridian zu ihrer Tante Meridian Fulbright nach Colorado.
Tenskatawa Valders, ein etwa gleichaltriger Junge lebt als eine Art Diener im Haus der alten Frau. Meridian fühlt sich zu dem düsteren, geheimnisvollen Burschen hingezogen, der jedoch stets abweisend auf sie reagiert.
Neben den guten, gibt es auch dunkle Engel, die Aternocti, welche die Seelen der Verstorbenen für sich selbst beanspruchen, um sie auf ewig zu knechten. Und sie haben Meridians Spur aufgenommen ...

Freitag, 9. Dezember 2011

Backrezepte der Stars - gar nicht so dumm


Im November beschloss ich spontan, wie in jedem Jahr zur Weihnachtszeit, Plätzchen zu backen. Doch kein Fertigteig sollte ins Haus kommen und die althergebrachten Familienrezepte mal etwas aufgepeppt werden.
Als ich am Zeitungsstand vorbei kam und ein Heft fand, das sich praktischerweise "Plätzchen backen" nannte, nahm ich es in die Hand. Woher die Rezepte letztendlich kommen - von Stars oder einem Konditor - spielt keine Rolle, beim duchblättern entdeckte ich jedoch zahlreiche neue Ideen und nahm es mit.
Ein Fan von Ausstechen und aufwendig dekorieren war ich nur als Kind, heute ist mir wichtig, dass ich die Zutaten preiswert kaufen kann und sich der Zeit- und Kraftaufwand in Grenzen hält. Dabei stieß ich auf zwei Rezepte, die so klangen, als müsse man sie zumindest einmal probiert haben.
Yvonne Catterfeld empfiehlt Mokka-Plätzchen. Hässliche, kleine braune Dinger, zu denen ich jedoch immer wieder zurückblättern musste und mich schließlich entschloss, es einfach mal zu versuchen.
(Das Rezept wurde von mir etwas abgewandelt)

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Eleboo - E-Books für Jederman


"Hier finden die unendlichen Weiten des Internets ein Ende."
Seit Februar 2011 ist die E-Book-Plattform Eleboo offiziell online und vereint Angebot und Nachfrage unter einem Dach.
Autoren können einfach und unkompliziert ihre Werke publizieren. Leser können zwischen kostenpflichtigen und kostenlosen Werken wählen und sie ebenso einfach herunterladen und genießen. Indiebooks werden zusätzlich im ersten deutschen Indiebook-Shop auf Facebook zum Verkauf angeboten.
Neben dem Shop kann sich im seiteninternen Forum über das Schreibhandwerk auseinandergesetzt werden, im Blog gibt es stets aktuelle News über E-Books und Online-Lehrgänge zu den wichtigsten Fragen, die ein E-Book-Autor hat. Der Eventkalender bietet immer die neuesten Informationen zu Lesungen, Messen, Events und vielem mehr.

"Jeder begeisterte Leser freut sich darüber, ein neu gekauftes Buch in den Händen zu halten. Ich möchte, dass dem Leser dieses Gefühl auch beim Kauf/Download eines E-Books überkommt.", schreibt Ideengeber und Redakteur Dirk Schweigert.
"Ich hoffe Ihnen gefällt die Idee und freue mich, Sie bald bei eleboo begrüßen zu dürfen."

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Donnerstag, 1. Dezember 2011

† Christa Wolf (1929-2011)


Wieder heißt es Abschied nehmen von einer großen Autorin. Christa Wolf starb mit 82 Jahren und nach langer Krankheit in einem Berliner Krankenhaus. (Quelle)
"Es ist ein trauriger Tag für die deutsche Literatur, die Literatur überhaupt und für alle, die an dieser deutschen Literatur mitgewirkt haben", sagte Herrman Kant, ebenfalls Schriftsteller.
"Ihre Literatur hat die Menschen in unserem Land bewegt und begeistert und zum Nachdenken gebracht", sagte Bundespräsident Christian Wulff.
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL), Josef Kraus, sagte am Donnerstag, mit dem Tod von Wolf sei ein Teil der DDR-Literatur gestorben. (Quelle)

Einen lesenswerten biografischen Nachruf gibt es HIER zu lesen, der wie folgt mündet: "Christa Wolf war die wohl einzige Autorin, deren Werk und Leben unmittelbar mit der DDR verknüpft ist, deren Wirkung aber weit darüber hinaus reicht. Im Osten wie im Westen wurde sie mit Beifall und höchsten Auszeichnungen bedacht. Ihre Romane, Erzählungen und Essays waren stets von ausführlicher Publizität begleitet und wurden in viele Sprachen übersetzt. 2002 wurde sie als bedeutendste zeitgenössische deutsche Schriftstellerin für ihr Lebenswerk mit dem erstmals verliehenen Deutschen Bücherpreis geehrt, weil sie sich, so die Jury, "mutig in die großen Debatten der DDR und des wiedervereinigten Deutschland eingemischt" habe."

Viele ihrer Werke habe auch ich gelesen und bedauere sehr, dass wir diese Autorin verloren haben. Danke für all die großartigen Werke.
R.I.P.

Meine beiden Favoriten, von denen ich gerade "Medea" Fans von Marion Zimmer Bradleys "Die Nebel von Avalon" empfehlen kann.:

Der geteilte Himmel
Ende August 1961: In einem kleinen Krankenhauszimmer erwacht Rita Seidel aus ihrer Ohnmacht. Und mit dem Erwachen wird auch die Vergangenheit wieder lebendig. Da ist die Erinnerung an den Betriebsunfall und vor allem die Erinnerung an Manfred Herrfurth. Zwei Jahre sind vergangen, seit sie dem Chemiker in die Stadt folgte, um an seiner Seite und mit ihm gemeinsam ein glückliches Leben zu beginnen.
Wann hat die Trennung begonnen? Hat sie die ersten Anzeichen einer Entfremdung übersehen? Denken, Grübeln, Fiebern – Tage und Nächte hindurch! 
»Ich gebe Dir Nachricht, wenn Du kommen sollst. Ich lebe nur für den Tag, da Du wieder bei mir bist.« Manfred ist von einem Chemikerkongreß in Westberlin nicht zurückgekehrt in dem festen Glauben, daß Rita ihm folgen wird. Sie muß eine Entscheidung treffen, die sie in eine tiefe Krise stürzt.

Medea: Stimmen
Als Frau des Argonauten Jason lebt Medea in Korinth, wohin sie ihm aus ihrer Heimat Kolchis gefolgt ist. Im königlichen Palast Korinths gerät sie in ein Spiel aus Verleumdungen, Intrigen und Lügen. Der Kampf um die Macht steht im Mittelpunkt, und Medea soll als Sündenbock geopfert werden. Die Medea der griechischen Tragödie, die Barbarin, Giftmischerin, die rachsüchtige Mörderin – hier wird diese Frauenfigur aus dem jahrtausendealten Mythos gelöst, das überkommene Bild revidiert.
In ihrem Erfolgsroman erzählt Christa Wolf die Geschichte der Medea neu und entwirft das Porträt einer eigenwilligen, ungewöhnlichen Frau.

Ausblick auf den Blog im Dezember


Das war der November
Im November berichtete der Verleger Torsten Low von einer neuen Vereingründung für Phantasten. Es gab einige Covergleichheiten (siehe auch unter "Labels") und der ebook Reader 3.0 wurde ausführlich getestet.
Ueberreuter schließt seine Fantasypforten für ältere Leser, Melanie Metzenthin schreibt an der Fortsetzung ihres historischen Romans "Die Sündenheilerin" und mit IVI gibt es ein neues Jugendbuchformat bei Piper.
Die wohl traurigste Nachricht: Anne McCaffrey ist gestorben.
Die ersten Verlage geben ihr Sommerprogramm 2012 bekannt und sind hier im Blog zu finden, sowohl Kerstin Gier, als auch Sarah Lark sind live zu erleben.
"Dämonenzeit" von Stephan Russbült kann noch bis zum 04.12. gewonnen werden. Da sich bisher leider niemand beteiligt hat, ändere ich die Bedingungen ab. Es ist nicht nötig, einen kleinen "Dömonentext" zu schreiben. Schreibt einfach nur eine Mail. *augenroll*
"Up" des Monats: Im November erreichten mich sehr viele Anfragen, über die ich mich gefreut habe, deren Beantwortung aufgrund einer Erkältung sich allerdings um einige Tage verzögert hat. Ich weiß auch nicht, ob ich all jenen wirklich angemessen gerecht werden kann, auch wenn ich mein Bestes geben werde. Ich bedanke mich aber ganz herzlich bei allen, die mich und/oder meinen Blog an andere weiterempfohlen haben. Darüber habe ich mich sehr gefreut!
"Down" des Monats: In meinen freien Tagen habe ich das erste Mal einen richtig platten Reifen gesehen und die Erschütterungen gespürt, wenn das Auto buchstäblich nur auf Felgen fährt (alle Zähne noch da wo sie hingehören!). Ohne ausreichenden Ersatzreifen ist das kein schönes Gefühl.
Das Wetter erinnert noch viel zu sehr an Frühling, die Sonne scheint an manchen Tagen hell und freundlich und erste Knospen ... halt. Es wird in den Nächten kühler und vielleicht gibt es doch weiße Weihnachten? Hoffen wir es.

Dienstag, 15. November 2011

Neues (Fantasy-)Jugendlabel bei Piper


Im März 2012 werden die Bücher eines neuen dreibuchstabigen Fantasy-Jugendlabels auf den Buchmarkt kommen: Piper goes ivi.
Acht Titel sollen pro Jahr vor allem für Leser ab 14 Jahren veröffentlicht werden. Im Interview vom Deutschen Börsenblatt mit Piper-Fantasy-Programmleiter Carsten Polzin heißt es dazu: "All Age, Young Adult und Jugendbuch sind heutzutage keine scharf abgrenzbaren Begriffe mehr."
Und weiter: "Ivi wird kein reines Fantasy-Label sein. Wir wollen einerseits fantastische Stoffe, aber daneben auch Mainstream-Thriller ohne Fantasy-Elemente für junge Leserinnen und Leser bieten. Das ist ein sehr interessanter Markt, der sich in Zukunft vielversprechend entwickeln wird."
Neben internationalen Autoren sind auch deutsche gefragt.

Starters - Lissa Price
Nach dem Ausbruch eines tödlichen Virus gibt es nur noch sehr alte und junge Menschen. Mittellos kämpfen die 16-jährige Callie und ihr kleiner Bruder auf der Straße ums Überleben. Callie entschließt sich daher zu dem Undenkbaren: Sie verleiht ihren Körper an einen alten Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper und kann so wieder jung sein. Doch alles verläuft anders als geplant ...


Frostkuss (Mythos Academy 01) - Jennifer Estep
Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.


Ascheträume - Maurizio Temporin
Thara ist ein 17-jähriges Mädchen, das ihre violetten Augen hasst. Sie möchte nichts lieber als ein ganz normales Leben führen.
Alles ändert sich jedoch, als sie an einer Schwertlilie riecht und der Duft sie an einen düsteren Ort entführt: Eine Welt aus Asche, in der alles, was in der Realität verbrannte, wieder aufersteht. In dieser lebensfeindlichen Welt lernt sie Nate kennen, der dort gefangen gehalten wird. Thara verliebt sich in Nate, auch wenn jede Berührung für sie bedeutet, dass sie zu Asche zerfällt. Beim Versuch, ihn zu befreien, öffnet Thara unwissentlich einem Wesen ein Tor, das nur darauf gewartet hat, ihre Welt in Schutt und Asche zu legen ...




Sommerfalle - Debra Chapoton
Ein Thriller, den die Autorin zunächst in Eigenregie veröffentlichte und der zum E-Book-Bestseller wurde.

Freitag, 11. November 2011

Ein Fantasy-Verlag schließt seine Pforten


Wie das Börsenblatt meldete, wird der 1946 gegründete Ueberreuter Verlag von Wien (Österreich) nach Berlin (Deutschland) umziehen. Das hat nicht nur für die Mitarbeiter weitreichende Folgen, sondern auch für die einzelnen Verlags-Marken. Während sich der Verlag zukünftig mehr auf acht bis zwölfjährige Leser konzentrieren will, wird das Fantasy-Label "Otherworld" für ältere Jugendliche nicht weiter entwickelt. Ob sich das irgendwann einmal wieder ändern wird, blieb offen.

"Als einer der wichtigsten Anbieter von Fantasy-Literatur schreibt der Ueberreuter Verlag regelmäßig den "Wolfgang-Hohlbein-Preis" aus, den mit 10.000 Euro höchstdotierten Literaturpreis dieses Genres. Die Benennung dieses Preises geht auf Wolfgang Hohlbein zurück, der bei einem Schreibwettbewerb im Jahr 1983 sozusagen von Ueberreuter "entdeckt" wurde." (wikipedia.de)
Der letzte Preis wurde im Jahr 2009 an Bernd Rümmelein vergeben. Nicht bestätigten Angaben zufolge wird es den Preis auch zukünftig geben: Warin aus dem Fantasy-Forum hat nachgefragt und folgende Antwort erhalten: "Der Hohlbein-Preis wird auf der Leipziger Buchmesse 2012 ausgeschrieben, Manuskriptabgabe ist im Herbst 2012. Die Publikation des Gewinners ist dann für Herbst 2013 geplant – mit Präsentation in Frankfurt." (Quelle)
Allerdings stammt der Beitrag vom Januar 2011, es ist also auch weiterhin alles offen.

Dem Verlag wünsche ich auch weiterhin alles Gute und heiße ihn in meiner Nachbarschaft willkommen! Viel Kraft und Nerven den Mitarbeitern.


Freitag, 4. November 2011

Verlagsgeplauder - Ein Verein für Phantasten


Ein Verein für Phantasten



Mancher hat vielleicht letztens die Meldung gelesen – ich bin Gründungsmitglied von »Die Phantasten e. V.«.
Doch warum überhaupt noch ein Verein? Gibt's nicht eh schon genug davon? Wer sind wir überhaupt? Und was macht uns so phantastisch?

Die Idee
Ich kann mich noch recht gut an den NordCon 2009 erinnern. Wir waren da schon fast so etwas wie alte Hasen in der Szene, sind wir doch bereits zwei Jahre lang über Cons und Märkte getingelt. Wir kannten bereits sehr viele Leute – und wurden auch von vielen erkannt.
Aber diese Frau mit den sehr kurzen Haaren – die kannten wir noch nicht.
Wir kamen schnell ins Gespräch. Wobei das nicht ganz stimmte. Nachdem sie sich vorgestellt hatte, wollte sie alles über das Verlagsgeschäft wissen. Wir erzählten – und sie sog alles auf. Dann gestand sie uns, dass sie eigentlich auch schon daran gedacht habe, einen Verlag zu eröffnen.
Wir unterhielten uns über den fehlenden Zusammenhalt der kleinen Verlage und Autoren, über die Unsinnigkeit des Konkurrenzdenkens untereinander, über andere Veranstaltungen und vieles mehr. Wir planten gemeinsame Aktivitäten und setzten es sogar gleich um. Ich hatte 2009 keine Lesezeit bekommen, jene Frau schon. Und schwupps – hatte ich auch Lesezeit.
Jene Frau war übrigens die Münchner Autorin Simone Edelberg. Von dem Gespräch mit uns motiviert, gründete sie nur wenige Monate nach dieser Veranstaltung den WortKuss-Verlag. In der Folgezeit waren wir viel gemeinsam unterwegs. Bad Godesberg, Dreieich, München, Meißen ...
Und mit jeder gemeinsamen Fahrt wurde es klarer. Wir müssen unsere Aktivitäten koordinieren und bündeln. Und dazu war ein Verein der nächste logische Schritt, wenn diese Aktivitäten eine solide Basis haben sollen.

Die Umsetzung
Aber es sollte noch einige Zeit dauern, bis es wirklich zur Vereinsgründung kam. Unsere beider Verlage wuchsen und fraßen viel Zeit. Simone organisierte eine Lesereihe in München, wir waren viel mit dem Lesemobil unterwegs – und zwischen zwei Veranstaltungen ging Tina mal eben in die Klinik und entband unsere Tochter.
Doch ganz vergessen war die Idee eigentlich nie – und irgendwann kam die E-Mail von Simone: »Machen wir JETZT Nägel mit Köpfen. Am 25. September ist die Gründungsversammlung.«
Wir waren am Tag vorher östlich von München auf einem Mittelaltermarkt – daher war es für uns klar, dass wir zur Gründung eines Phantastik-Vereins natürlich in Gewandung kamen. Doch die Gründungsversammlung wurde dann doch noch um einiges skurriler. Da das Ganze in einem Restaurant stattfand und wir sehr angeregt (und sehr lautstark) diskutierten, blieb manchen Gästen nicht ganz verborgen, was da gerade stattfand. Und so stieß dann tatsächlich ein uns bis dato unbekanntes Paar (mit Kleinkind) zu uns und wollte spontan an der Gründungsveranstaltung teilnehmen.
Kurzum, es war ein ziemlich verrücktes, aber auch total lustiges Beisammensein von Vereinsgründern, zwei erstaunlich braven Babys und einem nicht weniger braven Hund.

Was wollen wir überhaupt?
Unser Logo zeigt eigentlich ganz genau, was wir sein wollen. Wir möchten Phantastik in den unterschiedlichen Ausprägungen, Formen und Medien fördern und Freunde der Phantastik zusammenbringen.
Es geht uns um Literatur, um Bücher und E-Books. Aber nicht nur. Sondern auch um Musik, Malerei, Fotografie und Film, um Comics, Spiele und Rollenspiele. Es geht uns um Veranstaltungen, bei denen man die Vielfalt der Phantastik sehen kann. Um Lesungen, Filmabende, Fotoausstellungen, Cons oder auch um einen Stammtisch, an dem man einfach nur klönen und ein Bierchen trinken kann.
Dabei wollen wir uns nicht regional beschränken, auch wenn wir gerade in der Anfangszeit wohl doch die meisten Veranstaltungen in München oder Süddeutschland organisieren werden.
Geplant ist vieles, aber alles braucht seine Zeit und muss wachsen. Deswegen wird natürlich nicht alles noch in diesem Jahr realisiert werden können.
Aber der mucCON, der unter dem Motto »München ist Phantastik!« läuft, ist ein Anfang. Ein erfolgversprechender Anfang.
Nähere Informationen über die Phantasten: http://www.die-phantasten.de/