Mani, Mitte dreißig, lebt in einem der ärmsten Stadtteile von Seoul. Ihre Jungmädchenträume sind geplatzt, sie lebt bei ihren Eltern, verliert ihren Job. Dann will jemand das Haus kaufen und sie steht vor einem Dilemma.
Titel: Wo ich wohne, ist der Mond ganz nah
Autorin: Cho Nam-Joo
Originaltitel: 고마네치를 위하여
Verlag: Kiepenheuer&Witsch
ISBN: 978-3462005837
Euro: 14,00
Veröffentlichungsdatum: Januar 2024
Seiten: 288
Serie: nein
Come in: vom Verlag
Inhalt/Klappentext
Manis Familie lebt in einem der ärmsten
Stadtteile von Seoul. Ihr Vater arbeitet in einem Imbiss und ihre Mutter ist
erwerbslos. Als kleines Mädchen träumte Mani davon, rhythmische Sportgymnastin
zu werden, inspiriert durch Fernsehbilder der Olympischen Spiele 1988 in Seoul.
Als Kind fängt sie mit dem Turnen an, muss aber schnell einsehen, dass sie im
Vergleich zu anderen kein Talent hat. Sie wird ein einfaches, unerfülltes Leben
führen, auch geprägt von der Demütigung, mit Mitte dreißig noch keine eigene
Familie zu haben.
Die Nachricht von der Stadtteilsanierung lässt
die Immobilienpreise in die Höhe schießen, gleichzeitig erfährt Manis Familie
zufällig, dass die Sanierung abgeblasen werden solle. Als ein Fremder ihr Haus
kaufen will, ist die Familie uneins darüber, ob sie diesem gutmütigen Mann die
Wahrheit sagen oder ihn täuschen soll. Ihr ganzes Leben lang haben sie sich an
das Prinzip der Ehrlichkeit gehalten. Welche Entscheidung werden sie treffen,
wenn sie vor dem größten Dilemma ihres Lebens stehen?






