Titel: Gesandter der Unterwelt
Autorin: priest
Originaltitel: Zhen Hun (镇魂)
Verlag: Bramble
ISBN: 978-3426563809
Euro: 25,00
Veröffentlichungsdatum: Oktober 2025
Seiten: 400
Serie: Guardian 02
Come in: Kauf
Inhalt/Klappentext
„Seelenwächter – Guardian 01“ von Priest im
Check: Chinesische Mythologie im Urban-Fantasy-Reihenstart.
Inhalt
Der unter seiner Mittelmäßigkeit leidende Gou
Changcheng bekommt nach dem Studium von seinem Onkel einen Posten
zugeschachert. Er gelangt in die streng geheime Abteilung des Ministeriums für
öffentliche Sicherheit, die sich mit dem Übernatürlichen befasst. Diese wird
von dem chaotisch wirkenden Ermittler Zhao Yunlan geleitet, der immer dann
hinzugerufen wird, wenn ein Todesfall nicht zu erklären ist. Während des
neuesten Falls lernt dieser den schüchternen Professor Shen Wei kennen und
beginnt mit ihm zu flirten. Doch der scheint etwas zu verbergen. Und es geht
ein übernatürlicher Mörder um, der den Ermittler bis in die Unterwelt führen
wird.
Eine betagte Ewenkin erzählt aus ihrem Leben – ein Dasein im Einklang mit Rentieren, Jahreszeiten, Mythen und Geistern, aber auch ein Leben, das zunehmend in den Schatten der Moderne gerät.
InhaltKlappentext
Eine alte Frau blickt auf ihr Leben: Sie ist
die Witwe des letzten Häuptlings der Ewenken, eines Nomadenvolkes an der
russisch-chinesischen Grenze. Ihre Existenz und die ihres Stammes sind bestimmt
von den klaren Regeln der Gemeinschaft, der engen Symbiose mit der Natur, den
Rentieren, der Jagd, den Wäldern. Doch im China des 20. Jahrhunderts machen die
politischen Umwälzungen auch vor der Welt der Nomaden nicht halt. Die
japanische Besetzung der Mandschurei zwingt die Männer in den Krieg, der
Sozialismus der Mao-Zeit die Familien in die Städte und in geschlossene Häuser.
Nur die alte Frau und ihre Sippe halten unbeirrt an ihrer traditionellen
Lebensweise fest.
Mit diesem außergewöhnlichen Roman setzt die preisgekrönte Schriftstellerin Chi Zijian dem Volk der Ewenken ein Denkmal und gibt Einblick in das China der Vergangenheit und Gegenwart.
Elin Anna Labba erzählt in „Das Echo der Sommer“ von einem samischen Leben im Wandel, vom Unterwegssein und vom Festhalten an Erinnerungen. Eine leise, poetische Erzählung, die Vergangenheit und Gegenwart verbindet.
Inhalt
Die dreizehnjährige Iŋgá kehrt 1942 in Schweden
zusammen mit ihrer Mutter Rávdná, ihrer Tante Ánne und den Rentieren in die
Sommerlande zurück. Doch dort hat die Regierung alles geflutet, um mit einem
Staudamm die Energieversorgung des Landes aufrechtzuerhalten. Das indigene Volk
der Samen ist dazu nicht befragt worden. Obwohl viele Samen moderner leben
möchten, sind ihnen moderne Häuser nicht erlaubt, ebenfalls keine Elektrizität.
Rávdná baut ihre neue Kote mit eigener Hand. Aber sie beschließt auch Protest.
Die drei samischen Frauen werden über dreißig Jahre lang immer wieder von den Mächtigen
gebeutelt, die sich nicht für ihre Meinung interessieren.
Inhalt/Klappentext
Auf einer Reise nach Sierra Leone lernt
Bestsellerautor John Green den jungen Henry kennen, der mit Tuberkulose im
Krankenhaus liegt. Seine bewegende Krankheitsgeschichte nimmt er zum Anlass,
der ältesten und tödlichsten Infektionskrankheit der Welt auf den Grund zu
gehen. Er will sich nicht damit abfinden, dass jährlich 1,5 Millionen Menschen
sterben, obwohl es seit Langem wirksame Medikamente gegen Tuberkulose gibt.
John Green fordert Lösungen für diese globale Gesundheitskrise: weltweiten
Zugang zu lebensrettender Behandlung, erschwinglichere Medikamente,
Aufmerksamkeit und Engagement. Sein Buch ist ein Appell, hinzusehen und zu handeln.
Eine berührende, informative und dringliche Lektüre für alle, die sich für
soziale Gerechtigkeit und Gesundheit einsetzen.
Der Herr 86 sitzt im Jahr 2036 in Isolationshaft. Er beginnt Essays zu schreiben, in denen er das Romanverbot von 2020 stark befürwortet.
Inhalt
Der Herr 86 sitzt im Jahr 2036 in einer
Sammelanstalt in Isolationshaft. Nicht einfach mit fünfundsiebzig Jahren und regelmäßigen
körperlichen Züchtigungen. Als man ihn, der einst Autor war, bittet, für die
Zeitung der Einrichtung etwas beizutragen, aber bloß keinen der verbotenen
Romane, beginnt er, Essays zu schreiben. In diesen legt er dar, wie richtig das
Romanverbot im Jahr 2020 war, das er selbst befürwortet hat. An zahlreichen
Beispielen zeigt er, wie verwerflich Fiktion ist und versucht, die letzten
Zweifler auf den rechten Pfad zu bringen.
Zehn Megagefahren der modernen Zeit, denen wir uns stellen müssen. (K)ein Endzeitszenario, aber jedes eine Herausforderung.
Inhalt/Klappentext
Nouriel Roubini prognostizierte die Finanzkrise
von 2008. Doch man glaubte ihm erst, als es bereits zu spät war. Umso lauter
meldet er sich heute zu Wort: Denn uns droht eine Gefahr, die größer ist als
alle bisherigen Wirtschaftskrisen der Geschichte.
Roubini definiert zehn Bedrohungen, die in
ihrer Wechselwirkung verheerende Folgen für die globale Wirtschaft haben
werden. Von der schlimmsten Schuldenkrise, die die Welt je gesehen hat, über
blockierte Grenzen, die Lieferketten zerstören, eine neue Konkurrenz globaler
Supermächte bis hin zum Klimawandel, der die bevölkerungsreichsten Städte der
Welt bedroht. Jede einzelne dieser Gefahren wäre schon gewaltig, gebündelt aber
werden sie zu Megagefahren – Megathreats.
Roubini sieht eine kleine Chance, dass wir das
Ruder noch rumreißen können, aber das bedeutet, dass Regierungen weltweit jetzt
entschieden handeln müssen. Megathreats betreffen nicht nur die armen Länder
der Welt, sondern auch die wohlhabenden, deren Reichtum von sozialer Stabilität
abhängig ist ...
Roubinis Fazit: »Der Wandel kommt, ob uns das
gefällt oder nicht. Wenn Sie überleben wollen, lassen Sie sich nicht davon
überraschen.«
Pulitzer-Preis 1969. Der Indigene Abel scheitert am Alltag außerhalb des Reservats.
Inhalt
Abel, Sohn amerikanischer Ureinwohner, ist bei
seinem Großvater Francisco aufgewachsen. Zu diesem kehrt er nach dem Zweiten
Weltkrieg aus Europa zurück, wo er als Soldat gedient hat. Doch Abel kann sich
nicht mehr in die Stammeskultur einfügen, die Erinnerung und der Alkohol setzen
ihm zu. Als der Albino Juan Reyes ihn beleidigt, tötet er ihn. Nach seiner Zeit
im Gefängnis kommt er in ein Resozialisierungsprogramm. Doch auch in der
äußeren Welt gelingt es ihm nicht, Fuß zu fassen. Abel muss lernen, sich selbst
zu finden.
Inhalt
Die Studentin Anja Romanova wird zu zehn Tagen
Arrest verurteilt, da sie an einer nicht genehmigten Demonstration teilgenommen
hat. Sie findet sich mit fünf anderen Frauen in Gefängniszelle #3 wieder, die
wegen unterschiedlicher Vergehen inhaftiert wurden. Die kleine Auszeit aus ihrem
Alltag lässt Anja über ihr Leben nachdenken: Das komplizierte Verhältnis zum
Vater, die missglückte Dreiecksbeziehung, den erschwerten Start ins Berufsleben
… Es sind keine schöne Erkenntnisse, zu denen Anja nach und nach gelangt.
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