Dienstag, 20. April 2021

Die 25 unterschätztesten Fantasy-Romane im Verlorene-Werke-Blog

 

Es gibt sie, diese Fantasy-Romane, von denen jeder Leser hofft, sie würden mehr Aufmerksamkeit bekommen und bekannter werden. Leider werden sie jedoch maßlos unterschätzt oder gehen im Wust der Marketingaktionen unter. Manchmal gehen Cover und/oder Klappentext nicht mit dem Inhalt einher.
Einige dieser zu Unrecht unterschätzten Fantasy-Romane (und es gibt noch so viel mehr) möchte ich hier auflisten. Kennt Ihr auch noch welche?


 

Der Bund der Illusionisten – Glenda Larke
In der Welt dieser Geschichte beherrscht ein, an das Römische Reich angelehnte, Imperium beinahe die ganze Welt. Nur eine Land, Kardiastan, bereitet ihnen immer wieder Probleme. Dort leben Menschen, die von einer besonderen Kaste angeführt werden: den Illusionisten. Wer sie sind, wie sie leben, ist so gut wie unbekannt.
Ligea Gayed ist die Ziehtochter eines reichen und mächtigen Mannes des Imperiums, den sie stets angebetet hat. Er brachte sie einst als Waise aus Kardiastan mit und ließ ihr nur die beste Erziehung angedeihen. Nun, als hohe Agentin schickt man Ligea zurück in ihre alte Heimat, da man dort einer Veschwörung auf die Spur gekommen ist, die sie niederschlagen soll. Die anfangs fremde und auf den ersten Blick sehr barbarische Welt löst Gefühle in ihr aus und sie verwächst mit ihren Wurzeln. Dabei läuft ihr auch ein Mann über den Weg, den sie zu lieben lernt - und der genau dieser geheimen Kaste angehört. Nach einigen Kämpfen, inneren wie äußeren, entscheidet sich Ligea für ihr Blut und Volk. Sie erkennt, dass sie stets nur eine Marionette gewesen ist und ihr Vater sie nie geliebt, sonst immer nur benutzt hat. Nun wird sie zur härtesten Kämpferin gegen das Imperium.

 

Auf dunklen Schwingen - Janine Cross
Die junge Zarq wächst als Kind von Leibeigenen im Töpferclan in einer streng patriarchalischen Gesellschaft in Malacar auf. Drachen werden wie Götter verehrt, dabei jedoch nur die zeugungsfähigen männlichen Geschöpfe dieser Gattung, weibliche dienen als Futterquelle.
Zarqs bis dahin weitgehend glückliche Kindheit findet in ihrem neunten Jahr beim jährlichen Volksfest Mombe Taos, bei dem die Drachenjünger gewählt werden, ein Ende. In Folge der Ereignisse wird ihre schöne ältere Schwester Waivia an einem anderen Clan als Sexsklavin verkauft und der Vater getötet. Die Mutter, davon fast in den Wahnsinn getrieben, schafft zwar Zarq in zweifelhafte Sicherheit, stirbt dann jedoch selbst, um sie fortan als Geist heimzusuchen, der Zarq zwingen will, nach der Schwester zu suchen.
Als Zarq alt genug ist, fasst sie einen folgenschweren Plan, der die Welt wie sie ist, in ihrem Grundfesten erschüttern könnte.

 

Finnisches Feuer - Johanna Sinisalo
Finnland in naher Zukunft. Vera und Mira sind Schwestern und wachsen nach dem Tod ihrer Eltern bei der Großmutter in Finland auf dem Lande auf. Sie haben keinen leichten Stand, denn seit einigen Jahren ist es üblich, Frauen und Mädchen in "Eloi" und "Morlocks" zu unterteilen, wobei letzteres streng verboten ist. So sind Frauen eben alle blond, hübsch, rosenknopsenmundig, selbstverständlich unterrichtet, aber ungebildet, haben keine Ausbildung und heiraten schnellstmöglich.
Vera möchte sich diesem Ideal nicht unterwerfen, sie spielt gerne auch mit Eisenbahnen, kann schnell und gut lesen, verschlingt alle Bücher, die die Großmutter versteckt und sagt, was sie denkt. Aber sie darf das eigentlich nicht.
Auf der höheren Töchterschule, auf der beide lernen, dem zukünftigen Mann ein angenehmes Leben zu bereiten, kommt Vera mit streng verbotenen Chilischoten in Kontakt. Die eine besondere Sorte "Finnisches Feuer" wird ihre Zukunft bestimmen. Ebenso wie die Suche nach der geliebten Eloi-Schwester, die kurz nach ihrer Heirat spurlos verschwindet.

 

Freitag, 16. April 2021

Die Erfindung von Alice im Wunderland. Wie alles begann. - Peter Hunt

 


Titel: Die Erfindung von Alice im Wunderland. Wie alles begann.

Autor: Peter Hunt

Originaltitel: The Making of Lewis Carroll's Alice and the Invention of Wonderland

Verlag: wbg Theiss

ISBN: 978-3806242645

Euro: 28,00

Veröffentlichungsdatum: März 2021

Seiten: 128

Serie: nein

Come in: vom Verlag

 

 

 

Inhalt/Klappentext
Zweifelsohne ist die Geschichte der kleinen Alice eines der verrücktesten Bücher der Welt und ein Meilenstein der Kinderliteratur. Genauso ungewöhnlich ist auch die Entstehungsgeschichte des Kinderbuch-Klassikers. Charles Dodgson alias Lewis Carroll, ein exzentrischer Oxford-Mathematiker, erfand die Grinsekatze, die Herzkönigin und das weiße Kaninchen eher beiläufig während einer Bootsfahrt auf der Themse.

Vor 150 Jahren erschienen »Alice im Wunderland« und »Alice hinter den Spiegeln«. Peter Hunt gratuliert mit einem wunderschön illustrierten Geschenkbuch, das viele Hintergrund-Informationen für Alice-Fans bereithält:

    Wer war Lewis Carrol? Die Biografie und Gefühlswelt des Schriftstellers

    Alice Pleasance Lidell und andere Vorbilder für die Romanfiguren

    Leben in Oxford: Alice als satirischer Spiegel des viktorianischen Englands

    Alice entschlüsselt: Fiktion, Wahrheit und Anspielungen in »Alice im Wunderland«

    Ein Wiedersehen mit den klassischen Buch-Illustrationen von John Tenniel

Sinn, Unsinn, Hintersinn: warum »Alice im Wunderland« bis heute begeistert

In den Alice-Büchern gibt kaum einen Satz, der nicht mehrere Bedeutungen, verborgene Scherze und versteckte Anspielungen auf intellektuelle, politische und persönliche Ereignisse enthält. Peter Hunt entschlüsselt die Geheimnisse und erzählt, wie die berühmten Nonsens-Romane entstanden und ihren Siegeszug um die Welt antraten. Zeitgenössische Fotos lassen das Viktorianische England wieder aufleben, während uns John Tenniels unvergessliche Zeichnungen ein Wiedersehen mit Figuren wie der Cheshire Cat und dem verrückten Hutmacher bescheren. Die unglaubliche Fülle an Details zur Entstehungsgeschichte von »Alice im Wunderland« und »Alice hinter den Spiegeln« machen das Buch zu einem idealen Geschenk für alle großen und kleinen Fans!

Dienstag, 13. April 2021

Der Stoff, aus dem die Freiheit ist - Nathalie Schaller und Lennart Will

 


Titel: Der Stoff, aus dem die Freiheit ist

Autoren: Nathalie Schaller und Lennart Will

Originaltitel

Verlag: adeo

ISBN: 978-3863342913

Euro: 20,00

Veröffentlichungsdatum: März 2021

Seiten: 208

Serie: nein

Come in: vom Verlag

 

 

 

Inhalt/Klappentext
Nathalie Schallers Lebensweg scheint vorgezeichnet: Abitur, Jurastudium, Karriere. Doch dann lernt sie auf Reisen nach Indien und Kambodscha Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution kennen. Das Thema lässt sie nicht mehr los. Welche Perspektive haben die jungen Frauen nach ihrer Befreiung überhaupt?

Kann Nathalie irgendetwas tun? Sie entscheidet sich, dem Funken in ihrem Herzen Beachtung zu schenken. Die Vision von einem außergewöhnlichen Modelabel ist geboren: Mit professionellen Designs – aber vor allem fair, nachhaltig und humanitär. Die Idee ist revolutionär! Und natürlich läuft nichts so wie geplant …

Das Buch erzählt vom Träumen, Scheitern, von Ängsten, Kampfgeist und Vertrauen. Als bunte Collage aus Autobiografischem, Hintergrundinformationen und harten Fakten ist es eine packende Inspiration für jeden, der nach seiner Aufgabe im Leben sucht oder davon träumt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

 

Sonntag, 11. April 2021

(Altvorderen) Die Bibel nach Biff. Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund – Christopher Moore

 

Altvordere bezeichnet alle Vorfahren, die den noch Lebenden vorausgingen.

 

Im Jahr 2002 erschien dieses humorige Buch.

 

Im Buch der Bücher fehlen einige Kapitel: Unter den wachsamen Augen von Engel Raziel soll Biff diese Lücke füllen und alles über die Kindheit und die turbulente Jugend von Jesus Christus berichten. Biff ist der einzige glaubwürdige Zeuge dieser Zeit, schließlich ist er in all den Jahren Jesus' bester Freund gewesen und stand ihm schon zur Seite, als dieser noch versuchte, vertrocknete Eidechsen zum Leben zu erwecken ...