Wie einfach es ist, eine Frau in hübschem Kleid einfach vor eine andere Kulisse zu stellen. Zeit und sogar Kontinent sind grundverschieden – aber in beiden Storys geht es um Frauen, die sich beweisen müssen.
„Der
Gott und die Füchsin“ fing sehr gut an, hat aber eine
Protagonistin, der ich einfach nichts abgewinnen konnte. Vom eher jung
gehaltenen Cover sollte sich niemand täuschen lassen: Das hier ist keine
locker-leichte Story, hier wird es, neben heiteren Momenten, meist düster,
blutig und aufregend. Mich hat das überrascht. Im Endresultat bin ich wohl
einfach nicht mehr zwanzig und damit außerhalb der Zielgruppe, von daher leider
nicht meins.
„The
House Witch“ mit ihren über sechshundert Seiten war genau
der ruhige und anheimelnde Lesestoff, den ich in einem so turbulenten Monat
gebraucht habe. Allerdings habe ich meist auch nur ein Kapitel am Tag geschafft
– was ausreicht, das Lesen ist ja kein Schnelligkeitswettbewerb, aber bei so
einem seitenstarken Buch dauert es dann eben doch, ehe es ausgelesen ist. Ganz
beendet habe ich es noch nicht.
Ende März gab es eine Überraschung, als ich bei vorablesen.de in deren Frühjahrputz-Gewinnspiel gewonnen habe. „Die Spur der Vertrauten“ von Christelle Dabos. Das Buch habe ich leider in der Verlosungswoche nicht ergattern können, aber da ich von der Autorin schon andere Bücher (gern) gelesen hatte und die Leseprobe mich überzeugen konnte, habe ich einfach mein Glück versucht. Und nach all den Jahren, die ich schon dabei bin, hat es endlich einmal geklappt :-)
(Altvorderen) Was in meinem alten Phantastik-Buchregal steht
Malbücher für (buchlesende) Erwachsene – noch im Trend?
Rezensiert:
Ein Tanz für Emilia - Peter S. Beagle
We Who Will Die - Stacia Stark
The Hive – Wenn die Königin fällt - Anna February
Gesandter der Unterwelt - priest
Neue Bücher eingezogen:
Dystopischer Krimi für jugendliche Leser, der
genug Höhen und Tiefen mitbringt, um für Lesespaß zu sorgen.
Inhalt
Nach einer Katastrophe haben sich die
Überlebenden in einen Bergstollen zurückgezogen. Ihre Gesellschaft ist
hierarchisch wie in einem Bienenstock aufgebaut. Eine der Töchter der beiden
Königinnen wird ihnen auf den Thron folgen. Um sicherzustellen, dass sie
erwachsen werden, sind ihnen persönliche Leibwachen zugeteilt, die noch vor
ihrer Geburt auf sie geprägt werden. Stirbt eine Aszendentin, stirbt auch ihr
Schild. Dann geschieht das Unfassbare: ein Anschlag auf die siebte Tochter –
den nur ihr Schild Arenite überlebt. Drei Tage bleiben ihr Zeit, um ihre
Unschuld zu beweisen und nur der Außenseiter Niko steht ihr zur Seite. Doch der
Mörder ist ihr dicht auf den Fersen.