Großkonzern GoldTex hat Griechenland aufgekauft. Nur wenige konnten fliehen, Zem ist einer davon. Dreißig Jahre später arbeitet er in einer Megacity als Ermittler und muss einen Mord untersuchen, der in höchste Kreise führt.
„Hund 51“ ist eine eher literarisch aufgearbeitete Zukunftsvision. Der Autor weiß sich auszudrücken und wer etwas für eher düstere, melancholische Alt-Herren-Erzählungen übrig hat, kommt in jedem Fall auf seine Kosten. Die Zielgruppe ist im Alter des Autors zu suchen, jüngere Leser und Teens werden kaum Gefallen an der Story finden. Allein als Krimi oder dystopische Geschichte gelesen, kann „Hund 51“ nicht überzeugen. Wer sich aber auf den Protagonisten einlässt und zudem die innere Botschaft des Romans beachtet, kann Gefallen am Buch finden. Die Schreibe überzeugt sehr, sie ist gehoben und allumfassend.
Titel: Hund 51
Autor: Laurent Gaudé
Originaltitel: Chien 51
Verlag: dtv
ISBN: 978-3423283540
Euro: 24,00
Veröffentlichungsdatum: August 2023
Seiten: 288
Serie: nein
Come in: vom Verlag
Inhalt
Der Großkonzern GoldTex hat Griechenland
dreißig Jahre zuvor aufgekauft und privatisiert. Nur wenigen ist die Flucht
gelungen, Zem Sparak ist einer von ihnen. In einer Megacity, über der eine
Kuppel liegt und die in drei Zonen (1 für die Superreichen, 3 für den Abschaum)
unterteilt wurde, arbeitet er als Ermittler. Als eine übel zugerichtete Leiche
gefunden wird, muss er mit Salia Malberg, einer Ermittlerin aus Zone 2,
zusammenarbeiten. Dabei stoßen sie auf Geheimnisse, die in die obersten Kreise
der Stadt führen und Zem in seine eigene Vergangenheit führen.













