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Montag, 15. Januar 2018

Online-Fanzine "PHANTAST" Thema: Märchen erschienen



Die neue Ausgabe des Online-Fanzines PHANTAST ist online und wie immer kostenlos zu lesen. Thematisch ist es in die Welt der Märchen eingetaucht.

Enthalten im PHANTAST #19 sind unter anderem:

- Interviews mit Janna Ruth und Jennifer Alice Jager
- Kurzinterviews mit Fabienne Siegmund, Julia Zieschang, Regina Meißner, Alexandra Fuchs, Nina MacKay und Nora Bendzko
- Werkstattbericht zu "Rosen und Knochen" von Christian Handel
- ein Artikel zu den Märchen aus 1001 Nacht von Akram El-Bahay
- Einblicke in Märchen verschiedener Kulturen
- Artikel zu den Kunstmärchen von Oscar Wilde und Hans Christian Andersen
- eine Leseprobe aus "Die Bibliothek der flüsternden Schatten" von Akram El-Bahay
- diverse Rezensionen zum Thema
- 138 märchenhafte Seiten - wie immer kostenlos!

Wer mal hineinschauen möchte, sollte HIER klicken.

Und wer gerne wüsste, was der PHANTAST überhaupt ist, wie er entsteht und wer für den lesenswerten Inhalt sorgt, der sollte HIER hineinsehen.


Donnerstag, 13. Juli 2017

Online-Fanzine "PHANTAST" Thema: "Macht" erschienen




Die neue Ausgabe des Online-Fanzines PHANTAST ist online und wie immer kostenlos zu lesen. Thematisch ein eher heikles, dafür aber umso spannenderes Thema: Macht.


Im Wahljahr 2017 beschäftigt sich die achtzehnte Ausgabe des Onlinemagazins PHANTAST mit dem Thema "Macht". Auf 130 Seiten wird unter anderem geboten:

- Interviews mit Theresa Hannig ("Die Optimierer") und Kendare Blake ("Der schwarze Thron")
- ein Werkstattbericht zu "Drúdir - Dampf und Magie"
- Artikel zu den Animes "The Heroic Legend of Arslan" und "Guilty Crown"
- einen Artikel zu "Final Fantasy XV" und die Bürde der Macht
- Swantje Niemann erläutert die Macht der Sprache
- diverse Rezensionen von Büchern und Serien zum Thema
- eine Kurzgeschichte der schwedischen Autorin Åsa Böker
- 130 Seiten voller Herrscher und Rebellen - wie immer kostenlos!

Wer mal hineinschauen möchte, sollte HIER klicken.

Donnerstag, 29. September 2016

Online-Fanzine "PHANTAST" Thema: Space Operas erschienen


Die neue Ausgabe des Online-Fanzines PHANTAST ist online und wie immer kostenlos zu lesen. Thematisch hat es die irdischen Grenzen verlassen und ist in "Space Operas" eingetaucht.


Enthalten im PHANTAST #16 sind unter anderem:

- Werkstattberichte zu "Asgaroon", den "Perry Rhodan"-Comics und "Chrysaor"
- Interviews mit Bernd Perplies, Kai Meyer und Andreas Suchanek
- einen sehr ausführlichen Leitartikel von Alfred Kruse
- die traumhaften Illustrationen von Allan J. Stark
- eine Kurzgeschichte zu "Asgaroon"
- eine salzige Kolumne von Holger M. Pohl
- das Universum in Bildern mit wissenschaftlichen Infos
- klassische und moderne Space Operas
- diverse Rezensionen und Mustiktipps
- 234 Seiten Space Operas - wie immer kostenlos!

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Und wer gerne wüsste, was der PHANTAST überhaupt ist, wie er entsteht und wer für den lesenswerten Inhalt sorgt, der sollte HIER hineinsehen.



Samstag, 16. Juli 2016

(Gastbeitrag) Das Science Fiction Magazin Esli (Если)

Ein Gastartikel von Michael K.

Esli - auf Deutsch übersetzt „Wenn“ – ist ein russischsprachiges Magazin für Science Fiction und Futorologie. Seit der Entstehung im Jahre 1991 erschien das Magazin monatlich und thematisierte in jeder Ausgabe ein ausgewähltes Thema aus zwei Gesichtspunkten – Wissenschaft in Form von Essays und Publikationen und Belletristik in Form von Novellen. Diese „Erforschung“ wurde nach kurzer Zeit immer mehr verwaschen und das Magazin wechselte (ca. 1998) zu allgemeinen Themen und Nachrichten aus dem Bereich. Zu diesem Zeitpunkt verschwand auch der Begriff „Futorologie“ aus dem Namen des Magazins. Diese Form wurde erst mit dem grundlegenden Neustart des Magazins 2015 wieder eingeführt. Neben Publikationen und Kurzgeschichten namhafter russischer und internationaler Autoren bietet das Magazin Buchrezensionen, Vorstellung zukünftiger Buchprojekte sowie eine detailreiche Beleuchtung des Filmbereichs.
Zur Redaktion des Magazins gehört ein sogenannter Kreativrat, der aus mehreren russischen Autoren für SF und Fantasy besteht.

Bis ca. 2011 unterhielt das Magazin zwei öffentliche Ausschreibungen für interessierte Autoren aus der Leserschaft.
1. In der Ausschreibung „Ideenbank“ wurde ein Problem der Futurologie erläutert und die Leser mussten dazu eine Lösung finden. Die Besten Lösungen wurden dann von einer Jury ausgewählt. Am Ende der Ausschreibung wurde eine Novelle eines Autors veröffentlicht, die sich mit dem Problem beschäftigte. So entstand ein Vergleich zwischen Leserschaft und Buchautoren.
2. Etwa zweimal im Jahr konnte jeder Hobbyautor zu einem Thema eine Kurzgeschichte einsenden, von der die Beste im Magazin veröffentlicht wurde.
„Esli“ verlieh bis 2012 einmal Jährlich die Auszeichnung „SIGMA-F“ für verschiedene Formate (Bester In-/Ausländischer Roman, Kurzgeschichte, Übersetzer, Film).

Im Jahre 2012 musste das Magazin wegen verschiedener wirtschaftlicher Probleme schließen. Piraterie, wirtschaftliche Rezessionen, Diktatur der Vertriebskanäle nannte der Chefredakteur Alexander Schalganow in seinem Abschiedsbrief an die Fans (12te Ausgabe 2012) als die Hauptgründe für die Einstellung des Magazins, der die Autoren für Ihre Arbeit angemessen entlohnen wollte. Schon zuvor mussten die Mitarbeiter auf ihren Lohn verzichten. Dazu orientierte sich der Verlag des Magazins thematisch um und setzte einen Punkt hinter die mehrjährige Geschichte des Magazins. Dennoch verabschiedete sich Alexander nicht von seinem Publikum, sondern sagte nur auf Wiedersehen. Denn drei Jahre später startete das Magazin im neuen Gewand (komplett farbiges Format auf Glanzpapier) mit dem ehemaligen Chefredakteur als Berater in Sankt Petersburg durch, wenn diesmal auch nur mit sechs Ausgaben jährlich. Dieses Mal jedoch ausschließlich über Abonnement.

Das Magazin erscheint nun in DIN A5 Format auf ca. 250 farbigen Seiten unterteilt in drei Abschnitte: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Jeder Abschnitt beinhaltet 2-3 Kurzgeschichten und Essays zum aktuellen Thema. Neuerdings wird auch die Kunst aus dem Bereich SF thematisiert. So wurden einige Cover-Künstler mit ihren Werken vorgestellt. Auch Meinungen verschiedener Autoren sind zu finden. Insgesamt nimmt die Belletristik jedoch weiterhin den Großteil der Ausgaben ein.

Persönliche Meinung
Ich persönlich habe das Magazin seit 2007 mit Begeisterung gelesen. Auch wenn das Magazin in schwarz-weiß und auf quasi Zeitungspapier daherkam, so bot es viele interessante Geschichten und Themen aus dem SF Bereich. Damals gab es sogar zweimal im Jahr eine reine Fantasy Ausgabe, so dass ich ein wenig in den Bereich Phantastik hineinschnuppern konnte (auch wenn es nicht unbedingt mein Interessensbereich ist). Vor allem bei der „Ideenbank“ habe ich für mich mit Begeisterung mitgemacht, wenn ich auch nicht daran teilnehmen konnte, weil ich die Ausgaben immer mit 3-4 monatiger Verspätung bekommen habe. Zu der Zeit gab es in meinem Wissensbereich auch keine andere Magazine, die in der Art sich mit dem Thema beschäftigt haben. In Russland zumindest waren SF Kurzgeschichten auch nur in großen Sammlungen - meist sogar Themenfremd – und in Zeitungen vertreten. Meine Begeisterung war so stark, dass ich bei meinem Russlandbesuch sogar persönlich in die Redaktion gekommen bin, um fehlende Ausgaben aus vergangenen Jahren zu besorgen. Das Magazin hatte (und hat) eine begeisterte Redaktion, die Visionen mitbringt und sich voll im Bereich einsetzt. Das spürt man auch bei den Ausgaben, wenn man die in der Hand hält. Auch ausserhalb meines Wahrnehmungsbereichs als Leser tragen die Leute viel bei der SF Entwicklung in Russland bei und setzen Maßstäbe ausserhalb von langweiligem Mainstream für unbedarfte Leser, der die Science Fiction als Genre auf Niveaulose herunterdrückt.
Leider kommt der Publikationsbereich noch viel zu kurz. Hier wünschte ich mir detailliertere Analysen und mehr Inhalt. Einzelne Veröffentlichungen sind noch ziemlich kurz und etwas oberflächlich gehalten. Dieser Punkt ist auch bis dato der einziger Negativpunkt, an dem gearbeitet werden sollte. Abgesehen natürlich von der schwierigen Beschaffung über das Abo-Modell.
An dieser Stelle mein Dank an alle, die für das neue Magazin gekämpft und dieses neu ins Leben gerufen haben. Denn der Abschiedsbrief 2012 wirkte auf mich so enttäuschend wie für jeden eingefleischten Fussball-Fan der das Aus in der Qualifikationsphase miterlebt. Denn damals war es ein Symbol für das Verkommen der seriösen Science Fiction, die sich mit Problemen der heutigen und zukünftigen Welt angemessen beschäftigt.

Links:
ww.esli.ru – Offiziele Webseite des Magazins
https://ru.wikipedia.org/wiki/Если_(журнал) Russischer Wikipedia Artikel
https://new.vk.com/clubesli Esli Seite auf russischer Facebook Klon VKontakte

Samstag, 30. April 2016

Online-Fanzine "PHANTAST" Thema Drachen erschienen



Die neue Ausgabe des Online-Fanzines PHANTAST ist online und wie immer kostenlos zu lesen. Thema war diesmal etwas, um das kein Fantasyleser herumkommt: die Drachen.


Enthalten im PHANTAST #15 sind unter anderem:

- Interviews mit Christoph Hardebusch, Jasmin Rollmann und Akram El-Bahay
- Artikel zu den Drachenländern Japan und China
- einen kleinen Einblick in die Welt der echten Drachen
- Artikel zu Dungeons & Dragons und Comic-Drachen
- diverse Rezensionen zum Thema
- wunderschöne Drachen-Illustrationen
- eine exklusive Leseprobe aus "Flammenwüste - Der Gefährte des Drachen"
- 136 Seiten Drachen - wie immer kostenlos!

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Und wer gerne wüsste, was der PHANTAST überhaupt ist, wie er entsteht und wer für den lesenswerten Inhalt sorgt, der sollte HIER hineinsehen.

Samstag, 26. September 2015

(Interview) Judith Madera zum kostenlosen Online-Fanzine "PHANTAST"

Was genau ist der PHANTAST?
PHANTAST ist ein kostenloses Online-Fanzine, das sich, wie der Name schon sagt, gänzlich der Phantastik widmet. Dabei wollen wir die phantastischen Genres in möglichst vielen Facetten beleuchten und versuchen, einen ausgewogen Mix aus Rezensionen, Artikeln und Interviews zu kreieren. Hinzu kommen ausgewählte Illustrationen zum jeweiligen Thema und in vielen Ausgaben finden sich auch Kurzgeschichten. Der PHANTAST widmet sich nicht ausschließlich Büchern, sondern auch Filmen, Videospielen, Musik etc. ... eben allem, was phantastisch ist.
Als Herausgeber sind Jürgen Eglseer (fictionfantasy und Amrûn-Verlag) und ich bei jeder Ausgabe dabei, ebenso wie unser Lektor. Der Rest des Redaktionsteams setzt sich bei jeder Ausgabe neu zusammen. Da schreiben sowohl unsere Redakteure mit, als auch Blogger oder Autoren, die was zum jeweiligen Thema zu sagen haben. Der PHANTAST ist damit quasi immer im Fluss ...


Seit wann gibt es das Magazin und wie kam es zu seiner Erschaffung?
2011 wurde der PHANTAST als gemeinsames Projekt von den Onlineportalen fictionfantasy.de und literatopia.de gegründet. Die Idee stammte von den Kollegen von fictionfantasy, die ein Onlinemagazin mit Themenausgaben machen wollten und dafür einen Partner suchten. Nach einer amüsanten Namensdiskussion auf der Frankfurter Buchmesse haben wir uns auf „PHANTAST“ geeignet – getreu dem Motto: Die einfachste Lösung ist die richtige. Denn der Name drückt genau das aus, was der PHANTAST ist und was ja auch seine Leser sind.


Im ersten Heft "Science Fantasy" spricht Jürgen Eglseer über seine persönlichen Gründe ("Back to the Roots") den PHANTAST zu erschaffen. Was waren Deine?
Ich fand die Idee mit den Themenausgaben sehr spannend, weil wir damit nicht nur die aktuellen Veröffentlichungen abarbeiten, sondern auch phantastische Perlen, die vielleicht schon einige Jahre oder gar Jahrzehnte auf dem Buckel haben, vorstellen können. Außerdem konnte ich im PHANTAST auch über Filme und Spiele schreiben, die ich gerne einmal vorstellen wollte.
Ich denke, PHANTAST ist durch die Themenausgaben ein Magazin, das auch in einigen Jahren noch interessant ist, wenn sich jemand zu einem Thema informieren will. Wenn man beispielweise Steampunk spannend findet, kann man sich einfach unsere Ausgabe 11 zum Thema anschauen und darin jede Menge Anhaltspunkte finden, was man in der Richtung lesen / anschauen könnte!


Jedes Heft widmet sich einem eigenen Thema. Wie werden diese festgelegt? Gibt es darunter eines, das Dir besonders am Herzen liegt?
Anfangs haben wir die Themen noch unter den Stammredakteuren ausdiskutiert, sprich Vorschläge gesammelt und abgestimmt. Da die Vorschläge aber meist nur von Jürgen und mir kamen, entscheiden wir das inzwischen allein und suchen uns einfach die passenden Redakteure für die Themen zusammen.
Die kommende Ausgabe 14 wird sich mit dem Cyberpunk beschäftigen – ein absolutes Herzblutthema von mir! :)
Von den bisherigen Ausgaben hatte ich persönlich die meiste Freude an den Themen „Träume“, „Steampunk“ und „Fernost“.

Montag, 12. November 2012

(Test) Die Suche nach einem Phantastik-Magazin (#7)


"Die Mephisto ist das Magazin für Rollenspiele, Table-Top und Phantastik. Mit dem viermal jährlich erscheinenden Magazin bieten wir Ihnen aktuelle News, umfassende Spielbeiträge, Werkstattberichte und Interviews sowie Rezensionen aus den Bereichen Rollenspiel, Table-Top, Brett-, Karten- und Computerspiele, Film und phantastische Literatur.
Im Rollenspielteil bietet die Mephisto regelmässig Material zu Systemen wie Cthulhu, Das Schwarze Auge (DSA), Degenesis, Dungeons & Dragons (D&D), Engel, Shadowrun, Warhammer Fantasy Rollenspiel und den Systemen der Welt der Dunkelheit.
At-43, Confrontation, Hordes, Urban War, Warhammer, Warhammer 40K und Warmachine gehören zu den Systemen, die wir im Table-Top-Bereich behandeln."
Zwischen 80 und 90 Seiten, 5,95 EUR, im Abo für vier Ausgaben im Jahr 19 EUR. Erste Ausgaben etwa 1994, seit Ausgabe 43 ist der Großbereich Table-Top in ein eigenes Heft ausgelagert.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

(Test) Die Suche nach einem Phantastik-Magazin (#6)


Abenteuer und Phantastik - Nautilus
Auf der Homepage ist leider nichts zum Werdegang des Magazins zu finden, Wikipedia weiß allerdings: "Thematisch ist die Nautilus auf die Genres Fantasy, Abenteuer, Mystery, Science-Fiction, Horror und Thriller ausgerichtet. Als Filmmagazin konzentriert sich die Nautilus auf Features zu aktuellen und kommenden Filmen, Setberichten, Interviews mit Regisseuren und Darstellen sowie auf Filmübersichten zu den jeweiligen Themen und Inhalten, denen ein Schwerpunkt im Heft gewidmet ist. Dazu gibt es Inhalte zu Romanen, Hörbüchern, Comics und Adventure-Games sowie Sachartikel zu Themen aus Wissenschaft, Historie, poplären Mythen und dem Phantastik-Genre."
Erstausgabe 1993. 12 Ausgaben im Jahr, im Abo 45 EUR, Einzelheft für 4,50 EUR.

Freitag, 5. Oktober 2012

(Test) Die Suche nach einem Phantastik-Magazin (#5)


Phase X
"Phase X" ist ein Magazin im Paperbackformat. Im Frühjahr 2006 erschien die rund 100 Seiten dicke Erstausgabe des Crossovermagazins. Im Gegensatz zu den meisten anderen Magazinen kennt "Phase X" keine Berührungsängste. So tummeln sich alle Spielarten der Phantastik in diesem Magazin, unabhängig ob es sich um SF, Horror, Fantasy oder Grenzbereiche des gleichen handelt. Eine ausgewogene Mischung an Redakteuren macht dies möglich. Auch das Medium beschränkt sich keinenfalls auf eines: Buch, Film, Rollenspiel oder Comics, fehlende Vielfältigkeit kann man dem Magazin nicht vorwerfen. Damit trotzdem ein roter Faden vorhanden ist, gibt es für jede Ausgabe ein Thema, um den sich die meisten Beiträge mehr oder minder drehen."
Mehr Informationen zu finden war schwierig. Offenbar erscheint das Magazin 1-2 Mal im Jahr mit einem Einzelpreis von 6,90 EUR.
Die Hefte kommen sogar gut eingeschweißt nach Hause, was etwas Geschick beim Öffnen erfordert.

Mittwoch, 26. September 2012

(Test) Die Suche nach einem Phantastik-Magazin (#4)


Teil 1 des Testes ist HIER nachzulesen
Teil 2 des Testes ist HIER nachzulesen
Teil 3 des Testes ist HIER nachzulesen

"Wie der Titel schon verrät, setzt dieses Filmmagazin Schwerpunkte. Horror, Suspense, Mystery, Action, Sci-Fi, Anime, Fantastisches, Surreales und auch schräger Humor sind die Themen, um die sich alles in deadline dreht. (...)
Dabei legen wir großen Wert darauf, in lockerer, ambitionierter, ironischer, kritischer und unabhängiger Weise zu berichten. Die deadline zu lesen soll Spaß machen. Und gleichzeitig fundierte Information liefern.
Aus der Taufe gehoben wurde die deadline Ende 2006. (...)
Eine mehr als 20-köpfige Crew nimmt für die deadline nicht nur den deutschen Markt unter die Lupe, sondern durchforstet, präsentiert und kommentiert auch das internationale Angebot für Freunde der ausgefallenen Unterhaltung."
Es gibt 6 Ausgaben im Jahr für den Einzelpreis je Heft von 6 EUR, im Abo 35 EUR.

Das Magazin hat mich schon eine Weile angelacht und nachdem das Cover nun eine "Fantasy-Filmfest-Vorschau" versprach, kam es mit zu mir nach Hause. Das Vorwort verrät, dass dieses Heft nicht nur um 16 Seiten aufgestockt werden musste (Themenvielfalt), sondern auch wenige Stunden vor Druck ein Interview mit Nicholas Winding Refn reinflatterte. Das Special zur Gaming-Messe E3 wurde daher verschoben, es gab aber das sehr faire Angebot, dass die Leser sich vorab die vier Seiten per Mail zuschicken lassen konnten.

Das Team das Magazins behält Recht in dem, was es auf der Homepage schreibt. Wo andere (Film-)Magazine in erster Linie bunt (bebildert) und Mainstream sind, kann deadline mit sehr viel Konstruktivität und unterhaltsam geschriebenen Artikeln auch für ältere Leser, eben einfach sprachlich, überzeugen. Das heißt allerdings mitunter, dass man sich an Rezensionsstimmen gewöhnen muss, die garantiert Kafka und Hemmingway als Lieblingsautoren ihrer Kindheit angeben würden und überhaupt die Welt ein bisschen besser verstehen als alle anderen. Die sind allerdings die Ausnahme, ich habe auch sehr anregende, amüsante, abwechslungsreiche und einfach gut geschriebene Artikel wie Rezensionen (die wirklich welche sind!) gelesen.

Horror, Trash und Sci-Fi stehen auf jeden Fall weit im Vordergrund des Heftes und obwohl das nicht immer meins ist, habe ich viele gute Anregungen und Tips bekommen, sogar mitunter einfach aus den Anzeigen und das will schon etwas heißen. Liebhaber werden auf jeden Fall sehr zufrieden sein.
Es werden sehr viele Filme vorgestellt, Interviews mit Filmemachern jeglicher Coleur, Rod Usher (dem Sänger von The Other), Hennes Benders oder CALLEJON-Sänger BastiBasti, Kate Beckinsale uvm. Ein großer Cannes-Report, viele Berichte von Filmfesten (z.B. Cinestrange Filmfestival in Dreden), Meinungen zu PC-Spielen, das Animeskop, Zeichentrix etc.
Die Mischung wirkt zunächst wie die bei allen anderen, sie wurde aber sehr individuell und eigen aufbereitet.

Bunt ist hier nicht wirklich etwas, so dass man nicht visuell erschlagen wird und das Auge zunächt nicht recht weiß, wo es zuerst hinsehen soll, wo ohnehin nur der Text wichtig ist. Schwarz/Weiß dominiert, wenngleich Cover/Plakate farbig abgebildet sind.
Das einzige Manko waren die abgelaufenen Verlosungen. Die sollten doch zumindest so lange gehen, bis das nächste Heft in den Kiosk-Regalen steht. Und die Seiten mit den Kurzrezensionen zeichnen sich leider durch eine sehr kleine Schrift aus, bei der es schwierig wird, alles hintereinanderweg zu lesen.

Es fehlen zwar auch hier Bücher (was bei einem Filmmagazin allerdings nicht allzu verwunderlich ist), aber alles andere stimmt. Wer sich für düstere Werke, auch mal musikalisch, begeistern kann, sollte zugreifen und selbst testen. Mir hat es wirklich gefallen.

Freitag, 31. August 2012

(Test) Die Suche nach einem Phantastik-Magazin (#3)


Teil 1 des Testes ist HIER nachzulesen
Teil 2 des Testes ist HIER nachzulesen

Nach den letzten Magazintests und einigen Recherchen im Internet bin ich zu der starken Vermutung gekommen, dass ich wohl gar kein "Phantastik"-Magazin suche, sondern ein "Fantasy"-Magazin. Erstes wird nämlich leider grundsätzlich mit SciFi und Horror übersetzt. Falls also jemand von einem Fantasy-Magazin Kenntnis hat, nehme ich Hinweise sehr gern entgegen.


Link bis Ausgabe 46
"Seit Januar 2001 präsentiert sich phantastisch! als das Magazin für Science Fiction, Fantasy u. Wissenschaft.
Inhaltlich finden sich in phantastisch! Artikel zu allen Facetten des phantastischen Genres, einen Schwerpunkt aber bilden die phantastischen Welten der Literatur und die Menschen »dahinter«."

Samstag, 18. August 2012

(Test) Die Suche nach einem Phantastik-Magazin (#2)


Teil 1 des Testes ist HIER nachzulesen

Im Zuge des ersten Teils des Tests sind mir einige Magazine und Hefte empfohlen worden, die ich jedoch zumeist schon daheim hatte. Das große Interesse am Thema hat mich jedoch überrascht; nicht nur, das einige selbst an diversen Magazinen mitarbeiten, andere suchen ebenfalls seit langer Zeit nach einem regelmäßig zu lesendem Phantastik-Magazin.
Hier und da gab es aber auch Unverständnis darüber, was genau ich erwarten würde. Eigentlich dachte ich, das hätte ich deutlich gemacht. Ich bin weniger an Filmen und SciFi interessiert, ich möchte Bücher/Autoren/Interview zur Fantasy.
Derzeit besteht "Fantasy" nur aus "Das Lied von Eis und Feuer" und "Der Hobbit", übrigens vorrangig in der Verfilmung, nicht als Text.
Aber gerade weil der Hobbit Ende des Jahres in die Kinos kommt, haben sich die deutschen Verlage insofern darauf vorbereitet, als dass diverse (Buch-)Neuerscheinungen auf den Markt kommen werden - Fantasy, nicht SciFi oder Horror. Einige dieser Neuerscheinungen würde ich auch gern lesen, aber ich bin nur eine Person - mit begrenzter Zeit. Darum brauche ich unbedingt jemanden, der mir sagt - in Form einer Rezension, nicht in Form einer bloßen Buchvorstellung - ob sich das Lesen lohnt und zuvor eben das Geld ausgeben. Da auch die wenigen deutschen Fantasy-Blogger (Nein, keine Vampire und Gestaltwandler!) meist nur im Mainstream verbleiben und ältere Werke irgendwie grundsätzlich außen vor erscheinen, dachte ich mir, dass die Profis oder die Hardcorefans selbst etwas auf die Beine stellen. Dass es keine reinen Fantasyfans gibt, kann mir keiner erzählen, wer sonst kauft all die Bücher des Genres? Außerdem haben wir sogar einen Deutschen Phantasstikpreis, da sollte der Schritt zu einem Magazin eigentlich nicht so weit sein.

Montag, 13. August 2012

(Test) Die Suche nach einem Phantastik-Magazin (#1)


Die Suche nach einem Phantastik-Magazin begleitet mich nun schon einige Monate, wenn nicht insgeheim schon Jahre. Um es vorneweg zu nehmen: Es gibt kein deutsches Magazin, das meine Wünsche und Hoffnungen, die ich an eben so ein, möglichst monatlich erscheinendes, Heft haben würde, befriedigt. Dabei ist das gar nicht viel. Am besten frei nach Hause, damit sich mein Aufwand in Grenzen hält. Phantastische Themen, am liebsten reine Fantasy, gerne auch mit Horror und SciFi. Nicht nur Mainstream, auch mal etwas zum entdecken, das nicht in aller Munde ist. Und Bücher!
Letzteres ist aber so ein Knackpunkt. Obwohl zahlreiche deutsche (Buch-)Autoren an diversen Magazinen beteiligt sind, werden Bücher entweder gar nicht oder nur sehr stiefmütterlich in den jeweiligen Heften behandelt. Lesen denn die Fans nicht (mehr)? Selbst in der weltweit beliebten Serie "The Big Bang Theorie" wird fleißig über Filme und Comichefte diskutiert, aber Bücher werden nie erwähnt. Es stehen oder liegen noch nicht einmal welche herum. Aber mal ehrlich: Wenn keiner liest, dann würden ja nicht Monat für Monat neue Bücher im Genre/in den Genres auf den Markt geworfen. Und sooo schwer zu schauen, was gerade in/out ist, ist es eigentlich nicht. Und wer dann selbst liest und eine eigene Meinung hat ...
Ich habe nun in einem (Wahn-)Anfall von Entschlossenheit mehrere Hefte konsumiert. Die meisten davon können an jedem Kiosk gekauft werden. Einige jedoch bekommt man (leider) nur über das Internet, was nicht immer einfach ist.
Einige dieser Hefte möchte ich nach und nach vorstellen und mit meiner sehr subjektiven (!) Meinung versehen. Dabei habe ich meist nur ein Heft gelesen, falls nicht, erwähne ich es. Und ja, ich bin der Meinung, dass jeder andere Leser es genauso handhabt, nicht erst drei, vier Magazine liest und dann entscheidet, ob er das ab sofort regelmäßig tun möchte. Darum wird auch mein Urteil ausfallen: Kaufe ich ein weiteres Heft oder nicht. Und wenn nicht, was genau hält mich ab.

Erste Erfahrungwerte nach dem Lesen der meisten Hefte (nicht nur der unten angefügten), haben mich stutzig werden lassen. Ich bin nämlich - das dürfte jedoch auf die wenigsten Normalleser zutreffen - eine eifrige Impressumleserin, egal ob bei Magazinen oder Romanen oder Anderem. Dabei fiel mir eine kleine Besonderheit auf. Mir war zuvor schon klar, dass die Phantastikszene eher überschaubar ist. Kennt man einige Personen, ist man schon fast durch, weil diejenigen, die ich nicht kenne, garantiert von denen gekannt werden, die ich kenne. (Ja, der Satz war Absicht.)
Nun kann man in vielen Impressen viele bekanntere Namen lesen und hier und da immer wieder. Die Frage, die sich mir hier stellt ist die nach der Einzigartigkeit eines Magazins. Spielt es wirklich eine Rolle, welches ich lese, wenn die Möglichkeit besteht, dass sowieso überall das gleiche, sowohl im Thema, als auch in der jeweiligen Meinung dahinter, drinsteht? Nicht zum ersten Mal bemängle ich die Starrheit und Festgefahrenheit der deutschen Phantastikszene und dieser Umstand stieß mir tatsächlich sauer auf. Neue Impulse Fehlanzeige. Wie immer.
Weiterhin ist festzustellen, dass sich die meisten Themen rund um die Science Fiction und horrorlastige Filme drehen. Fantasy ist kaum dabei, was teilweise jedoch beabsichtigt ist. Falls es doch einmal vorkommt, das ist aber auch im www festzustellen, dann hat es entweder mit "Herr der Ringe", "Harry Potter" oder "Das Lied von Eis und Feuer" zu tun. Als ob es daneben nichts anderes gäbe. Wie auch in anderen Genres wundert es mich bei dieser Polarisierung wenig, wenn gute Serien eingestellt werden müssen, weil sie ihre erhofften Verkaufszahlen nicht erreichen, während jene, die durch sämtliche Medien huschen Rekorde erzielen. Was man nicht kennt, kann man nicht kaufen. Die Reizüberflutung mit immer Gleichem dürfte aber nicht nur mir zu viel werden.
Auch zu erkennen ist, wer eine eigene Meinung vertritt und wer entweder was runterrasselt oder schlimmer, sich gegenseitig beweihräuchert. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass ein Film als Superduper-Spitzenklasse, bahnbrechend und weiß ich was angekündigt wurde und es einfach an Mut fehlte, Tacheles zu reden. Das macht ehrlich gesagt wenig Eindruck auf mich. Es gab aber auch die andere Seite, die kein Blatt vor den Mund genommen hat.
Und auch, das sei nun aber endlich zum Schluss gesagt, wenn ich es nicht so mit Filmen habe, ist es mir wichtig, dass ich aus jedem Heft auch etwas Neues mitnehmen kann, etwas, das ich noch nicht kannte und das mich vielleicht sogar etwas gelehrt hat.