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Donnerstag, 25. Juni 2026

(Autorenplausch) Mac Conin: Nirgendwann: Plan B war auch Mist

 


Titel: Nirgendwann: Plan B war auch Mist
Autor: Mac Conin
Originaltitel, 403 Seiten
ISBN: 978-3911831185
Euro: 14,99
Erscheinungsdatum: April 2025
https://kontrabande.de/verlagsprogramm/roman/nirgendwann.html
https://www.instagram.com/coninmac/

 

 




Text von Mac Conin

 

Nirgendwann: das nette, harte Leben

Köln, da denkt mancher an den Dom, den Rhein und Karneval, fröhliche Menschen und die Partymeile Zülpicher Straße … Stimmt, das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Aber da gibt es noch mehr. Das, was man auf den ersten Blick nicht sieht oder auch nicht wahrhaben will.

Der Roman ist im Kern eine raue, ungefilterte Erzählung über das Überleben am Rande der Gesellschaft – verortet im pulsierenden, aber unbarmherzigen Mikrokosmos der Kölner Zülpicher Straße.

Ich habe versucht, das Lebensgefühl einer Gesellschaft einzufangen, die versucht, unter dem permanenten Druck einer sich radikal verändernden Großstadt nicht die Hoffnung zu verlieren.

Das urbane Leben ist heute oft von einer spürbaren Härte geprägt. In den Metropolen prallen Welten unbarmherzig aufeinander: Auf der einen Seite stehen die Gewinner der Gentrifizierung, auf der anderen jene, die durch steigende Mieten und prekäre Arbeitsverhältnisse systematisch an den Rand gedrängt werden. Es ist eine Welt, in der der soziale Raum zunehmend kommerzialisiert wird und gewachsene Nachbarschaften zerstört werden. Wo der Zusammenhalt, den eine Gemeinschaft, sei es ein Dorf oder eine Nachbarschaft, geboten hat, immer weiter erodiert.

Inmitten dieser städtischen Kulisse müssen die Figuren des Buches ihren Platz behaupten, während der Boden unter ihren Füßen ständig schwankt.

Montag, 15. September 2025

(Autorenplausch) Olivia Monti: Die Toten von nebenan

 


Titel: Die Toten von nebenan
Autorin: Olivia Monti
Originaltitel, 296 Seiten
ISBN: 978-3991309062
Euro: 27,10
Erscheinungsdatum: Juli 2025
https://olivia-kleinknecht.com/

 

 

 



Text von Olivia Monti

Von 2014 bis 2022 habe ich mich um meine pflegebedürftige Mama gekümmert. Warum tust du so etwas, fragten so einige FreundInnen? Einfach, weil ich sie liebe, gab ich zur Antwort. Ein Heim kam da nicht in Frage. Zwei Jahre vor ihrem Tod zog ich ganz zu ihr, wieder zurück in mein Elternhaus nach Ludwigsburg.

Ich mochte Ludwigsburg nicht besonders und auch nicht unsere Gegend, sobald ich kein Kind mehr war. Ich fand sie trüb und spießig. Noch weniger mochte ich sie, nachdem ich in meinen Zwanzigern und Dreißigern zehn Jahre in Florenz verbracht hatte. Doch dann kehrte ich zurück, was ich im Leben lange für undenkbar gehalten hatte, schwebten doch dieses Ludwigsburg und die Elbinger Straße in meinem Gehirn quasi als Albtraum herum, in den ich nie mehr zurückversetzt werden wollte.

Freitag, 4. Oktober 2024

(Autorenplausch) Simay Yazar über „Lewendia: Die neuen Meister der Zaubersteine“

 


Titel: Lewendia: Die neuen Meister der Zaubersteine
Autorin: Simay Yazar
novum, 474 Seiten
ISBN: 978-3991469735
Preis: 19,40 EUR
https://www.instagram.com/simay_yazar/
https://www.youtube.com/@simayyazar

 

 

 



Ihr sucht nach einem fesselnden Fantasyroman, einem gefährlichen Abenteuer, einer Welt voller Magie und zauberhaften Kreaturen? Dann ist mein neu erschienener Fantasyroman „Lewendia – Die neuen Meister der Zaubersteine“ genau das, wonach ihr sucht!


Dienstag, 10. September 2024

(Autorenplausch) Eva Laspas über „Der letzte Zeitwächter“

 


Titel: Der letzte Zeitwächter-Das Spiel beginnt
Autorin: Eva Laspas
Verlag Laspas, 284 Seiten
ISBN: 978-3950510225
Preis: 18,89 EUR
E-Book: 8,99
www.der-letzte-zeitwaechter.at
www.laspas.at

 

Freitag, 12. April 2024

(Autorenplausch) Katharina Maier zum Thema: „Frauen- und Männerfiguren, feministisches Schreiben“

 


Titel: Adelsspross (Die Erste Tochter)
Autorin: Katharina Maier
epubli, 336 Seiten
ISBN: 978-3750202092
Preis: 12,00 EUR
E-Book: 3,99
www.die-erste-tochter-de
www.katharina-maier.de

 

 

 


Man sagt mir, meine Bücher seien feministisch. „Schon ziemlich feministisch“, um genau zu sein. Und warum auch nicht? „Ein Planet. Eine Frau. Ein Kampf“ – so heißt das Motto meines Zukunftsepos „Die Erste Tochter“, in dem es um den Freiheitskampf einer jungen Frau in einer patriarchalen Gesellschaft geht. Lange habe ich das gar nicht als besonders feministisch empfunden, sondern einfach nur als eine Geschichte, die erzählt werden wollte. Ich wollte wissen, wie eine intelligente, wissbegierige, neugierige Heldin in einer Welt zurechtkommt, die ihr aufgrund ihres alleinigen Frau-Seins all diese Eigenschaften abspricht. Eine Welt, die technologisch und kulturell so weit fortgeschritten ist, dass ihre Bewohner es eigentlich besser wissen müssten. Dass man diese Aussagen – abzüglich der Raumschiffe, der Ständegesellschaft und der völligen Abwesenheit jeglicher weiblicher Selbstbestimmung – auch über unsere eigene Gesellschaft treffen könnte, zumindest in Teilen, das ist mir tatsächlich erst während des Schreibens und durch den Austausch mit Leser*innen so richtig bewusst geworden. Inzwischen gebe ich mir das Label „fantastisch-feministisch“ selbst. Mit Stolz und sehr bewusst.


Freitag, 15. September 2023

(Autorenplausch) Anna Lisa Franzke – Darlington & Milow Air Cargo

 


Titel: Darlington & Milow Air Cargo
Autorin: Anna Lisa Franzke
OHNEOHREN, 300 Seiten
ISBN: 978-3903296602
Preis: 13,99 EUR
E-Book: 3,49
https://annalisafranzke.de/

 

 

 




Als ich das erste Mal über das Steampunk-Genre gestolpert bin, konnte ich kaum glauben, dass es tatsächlich existiert. Die Ästhetik des viktorianischen Zeitalters kombiniert mit unbegrenzten technischen Möglichkeiten. Ein Genre voller historischer Fakten und Persönlichkeiten, gleichzeitig die Freiheit, die Vergangenheit so umzugestalten, wie es einem gefällt. Allein diese schier endlosen Möglichkeiten sind der Grund, warum es mich nicht mehr losgelassen hat.

Dienstag, 11. April 2023

(Autorenplausch) Marina Prokopp – Daring Thief – der König des Sandmeeres

 


Titel: Daring Thief – der König des Sandmeeres
Autor: Marina Prokopp
Originaltitel, 80 Seiten
E-Book
Euro: 4,99

 

 

 

 




 

Seit meiner Kindheit liebe ich es, Geschichten zu schreiben. Manchmal wirbeln mehrere Ideen gleichzeitig durch den Kopf, sodass ich gar nicht die Zeit habe, alle Eingebungen weiter zu verfolgen. Dann notiere ich mir die Eckpunkte auf einem Zettel, der in meiner Schreibtischschublade verschwindet oder in einem Dokument auf dem PC gespeichert wird.

Kurz vor Weihnachten beschloss ich, die verstaubten Dateien mal wieder zu sichten und meine Festplatte zu entrümpeln. Emsig machte ich mich ans Werk, nur leider kam ich nicht weit. Nach wenigen Minuten blieb ich an einem der vielen Unterordner hängen. Er trug den Namen „Ägypten“ und das letzte Speicherdatum lag im Jahr 2009. Meine Neugier war geweckt. Schnell las ich mich durch die fünf Seiten und schüttelte dann den Kopf. Das hatte ich geschrieben? Die Grundidee klang aufregend, aber der grottenschlechte Schreibstil? Die Maus schwebte schon über den Button zum Löschen, doch ich zögerte. Unerklärlicherweise ließ mich die kurze Geschichte nicht los.

Motiviert überarbeitete ich den Text und schickte ihn einer Freundin, die ebenfalls sofort Feuer und Flamme für das neue, ursprünglich alte, Projekt war. Sie riet mir, etwas aus diesem kleinen Fragment zu basteln. Nur was? Ich dachte angestrengt nach, aber ich wusste nicht mehr, was ich mir damals vorgestellt hatte.

Da entdeckte ich ein zweites Dokument, das in diesem Ordner lag. Es waren Rechercheunterlagen, die ich spontan sichtete. Sie handelten vom alten Ägypten, Weinbau in Oasen und Schmugglerrouten. Meine Fantasie erwachte und viele Ideen wirbelten in meinem Kopf herum. Den ganzen Tag dachte ich an nichts anders. In Gedanken reiste ich ins Land der Pharaonen. Langsam fanden die Puzzlestücke zueinander. Eine faszinierende Geschichte entstand, die mir unter den Nägeln brannte. Ich wollte unbedingt die Legende von Aaron Reda, dem König des Sandmeeres auf Papier bringen. Den Erwartungen entsprechend waren zusätzliche Recherchen notwendig. Wieder einmal kam es mir zugute, dass ich eine Bibliothek leite. Ich schnappte mir sofort die Schlüssel, um mich mit weiterem Recherchematerial einzudecken und alles über die Zeit herauszufinden, um mich in die Figuren hineinversetzen zu können.

Mittlerweile ist mein Buch und E-Book erschienen und darum geht es in der Geschichte:

Aaron Reda, ein geschickter Kaufmann, der mit seinen Männern quer durchs Land reist, um Waren für den Pharao zu beschaffen, führt ein geheimes Doppelleben, das ihn fernab der gewöhnlichen Handelsrouten durch die Wüste geleitet. Eines Tages lernt er in der Oase Bahariyya die faszinierende Meira Salim kennen, die in ihm den Wunsch weckt, sesshaft zu werden und eine Familie zu gründen. Doch in seiner Brust schlägt ein ruheloses Herz, das den König des Sandmeeres nie zur Ruhe kommen lässt ...

 

Dienstag, 13. September 2022

(Autorenplausch) Die Fürstin und ihr Ritter - Maika Adam

 


Titel: Die Fürstin und ihr Ritter

Autorin: Maika Adam

Independently published, 499 Seiten

ASIN : ‎ B0BC6SGXRY

E-Book: 3,99

www.kampan.de

 

 

 



»Dass wir jetzt einen Bundeskanzler und keine Kanzlerin mehr haben! Das hört sich vormodern an.« Das hat ein 22-jähriger Mann zu mir gesagt, aufgewachsen in der Ära Merkel.
Wie wäre es, wenn wirklich nur Frauen politische Macht hätten? Friedlicher? Gerechter?

Diesem Gedankenexperiment folgt meine Geschichte „Die Fürstin und ihr Ritter“.

 

Dienstag, 12. Juli 2022

(Autorenplausch) … mit Fantasyautorin Sascha Sprikut

Mit realen Geschichten fantastische Welten bauen

 

Sascha Sprikut:
Website: https://sascha-sprikut.com/

Mein Buch: https://sascha-sprikut.com/mein-buch/

Kontakt: info@sascha-sprikut.com

 

 

Ich weiß noch, wie ich mit 15 zum ersten Mal Das Lied von Eis und Feuer von George R. R. Martin gelesen habe. Ich bin in eine Welt eingetaucht, die faszinierend, brillant in ihren Details und unendlich grausam ist. Die Möglichkeit, etwas Fantastisches kennenzulernen und die eigene Realität hinter mir zu lassen, ist das, was ich am meisten an Fantasy mag.
Ich liebe dieses Genre wie kein anderes und darum schreibe ich darin.

Was mich an George R. R. Martins Welt so faszinierte, war, dass sie trotz fantastischer Elemente wie Drachen, Riesen und Magie unglaublich viele Parallelen zu unserer Welt aufweist. Später habe ich gelernt, dass sehr viele der Ereignisse in Das Lied von Eis und Feuer von tatsächlichen historischen Begebenheiten wie den Rosenkriegen, der Errichtung des Hadrianswalls oder dem Untergang des Römischen Reiches basiert. Viele Fans sagen, dass dies einer der Gründe ist, warum sich Martins Welt so real und ausgefeilt anfühlt.

Bei meinem ersten Roman Die Königin der Wahnsinnigen war mir früh klar, dass ich eine Welt erschaffen möchte, die meine Leser begeistert. Anders als viele denken, erfordert das Schreiben von Fantasy nämlich sehr wohl Recherche, denn auch in einer fantastischen Welt sollte es eine interne Logik geben, die in sich schlüssig ist. Sonst fühle ich mich als Leserin betrogen.

Doch wie habe ich diesen Prozess gestartet?

Im Internet gibt es unzählige Videos, Blogartikel und Anleitungen, was man alles beim Bau einer Fantasy-Welt beachten muss. Was mich wirklich weitergebracht hat, waren die Ratschläge des US-amerikanischen Bestseller-Autors Brandon Sanderson. Er hat verschiedene Punkte genannt, die Teil des Weltenbaus sein können:

Freitag, 22. April 2022

(Autorenplausch) Alles unter den Himmeln: Das Opfer der Zwerge - Konrad Sandmann

 


Titel: Alles unter den Himmeln: Das Opfer der Zwerge

Autor: Konrad Sandmann

Independently published, 444 Seiten

ISBN: 979-8434200950

Preis: 14,98 EUR

E-Book: 2,99

 

 

 



Wie bin ich zum Schreiben gekommen?
Schon als Kind hat mich die Idee fasziniert, mit einem so simplen Werkzeug wie einer Schreibmaschine alles zur Verfügung zu haben, was es, aus Sicht eines Kindes, für ein Buch braucht. (Von Ölmalerei wären meine Eltern, respektive die Teppiche, weniger begeistert gewesen.)

Freitag, 5. November 2021

(Autorenplausch) Weltendiebe - Ju Honisch

 


Titel: Weltendiebe

Autorin: Ju Honisch

Books on Demand, 642 Seiten

ISBN: 9783753480329

Preis: 20,99 EUR

E-Book: 6,99

https://www.juhonisch.de/

 

 



 

Es ist immer schwierig, wenn man ein Buch schreibt, das nicht ins „Kästchen“ passt. Wir sind ein Volk der Dichter und Denker, aber auch der Definierer und pedantischen Zuordner – immer alles schön ordentlich auf seinen Platz und dann abgestaubt. Es gibt Kategorien und Unterkategorien und Unter-Unterkategorien von fantastischer Literatur, und es lässt sich trefflich streiten darüber, ob ein Buch Urban Fantasy ist, Steampunk oder Historical Fantasy, High oder Low Fantasy, Portal-Fantastik (Weltenwechsel), Science Fiction gar oder Endzeitroman ‑ als ob das irgendetwas zum Verständnis eines Buches beitragen würde.

Nichts hassen Verlage mehr als Bücher, die sich diesen Kategorien entziehen oder gleich mehreren zugeordnet werden können. Welches Schlagwort soll man da eingeben, welchen griffigen Begriff den Verlagsvertreter*innen mit auf den Weg geben, und wo sollen Buchhandlungen oder Büchereien das Buch einordnen? Da veröffentlicht man es doch am liebsten erst gar nicht.


Dienstag, 19. Oktober 2021

(Autorenplausch) Der Tag des Vogelmannes – Andrea Lopatta

 


Titel: Der Tag des Vogelmannes

Autorin: Andrea Lopatta

booksnacks.de, 34 Seiten

ISBN: 9783968176390

Preis: 2,99 €

 

 




 

Der Tag des Vogelmannes war die zweite ernsthafte Kurzgeschichte, die ich je verfasst habe. Sie entstand noch zu Schulzeiten, also vor sehr vielen Jahren, als ich anfing, mich mit „mysteriösen“ Themen zu beschäftigen: Atlantis, Stonehenge, König Artus, Kryptozoologie – und eben auch die Osterinsel. Dabei interessierte mich nicht nur das Phantastische und Geheimnisvolle, sondern durchaus auch die wissenschaftliche Seite. Die Osterinsel hat in jeder Beziehung eine Menge zu bieten.

Jeder kennt die großen Statuen mit den riesigen Augen, die wie suchend auf das weite Meer hinausblicken. Als mir dies klar wurde, war das Thema „große Statuen“ schon erledigt, denn das „jeder kennt“ hat mich immer abgeschreckt. Ich wollte Dinge finden, erforschen, die noch niemand (oder wenigstens kaum jemand) kannte, und bin daher auch Archäologin geworden. Über 20 Jahre später fand ich nun zurück zur Schriftstellerei und kramte meine alten Geschichten wieder heraus. Dass der Hang zur Archäologie damals schon so groß war, ist mir erst durch das erneute Lesen klargeworden.

Sonntag, 3. Oktober 2021

(Autorenplausch) Mecklenburg-Vorpommern. Mit Faltboot, Fahrrad und zu Fuß – Jürgen Otto Günther

 


Titel: Mecklenburg-Vorpommern. Mit Faltboot, Fahrrad und zu Fuß

Autor: Jürgen Otto Günther

Bookmundo, 232 Seiten (Taschenbuch)

ISBN: 978-9403616674

Preis: 14,91 €

Autorenwebseite: https://www.juergenottoguenther.de


 

 

 

 

Mein Name ist Jürgen Otto Günther. Ich liebe die Natur in all ihren Erscheinungen. Berge und Täler, urige Wälder, weite, auch karge Landschaften. Immer aber zieht es mich ans Wasser. Kein Ausflug, keine Wanderung, bei der nicht wenigstens ein Bächlein plätschert. Würde ich an der Küste leben, verbrächte ich jede freie Minute am oder auf dem Meer.

Als begeisterter „Draußen“-Mensch führen meine Reisen deshalb stets in die Natur. Ich wanderte mit Beduinen in der Hochgebirgswüste des Sinai, lernte als Backpacker Java und Bali kennen und mühte mich durch Island mit dem Rad. Den Untergang einer Segeljacht überlebte ich nur knapp. Mein aktuelles Reiseziel: Mecklenburg-Vorpommern. Vier Wochen bereiste ich das Land – mit Faltboot, Fahrrad und zu Fuß. In meinem Buch berichte ich davon.

Dienstag, 14. September 2021

(Autorenplausch) 365 Deeprock – Andreas Gloge

 


Titel: 365 Deeprock

Autor: Andreas Gloge

BoD, 396 Seiten

ISBN: ‎978-3754300077

Preis: 12,99 €

https://www.andreasgloge.com/












Nicht jedes Buch beginnt mit einer Storyidee oder einem speziellen Charakter … Eigentlich sollte es nur eine simple Schreibübung werden. Ich wollte einfach jeden Tag ein paar Worte zu Papier bringen. Nichts Großes, sondern einfach nur ein paar spannende, spaßige und mich selbst überraschende Worte und Gedanken. Um dabei aber einer vollkommenen Beliebigkeit zu entgehen, suchte und überlegte ich eine Weile nach dem roten Faden, den diese Schreibübungsfragmente bekommen könnten.

Mir kam der Gedanke einer Stadt … eine Mischung aus Ankh-Morpork und New Crobuzon, ein Schmelztiegel aus Fantasy, Märchen, Popkultur und Science-Fiction, wo alles möglich ist und selbst ich nicht erahnen konnte, was mich hinter der nächsten Gasse erwarten würde.

Dienstag, 6. Juli 2021

(Autorenplausch) Drachenfeuerjagd – Johanna Schließer

 


Titel: Drachenfeuerjagd

Autorin: Johanna Schließer

Independently published, 454 Seiten

ISBN: 979-8598314197

Preis: 12,99 €

 

 

 







Was unterscheidet Drachen von Menschen – außer vielleicht Schuppen, und in manchen Fällen nicht mal die, wenn man einen genauen Blick auf Köpfe und Schultern wirft.

Viele unterliegen dem Irrtum zu denken, dass Drachen dumm, goldgierig und schreckliche Monster sind. Weit gefehlt! Sie sind mächtig, werden schrecklich alt und haben schwerwiegende Familienprobleme, wenn man ihre Lebensgeschichten näher betrachtet. Dass sie einen Hang zu Gold haben, lässt sich allerdings nicht wegdiskutieren. Sehr alten und überlegenen Wesen wird schnell unterstellt, weise zu sein. Mag sein. Dennoch sind Drachen fehlbar wie alle anderen.

Wenn starke Persönlichkeiten die Kontrolle verlieren, werden sie Ziel von Intrigen; man verfolgt sie, und nicht selten werden sie zu idealen Sündenböcken, selbst wenn sie alle Mittel haben, um sich zu schützen und größeres Unheil abzuwenden.

Dienstag, 8. Juni 2021

(Autorenplausch) Das Obsidianherz – Ju Honisch

 


Titel: Das Obsidianherz

Autorin: Ju Honisch

Wiesengrund Verlag,  Edition Weltenschreiber

702 Seiten

ISBN: 978-3-944879-95-6

Preis: 16,90 €

 

 

 


 

Vielleicht behält man ja lebenslang eine Schwäche für den allerersten Roman, der einem aus der Feder geglitten ist. In meinem Fall war das „Das Obsidianherz“. Dieses Buch strömte so vehement aus dem Gehirn in die Tasten, dass ich kaum noch zum Schlafen kam. Fast schon manisch trieb ich die Handlung voran, brauchte dennoch fast ein Jahr, um jene drei/vier schicksalshaften Tage im München von 1865 zu beschreiben. Ich schrieb nicht, das Buch schrieb mich: zunächst auf Englisch und dann noch einmal auf Deutsch.
Auf Deutsch wurde es dann schließlich auch veröffentlicht, damals vom Verlag Feder & Schwert, den es heute nicht mehr gibt. Das Buch gewann den Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie „Bestes Debüt“, und ich bin vor Freude und Stolz fast geplatzt.

Irgendwann war es vergriffen und nur noch als E-Book bei Droemer Knaur zu haben. Doch dann erstand es erneut, als der Wiesengrundverlag es auferstehen ließ wie den sprichwörtlichen Phoenix. Ich hoffe und wünsche mir, dieser bunte Phoenix möge vielen gefallen, weit herumkommen und eine riesige Leserschaft auf die weiteren Bände der Reihe („Salzträume“, „Jenseits des Karussells“ und „Schwingen aus Stein“) neugierig machen.