Charlie ist eine gewöhnliche Betrügerin, die als Barkeeperin arbeitet und versucht, sich von der Untergrundwelt des Schattenhandels zu distanzieren. Doch als eine Gestalt aus ihrer Vergangenheit zurückkehrt, wird Charlies Leben ins Chaos gestürzt. Entschlossen zu überleben, gerät sie in einen Strudel aus Geheimnissen und Mord, in dem sie es mit Doppelgängern, merkwürdigen Milliardären, Schattendieben und ihrer eigenen Schwester zu tun bekommt – die alle verzweifelt versuchen, die Magie der Schatten zu kontrollieren.
Gelesen bis etwa Seite 120 (von 480).
Das ist der erste Kontakt, den die Autorin und
ich gehabt haben – und ich fürchte auch der letzte. Worum es geht? Wo die
Handlung verlief? Wer Charlie eigentlich ist? Ich kann es auch nach all den
Seiten nicht sagen. Statt rotem Faden verliert sich die Autorin in Rückblicken
und jeder Menge Infodump, der die Erzählung so zäh macht, dass es eine wahre
Tortur war, den Geschehnissen zu folgen. Es gibt offenbar eine Art Magie, die
mit dem Schatten eines Menschen zusammenhängt, aber wie … bleibt Geheimnis der
Autorin. Es werden einige Begriffe genannt, aber ich wusste nicht zu
unterscheiden, ob es Magiearten sind, einzelne Gruppen oder doch etwas anderes.
Statt ihre Protagonistin an den Dingen, die vor
ihr liegen zu messen, erzählt Black stets nur von der „schlimmen Kindheit“ und
versucht damit eine Charakterisierung zu erreichen, die leider nur ins Leere
läuft. Leider macht es auch die aktuelle Figur nicht sympathisch(er). Auch die
Figuren um sie herum könnten Charlie genauer definieren, aber sie bleiben blass
und bloße Beschreibungen. Vielleicht ändert sich das alles noch, da die Autorin
nur nicht wusste, wie sie all die Informationen geschickt in die Handlung hätte
einflechten sollen, aber ohne Anker in der Story hat es einfach keinen Spaß
gemacht und ich war raus.









