Dienstag, 14. Februar 2012

(Valentinstag) Liebe geht durch den Magen oder: Sweet Stuff


Der Valentinstag wird schon seit vielen Jahrhunderten feierlich begangen, wenn auch sicher noch nie so sehr, wie in unserer Zeit. Durch Blumen- und Süßwarenhändler zu neuer Bekanntheit gebracht, gedenken wir an jenem Tag seltsamerweise eigentlich der Enthauptung eines Märtyrers.
Valentin war Bischof und heilte nicht nur Kranke, sondern verheiratete auch gegen den Willen des Kaisers sich liebende Paare. Eheleuten schenkte er oft Blumen aus seinem Garten, bis er am 14. Februar gefangen und enthauptet wurde.
Aber schon die alten Römer wussten den Tag feierlich zu begehen. Sie feierten die Göttin Juno (Hera), die als Schützerin von Ehe und Familie galt. Ihr zu Ehren wurden am 14. Februar Blumenopfer dargebracht.
Sogar in Indien ist dieser Tag einer der Liebenden. Einem alten Brauch zufolge werden am 14.02. Liebesschwüre an die Angebetete gesandt.
Mit etwas Ausdauer lassen sich noch mehr solcher kleiner Informationen finden. Wer also verliebt ist oder den Herzenspartner bereits gefunden hat, sollte sich am Valentinstag eine kleine Geste einfallen lassen. Wer weiß, welcher (Liebes-)Gott sonst bitter enttäuscht wäre ...

Ein wirklich leichtes Küchlein-Rezept mag allen, die es mal wieder vergessen haben, dabei behilflich sein. Die Zutaten hat sicher jeder zuhause.
250g Margarine/Butter
250g Zucker
4 Eier
250g Mehl
1-2TL Backpulver
Schokostreusel
Bei Bedarf ein Päckchen Vanillezucker.
Kakaopulver
Puderzucker

Margarine/Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und den Eiern verrühren, anschließend das Mehl und das Backpulver hinzugeben.

Es entsteht ein glatter Teig, dem nun die Schokostreusel beigemengt werden.

Der Teig kann nun in die vorgefette Backform gefüllt werden. Es müssen keine kleinen Herzen sein, eine normale Form reicht aus. Allen, die es kitschig mögen, seien diese aber angeraten.

Schokolade ist ein traditionelles Geschenk der Liebe und gilt, vor allem in Form von Pralinen und zusammen mit roten Rosen als ein äußerst romantisches Geschenk.
Und obwohl Schokolade mehrere Substanzen enthält, denen eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt wird, ist die Anzahl davon in den handelsüblichen Mengen leider viel zu gering, um dieses Klischee zu bestätigen.
Nichtsdestotrotz verbinden wohl die meisten von uns das Wort "Genuss" mit dieser Köstlichkeit. Also nichts wie rein mit dem Kakaopulver in den Teig.

Übrigens: Der Begriff "Aphrodisiakum" stammt aus dem Griechischen und leitet sich von der Liebesgöttin Aphrodite ab, die für Liebe, Schönheit und Sinnlichkeit steht.

Die Backzeit hängt nun von der Größe der Backform ab. Eine normale Form benötigt sicher mehr als die 40 Minuten bei 160 Grad (Umluft), die es hier getan haben. Am besten die Stäbchenprobe (Dünnes Stäbchen/schmaler Löffelhals in den Kuchen, bleibt Teig hängen, muss der Kuchen noch im Ofen bleiben) machen.

Zum Verzieren ist nun Kreativität gefragt oder einfach die Zutaten, die man auf die Schnelle gefunden hat. Neben dem auf dem Bild dargestellten Puderzucker, kann auch Schokolade verwendet werden. Kleine Zuckerherzen darauf kommen immer gut an.

Übrigens: Der Valentinstag gilt nicht nur als Tag der Liebenden, sondern auch als Tag der Jugend, Ehe und Familie.
Und nun viel Spaß beim gemeinsamen sündigen. ;-)

Kommentare:

  1. Die seh'n aber wirklich sehr lecker aus. Danke für das Rezept, vielleicht probier ich die auch mal! LG Lene

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    1. Sag bescheid, wie es geworden ist. ;-)

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  2. Hmm, lecker! Bei mir soll es heute noch Valentinstagsmuffins geben. ;)

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    1. Aus den Teigresten habe ich auch Muffins gemacht, aber die haben nicht alle aufs Foto gepasst ;-)

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  3. Wie reizend! Und der Teller passt toll zu Deinen Kuchenherzen :-)

    Einen schönen Valentinsabend
    Carmen

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    1. Du meinst farblich? ;-)
      Für ein Foto war er jedoch Gift, weil er alles gespiegelt hat. Ehe dieses Foto halbwegs stand ... Gut, dass es jetzt alles digital geht.
      Danke Dir, hoffentlich hattest Du den auch!

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