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Dienstag, 9. Januar 2024

Die todgeweihte Kolonie (Scurry 01) - Mac Smith

 

Der erste Band einer dystopischen Trilogie, in der Mäuse die Hauptrolle spielen. Die Menschen des Hauses sind fort und Gefahren lauern überall …

 

 


Titel: Die todgeweihte Kolonie
Autor: Mac Smith
Originaltitel: Scurry
Verlag: Cross Cult
ISBN:‎ 978-3986661182
Euro: 22,00
Veröffentlichungsdatum: Mai 2023
Seiten: 105
Serie: Scurry 01
Come in: Tausch

 

 

 

Inhalt/Klappentext
Eine Mäusekolonie kämpft in einem verlassenen Haus verzweifelt darum, einen harschen, unberechenbaren Winter zu überleben. Alle Menschen scheinen verschwunden zu sein, und auch die Sonne macht dieser Welt nur noch selten ihre Aufwartung. Doch dann wird die Nahrung immer knapper, und viele Mäuse werden krank: Die kleinen Plünderer sind dazu gezwungen, sich immer weiter von ihrem Zuhause zu entfernen und ein von monströsen Bestien geplagtes Land zu durchkämmen, um das kleinste bisschen Futter zu finden, das der Kolonie auch nur einen Tag der Gnadenfrist bescheren könnte. Während die junge Pict und ihr Vater Orim versuchen, die Kolonie vor dem Chaos zu bewahren, begeben sich der kleine Wix und sein Rattenfreund Umf auf eine weitere Plündertour, um Nahrung zu suchen. Dass sie von wilden Katzen und Raubvögeln gejagt werden, gehört für die Mäuse zum Leben – aber hinter den Zäunen lauert noch etwas viel Furchterregenderes ...

 

 

Dienstag, 15. August 2023

Gearbreaker – Wir haben die Götter selbst erschaffen - Zoe Hana Mikuta

 


Titel: Gearbreaker – Wir haben die Götter selbst erschaffen
Autorin: Zoe Hana Mikuta
Originaltitel: Gearbreaker
Verlag: CroCu
ISBN: ‎978-3987430688 
Euro: 16,00
Veröffentlichungsdatum: April 2023
Seiten: 416
Serie: ja
Come in: Tausch

 

 

 

Inhalt/Klappentext
Wir beten nicht mehr zu den Göttern, sondern erschaffen sie selbst … Die tyrannische Herrschaft Godolias breitet sich aus, unterstützt von ihren riesigen mechanisierten Waffen, den Windups. Krieg und Unterdrückung sind für die Menschen in den Badlands, die unter der Fuchtel ihrer grausamen Godolia-Oberherren leben, ständige Begleiter. Eris Shindanai ist ein Gearbreaker, eine forsche junge Rebellin, die sich darauf spezialisiert hat, Windups von innen heraus zu zerstören. Als eine ihrer Missionen schiefgeht und sie sich in einem Godolia-Gefängnis wiederfindet, trifft Eris auf Sona Steelcrest, eine kybernetisch verbesserte Windup-Pilotin. Zunächst sieht Eris Sona als ihre Todfeindin an, doch Sona hat ein Geheimnis: Sie hat das Windup-Programm absichtlich infiltriert, um Godolia von innen heraus zu zerstören. Während die Zeit bis zu ihrer bisher tödlichsten Mission verrinnt, einem direkten Angriff, um Godolias Herrschaft ein für alle Mal zu beenden, kommen sich Eris und Sona näher – als Kameradinnen, Freundinnen und vielleicht sogar mehr …

 

Donnerstag, 17. Dezember 2020

Paper Girls 1 - Brian K. Vaughan

 


Titel: Paper Girls

Autorin: Brian K. Vaughan
Originaltitel: Paper Girls

Verlag: Cross Cult
ISBN: 978-3959811408

Euro: 22,00
Veröffentlichungsdatum: März 2017

Seiten: 144
Serie: Paper Girls 01

Come in: Tausch

 

 

 

 

Inhalt

Achtziger, Vorstadt. Die vier Mädchen Erin, Mac, Tiffany und KJ haben es geschafft und sind Zeitungsboten geworden. In der Nacht vor Halloween sind einige merkwürdige Gestalten unterwegs, was zunächst nur mäßig stört. Doch dann verschwinden immer mehr Bewohner und gefährliche Typen treiben sich herum. Als sie die Mädchen angreifen, müssen die sich etwas einfallen lassen. Ausversehen wird eine von ihnen angeschossen und unerwartet erhalten die vier Hilfe von einer anderen futuristisch wirkenden Gruppe. Sie bringen die Verletzte in eine Art Raumschiff. Was geschieht nur? Aliens? Zeitreisende? Erin, Mac, Tiffany und KJ haben alle Hände voll zu tun, um das herauszufinden.

 

Samstag, 29. Dezember 2018

(Rezension: Gesammelt) Mordende Werwölfe und einsame Streiter

In der Haut des Wolfes - George R. R. Martin (Tausch)
Als der Vater von Randi Wade in Ausübung seiner Pflicht als Polizist auf bestialische Weise ermordet wird - von einem wilden Tier zerfetzt, so das offizielle Ermittlungsergebis -, ist das ein Schock, von dem sich die junge Frau kaum erholt.
Fast 20 Jahre später: Randi schlägt sich als Privatdetektivin mehr schlecht als recht durchs Leben. Als ihr bester Freund Willie sie bittet, Informationen über einen Mordfall zu beschaffen, beginnt der Albtraum offenbar erneut. Auch das aktuelle Opfer wurde verstümmelt und bei lebendigem Leib gehäutet.
Kann es sein, dass die Bestie, die damals ihren Vater tötete, wieder zuschlägt? Und ist ihr Freund Willie wirklich der, für den er sich ausgibt? Weiß er mehr über die unheimliche Mordserie, als er preisgibt?

Die Mischung aus Autorennamen und Werwolf-Thema klang sehr gefällig und zudem gewann Martin 1989 den World Fantasy Award für den Kurzroman. Die deutsche Übersetzung ist in jedem Fall gelungen und äußerst liebevoll aufgemacht; sechzehn Illustrationen von Timo Würz unterstützen die Handlung, sehenswerter stabiler Umschlag, Lesebändchen, insgesamt ein Büchlein, das einiges hermacht.
Die Geschichte selbst konnte mich leider nicht für sich einnehmen, sie ist ein bisschen geradlinig und vorhersehbar geraten (manchmal sogar ein wenig stereotyp). Immerhin weiß sie in der Grundidee zu überzeugen, es gibt klassische Aufklärungsarbeit der Polizei und die Charaktere haben eine besondere Note mitbekommen. Vielleicht liegt es schlicht am Alter des Kurzromans und der inzwischen verflogenen Paranormal-Welle, aber aus heutiger Sicht ist die Story nicht mehr als ein Schulterzucken wert. Allerdings darf nicht unbeachtet bleiben, dass sie vermutlich die erste ihrer Art war und wohl den nachfolgenden Rest bedingt hat.
Wer gern alle Werke eines Autors im Regal hat oder jemanden kennt, der sich über das Geschenk freuen würde, macht defintiv nichts falsch. Aufgrund der geringen Länge auch schnell mal zwischendurch gelesen.

Samstag, 10. November 2018

(Gesammelt) Abgebrochene Romane

The Red 1: Morgengrauen - Linda Nagata (Tausch)
In einem ländlichen Gebiet der afrikanischen Sahelzone befehligt Lieutenant James Shelley eine hochtechnisierte Einheit von Solda- ten. Jede Nacht jagen sie während grauenvoller Patrouillen Aufständische und befolgen dabei drei simple Ziele: Beschützt Zivilisten, tötet den Feind und bleibt am Leben. Denn in einem von der Verteidigungsindustrie inszenierten, profitorientierten Krieg gibt es keinen Grund, aus dem man sterben sollte. Shelley nutzt sämtliche ihm zur Verfügung stehenden Hightech-Hilfsmittel, um seine Soldaten am Leben zu halten – aber seine beste Waffe ist sein untrügerisches Gespür, wenn Gefahr droht ... als stünde ihm Gott bei, um ihm warnend ins Ohr zu flüstern.

Abgebrochen etwa mittig.
Das Buch war toll und ich mittendrin, aber dann war ich gezwungen, es einige Zeit beiseite zu legen und habe dann nicht mehr hineingefunden - es lag also an mir, nicht am Werk. Wer Military mag, ist hier in jedem Fall gut beraten. Die Autorin hat fundierte Kenntnisse über Kampf, Taktik, Waffen und Co. Auch wenn das Geschehen in einer nicht so fernen Zukunft spielt, sind nicht alle Geschehnisse fiktiv, Krieg wird schon heute beinahe genauso geführt. Daher war ich über den Inhalt sehr erfreut und die Seiten flogen nur so vorbei. Schade, dass es zur Unterbrechung gekommen ist, ich möchte in jedem Fall empfehlen, bei Interesse reinzuschauen. Der Roman hat einiges für den geneigten Leser zu bieten.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Das Buch des Phönix - Nnedi Okorafor

Titel: Das Buch des Phönix
Autorin: Nnedi Okorafor
Originaltitel: The Book of Phoenix
Verlag: Cross Cult
ISBN: 978-3959814935
Euro: 18,00
Veröffentlichungsdatum: Oktober 2017
Seiten: 400
Kein Serientitel
Come in: Tausch









Inhalt

Phönix weiß, dass sie erst zwei Jahre alt ist, aber wie eine erwachsene Frau aussieht. Sie weiß, dass sie künstlich geschaffen wurde und diverse Untersuchungen über sich ergehen lassen muss. Was sie nicht weiß ist, weshalb. Sie kennt die Welt außerhalb von Turm 7, ihrem Zuhause nicht, auch wenn sie viel darüber liest. Als ihr Geliebter Saeed, ebenfalls Insasse des Turms, stirbt, gibt es für Phönix keinen Grund zu bleiben. Sie bricht aus dem Turm aus. Was sie über sich und die Welt erfährt, wird zu deren Untergang führen.

Donnerstag, 5. April 2018

Die Naturgeschichte der Drachen - Marie Brennan

Titel: Die Naturgeschichte der Drachen
Autorin: Marie Brennan
Originaltitel: A Natural History of Dragons
Verlag: Cross Cult
ISBN: 978-3959815031
Euro: 14,00
Veröffentlichungsdatum: November 2017
Seiten: 360
Serie: Lady Trents Memoiren 01
Come in: Tausch









Inhalt

Die stolz gealterte Lady Trent, weltbekannte Drachenforscherin, schreibt auf Wunsch ihre Memoiren.
Als Mädchen äußerst wissbegierig und sammelwütig, als junge Frau früh verheiratet, aber stets fasziniert von Drachen, kann sie ihren Ehemann überreden, sie mit auf eine Expedition ins Kernland der Drachen zu nehmen. Hier kann sie ihre ersten Forschungen betreiben und so einige Abenteuer bestehen.

Freitag, 8. Dezember 2017

(Gesammelt) Abgebrochene Romane

Nevernight: Die Prüfung - Jay Kristoff (Tausch)
Mia Corvere kennt nur ein Ziel: Rache. Als sie noch ein kleines Mädchen war, haben einige mächtige Männer des Reiches – Francesco Duomo, Justicus Remus, Julius Scaeva – ihren Vater als Verräter an der Itreyanischen Republik hinrichten und ihre Mutter einkerkern lassen. Mia selbst entkam den Häschern nur knapp und wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio großgezogen, einem Antiquitätenhändler. Mercurio ist jedoch kein gewöhnlicher Bürger der Republik, er bildet Attentäter für einen Assassinenorden aus, die »Rote Kirche«. Und Mia ist auch kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten nährt. Mercurio bringt Mia vieles bei, doch um ihre Ausbildung abzuschließen, muss sie sich auf den Weg zur geheimen Enklave der »Roten Kirche« machen, wo sie eine gefährliche Prüfung erwartet ...

Abgebrochen auf Seite 150(von 700).
Ein Roman, der mir bereits im Original aufgefallen ist und den ich unbedingt in deutscher Übersetzung lesen wollte. Durch großen Zufall lief er mir dann in einer Tauschbörse über den Weg, wo er OVP angeboten wurde - den Buchpreis selbst hätte ich im Leben nicht bezahlt.
Leider wusste ich bereits nach zwanzig Seiten, dass ich die Geschichte nicht mögen würde, quälte mich jedoch noch bis etwa Seite 150 durch. Mein Missfallen kann letztendlich nicht an nur einer Sache festgemacht werden. Mich hat schon früh das reichlich durchwachsene Frauenbild gestört, das hier auch noch an einem jungen Mädchen hochgefasert wird. Sehr plump übrigens an Sex festgemacht; die intime Szene wird dann später auch noch gleichgesetzt mit einer Mordszene. Aber eben nicht mit Raffinesse, sondern so ungelenk und fadenscheinig, dass es zum Weglaufen ist. Die Art, wie die Geschichte erzählt wird, ist ebenfalls misslungen, hinzu kommt auch der Aufbau der Handlung. Nicht zuletzt ist der Roman mit Infodump überfüllt worden, der in Fußnoten - die ich normalerweise sehr schätze - wiedergegeben wird, die oft länger sind, als das dazugehörige Textstück.
Das Zusammenspiel all dieser Dinge haben dann dafür gesorgt, dass mir teilweise arg die Galle hochkam - und dann war auch das Lesen für mich beendet.


Dunkle Materie - Carolyn Ives Gilman (Kauf)
Berichte über einen neuen, bewohnbaren Planeten haben die Zwanzig Planeten der menschlichen Zi- vilisation erreicht. Für die Erkundung dieser Welt wird eine Gruppe von Wissenschaftlern zusam- menstellt. Nach der Ankunft findet sich das Team auf einem kristallinen Planeten wieder, der vor Dunkler Materie nur so strotzt. Plötzlich wird eine von ihnen ermordet ...

Ein Genre, das mich in letzter Zeit stark zu begeistern weiß und in dem ich - sicher nachvollziehbar weshalb - vor allem gern zu weiblichen Autoren greife. Hier jedoch habe ich schon sehr früh abgebrochen. Vielleicht war es die falsche Zeit für mich und die Geschichte, aber schon auf den ersten Seiten bin ich über Formulierungen gestolpert und fand nur schwer in einen flüssigen Lesefluss hinein. Auch was mir wie erzählt wurde, wusste mich kaum mitzunehmen. Es ist schade, dass ich nicht mehr erfahren werde, woran genau es gelegen hat, denn der Roman ist bereits bei einem anderen willigen Leser.

Samstag, 11. November 2017

(Comic) Monstress - Das Erwachen - M. Liu/ S. Takeda

Titel: Monstress
Autorin/Zeichnerin: Marjorie Liu, Sana Takeda
Originaltitel: Monstress: Awakening
Verlag: Cross Cult
ISBN: 978-3959810579
Euro: 16,80
Veröffentlichungsdatum: November 2016
Seiten: 192
Serie: Monstress 01
Come in: Tausch









Inhalt

In einer Welt, in der neben Menschen auch die (in der Menschenwelt zumeist versklavten) Arkanen leben, lässt sich die junge Maika Halbwolf absichtlich gefangen nehmen, weil sie darauf baut, dass die mächtigen Hexennonnen sie kaufen werden. Diese gewinnen aus Arkanen das Lilium, welches sie für ihre magischen Fähigkeiten benötigen. Zusammen mit einigen Leidensgenossen schafft man Maika in die sehr gut bewachte Hauptburg, in der sie bis zur Anführerin der Hexennonnen gelangt. Überrascht stellt sie fest, dass diese einst ihre Mutter kannte - ein Umstand, der Maika dabei hilft, mehr über ihre eigene Vergangenheit zu erfahren. Denn in ihrem Körper existiert ein schreckliches Wesen, das älter zu sein scheint, als Menschen und Arkane zusammen, und das sie nicht unter Kontrolle hat. Um zu verstehen, was passiert ist, muss Maika erst einmal lernen, sich selbst zu verstehen.

Dienstag, 26. September 2017

Lagune - Nnedi Okorafor

Titel: Lagune
Autorin: Nnedi Okorafor
Originaltitel: Lagoon
Verlag: Cross Cult
ISBN: 978-3864258732
Euro: 18,00
Veröffentlichungsdatum: September 2016
Seiten: 370
Kein Serientitel
Come in: Kauf









Klappentext/ Inhalt:
Im Internet wird verbreitet, dass vor der Küste einer der bevölkerungsreichsten Städte der Welt Außerirdische gelandet sind! Bald darauf versuchen das Militär, religiöse Führungspersönlichkeiten, Diebe und Wahnsinnige zu kontrollieren, was für Informationen auf YouTube und in den Straßen verbreitet werden. In der Zwischenzeit beraten die politischen Supermächte über einen nuklearen Präventivschlag, der die Eindringlinge auslöschen soll. Alles, was zwischen siebzehn Millionen Einwohnern und deren Tod steht, sind ein außerirdischer Botschafter, eine Biologin, ein Rapper, ein Soldat ...

Meinung

Dieses Buch habe ich mir entgegen meiner Meinung zu Büchern und ihren Preisen gekauft - und vielleicht deswegen zu viel erwartet? "Lagune" setzt genau da an der Geschichte an, wo es am meisten Sinn macht, baut eine zunächst interessante Handlung im ungewohnten Setting auf und verliert sich dann so stark in der eigenen Story, dass vermutlich nur ein so offenes, ungeklärtes Ende übrig blieb. Schnell kamem zwei Fragen auf: 1) Darf ich so ein Werk kritisieren? Und: 2) Wenn das Ganze in eine andere Umgebung verpflanzt würde (z.B. Berlin, Müggelsee), was würde sich verändern?
Und das ist es eben; die Umgebung ist zunächst fremd, anders, als es für gewöhnlich in Romanen präsentiert wird. Wer sich aber regelmäßig über den afrikanischen Kontinent informiert, erfährt nichts Neues und läuft Gefahr, sich zwischen vielen Klischees (in Langeweile) zu verlieren. Überhaupt wäre es selten traurig, dieses Buch nur zu lesen, um sich kulturell weiterzubilden.
Drei Personen begegnen der Außerirdischen, die wie eine menschliche Frau aussieht. Sie kommt aus dem Wasser, wo alle anderen, die sind wie sie, auf das Kommende warten. Die drei Menschen: eine Biologin, sehr begütert aber unglücklich. Ein Soldat, der nicht vergessen kann und ein Musiker. Die genaue Funktion der Individuen bleibt ungewiss, jeder tut ein bisschen was, aber zwischen allem anderen ist schwer zu entdecken, welche Funktion in der Geschichte sie übernehmen sollen. Bereits mittig ist ebenfalls ungewiss, was genau die Autorin eigentlich mit ihrer Erzählung und der Art wie sie diese umsetzt, sagen möchte. Das war auch der Punkt, wo ich einige Wochen abgesetzt habe, was keiner Geschichte guttut. Nur der Buchpreis trieb mich zurück und ließ mich in ein noch viel abstruseres und völlig ungeklärtes Ende gleiten. Oft wirkt es, als habe die Autorin eine Grundidee gehabt, es sei ihr aber nicht gelungen, sie eng genug einzukreisen und für sich selbst zu fassen zu bekommen. Eben das, worauf alles hinauslaufen soll, genau zu zeigen. Leider ist es auch kein "darüber kann man hinweglesen", weil auch die Darstellung der Figuren und der allgemeinen Lage des Landes recht episodenhaft verbleiben.
Ich möchte das Gelesene nicht völlig verreißen, denn ehrlich gesagt würde ich sehr gern noch etwas anderes von der Autorin lesen (vermutlich haben schlicht Story und ich nicht zusammengepasst) - leider sind weitere Übersetzungen von ihr ebenfalls nur für teures Geld zu haben, weshalb es wohl bei dem Wunsch bleiben wird. Wäre "Lagune" etwas preiswerter, würde ich sagen: Versucht es ruhig. Aber so kann ich leider nur abraten.

http://www.nnedi.com/
Die in den USA geborene Tochter zweier Igbo-nigerianischen Eltern war in ihrer Jugend eine erfolgreiche Tennisspielerin. Doch dann wurde bei ihr Skoliose diagnostiziert und ihre Sportlerkarriere war am Ende. Also begann sie zu schreiben. In ihre Geschichten fließen sowohl ihre westafrikanischen Erfahrungen ein, als auch ihr Leben in Amerika.

Dienstag, 8. November 2016

Planet der Affen - Pierre Boulle

Titel: Planet der Affen
Autorin: Pierre Boulle
Originaltitel: La Planète de Singes
Verlag: Cross Cult
ISBN: 978-3864254253
Euro: 12,80
Veröffentlichungsdatum: April 2014
Seiten: 240
Kein Serientitel
Come in: Tausch









Inhalt

Das Paar Jinn und Phyllis reist durchs All, als es eine Flaschenpost findet, die es übersetzt und liest. Darin berichtet der Journalist Ulysses Mérou wie er mit zwei Wissenschaftlern im Jahr 2500 nach Beteigeuze fliegt, eine Reise, die sie mehrere Jahrhunderte in die Zukunft tragen wird. Dort finden sie eine hochtechnologisierte Affenpopulation vor, die ein sehr viel niederes Menschenvolk, das nicht einmal sprechen kann, dominiert. Ulysses wird gefangengenommen und versucht nun verzweifelt, den Affen zu beweisen, dass er genauso intelligent und entwickelt ist wie sie. Hilfe erhält er nur von der Wissenschaftlerin Zira, die ihn ihre Sprache lehrt. Zusammen entdecken sie, welche historischen Ereignisse zu dieser neumodischen Welt geführt haben, doch es gibt andere, die sich vor der Wahrheit fürchten - und alles daran setzen, sie geheim zu halten.


Meinung

Pierre Boulles Originalroman erschien bereits 1963 und wurde inzwischen mannigfaltig verfilmt, erstmals 1968. Obwohl die Geschichte deshalb mehr als bekannt sein dürfte, lohnt sich die Lektüre des Klassikers durchaus, denn auch wenn die Eckpunkte übereinstimmen, Boulles hat noch ein paar mehr Clous eingebaut und so für Überraschungen gesorgt.
Ulysses erzählt seine Geschichte in der Ich-Form selbst und wird dadurch sehr lebendig, wenn er auch darauf verzichtet, zu sehr ins Detail zu gehen. Die knapp zweihundert Seiten tragen novellenartige Züge und sollten sowohl unter dieser Voraussetzung, als auch der, dass der Autor die Handlung in den 60er Jahren niederschrieb, gelesen werden. Technische Details fehlen ebenso, wie Umgebungsbeschreibungen oder Flora und Fauna des fremdartigen Planeten; Boulles findet dafür tatsächlich nur sehr wenige Sätze, wenn Wildschweine in etwa Geweihe tragen.
Mit Sexismus muss man leider leben. Die knallige Blondine in Evamanier, die dumm ist (und sehr jung) und nicht sprechen kann, sich aber durchaus bereitwillig Ulysses hingibt, erschließt sich mir nicht. Seit wann Puppen "Papa" sagen, ebenfalls nicht. Immerhin, Zira ist eine Wissenschaftlerin und durchaus verständig.
Der Spiegel, den Boulles der Gesellschaft vorhält, ein Autor, der in einem großen Krieg mitkämpfte und auch in Gefangenschaft geriet, die er in seinem ebenfalls sehr bekannten Werk "Die Brücke am Kwai" verarbeitet hat, ist enorm. Dafür braucht es auch keine Kleinigkeiten in den Beschreibungen, jede Stofffalte bei den Affenfrauen, die ihren Männern zuprosten, während diese die toten Menschen nach der Jagd arrangieren. Die Länge der Strohhalme in den Käfigen, in denen die kräftigeren Menschen gefangengehalten und diversen Experimenten ausgesetzt werden. Die Form der Brille der Sekretärin des obersten Wissenschaftlers. Diese Dinge sind unwichtig und treten, sehr folgerichtig, hinter der enormen Aussagekraft der Story zurück. Der Handlung zu folgen, gerät so sehr leicht und das Büchlein ist schnell gelesen, wenn es auch lange nachwirkt.
Für meinen Geschmack ist das Ende ein wenig zu schnell geraten und in der Auflösung der "Historie" des Planeten reichlich merkwürdig - ein kollektives Bewusstsein im Hirn eines Menschen, der nicht einmal sprechen kann, berichtet während eines Experiments davon. Aber nun gut, das Wie ist nebensächlich. Die letztendliche Auflösung des Buches unterscheidet sich vom Film und wird daher nicht verraten.
Wer nach gutem Lesestoff mit Aussage in einer unterhaltsamen, aber nicht zu langatmigen Geschichte sucht ist hier bestens beraten. Und solche Klassiker gehören ohnehin ins Regal.


Pierre Boulle (1912-1994), der auch den Weltbesteller DIE BRÜCKE AM KWAI schrieb, lieferte mit diesem Roman die Vorlage für zahlreiche Hollywoodverfilmungen, die den Disput zwischen der Zivilisation der Menschen und der Affen ab 1968 zu einem Phänomen der Popkultur machten.


Donnerstag, 17. September 2015

Steinfrühling - Stephen Baxter

Titel: Steinfrühling
Autor: Stephen Baxter
Originaltitel: Stone Spring
Verlag: Cross Cult
ISBN: 978-3864254505
Euro: 16,80
Veröffentlichungsdatum: März 2015
Seiten: 640
Serie: Nordland-Trilogie 1: Steinfrühling
Come in: Kauf (Gutschein)










Klappentext/ Inhalt:
Vor zehntausend Jahren existierte eine gewaltige und fruchtbare Ebene, die die britischen Inseln mit Europa verband: das Nordland. Diese Heimat eines Stammes aus einfachen Jägern und Sammlern, in deren Mitte die vierzehnjährige Ana aufwächst, besitzt zwar eine reichhaltige Natur, ist aber auch ihren Launen unterworfen. Die Welt wird wärmer, der Meeresspiegel steigt und in einem schicksalshaften Jahr überrollt ein Tsunami das Land und verstreut Anas Volk in alle Himmelsrichtungen. Eines Tages trifft Ana einen Reisenden aus einer fernen Stadt namens Jericho – eine Stadt, die durch eine Mauer geschützt ist. Doch wenn die Menschen aus dem fernen Jericho eine Mauer bauen konnten, um die Welt fernzuhalten, kann Anas Volk doch auch sicher eine Mauer bauen, um das Meer fernzuhalten. Stephen Baxters neue fantasievolle und epische Erzählung ist die Geschichte des Lebens in der Mittelsteinzeit, einer reichhaltigen Welt voller fremdartiger Kreaturen, einer Welt, in der der Tod schnell kommt, einer Welt, die kurz davorsteht, davongeschwemmt zu werden … Einer Welt, die zu unserer Welt werden wird. Es sei denn, ein Mädchen kann sie für immer verändern.

Meinung

Eine Inhaltsangabe für den weit über sechshundert Seiten starken Roman abzugeben ist aus unterschiedlichen Gründen unmöglich. Es gibt sehr viele Personen in ihm, die über sehr, sehr viele Jahre begleitet werden.
Es beginnt und endet jedoch mit Ana, die im Nordland lebt und zunächst vierzehn Jahre alt ist. Am Ende wird sie eine sehr alte Frau sein - in einem für die Steinzeit biblischen Alter. Der Roman ist übrigens in sich abgeschlossen, in der Trilogie werden unterschiedliche Zeitebenen betrachtet.
Es handelt sich um eine fiktive Geschichte, etwas, das hätte sein können, aber in unserer Realität nie geschehen ist. Ana verändert also mit ihrer Tat - der Planung und Umsetzung des großen Walls - die Historie Europas. Es ist gut möglich, dass sich das auf die Folgebände ausgewirkt hat.
Im Mittelpunkt stehen die beiden Schwestern Ana und Zesi, deren Mutter tot und deren Vater verschollen ist. In dieser Zeit kommen die Pretani zu Besuch, bei denen es Brauch ist, dass Männer alles besitzen, auch Frauen.
In Etxelur, wo Ana lebt, ist es anders. Der Autor hat also versucht, zwei Entwürfe gegenüberzustellen, was allerdings auf einen genauen Blick hin nur leidlich gelungen ist. Zwar ist es eine sehr weibliche Gesellschaft, die den "ersten Blutfluss" in einer heiligen Zeremonie feiert, die eine heilige Insel und heilige Häuser der Mütter besitzt. Aber es gibt einen männlichen Priester und auch der Anführer ist männlich. Das alltägliche Leben unterscheidet sich ebenfalls wenig, alles ist irgendwie einen Geschlecht zugeordnet.
Das bemerkt allerdings nur, wer genau hinsieht und es macht wenig aus, denn Baxter hat eine spannende und fesselnde Geschichte niedergeschrieben, der man so einiges verzeiht, weil sie schlicht sehr unterhaltsam ist.
Anas Vater begegnet auf seiner langen Reise anderen Menschen. Es gibt bereits unterschiedliche Sprachen, aber auch eine Art Gemeinsprache, die alle neben der Muttersprache beherrschen. Auch der Händler, dem der Leser später begegnet, kann an egal welchen abgelegenen Platz kommen, die Gemeinsprache ist überall.
Wie Stämme und Clans sich bildeten und spalteten, wie Völker entstanden oder schlicht - und sei es aufgrund von Naturkatastrophen - untergingen, hat der Autor gekonnt dargestellt.
Es geht sehr direkt zu in der Geschichte, in etwa stellt sich auch mal jemand abseits des Weges oder hockt sich ins Wasser um dort seine Notdurft (egal welche) zu verrichten. Ein Umstand, mit dem ich persönlich gar nicht klar gekommen bin, waren die massiven Vergewaltigungen, sogar von hochschwangeren Frauen. Von den kleinen Mädchen kaum zu sprechen. Egal wo und egal bei wem. Das soll vermutlich der realen Handlung beitragen, aber oft war es schlicht unnötig oder hätte durchaus auch angedeutet werden können. Die erste Sklaverei ist thematisiert worden, wie überhaupt eine Menge Themen und Nebenthemen eingewoben wurden. Es wirkt dennoch nicht überladen, weil der rote Faden immer vorhanden und sehr sichtbar ist. Das Ende soll vermutlich mit einigen anderen Dingen versöhnen, was aber was mich betrifft nur leidlich erfolgreich war.
Die Charaktere sind gelungen, sympathisch oder eben nicht, das Beziehungsgeflecht glaubhaft und die Geschichte zeitweise kaum aus der Hand zu legen. Der sehr seitenstarke Roman liest sich flott weg. Allerdings heißt es am Anfang erst einmal durchhalten, nicht nur, dass ich selbst beinahe abgebrochen habe, ich musste diesen Ratschlag bisher auch zwei anderen Lesern geben, denen ich das Buch geliehen habe. Es dauert eine Weile, ehe man sich in die Story hineinfindet und lernt mit den Dingen darin umzugehen. Wer sich darauf einlässt wird einige unterhaltsame Stunden verleben.


Die Nordland-Trilogie:
1. Stone Spring (Steinfrühling)
2. Bronze Summer (Bronzesommer)
3. Iron Winter (Eisenwinter, März 2016)

http://www.stephen-baxter.com/
Stephen Baxter, 1957 in Liverpool geboren, studierte Mathematik und Astronomie, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er zählt zu den weltweit bedeutendsten Autoren wissenschaftlich orientierter Literatur. Stephen Baxter ist verheiratet lebt heute in der englischen Grafschaft Buckinghamshire.

Dienstag, 29. April 2014

47 Ronin - Der Weg zum ewigen Ruhm - Joan D. Vinge


Titel: 47 Ronin - Der Weg zum ewigen Ruhm
Autorin: Joan D. Vinge
Originaltitel: 47 Ronin
Verlag: Cross Cult
ISBN: 978-3864253041
Euro: 14,80
Veröffentlichungsdatum: Januar 2014
Seiten: 507
Kein Serientitel
Come in: Kauf










Inhalt

Kai gelangt im Jahr 1680 als Kind an den Hof des Fürsten Asano, aber weil er ein Mischling ist, kann er sich nie so recht in die Gemeinschaft intigrieren. Nur die Tochter des Fürsten, Mika, ist freundlich zu ihm.
Als Erwachsener lebt Kai unweit des Hofes, verrichtet niedere Dienste und liebt Mika von Ferne, im Wissen, dass sie seine Gefühle erwidert, es für beide aber nie eine gemeinsame Zukunft geben kann. Nur Oishi, der spätere Burgvogt ahnt davon und versucht, dies zu unterbinden.
Als der feindlich gesinnte Fürst Kira durch eine Intrige Asano tötet und dessen Tochter gefangen nimmt, verkauft er Kai in die Sklaverei und kerkert Oishi ein.
Doch Oishi gibt sich nicht geschlagen. Kaum auf freiem Fuß, trommelt er die Krieger des Fürsten Asano zusammen und kauft Kai frei. Sie werden zu gesetzlosen Samurai, die sich nur einem Ziel verschrieben haben - sie wollen den Tod ihres Fürsten rächen und Mika ihr Geburtsrecht zurückgeben. Doch Kira hat eine kisune, eine Hexenfüchsin, an seiner Seite ...



Meinung

Als Buch zum Film, die beide auf einer wahren Begebenheit beruhen, ist es natürlich fraglich, inwiefern es Sinn macht, an der Grundstory zu mäkeln. Allerdings ist nicht klar, ob und was verändert wurde, um schließlich in Hollywood punkten zu können.
Insgesamt ist ein recht solider, lesenwerter Roman aus Vinges Feder geflossen, der leider kein Happy End im klassischen Sinn vorweisen kann.
Kai gelangt als Kind an Asanos Hof, hat dort von Anfang an keine Freunde und muss sogar Anschlägen auf sein Leben ausweichen. Er wird erwachsen, ohne sich zu integrieren, bleibt Fußsoldat und Randnote, dazu verdammt, den Samurai auf ihren Pferden hinterher zu laufen und ihren Staub zu schlucken. Dieses einsame Leben versüßt ihm nur Mika, die als Kind ausreißen und mit ihm spielen kann, später jedoch als Frau an den Hof gebunden ist.
Vinge hat auf jeden Fall sehr viel recherchiert und es ist ihr wunderbar gelungen, das japanische Leben dieser Zeit glaubhaft und anschaulich zu beschreiben. Aber mitunter wirkt es ein wenig zu straff und gepresst. Natürlich schien das Leben damals von vielen Konventionen ebenso gestrafft zu sein, aber die Charaktere leiden hier und da in ihrer Darstellung darunter. Mika versucht zwar aus ihrer Rolle auszubrechen, ist gebildet und übernimmt viele Funktionen ihres Vaters, aber auch das macht sie nicht nachfühlbarer.
Die Beziehung von Kai und Mika entwickelt sich erst gegen Ende, weil ihnen zuvor immer nur Blicke bleiben, da er sich ihr natürlich nicht näher darf.
Oishi nimmt einen breiten Rahmen ein, es ist mir aber nicht klar gewesen, ob er ein Hauptcharakter sein soll oder nicht. Ebenfalls bleibt unerklärlich, warum er Kai, den er nicht mag und immer als niedere Person betrachtet hat, plötzlich zurückholt und in die Gruppe der Ronin integriert. Beide Figuren haben eine Wechselbeziehung, die jedoch manchmal nicht recht zu deuten ist. Oishi, der alles in die Hand nimmt, bleibt hinter Kai zurück.
Die kisune und alles, was mit ihr zu tun hat, wirkt ein wenig gekünselt, oft ebenso hanebüchen, wie auch die Klärung und der Besuch von Kais Kindheitslebensraum. Es lässt sich darüber hinweglesen, keine Frage, aber es fällt eben doch ins Auge.
Am Ende heißt es stark sein, denn für gewöhnlich geht in solchen Geschichten alles zur Zufriedenheit aller aus. Nicht jedoch für die Ronin, denn für diese gibt es, auch wenn sie sich einem hehren Ziel verschrieben haben, nur eine Strafe. Etwas, von dem sie von Anfang an wissen und es dennoch auf sich nehmen.
Leider ist diese Version der "47 Ronin" nicht in allem überzeugend, sie unterhält jedoch und ist schnell gelesen.


Joan D. Vinge
Die US-amerikanische Science-Fiction Autorin studierte zunächst Kunst, machte ihren Bachelor 1971 jedoch im Fach Anthropologie an der San Diego State University. Ihre ersten Geschichten veröffentlichte Joan D Vinge in verschiedenen Science-Fiction Magazinen wie Analog, Asimov’s Science Fiction oder Omni, sowie diversen Anthologien. Für ihre Erzählung Eyes of Amber (dt.: Bernsteinaugen) bekam sie erstmals den Hugo Award verliehen. The Snow Queen (dt.: Die Schneekönigin) bereicherte sie um einen weiteren Hugo, sowie einen Locus Award und ihr Roman Psion wurde sogar als eines der besten Bücher für junge Erwachsene betitelt. Seit ihrem Erfolg mit Return of the Jedi (dt.: Rückkehr der Jedi-Ritter), welches das bestverkaufte Hardcover-Buch 1983 war, schrieb sie vermehrt Filmromane. Zum Beispiel zu: Dune, Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel, Willow, Cowboys vs. Aliens und viele mehr.