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Dienstag, 8. August 2023

Knochendiebin - Margaret Owen

 


Titel: Knochendiebin
Autorin: Margaret Owen
Originaltitel: The Merciful Crow
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551584052 ‎
Euro: 19,99
Veröffentlichungsdatum: Oktober 2019
Seiten: 416
Serie: Die zwölf Kasten von Sabor 1
Come in: Kauf (ME)

 

 

 

Inhalt/Klappentext
Die junge Magierin Stur aus der Krähen-Kaste kennt nur ein Gesetz: Beschütze die Deinen! Denn von den übrigen Kasten werden die Krähen geschmäht. Dabei versorgen sie Sterbende und Tote, ein wichtiger Dienst in einem Land, in dem die Sündenseuche wütet. Als Sturs Familie für eine Bestattung zum Königspalast gerufen wird, geschieht Unerwartetes: Der angeblich tote Prinz Jasimir will ihre Hilfe! Um die böse Herrscherin zu stürzen, müssen er und sein Leibwächter Tavin Verbündete treffen – unter Sturs Obhut. Aber kann sie dem Prinzen und seinem besten Freund wirklich trauen?

 

 

Dienstag, 18. Juli 2023

M.O.M.: Mother of Madness - Emilia Clarke, Marguerite Bennett , et al.

 


Titel: M.O.M.: Mother of Madness
Autorinnen: Emilia Clarke, Marguerite Bennett , et al.
Verlag: Carlsen Comics
ISBN: 978-3551796653
Euro: 23,00
Veröffentlichungsdatum: März 2023
Seiten: 160
Serie: ja
Come in: Tausch

 

 

 

Inhalt/Klappentext
Das Chaos beginnt mit Maya, tagsüber Wissenschaftlerin, nachts Superheldin und rund um die Uhr eine knallharte alleinerziehende Mutter.
DEADPOOL-Action trifft auf FLEABAG-Comedy, wenn Maya ihre verrückten Superkräfte aktiviert, um es mit einer geheimen Sekte von Menschenhändlern aufzunehmen. Badezeit ist um 19 Uhr, Schlafenszeit um 20 Uhr, und die Verbrechensbekämpfung kennt keine Pause. Als dann auch noch Bösewichte aus Mayas dunkler Vergangenheit auftauchen, werden ihre Kräfte auf eine harte Probe gestellt.
Mit einem rein weiblichen Künstlerinnenteam hat Emilia Clarke ein feministisches Meisterwerk geschaffen: Was passiert, wenn deine Superkräfte auf deinem Periodenzyklus basieren? Maya alias Mother of Madness zeigt es euch. Emilia Clarke selbst ist im Sommer 2023 im Marvel-Universum in der Serie Secret Invasion zu sehen.

 

 

Dienstag, 15. November 2022

(Gesammelt) Drei abgebrochene phantastische Romane

 


Fairies 1: Kristallblau – Stefanie Diem
(Tausch)
Abgöttisch schön, betörend elegant und absolut stilsicher – das sind Eigenschaften, von denen die 18-jährige Sophie nur träumen kann. Bis sie zur Feier ihres Schulabschlusses ins exotische Lloret de Mar reist und dort dem atemberaubend gutaussehenden Taylor über den Weg läuft. Dieser entdeckt das in ihr, was sie niemals in sich sehen konnte: Sophie ist eine Fairy und gehört damit zu den schönsten Wesen des Universums. Zumindest fast, denn vor ihrer endgültigen Verwandlung muss die unsichere Abiturientin erst die Akademie der Fairies besuchen und all das lernen, was die Wesensart einer Fairy ausmacht. Und das ist nicht gerade wenig …


Abgebrochen auf Seite 236 (von 442).

Empfohlen worden. Obwohl ich kaum etwas erwartet habe, es handelt sich um YA und eines, das der Verlag zunächst nur als E-Book rausgeramscht hat, wurde es noch schlechter. Es ist nicht schwer sich vorzustellen, in welchem Niveau der Urtext gewesen sein muss, Hut ab vor dem Lektorat. Von einem Inhalt kann kaum gesprochen werden, alles läuft äußerst geradlinig ab. Zwar werden Kleidung und Aussehen beschrieben (à la „sie hat eine gute Figur“), ansonsten verfügt diese Story über keine Beschreibungen, hält sich nirgends auf und schafft so auch keine Atmosphäre. Es ist ein reiner Erzähltext, nichts wird gezeigt, nichts geht in die Tiefe. Und dann und dann und dann. Was die Autorin gut verstanden hat, war zweifellos ihre Zielgruppe. Die Prota ist schüchtern, ohne Substanz, etwas dicklich und möchte zu den wunderschönen Fairies gehören, was man ihr auch verspricht, ebenso, dass sie „etwas Besonderes“ sei. Die „Bindis“ auf der Stirn bestehen aus Glitzersteinchen.

Neue Schule, neue Freunde und Feinde, viel Klischee und Langeweile pur. Das hat einfach keinen Spaß gemacht, obwohl ich es wirklich versucht habe. Kann ich nur abraten.

 

Dienstag, 5. Februar 2019

(Rezension: Gesammelt) Von den richtigen zweitausend Fragen und über den Nutzen des Scheiterns


Das kleine Buch der großen Fragen – Gisela Schmalz (Verlag)
Wir leben in einer Welt, die immer schneller und komplexer wird. Pausenlos werden Antworten über uns ausgeschüttet, nach denen wir oft gar nicht gefragt haben. Die Kunst des Fragens und Zuhörens scheint an Bedeutung zu verlieren – dabei sind es gerade die Fragen, die Brücken zwischen Menschen schlagen. Fragen lassen eine Offenheit und Vertrautheit zu, die eine Antwort nie erlauben würde. Was ist dein dunkelstes Geheimnis? Was ist dein hellstes Geheimnis? Wann bist du zu dir selbst ehrlich und wann nicht? Mit wem würdest du gerne eine Nacht verbringen, dann aber goodbye sagen? Gisela Schmalz hat 2.000 inspirierende Fragen gesammelt: über uns selbst, über unsere Beziehungen zu anderen und über uns in der Welt. Wie geht es dir heute wirklich? Für weniger Smalltalk und mehr aufrichtige Gespräche in unserem Leben!

Ein grafisch wunderbar gestaltetes Büchlein mit rund zweitausend Fragen, die sich in drei große Themenkomplexe unterteilen lassen: Du-Sein, Du und die Welt, Du und die anderen. Zunächst jedoch gibt es einen fundierten Prolog, in dem die Autorin über den Sinn des Fragenstellens sinniert und das auf eine durchaus tiefgründige Art und Weise. Beinahe jeder Satz wird dabei vom Leser mit einem Nicken begleitet und fast scheint es, als würde Schmalz die Probleme dieser Tage in nur wenigen Seiten zusammenfassen.
Die Fragen reichen von Trivialem hin zu jenen, die sich nicht in fünf Minuten beantworten lassen. Wer gerade stillsteht im Leben oder sich selbst und/oder andere hinterfragen möchte, sollte unbedingt einmal reinlesen. Die einzelnen Fragen sind grafisch ansprechend gestaltet, nicht nur der Geist, sondern auch das Auge bekommt einiges geboten.
Sicher auf kleineren und größeren Feiern eine interessante Möglichkeit, sich den anderen anzunähern – auch wenn man meint, diese bereits zu kennen.


Dienstag, 6. März 2018

Über das tiefe Meer - Sarah Driver

Titel: Über das tiefe Meer
Autorin: Sarah Driver
Originaltitel: The Huntress: Sea
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551553713
Euro: 14,99
Veröffentlichungsdatum: Februar 2018
Seiten: 361
Serie: Die drei Opale 01
Come in: vorablesen









Inhalt

Die dreizehnjährige Maus lebt mit ihrem jüngeren Bruder Sperling und der Großmutter auf einem Schiff. Sie sind die letzten der Wahrblütigen und es ranken sich diverse Prophezeiungen um sie, nicht zuletzt eine rund um die verschwundene Opalkrone, welche einst von einem Wal verschluckt wurde und die drei Völker wieder einen könnte. Maus kann mit Tieren kommunizieren und soll eines Tages selbst Kapitän des Schiffes sein. Doch dann erreicht die Crew die Nachricht, dass Maus' Vater getötet worden sei, der ihr jedoch eine geheime Botschaft gesendet hat. Und der missmutige Elk kehrt nach Jahren zum Schiff zurück. Niemand scheint zu merken, dass er ihnen nicht wohlgesonnen ist und nur nach Macht dürstet. Als Sperling einen seiner Zitteranfälle hat und mit seinen Kräften einen Sturm heraufbeschwört, meutert Elk. Maus verliert alles. Doch auch einer der Opale taucht auf. Maus kann fliehen, steht jedoch vor einem Trümmerhaufen. Sie muss ihren Bruder und ihren Vater suchen und die restlichen Opale finden, ehe Elk einen Krieg heraufbeschwören kann.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Goldene Flammen (Grisha 01) - Leigh Bardugo

Titel: Goldene Flammen
Autorin: Leigh Bardugo
Originaltitel: Shadow and Bone
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551313263
Euro: 7,99
Veröffentlichungsdatum: Juli 2014
Seiten: 352
Serie: Grisha 01
Come in: Kauf









Inhalt

Alina Starkowa ist eine Waise, die das Glück hat, an einem Hof mit anderen Waisen aufgezogen zu werden. Dabei ist Maljen ihr bester Freund. Als eines Tages die Grisha kommen, eine mächtige Magierkaste, um beide zu testen, werden die Kinder als Normalos zurückgelassen. Jahre später ist Alina eine Kartografin und zieht mit einem Heer herum, in dem sich auch Maljen, ein begabter Fährtenleser, befindet. Zu einem attraktiven Mann herangewachsen, weiß Maljen nicht, dass seine Jugenfreundin Alina heimlich in ihn verliebt ist.
Als die beiden mit der Armee in der düsteren Ödsee von noch düsteren Wesen angegriffen werden, rettet Alina auf seltsame Art und Weise ihrer beider Leben und zieht so die Aufmerksamkeit der Grisha auf sich. Es stellt sich heraus, dass auch sie eine Grisha, die Sonnenkriegerin, ist und man zwingt sie an den Zarenpalast. Der Dunkle, der Führer der Grisha, nimmt sich ihrer an und lässt sie ihrer Bestimmung gemäß ausbilden. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Alina muss fliehen, um die Welt zu retten.


Donnerstag, 26. Mai 2016

Wie Monde so silbern - Marissa Meyer

Titel: Wie Monde so silbern
Autorin: Marissa Meyer
Originaltitel: Cinder
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551583352
Euro: 18,90
Veröffentlichungsdatum: Juni 2015
Seiten: 384
Serie: Die Luna-Chroniken 01
Come in: Tausch









Inhalt

Die siebzehnjährige Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und deren beiden Töchtern. Als der Vater noch lebte, ging es der Familie wesentlich besser, aber nun verdient allein Cinder als Mechanikerin den Lebensunterhalt. Eines Tages, kurz vor einem großen Ball, taucht Prinz Kai an Cinders Marktstand auf und bittet sie um Hilfe bei der Reparatur seines Droiden.
Wenig später bricht die geheimnisvolle Krankheit auf dem Markt aus, der niemand gewachsen ist und an der selbst der König leidet. Auch Cinders kleine Schwester, an der ihr viel liegt, wird krank und abtransportiert. Die Stiefmutter lässt vor Wut auch Cinder, der sie die Schuld daran gibt, fortbringen und zu Forschungszwecken untersuchen. Im Labor trifft die junge Frau auch wieder auf den Prinzen. Er läd sie ein, auf dem Ball seine Begleiterin zu sein, doch er weiß nicht, dass Cinder ein Cyborg ist, mehr Maschine als Mensch. Obwohl sie ihn mag, schlägt sie deshalb aus.
Kurze Zeit später kündigt sich die Königin von Luna an und verlangt nach der Hand des Prinzen. Doch mit der Eheschließung würde sie ihren Machtbereich vergrößern und auch die Bevölkerung der Erde versklaven.

Meinung

Meyers erster Band der Luna-Chroniken hat sich schnell weggeschmökert und kann auch mit einer guten Grundidee glänzen. Aber leider verharrt er, wie die meisten Jugendromane dieser Tage, zu sehr an der Oberfläche und wirft mehr Fragen auf, als er klärt. Die Welt, in der Cinder lebt (die wohlgemerkt die unsrige in einer fiktiven Zukunft ist), wird kaum gezeigt und die meisten Details werden in wenigen Sätzen abgehandelt. Wieso Cyborgs, egal wie viel oder eher wenig Maschine sie sind, geächtet sind, erschließt sich nicht. Auch ein Arbeiter, der die Hand verloren und dann ersetzt bekommen hat, fiele in das Raster.
Obwohl die Handlung auf dem bekannten Märchen des Aschenputtels basiert, ist sie doch etwas vorhersehbar geworden. Wieso der Leser, aber nicht eine der Figuren auf logische Schlussfolgerungen kommt, bleibt unklar.
Cinder ist sympathisch gelungen, kann sich aber leider kaum von typischen Heldinnen eingängiger Jugendromane abheben. Es mag dem Märchen geschuldet sein, dass diese Prota auch mal ungeschminkt und schmutzig - in diesem Fall Maschinenöl - herumlaufen darf, aber Ballkleid und Schuhe stehen schon bereit. Der dazugehörende Prinz taucht gleich am Anfang auf. Auch hier ungeklärt, wie er überhaupt aus dem Palast und auf den Markt hat gelangen können, wenn jemand so einfaches wie Cinder ihn mit nur einem Blick erkennen kann. Denn das dürften dann auch andere. Natürlich ist er sofort von ihr fasziniert, aber insgesamt treffen sie zu selten aufeinander und geht die gegenseitige Anziehung viel zu schnell, um glaubhaft zu sein.
Es ist aber genug Speed im Geschehen und es wird ebenfalls geschliffen erzählt, ohne unnötig kompliziert zu werden, so dass die Seiten nur so vorbeifliegen.
Am Ende heißt es dann tapfer sein, denn offenbar sollte das Märchenende schneller kommen, als es für die Ideen der Autorin gereicht hat. Sie hätte dafür vermutlich die ihr vorgegebene Seitenzahl erheblich verfehlt, so dass das Geschehen quasi mittendrin aufhört und das an einem der Höhepunkte, der nicht geklärt wird. Ein Blick zum zweiten Teil enttäuscht hier sehr, denn jedes Buch basiert auf einer anderen Märchenprinzessin und so setzt die Erzählung nicht nahtlos an den Bruch an.
"Wie Monde so silbern" ist zwischendurch gut weggeschmökert, sollte aber eher geliehen, als gekauft werden.


Die Luna-Chroniken
1. Cinder (Wie Monde so silbern)
2. Scarlet (Wie Blut so rot)
3. Cress (Wie Sterne so golden)
4. Winter (Wie Schnee so weiß)
5. Fairest

http://www.marissameyer.com/
Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Tacoma, Washington. Die vier Bände der "Luna-Chroniken" sind ihr Debüt als Schriftstellerin.Die Filmrechte der Serie wurden laut der Autorin bereits verkauft und derzeit wird nach einem geeigneten Regisseur gesucht.