Mittwoch, 29. September 2010

Verlagsgeplauder - Wie mache ich es richtig ...?

Der Verleger Torsten Low plaudert aus dem Nähkästchen. Und das auch noch gern! In regelmäßigen Abständen wird er sich ein Thema wählen und einige Worte dazu aufschreiben. Alle, die sich näher dafür interessieren, sind herzlich eingeladen, sich diese Worte durchzulesen und zu kommentieren. Mehr noch: Interessiert ein Thema besonders? Dann her damit, Torsten antwortet gern.


Vor einiger Zeit bekam ich – als Reaktion auf den Beitrag »Abgelehnt« – eine Anfrage per Mail:
»Du hast da ja nur einige Extrembeispiele aufgelistet. Mich würde einmal interessieren, wie man es richtig macht. Was erwartet ein Lektor oder ein Verleger wie du?«

http://www.verlag-torsten-low.de/

Ich werde versuchen, die Beantwortung dieser Frage allgemein zu halten – allerdings kann ich nur von meinen eigenen Erfahrungen ausgehen. Und Lektoren oder Verleger können durchaus unterschiedlich ticken – sind ja auch nur Menschen (auch wenn Autoren das manchmal bezweifeln).
Das Wichtigste ist, dass man sich eines klar machen sollte: Manuskripte oder Exposés in der Weltgeschichte herumschicken ist kein Spiel. Das ist eine Bewerbung auf einen Job. Nicht mehr und nicht weniger. Und genau wie bei einer normalen Bewerbung kommen auf einen freien Platz im Programm mehrere, teilweise sogar Hunderte Bewerber.
Darum ist eine gute Vorbereitung das A und O.

· Was verlegt der Verlag? Passt mein Skript da hinein?
Klingt so simpel. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass ein Großteil der Ablehnungen daraus resultieren, weil Autoren nicht richtig recherchieren. Der Heye-Verlag kriegt immer noch Hunderte Manuskripte im Jahr auf den Tisch. Der Heye-Verlag hat noch nie, noch niemals einen Roman herausgegeben. Das ist ein reiner Kalenderverlag.
Auch auf meiner Webseite steht eindeutig: Phantastik (Fantasy, Horror, Dark Fantasy, SF) sowie History (bevorzugt Frühzeit und Mittelalter, keine Neuzeit). Trotzdem gibt es immer wieder Leute, die meinen, mir einen Liebesroman ohne jeglichen phantastischen Bezug zu schicken. Das ist verschwendetes Porto.

· Wer ist der Entscheider?
Ein "Sehr geehrter Herr Mustermann" klingt professioneller und besser als "Sehr geehrte Damen und Herren" - vor allem, bei einem 1-Mann-Verlag. Und es beweist, dass der Autor sich zumindest Gedanken darüber gemacht hat, ob man zusammenpasst.

·Sucht der Verlag derzeit überhaupt?
Oder steht auf der Webseite so etwas wie: "Manuskripteinsendungen sind nicht erwünscht" - dann kann man es sich sparen.
Genauso, wenn ein Verlag äußert: "Bei der Suche nach neuen Autoren arbeiten wir ausschließlich mit Agenturen zusammen." Das Manuskript landet ungelesen im Papierkorb. Und zwar nicht, "weil in Verlagen nur verbohrte Männer und Frauen sitzen, die von Literatur keine Ahnung haben", wie es so oft von abgelehnten Autoren tönt, sondern weil der Autor sich schlecht vorbereitet hat.

· Wünscht der Verlag die Einsendung auf eine bestimmte Weise?
Ich beispielsweise erwarte kein komplettes Script, sondern ein Exposé, eine Vita und eine Leseprobe (20 Seiten vom Anfang an) - Normseite, ausgedruckt und postalisch eingesandt.
Wer mir sein Manuskript unangefordert per Email zuschickt, kriegt 10 Minuten später eine Ablehnung von mir.

Weil das ominöse Wort »Normseite« gerade fiel:
Die meisten werden die Grundgrößen 60x30 sicher schon gehört haben, trotzdem gibt es auch da anscheinend viel Unsicherheit, wie dies richtig zu handhaben ist. Dabei ist es eigentlich recht einfach. Man nehme eine nichtproportionale Schriftart (z. B. Courier), wähle eine gut lesbare Schriftgröße (10 oder 11) und formatiere das Dokument so, dass in jede Zeile maximal 60 Zeichen und auf jede Seite genau 30 Zeilen passen.
Linksbündiger Flattersatz, keine Silbentrennung (weder automatisch noch manuell), keine verschiedenen Schriftarten, keine anderen Formatierungen außer Fett, Kursiv und Unterstrichen. Farbige Schriften sind genauso fehl am Platze, wie verschnörkelte Schriftarten. Die Schriftgröße sollte weder zu klein noch zu groß sein.
Damit dürfte alles zur Normseite gesagt sein.
Im nächsten Schritt bringt man seine Einsendung in das vom Verlag gewünschte Format und achte bei Anschreiben, Leseprobe und Exposé darauf, dass möglichst wenige Rechtschreibfehler darin stecken.
Ja, ich weiß – es gibt Autoren, die der Meinung sind, dass die Geschichte doch wichtiger ist, als die Rechtschreibung und das so etwas ja im Lektorat vom Verlag ausgebessert werden sollte.
Das ist ausgemachter Blödsinn!
Zum einem ist das Lektorat nicht für das Finden von Rechtschreibfehlern verantwortlich, sondern das Korrektorat (welches normalerweise nach dem Lektorat gemacht wird). Das Lektorat kümmert sich um stilistische Dinge. Ein Lektor, der sich in der Leseprobe von Fehler zu Fehler hangeln muss, tritt das Ding schneller in die Tonne, als ein Autor "Aber die Geschichte ist doch super" sagen kann. Und zwar mit Recht!
Zum anderen ist es nun einmal so, dass auch heute versucht wird, so wenig Aufwand wie möglich in etwas hineinzustecken. Bei einem großen Verlag treffen in der Woche 50-100 Manuskripte ein, das sind im Jahr 2500. Da ist genug Auswahl darunter, da muss man nichts nehmen, was komplett fehlerverseucht ist.
Noch einmal: Es ist wie eine Bewerbung für einen Job.
So schwer ist es doch nicht. Mindestens fünf bis zehn eigene Korrekturläufe, danach den Dudenkorrektor und ein bis zwei unabhängige Testleser.

Nun geht’s an das Exposé. Das ist nicht einfach: ein 300-Seiten Text auf wenige Seiten einzudampfen und das Wichtigste herausziehen. Auch hier sollte man sich vorher auf der Webseite des gewünschten Verlages informieren, ob der irgendwelche Vorgaben macht.
Falls nicht, sollte man seinen Roman versuchen auf maximal drei Seiten einzudampfen.
Eine Buchempfehlung hierzu: Roentgen, Hans Peter : Drei Seiten für ein Exposé. Schreibratgeber. Sieben-Verlag, 2010.

Die Leseprobe muss absolut überzeugen, wenn sie dem Lektor in die Hände fällt.
Der erste Satz muss einschlagen, muss den Lektor dazu zwingen, weiterzulesen. Also feilt man so lange, bis der erste Satz zündet.
Profis sehen nach wenigen Seiten, woran ein Text krankt oder ob da Potenzial dahinter ist. Also feilt man an den ersten vier Seiten, bis sie einen in die Geschichte reinziehen.
Eine Buchempfehlung hierzu: Roentgen, Hans Peter : Vier Seiten für ein Halleluja. Schreibratgeber. Sieben-Verlag, 2008.
Das Anschreiben wird wohl das erste sein, was der Lektor liest.
Dass der Lektor oder (im 1-Mann-Verlag) der Kleinverleger persönlich angesprochen werden sollte, habe ich schon weiter oben erwähnt.
Ein weiterer wichtiger Punkt, der die Lektoren interessiert, wäre die Zielgruppe. Für wen ist das Buch gedacht? Wen wird das Buch begeistern? Mit welchem anderen Buch (möglichst aus dem gleichem Verlag und möglichst ein gut laufendes Buch und kein Flop) ist das Script vergleichbar?
Was prädestiniert den Autor, diese Geschichte zu schreiben? Hat er beispielsweise einen Roman geschrieben, der vorrangig auf Malta spielt, wäre es für den Lektor wichtig zu wissen, dass der Autor drei Jahre auf der Insel gelebt hat.
Und ganz wichtig - ist mehr geplant? Hat der Autor vielleicht ein oder zwei weitere Exposés in der Tasche, für einen Nachfolger oder ein ganz anderes Buch? Eintagsfliegen haben nur selten eine Chance, denn das erste Buch eines Autors verursacht einem Verlag meist ausschließlich Kosten. Deswegen ist eine der häufigsten Fragen vor Vertragsunterzeichnung: »Haben Sie schon irgendeine Idee, welches Buchprojekt Sie als nächstes planen?«
Erst ab dem 2. Buch fängt für einen Verlag das Verdienen an.

Um noch einmal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:
»Mich würde einmal interessieren, wie man es richtig macht. Was erwartet ein Lektor oder ein Verleger wie du?«
Alles das, was ich oben bereits angesprochen habe.
Dazu eine unverbrauchte, spannende Geschichte, tolle Charaktere und eventuell die Aussicht auf einen Hype.

http://www.verlag-torsten-low.de/  

Das andere Buch

Mittwoch, 22. September 2010

(DVD) Prinzessin Fantaghiró (9+10)


Es war ein Experiment, das ich gewagt habe und Schuld daran ist eine junge (weil gleichalte) Autorin, deren Namen ich nicht nenne. Es gibt ja doch so einige Serien, die an die gute, alte Zeit erinnern und ganz oben auf die Liste gehört sicherlich "Prinzessin Fantaghiró".
Da ich mir vor Jahren die Sammelbox zugelegt habe, konnte ich nun ein sehr gewagtes Experiment angehen. Ich werde mir alle Teile (noch einmal) ansehen und exklusiv (und gnadenlos) über meine Erfahrungen berichten. Dabei muss ich allerdings erwähnen, dass ich die letzten Folgen nie gesehen habe und sie daher nicht wiederhole, sondern erstmalig anschaue.
Nun aber zu Teil 9 und 10.

Die Fantasy-Serie entstand nach dem italienischen Märchen "Fantaghiró persona bella" von Italo Calvino. Der Autor hat ein altes toskanisches Volksmärchen aus dem neunten Jahrhundert ausgegraben und neu erzählt.
Erstmals in Deutschland ausgestrahlt wurde sie im Dezember 1993. Nach den ursprünglichen ersten vier Folgen wurde die Reihe dreimal mit jeweils zwei neuen Folgen fortgesetzt. Jede Folge hatte Spielfilmlänge.

Fantaghiró ist endlich auf dem Weg nach Hause, um dort als Königin zu herrschen, als sie von der schwarzen Hexe entführt wird. Die befürchtet nämlich, auf ewig aus dem Großen Buch des Bösen gestrichen zu werden, wenn sie nicht endlich eine schlechte Tat begeht. Und was kann schlechter sein, als Fantaghiró zu töten?
Derweil sagt die Zauberin Asteria in einer Anderwelt voraus, dass ihr Land des Friedens von Gemüse angegriffen werden würde. Nicht mehr die Menschen essen das Gemüse, dieses würde fortan die Menschen essen. Sie wird zunächst ausgelacht, aber der Junge Masala macht sich auf den Weg um Hilfe zu finden. Er trifft auf den Tunichtgut Aries, der seine Hilfe zusagt, aber nur an Diebstahl interessiert ist.
Als die Katastrophe eintritt, können nur die Kinder entkommen und verstecken sich bei Asteria. Gemeinsam zaubern die Kinder sich einen großen Krieger herbei und retten Fantaghiró im letzten Moment das Leben.
Sie sagt den Kleinen sofort ihre Hilfe zu, als sie in der Anderwelt ankommt. Doch es gibt auch eine schlechte Nachricht. Nur einmal wirkt der Zauber und Fantaghiró ist auf ewig in der Anderwelt gefangen.
Wenn es eine friedliche Welt sein soll, in der sie fortan lebt, muss sie das Böse einmal neu besiegen. Doch der Namenlose ist ein grausamer Herrscher ohne Herz und strebt danach, menschlich zu werden. Dazu jedoch braucht er Menschenfleisch - das von Kindern ...

Die einzelnen Folgen sollten unbedingt in Folge gesehen werden.
Es fehlt die wunderschöne Musik, die uns die anderen Folgen über begleitet hat. Auch wirken Folge 9 und 10 als hätte man eine völlig neue Geschichte erdacht, die nur äußerst lose in Verbindung mit ihren Vorgängern steht. Zwar treten einige bekannte Figuren auf - die schwarze Hexe und Fantaghiró - es ändert sich ansonsten aber einfach alles. Ich hatte den Eindruck, dass noch beim Drehen alles offen war. Es hätte durchaus mehr Folgen geben können, aber als keine Geldgeber mehr gefunden wurden, hat man die Möglichkeit Fataghiró nach Hause zu schicken einfach im Sande verlaufen lassen.
Mir ist nicht klar, warum die Feinde aus Gemüse bestehen mussten. Na ja alle, bis auf den Namenlosen (hat hier die Kreativität gestreikt?). Letzterer kennt Fantaghiró und ihre Geschichte, sie allerdings hat von ihm noch nie gehört. Dabei hat er eine lange Geschichte, voller Grauen an der man nicht vorbeikommen dürfte. Sein Ende ist genauso fantasielos und hohl, wie die gesamte Episode.
Und warum muss immer die Mutter des Hauptcharakter-Kindes dran glauben? Das fand ich äußerst schlecht gemacht.
Der Held. Aries hat so gar nichts von Romualdo und noch viel weniger von Tarabas. Er ist so unstet, so wischiwaschi, ein Lügen- und Trunkenbold, weder sich noch jemand anderem treu. Abgesehen davon sieht er auch nicht besonders gut aus, er wirkt ziemlich ungepflegt, aber nicht im Sinne von raubeinig. Das einzige, was Fantaghiró an ihm finden kann, sind seine blauen Augen, die haben auch die anderen beiden Männer in ihrem Leben. Aber sein Verhalten, sein Charakter und auch seine niveaulosen Worte dürften sie eigentlich nicht überzeugt haben. Eigentlich. Denn er ist, wie es scheint, der einzig verfügbare Mann.
Enttäuscht war ich von ihr, weil sie nicht einmal versucht eine andere, eine neue Möglichkeit zu finden, wieder in ihre Heimat zu gelangen. Den Versuch, ihre fehlenden, weil zeitraubenden, Gefühle zu erklären, kann ich nicht ernst nehmen.
Asteria, die Zauberin, die das kämpfende Gemüse vorhersagt, ist der Charakter, den ich am verwirrensten fand. Zunächst scheint sie eine Art Weise Frau zu sein, eine Seherin, die ihr Volk beschüzen will. Sie sagt nicht nur die Katastrophe vorher, sie sucht auch nach einem Krieger oder einfach einer Möglichkeit, alles zum Guten zu wenden. Dann aber wandelt sie sich plötzlich in eine humpelnde Idiotin, die sich hässlich findet und ihre Gestalt wechselt. Woher der mechanische Krieger Gurdalak plötzlich kam, muss ich verpasst haben. (Ich habe zwischendrin nicht auf den Pausenknopf gedrückt, weil es mir nicht besonders gefallen hat.) Sie liebt ihn, er aber nicht sie - Buhu. Das ist ein Grund für sie, alles aufzugeben und zu verraten?
Wenn das der Höhepunkt, der fulminante Abschluss einer überaus grandiosen Serie sein soll, dann weiß ich auch nicht. Sollte es danach noch weitergehen, die Fans waren aber nicht mehr so zahlreich wie zuvor? Konnten die Schauspieler nicht mehr dazu überredet werden, mitzumachen? Was ist nur geschehen?
Das einzige, das mir hier gefallen hat, waren die Kinder und die kleinen Figuren (sprechende Äpfel, Maulwürfe etc.). Falls Ihr die Möglichkeit habt, dann schaut Euch diese beiden Folgen nicht an. Sie stellen alles auf den Kopf und sind zudem auch noch mies gemacht. Finger weg!
Darsteller (9+10):
Alessandra Martines- Fantaghiró
Brigitte Nielsen - Schwarze Hexe
Remo Girone - Der Namenlose
Luca Venantini - Aries
Ludwig Briand - Masala
Michaela May - Asteria
Ariadna Caldas - Azela
Joan Fort - Sarsut
Casar Luis Gonzales - Gurdalak
Amarilys Nunez Barrioso - Masala's Mutter

Dienstag, 21. September 2010

Buchtrailer der Woche - Ein Vorwort


Ab heute soll es hier eine neue Rubrik geben: Buchtrailer. Denn auch sie sind inzwischen ein fester Bestandteil des Buchuniversums geworden - auch wenn ich nicht so genau weiß, warum.
Um so erschreckter war ich, als ich erkennen musste, dass es nur ganz wenige gibt, die man sich wirklich anschauen kann. Die gelungen sind. Ich habe mir dutzende (deutsche) Trailer aus allen möglichen Genres angesehen, es waren am Ende aber genau drei, die es geschafft haben, dass ich sie besser kennenlernen wollte.
Ich habe nie einen Buchtrailer gemacht und kenne mich daher nicht aus. Aber ein paar Gedanken sind mir beim Video schauen durch den Kopf gegangen:

Punkt 1: Bitte kurz und knapp einführen und neugierig machen. Aber nicht mit huschenden Schachtelsätzen, die ich nicht geschafft habe, zuende zu lesen. Bitte auch nicht mit sich überlappenden Bildern - manchmal drei/vier auf einmal (Satz, Buch, Landschaftsbild gleichzeitig).
Punkt 2: Inhalt: Nicht versuchen geheimnisvoll zu sein. Ich will wissen, worum es geht!
Punkt 3: Die Musik. Seid kreativ! Ich hatte nach einer Weile das Gefühl, immer die gleichen Noten zu hören. Sie sollte auch wenigstens ein bisschen zum Roman (Genre, Zeit, Figuren, Handlung, Ort etc.) passen.
Punkt 4: Der Sprecher sollte lesen können. Bitte nicht Musik UND Sprecher UND Hintergrundgeräusche (z.B. Wasserrauschen) gleichzeitig. Der Sprecher sollte auch immer lauter sein, als alle anderen Geräusche, sonst macht er keinen Sinn.
Punkt 5: Nennt am Ende doch das Buch UND den Autor. Vielleicht eine Homepage?

Es sind in den meisten Fällen nicht die Autoren selbst, die diese Videos anfertigen, wofür ich sehr dankbar bin, denn das würde mich noch mehr erschrecken.
Ich benötige übrigens keine teuren Bilder, vom Profi erstellten Videos und dergleichen (auch wenn ich so etwas natürlich sehr hübsch finde). Manche von den aufwendigeren habe ich inhaltlich nicht verstanden, aber genau darum geht es.
Ich habe einige total witzige oder emotionale, aber auch sehr charmante Trailer gesehen. Die hatten einfach etwas eigenes und wirkten dadurch nicht wie eine Massenware. Genau die möchte ich ab heute jeden Dienstag zeigen.

PS: Es gab noch im letzten Jahr einen Preis für sehr gute Buchtrailer. Leider nur für Bücher, die es im Programm von "Der Club" gab. "Studenten und Jungabsolventen von deutschsprachigen Hochschulen werden aufgerufen, einen kurzen Werbefilm zu einem Buch aus dem Club-Programm zu erstellen."
Leider hat man sich entschlossen, den "Buch Trailer Award" wieder einzustellen.
"Mit dem Start des Buch Trailer Awards 2006 haben wir dazu beigetragen, die Möglichkeiten dieses spannenden Kommunikations- und Marketingtools aufzuzeigen und dessen Bekanntheit zu steigern. (...)
Mittlerweile ist die Produktion solcher Kurzfilme im Netz deutlich einfacher geworden, und die Anzahl der Filme hat gleichzeitig rasant zugenommen. Kurz: das Medium hat sich weitgehend verselbständigt. Aus diesem Grund sehen wir heute keinen hinreichenden Bedarf mehr für einen Award in dieser Form."
Nein! Gerade deswegen sollte es so einen Award geben, finde ich. Aber ohne gewisse Einschränkungen. Vielleicht sollte man bei der Idee mit der Jury bleiben, denn wie bei anderen Awards auch, würden sonst eher Namen/Titel gewählt werden. Eine Jury kann sicher auch besser bemessen, mit welchen Mitteln welches Werk es geschafft hat, sehenswert zu sein.

Montag, 20. September 2010

Hello, Kitty! - Julie Cohen


Erschienen: 22.09.2009
Bandnummer: 0019
Julia-Roman von cora.de

Katherine (Kitty) Giroux Clifford muss nach ihrer Scheidung und dem fast vollständigen Bankrott zurück zu ihrer Mutter nach Portland ziehen. Dort erhält sie den rettenden Auftrag das alte Filmtheater wieder auf Vordermann zu bringen. Als sie aber erfährt, dass dieses von Jack Taylor gekauft wurde, ist sie Hin und Her gerissen. Der gutaussehende, vermögende Mann hat ihr auf der Schule einst das Herz gebrochen und sie auf dem Schulball bloßgestellt. Alles, was in ihrem Leben danach schief gelaufen ist, geht auf diesen Moment zurück. Oder?
Jack hat den Frauen schon vor Monaten abgeschworen, als er von einer geheimnisvollen Fremden träumt, die er nun auch im wahren Leben finden will. Als er Kitty und ihren grünen Augen begegnet, ist seine Suche beendet. Er verzehrt sich nach der schönen Frau, doch die weist ihn immer wieder zurück. Jack muss sich etwas einfallen lassen ...

Ohje, das ich das noch erleben darf - ein Julie Cohen, den ich nicht mag. Schon die Grundstory ist ziemlich unsympathisch aufgebaut. Kitty gibt die Schuld an ihren ewigen Pleiten nur diesem einen Ereignis in ihrem Leben, das für ein jungen Mädchen schrecklich war, aus dem es aber durchaus möglich ist herauszuwachsen. Obwohl sie anfangs noch als starke Persönlichkeit auftritt, die sich im Leben neu orientieren muss, driftet sie mehr und mehr ins komplette Gegenteil ab. Irgendwann konnte ich noch nicht einmal mehr Mitleid empfinden, so sehr hat es mich genervt.
Jack ist durchaus so, wie man sich den typischen Allerweltsmann vorstellt, der nicht nur gut aussieht, sondern auch noch Vermögen besitzt. Aber er hat sich nun einmal Kitty in den Kopf gesetzt und ist in seinem Verhalten sehr aufdringlich. Fast grenzt es schon ans Stalking, was ich als sehr unangenehm empfunden habe. Jede Frau der Stadt hat er schon in seinem Bett gehabt (und davon treffen er und Kitty einige, meist in den unpassendsten Momenten), bis auf eine. Dadurch sind seine vorgeschobenen Beweggründe um seine ach so großen Gefühle einfach nur unglaubhaft.
So kam es, dass mir die Beziehung und auch die einzige erotische Szene nicht gefallen haben. Normalerweise präsentiert Julie Cohen ein gleichberechtigtes Paar, was hier leider nicht der Fall ist. Beide Charaktere waren mir unsympathisch, die Handlung sehr unausgewogen. Einzig die Beschreibung des Theaters und dessen Neuerungen waren wunderbar, fast bildlich.
Schade, aber das gibt keine Leseempfehlung.

Edit 23.09.2010:
Ich erfuhr gerade dank Twitter von der Autorin:
"Sorry you didn't like Hello, Kitty! It was my 1st published book so I'm fond of it. I'm glad you like my other ones better!"
Für ein Debüt ist es aber wieder nicht soooo schlecht. Außerdem kaufe ich alles auf, wo dieser Autorenname draufsteht, weil ich "Der Glücksunfall" so toll fand (mein Roman 2009). Einfach mal "Julie Cohen" oben links neben der Lupe in die Suche eingeben.

Montag, 13. September 2010

(Angelesen) Di, Goodkind, Heyer, Putney


Manchmal ist ein Buch ausgelesen und der SuB gibt so viel her, dass man sich nicht wirklich entscheiden kann - vielleicht sogar noch nicht mal zwischen den Genres.
Als es mir neulich so ging, habe ich mir wahllos vier Bücher aus dem Regal geschnappt und angelesen - mindestens 20, höchstens 50 Seiten. Mein ersten Eindruck?

"Der Krieger und die Zauberin" von Tian Di
Die Magierin und der fahrende Krieger: Zwei gegensätzliche Charaktere, deren Wege sich im Wüstenreich Ga Ta Cien kreuzen. Sie sind die "Reisenden", auf der Suche nach Abenteuern, Erfahrungen und vielleicht dem Sinn des Lebens im nach der Großen Flut verwüsteten Isrogant.
Ein doch eher unerfahrener Verlag, wie mir schon nach wenigen Seiten schien und das gilt wohl auch für die Autoren. Als Apostroph bitte nicht jenes Zeichen in der ersten Zeile der Tastatur verwenden, das für französische Buchstaben gedacht ist. Sondern immer nur jenes neben der Enter-Taste. Vor drei Punkten wird immer ein Leerzeichen gemacht. Aber vielleicht verschwinden diese Kleinigkeiten auch bei der nächsten Auflage und einem professionell(er)en Lektorat.
Streckenweise ist der Anfang unterhaltsam geschrieben, wenn aber auch ziemlich zäh. Was der Heerführer den Tag über so macht, gehört eigentlich nicht wirklich in einem Roman, zumal da wirklich nichts Besonderes dabei ist. Wortwahl und Ausdruck sind sehr gut, kleinere Schnitzer fallen kaum auf und könnten ausgebessert werden. Leider soll so ein Anfang (und ich habe schon einige Seiten durchgehalten) den Leser in den Bann ziehen und ich will ehrlich sein. Wäre das kein Leseexemplar, ich hätte es schon weggetauscht. Allerdings bin ich jetzt noch auf die zweite angekündigte Person, die Zauberin, gespannt. Hoffentlich verliert sie sich nicht auch in hunderten kleiner Nichtigkeiten.

"Das erste Gesetz der Magie" von Terry Goddkind
Richard Cypher zieht aus, um den Mörder seines Vaters zu finden, und trifft dabei auf die junge Kahlan. Die schöne Fremde braucht Hilfe, weil ihre Heimat Midland von dem machtgierigen Magier Darken Rahl bedroht ist ...
Verwirrt mich durch die Jubiläumsausgabe, die ich ertauscht habe, weil offenbar einige (Folge-)Titel nicht übereinstimmen. Wie also Teil 2 heißt, erschloss sich mir noch nicht. Ich musste die "richtige" Ausgabe ertauschen, um zu sehen, wo diese im Gegensatz zu meiner endet. Denn zwischen 500 und 1000 Seiten muss es einen Unterschied geben und nicht nur in Schriftgröße und Zeilenabstand.
Inhaltlich gefiel es mir zunächst sehr gut, weil ich auch stark an die Serie erinnert wurde. Sprachlich sehr ausgereift, wenn aber auch zu Oberflächlichkeiten neigend, wird mir eine unterhaltsame Fantasygeschichte erzählt. Leider viele Erklärungen drin, die ein konzentriertes Lesen erfordern. Was ein Sucher nun genau ist und tun soll, ist mir auch nach der Hälfte des Romans nicht klar.
Viele Kämpfe und Begegnungen ziehen die Handlung mittlerweile etwas arg hin und sind in der Serie sicher nicht ohne Absicht weggelassen worden.
Trotzdem ist das hier der Roman, der mich hat verweilen und weiterlesen lassen.

"Die Jungfernfalle" von Georgette Heyer
Die bezaubernde junge Aristokratin Judith Tavernier ist der Liebling der Londoner Gesellschaft. Die begehrtesten Junggesellen umschwärmen sie, wetteifern um ihre Gunst. Bis plötzlich Judiths Bruder verschwindet und sie Opfer eines schrecklichen Verdachts wird. Der Einzige, der ihr jetzt noch zur Seite steht, ist ihr attraktiver Vormund Julian Audley, Earl of Worth.
1935 von der Autorin aufgeschrieben, was sich sehr stark in der Art des Schreibens und im Ausdruck bemerkbar macht. Beginnt eher harmlos, faszinierte mich aber durch die eleganten Dialoge. Keine ellenlangen Erklärungen, alles, was der Leser wissen muss, erschließt sich durch Handlungen und Worte.
War mir für einen Sonntagnachmittag trotzdem zu anstrengend.

"Stürmischer Zauber" Mary Jo Putney
Die junge Witwe Gwynne entstammt einer Familie der Wächter. Sie glaubt, keinerlei magische Gabe zu besitzen und ist zufrieden, als Hüterin der Bibliothek ihren Teil zu leisten.
Der schottische Laird Duncan Macrae ist ein mächtiger Wettermagier, der die Winde beherrschen kann. Er träumt davon, den jahrhundertelangen Kampf zwischen Schottland und England zu beenden und dem Land Frieden zu bringen.

Prolog gesamt gelesen. Naives Mädchen verliert Vater, heiratet einen Mann, der ihr Großes vorhersagt und ihr Großvater sein könnte.
Unterhaltsam, nett geschrieben, aber hielt mich zunächst nicht. Buch ist aber neben mir geblieben und wird demnächst gelesen. In der eigentlichen Geschichte ist die Protagonistin einige Jahre älter und wird nicht mehr ganz so unerfahren daherkommen. Außerdem verspreche ich mir eine romantische und abenteueriche Geschichte, mit magischem Touch.

Freitag, 10. September 2010

(Neuigkeit+Interview) Audible bloggt


http://www.hoerbuecher-blog.de/

Vor ein paar Tagen ist ein neuer Blog an den Start gegangen, der schon jetzt Großes verspricht. Wer von Euch gern Hörbücher anhört, aber auch alle, die sich noch nie so recht getraut haben, sollten vorbeischauen. Was es da alles gibt und in Zukunft geben wird, habe ich eine der Verantwortlichen einfach mal selbst gefragt.

Interviewpartner: Silvia Jonas von Audible

Wann ist der Hörbücher-Blog von Audible an den Start gegangen?
Wir sind sehr stolz, dass wir den Hörbücher-Blog pünktlich an dem Tag online bringen konnten, den wir uns von Anfang an vorgenommen hatten – nämlich den 1. September 2010.

Warum wurde der Blog gestartet?
Zugegeben, ein Unternehmensblog ist nicht wirklich eine brandneue Idee ;-) . Wir waren aber der Meinung, dass wir als Unternehmen unbedingt einen Blog haben sollten, um interessierten Menschen einen besseren Einblick in unsere Arbeit mit Hörbüchern zu geben. Außerdem wissen wir, dass unsere Hörer viel im Internet unterwegs sind, was wir nicht zuletzt auch an der schnell steigenden Anzahl der Freunde bei Facebook oder den Followern bei Twitter gemerkt haben. Dort, aber auch in E-Mails unserer Kunden, werden wir so oft nach Hintergrundinformationen zum Hörbuch-Business gefragt, wie z.B. wie wir den geeigneten Sprecher für unsere exklusiven Hörbücher auswählen oder wer die Leute sind, die sich hinter dem Audible-Team verbergen usw. Voilá, im Hörbücher-Blog kommen die Antworten.

Insgesamt werden vier Mitglieder Eures Teams bloggen. Wer aber hatte zuerst die Idee, überhaupt damit anzufangen?
Es ist sogar so gedacht, dass nach und nach alle Audible-Kollegen, die Lust dazu haben, bloggen können. Natürlich sollte der- oder diejenige eine interessante Geschichte zu erzählen haben. Als erstes hatte Paul F. die Idee zu dem Blog. Er ist derjenige im Unternehmen, der auch persönlich sehr viel in Social Networks unterwegs ist, seinen eigenen Blog betreibt und sich sehr viel Wissen über diese Art des Kommunizierens angeeignet hat. Er hat definitiv am meisten dafür gekämpft, den Hörbücher-Blog umzusetzen! Aber so ein Blog schreibt sich nicht allein und deshalb wurde bereits vor einem halben Jahr ein richtiges Team für Social Media gegründet.

Gibt es bei Euch ganz spezielle Interessen, die Ihr jeweils gedenkt zu vertreten? Welche?
Natürlich hat jeder von uns seine Stärken und Lieblingsthemen rund ums Hörbuch, aber wir sind sehr frei in dem, worüber wir berichten können. Vor allem hat auch jeder einen eigenen Schreibstil, der den Blog sehr lebendig hält. Wichtig sind uns vor allem zwei Punkte – jeder, der bei Audible bloggt, sollte eine persönliche Geschichte erzählen, die entweder mit seiner Arbeit mit Hörbüchern zu tun hat und die Welt da draußen interessiert und er sollte sich an unsere Social Media Richtlinien halten. Das ist schon alles :) .

Kurz skizziert: Warum sollte man Euren Blog so oft es geht besuchen?
Bei uns bekommt man tatsächlich Hintergrundinformationen über alle Dinge, die mit Hörbüchern zu tun haben, die man ansonsten nicht bekommen würde. Nur um ein Beispiel zu nennen – wir werden Hörbuchproduktionen von der Auswahl des Sprechers bis hin zum fertigen Hörbuch-Download beschreiben. Da liegen interne Prozesse dahinter, in die Hörbuch-Fans ansonsten nie einen Einblick bekommen würden. Und ganz wichtig, bei uns erfährt man die Neuigkeiten von dem gesamten, sehr liebenswerten Team und nicht von der Abteilung Unternehmenskommunikation. Schließlich teilen wir alle eine Leidenschaft – das Hörbuchhören – und das wollen wir weitergeben. Außerdem ist uns wichtig, dass man ein Gefühl dafür bekommt, wie Audible tickt und warum wir Sachen so machen, wie wir sie machen.

Wird es neben diesen sehr interessanten Dingen nicht nur etwas zum Lesen, sondern auch etwas zum Hören geben?
Davon bin ich überzeugt! Was zum Schauen gibt’s ja auch schon – wir haben es Audible Backstage genannt – das sind Exklusiv-Interviews mit interessanten Menschen aus der Hörbuchbranche.

Donnerstag, 9. September 2010

(Neuerscheinung) Songs of Love and Death


Die Anthologie "Songs of Love and Death: Tales of Star-Crossed Love" läuft bei mir gerade heiß unter dem Label "Muss ich haben!". Sie erscheint im Original am 16.11.2010 und ist von niemand anderem als George R.R.Martin ins Leben gerufen worden. Wer mit dabei ist?

"Love Hurts" by Jim Butcher
"The Marrying Maid" by Jo Beverly
"Rooftops" by Carrie Vaughn
"Hurt Me" by M.L.N. Hanover
"Demon Lover" by Cecelia Holland
"The Wayfarer's Advice" by Melinda M. Snodgrass
"Blue Boots" by Robin Hobb
"The Thing About Cassandra" by Neil Gaiman
"After the Blood" by Marjorie M. Liu
"You and You Alone" by Jacqueline Carey
"His Wolf" by Lisa Tuttle
"Courting Trouble" by Linnea Sinclair
"The Demon Dancer" by Mary Jo Putney
"Under/Above the Water" by Tanith Lee
"Kashkia" by Peter S. Beagle
"Man in the Mirror" by Yasmine Galenorn
"A Leaf on the Wind of All Hallows" by Diana Gabaldon"

480 Seiten reinstes Lesevergnügen, denn meine Güte wer da nicht alles dabei ist! Meine Lieblingsautorin Robin Hobb (schon allein wegen ihr würde ich es lesen), aber auch unheimlich viele andere Autoren, die inzwischen auch in Deutschland jedes Kind kennt - wenn es öfter im Genre/ in den Genres schmökert.
Einen Haken hat das Ganze natürlich: den Preis. Mit 22 Euro nicht mal eben billig. Doch die lohnen sich bestimmt.

Übrigens: Es ist Absicht, dass sich da Romance mit Fantasy und Science Fiction mischt - siehe Titel.
Für alle, die der englischen Sprache mächtig sind der Hinweis, einfach unteren Text zu lesen. Für alle anderen kurz umrissen: Handlungstechnisch ist alles dabei, Zombie verseuchte Wälder, ländliche Gegenden im 18. Jahrhundert, Königreiche der High Fantasy und auch Aliens in einem Galaxien umspannenden Empires.
Neil Gaiman lässt einen Mann eine alte Freundin wiedersehen, von der er nicht gedacht hätte, dass er sie noch einmal trifft. Diana Gabaldon lässt einen Piloten im 2. Weltkrieg in einem Steinkreis abstürzen und in die Welt ihrer Outlander-Serie einkehren. Jim Butcher lässt seinen Harry Dresden seinen gefährlichsten Gegner begegnen - den geheimen Wünschen seines Herzens.


In this star-studded cross-genre anthology, seventeen of the greatest modern authors of fantasy, science fiction, and romance explore the borderlands of their genres with brand-new tales of ill-fated love. From zombie-infested woods in a postapocalyptic America to faery-haunted rural fields in eighteenth- century England, from the kingdoms of high fantasy to the alien world of a galaxy-spanning empire, these are stories of lovers who must struggle against the forces of magic and fate.
Award-winning, bestselling author Neil Gaiman demonstrates why he's one of the hottest stars in literature today with "The Thing About Cassandra," a subtle but chilling story of a man who meets an old girlfriend he had never expected to see.
International blockbuster bestselling author Diana Gabaldon sends a World War II RAF pilot through a stone circle to the time of her Outlander series in "A Leaf on the Winds of All Hallows." Torn from all he knows, Jerry MacKenzie determinedly survives hardship and danger, intent on his goal of returning home to his wife and baby—no matter the cost.
New York Times bestselling author Jim Butcher presents "Love Hurts," in which Harry Dresden takes on one of his deadliest adversaries and in the process is forced to confront the secret desires of his own heart.
Just the smallest sampling promises unearthly delights, but look also for stories by New York Times bestselling romance authors Jo Beverley and Mary Jo Putney, and by such legends of the fantasy genre as Peter S. Beagle and Tanith Lee, as well as many other popular and beloved writers, including Marjorie M. Liu, Jacqueline Carey, Carrie Vaughn, and Robin Hobb. This exquisite anthology, crafted by the peerless editing team of George R. R. Martin and Gardner Dozois, is sure to leave you under its spell.


Mittwoch, 8. September 2010

(DVD) Prinzessin Fantaghiró (7+8)


Teil 1+2 Teil 3+4
Teil 5+6

Es war ein Experiment, das ich gewagt habe und Schuld daran ist eine junge (weil gleichalte) Autorin, deren Namen ich nicht nenne. Es gibt ja doch so einige Serien, die an die gute, alte Zeit erinnern und ganz oben auf die Liste gehört sicherlich "Prinzessin Fantaghiró".
Da ich mir vor Jahren die Sammelbox zugelegt habe, konnte ich nun ein sehr gewagtes Experiment angehen. Ich werde mir alle Teile (noch einmal) ansehen und exklusiv (und gnadenlos) über meine Erfahrungen berichten. Dabei muss ich allerdings erwähnen, dass ich die letzten Folgen nie gesehen habe und sie daher nicht wiederhole, sondern erstmalig anschaue.
Nun aber zu Teil 7 und 8.

Die Fantasy-Serie entstand nach dem italienischen Märchen "Fantaghiró persona bella" von Italo Calvino. Der Autor hat ein altes toskanisches Volksmärchen aus dem neunten Jahrhundert ausgegraben und neu erzählt.
Erstmals in Deutschland ausgestrahlt wurde sie im Dezember 1993. Nach den ursprünglichen ersten vier Folgen wurde die Reihe dreimal mit jeweils zwei neuen Folgen fortgesetzt. Jede Folge hatte Spielfilmlänge.

Das Land wird vom Hunger bedroht, denn es wird von drei Teufeln heimgesucht: Hungersnot, Schmerz und Krankheit. Der junge Prinz Parsel fordert sie zum Kampf heraus, doch die Teufel lachen nur, hängen ihn an seinem Gewand an einem Baum auf und reiten spottend davon. Als Fantaghiró ihn so findet und erfährt, was geschehen ist, zieht sie mit dem jungen Prinzen in den Kampf gegen die drei Dämonen. Dabei aber wird ihr Schloss, mit allen die sie liebt, entführt.
Inzwischen hat es Tarabas in die Einsamkeit eines entfernten Landes verschlagen, wo er von der Prinzessin Angelica aufgespürt wird. Die junge Frau verliebt sich in den Zauberer, der seine magischen Kräfte aufgegeben hat, der jedoch kann ihre Gefühle nicht erwiedern, weil sein Herz noch immer Fantaghiró gehört.
Als sich die beiden Gruppen treffen, machen sie sich gemeinsam auf den Weg ins verwunschene Land von Darken. Dort treffen sie auf Fidor, Darkens Diener. Dieser ist der verzauberte Romualdo, was aber weder er, noch Fantaghiró weiß.
Die alten Gefühle für Tarabas flammen in ihr auf, aber ihre Liebe gehört Romualdo. Oder nicht?

Die Serien um Fantaghiró sollten nur in Folge gesehen werden, da Teil 7 und 8 sonst nicht verständlich sind.
Endlich habe ich es geschafft und weitergeschaut. Und mir fiel auch sofort wieder ein, dass ich diese Folgen unheimlich mochte. Da ist zum einen der kleine Parsel - eines der wenigen Kinder, die mich in der Serie nicht genervt haben. Damals nicht viel älter als er, konnte ich seinen Zorn über die dussligen Erwachsenen gut nachvollziehen.
Dann ist da Rufus, der Bruder von Prinzessin Angelica, der mich schon früher fasziniert hat. Er ist süß, durch etwas, zu dem er nichts kann, bösartig und leidend. Entdeckt dann aber seine Gefühle - nicht zuletzt für Fantaghiró (was ich blöd fand, das setzt die Männer und auch sie selbst herab, wenn alle nur sie wollen). Später wird er zur tragischen Figur, was ich den Machern der Serie nicht verzeihen will.
Am nervenaufreibendsten aber ist das Hin und Her zwischen Fantaghiró und Tarabas. Er versteht sie und er liebt sie, warum sie nicht ihn wählt, werde ich wohl nie verstehen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass es im Universum der Macher nur eine große Liebe gibt und man (eine Frau?) entscheidet sich da nicht einfach um.
Tarabas ist besser gelungen, als zuvor, wenn ihm auch der Bad Boy hier deutlich abgeht. Seine Verbindung zu Angelica finde ich fragwürdig. "Irgendwann werde ich schon lernen, sie zu lieben." Aha.
Sehr unbefriedigendes Ende und das für alle Seiten. Das sollten sich definitiv nur Fans antun.


Darsteller (7+8):
Alessandra Martines- Fantaghiró
Kim Rossi-Stuart - Romualdo
Nicholas Rogers - Tarabas
Ursula Andress - Xellesia (Tarabas Mutter)
Brigitte Nielsen - Schwarze Hexe
Riccardo Serventi Longhi - Fidor
Agathe de La Fontaine - Angelica
Gaia Bulferi Bulferetti - Parsel
Oreste Guidi - Rufus
Horst Buchholz - Darken

Montag, 6. September 2010

Übernatürliche Wesen in alten Klassikern



In "The Tudors goes Vampire!" habe ich schon auf einige Werke aufmerksam gemacht, in denen sich Autoren der Neuzeit alter Klassiker bedienen und diese locker umschreiben. Bevorzugt hierbei das übernatürliche Thema: Die königliche Familie der Tudors bekommt es mit Vampiren zu tun, in Jane Austens Werken tummeln sich immer mehr Zombies, Winnetou schlägt sich mit Werwölfen herum, Heidi muss Monstern aus dem Weg gehen und ... ja was? Ist noch etwas übrig? Ihr würdet Euch wundern ...



"The Undead World of Oz: L. Frank Baum's The Wonderful Wizard of Oz Complete with Zombies and Monsters"
Eine Farm in Kansas, ein Tornado, das Mädchen Dorothy und ihr Hund Toto. Im magischen Land Oz wachen sie wieder auf. Doch die böse Hexe des Westens hat das Land mit einem Fluch belegt - Tote erwachen wieder zum Leben und die sind nicht nett. Nur der Zauberer in Emerals City kann den Fluch brechen und Dorothy macht sich auf den Weg, um ihn zu finden. Sie trifft die Vogelscheuche, den feigen Löwen und den Blechmann; gemeinsam ziehen sie durch das Land - immer verfolgt von hungrigen Untoten und wilden Monstern.
- Ehrlich: Muss das sein? Eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen umfasst dieses Buch. Es möge bitte niemand von Aufwerten sprechen, wenn Dorothy zur Kampfmaschine motiert und von Zombies verfolgt wird.

"Robin Hood and Friar Tuck: Zombie Killers - A Canterbury Tale" von Paul A. Freeman
Die Geschichte, wie man sie kennt. Allerdings hat ein untoter Alchimist nichts besseres zu tun, als haufenweise Untote wiederzubeleben. König Richard Löwenherz weit weg, sein Bruder und der Sheriff unfähig, wer also soll das Land von der Pest der Zombies befreien? Logo: Robin Hood!
- Dazu fällt mir ehrlich gesagt nichts ein.

"Jane Slayre" von Sherri Browning Erwin
Brontë's Klassiker "Jane Eyre
Die Reed Familie sind Vampire, Janes Klassenkameraden Zombies, Bertha Rochester ist nicht nur verrückt, sondern auch anderweitig ziemlich gefährlich ...
- Wem's gefällt.

"Mansfield Park and Mummies: Monster Mayhem, Matrimony, Ancient Curses, True Love, and Other Dire Delights" von Vera Nazarian
Die sanfte und doch unbezwingbare Heldin Fanny Price muss nicht nur gegen die verführerischen Reize der Henry Crawford bestehen, sondern auch gegen die eines ägyptischer Pharao!
Edmund versucht sich als Exorzist, Tante Norris kämpft gegen ihren inneren Werwolf und eine Mumie hypnotisiert Lady Bertram.
- Tolles Cover, Ägyptenvorliebe meinerseits, klingt unterhaltsam ... würde ich aus Neugier lesen.

"Android Karenina" von Ben H. Winters
Soll Steampunk in sich vereinen, wäre daher also etwas für mich. Alternativwelt, zaristisches Russland. Das Wunder Metall hat bewirkt, dass es viele Roboter gibt, alles im Alltag ist mechanisiert. An der Spitze der Hierarchie des Roboters sind die Nah-fühlenden "Class IIIs", humanoide Roboter, die Hilfe und Trost für ihre Oberschicht-Eigentümer sind. Beinhaltet eine ganze actionreichen Sci-Fi-Teilhandlung, mit terroristischen Angriffen aus einer Gruppe abtrünniger Wissenschaftler, einer Alien-Invasion und die zunehmende Bedrohung durch einen verschmähte Cyborg.
- Klingt so abgedreht, dass man es mal versuchen könnte.

"Little Women and Werewolves" von Porter Grand
Zeitloser Klassiker, in dem die wilden Mädchen zu Frauen heranwachsen - genauso, wie sich ihre Nachbarn in Werwölfe verwandeln.
Aber keine Sorge, es gibt auch noch "Little Vampire Women" von Lynn Messina.
Die Mädchen kämpfen auch hier mit dem Erwachsenwerden. Laurie möchte sich mit Jo vereinen, aber die hat keine Lust dazu, obwohl auch sie gern ein Vampir wäre.
Und während all dessen tobt der Bürgerkrieg.
- Irgendwie was für die "Nein, danke"-Liste.

"Abraham Lincoln: Vampire Hunter" von Seth Grahame-Smith
Als der neunjährige Abraham Lincoln zusehen muss, wie seine Mutter stirbt, ahnt er noch nicht, dass Vampire an ihren Leiden Schuld sind. Als er es erfährt, kämpft er nicht nur für die Befreiung der Sklaven, sondern auch gegen die Bedrohung der Untoten.
- Das finde ich bald schlimmer, als Klassiker umzuschreiben - real existierenden Personen einen neuen Lebenslauf verpassen ...

"Queen Victoria: Demon Hunter" von A. E. Moorat
Auch diese großartige Frau muss den Wesen der Nacht die Stirn bieten.
Nach dem Aufstieg auf den Thron, hat die 18-jährige Victoria alle Hände voll zu tun mit Fragen des Staates und des Herzens; als sie aber von einem geheimen Krieg zwischen Menschen und Dämonen erfährt, nimmt ihre Verantwortung Oberhand. Mit Hilfe einer Gang von Kriegern muss die selbstbewusste Monarchin alle möglichen Kämpfe ausfechten. Mit dabei Dämonen, Werwölfe, Zombies usw. Prinz Albert gerät ebenfalls in Gefahr, aber Voctoria ist zur Stelle.
- Mhm.
"Sense and Sensibility and Sea Monsters" von Ben H. Winters
Der Inhalt ist mir vom Verständnis ein bisschen abgegangen, aber offenbar reisen die Schwestern viel auf Inseln herum. Ihr Vater wurde von einem Hammerhai getötet und auch sie haben damit zu tun, sich diversen Seemonstern zu erwehren. Dazwischen verlieben sie sich und es wird ihnen das Herz gebrochen, bis ...
- Nachdem sich die Liste schon gefüllt hat, fällt mir dazu nur noch das ein: Gähn.
"Adventures of Huckleberry Finn and Zombie Jim: Mark Twain's Classic with Crazy Zombie Goodness" von W. Bill Czolgosz
Das Tuberkulose-Virus ist mutiert und bringt die Toten zurück ins Leben - Zombies wandeln unter den Menschen des 19.Jahrhunderts. Die Sklaverei existiert nicht mehr, weil man sich Zombies als Diener halten kann.
Hucks Vater kehrt auch zurück und ist so gewaltätig wie zuvor. Er flieht mit Jim, der seine eigenen Geheimnisse hütet, den Fluss hinunter.
- Klingt zumindest nach einem innovativ(er)en Ansatz.
"Alice in Zombieland: Lewis Carroll's 'Alice's Adventures in Wonderland' with Undead Madness" von Nickolas Cook
Alice gelangt in ein gar wunderliches Land - Zombieland! Kann sie der roten Königin entkommen? Während ihre Haut kalt bleibt, die Haare ausfallen und sich das Fleisch von den Knochen schält, findet sie zur Teeparty und besteht ihre Abenteuer.
- Nö!
Wer nur nach dem Lesen der Titel am liebsten mit der Stirn auf den Schreibtisch hämmern möchte, dem sage ich: Vorsicht! Nachher bringt es Euch um und ein Virus oder Zauber bringt Euch als Zombies wieder ins Leben zurück, wo Ihr die Welt für verrückt haltet, weil sich Robin Hood, Eliza und Alice darum streiten, wer Euch zurück ins Grab schicken darf ... Also schöööön vorsichtig!

Samstag, 4. September 2010

Neu bei mir eingezogen ...


Das erste, was mich in dieser Woche erreichte, war eine Sendung aus Österreich von der lieben Lisa. Darin diese zwei:
Ash von Malinda Loh, weil es mich interessiert. Wollte ich eigentlich nicht lesen, aber Lisa's Rezi verführte mich.
In the world of ASH, fairies are an older race of people who walk the line between life and death, reality and magic. As orphaned Ash grows up, a servant in her stepmother's home, she begans to realise that her beloved mother, Elinor was very much in tune with these underworld folk, and that she herself has the power to see them too. Against the sheer misery of her stepmother's cruelty, greed and ambition in preparing her two charmless daughters for presentation at court, and hopefully Royal or aristocratic marriage, Ash befriends one of these fairies--a mysterious, handsome man--who grants her wishes and restores hope to Ash's existence, even though she knows there will be a price to pay. But most important of all, she also meets Kaisa, a huntress employed by the king, and it is Kaisa who truly awakens Ash's desires for both love and self-respect...Ash escapes a life with her grim and self-serving stepmother and finds her beloved one...
Engelszorn - Gilde der Jäger von Nalini Singh. Ich kenne die Autorin noch gar nicht und während die einen sagen, ich werde sie nicht mögen, sind andere der Meinung, ich werde sie lieben. Wir werden sehen ... Übrigens der zweite Teil, jetzt muss ich noch Teil 1 besorgen.
Nachdem die Vampirjägerin Elena Deveraux ein Jahr lang im Koma lag, muss sie bei ihrem Erwachen feststellen, dass sie in einen Engel verwandelt wurde. Noch sind ihre Wunden nicht ganz verheilt und ihr Körper muss sich von der Umwandlung erholen. Da wird ihr Geliebter, der atemberaubend gut aussehende Erzengel Raphael, von der Unsterblichen Lijuan zu einem Ball geladen. Die Einladung abzulehnen wäre ein Zeichen von Schwäche. Deshalb müssen Raphael und Elena so schnell wie möglich nach Peking fliegen. Doch Lijuan empfängt die beiden keineswegs freundlich ...
PS: Der kleine grüne Block war auch dabei. Ist er nicht süß?

Slave von Cheryl Brooks hat mich angefixt, als ich seit langer Zeit mal wieder bei TT stöbern war. Hat zwar ziemlich durchwachsene Meinungen und ist ein Debüt, aber wer weiß ...
"I found him in the slave market on Orpheseus Prime, and even on such a god-forsaken planet as that one, their treatment of him seemed extreme."
He may be the last of a species whose sexual talents were the envy of the galaxy.
Cat is an enslaved warrior from a race with a feline gene that gives him awesome beauty, fearsome strength, and sensuality and sexual prowess unmatched by any other males in the universe. Even filthy, chained, and beaten, he gives off an aura of power and virility and his feline gene gives him a special aura.
Jacinth is an intergalactic trader on a rescue mission and she needs a man she can trust with her life.
She has spent years pursuing her kidnapped sister from planet to planet. Now her quest leads her to a place where all the women are slaves. "Jack" needs a slave of her own-one who can masquerade as her master.
Enmeshed in a tangle of deception, lust, and love, they must elude a race of violent killers and together forge a bond stronger than any chains.

Sündiges Geständnis von Bonnie Edwards war es eigentlich nicht, das mich neugierig gemacht hat, sondern Teil 2 "Komm fass mich an!" der im November erscheinen wird.
Was ist mit Faye Grantham passiert, als sie das ehemalige Bordell geerbt hat? Sie hat Fantasien von scharfem Sex mit einem Fremden, will sich von dem gut aussehenden Mark verwöhnen lassen und den attraktiven Liam vernaschen. Gut, diese Fantasien sind nicht neu – aber zum ersten Mal ist Faye bereit, ihnen nachzugeben …
Scharfe Fantasien – für ein, zwei oder drei Genießer!

Dragonborn von Jade Lee hat mich sehr neugierig gemacht und kam daher aus Übersee zu mir. Zwar ist das Buch aus einer Bibliothek (und sieht auch so aus), lässt sich aber noch sehr gut lesen. Den einen Cent war es allemal wert!
In a world where dragons are almost extinct, Natiya must protect the dragon's egg entrusted to her care from a powerful slayer named Kiril until she herself can become Dragonborn, but she is caught off guard by her dangerous attraction to the enemy.
Dazu vielleicht auch mal diesen Artiekl lesen: Neue Helden im paranormalen Liebesroman: Drachen

Freitag, 3. September 2010

Monatsüberblick der Fantasy-Challenge


Mittlerweile haben wir es auf 37 Teilnehmer gebracht, die sich gern mit dem Genre auseinandersetzen möchten. Die meisten von Euch haben sich zuerst die Stationen ausgesucht, in denen sie auch sonst ihren Gelüsten frönen. Es bleibt also noch jede Menge Spannung übrig, wenn es daran geht, die anderen, fremden Stationen zu entdecken!


Im August wurde gelesen:

Die Heilerin - Janice Hardy gelesen von Daine für Station 6
Tagebuch eines Vampirs 1,2 - Lisa J. Smith gelesen von Sandra für Station 7
Die Chroniken der Nebelkriege 3 – Die letzte Flamme - Thomas Finn gelesen von Biblio Fantastica für Station 11
Schattenwölfe, Nocturne City 01" - Caitlin Kittredge gelesen von Tempelmaus für Station 7
Die Kämpferin (Geisterthron 3) - Joshua Palmatier gelesen von Lisa für Station 1
Der Kuss des Kjer - Lynn Raven gelesen von Lisa für Station 10
Hex Hall 1-Wilder Zauber - Rachel Hawkins gelesen von Bianca für Station 10
Hex Hall 1-Wilder Zauber - Rachel Hawkins gelesen von Wörterkatze für Station 9
Die Drachen - Julia Conrad gelesen von Vega für Station 1
Pyramiden - Terry Pratchet gelesen von Jo für Station 4
Vampirgeflüster - Charlaine Harris gelesen von Lisa für Station 7
Soulless - GailCarriger gelesen von Lisa für Station 3
Das Volk der Verbannten (Die Legende von Ayesha 3) - Ange Guéro gelesen von Soleil für Station 2
Schattenpfade - Celine Kiernan gelesen von Daine für Station 2
Engelsnacht - Lauren Kate gelesen von Vyoletta für Station 10
Changeless - Gail Carriger gelesen von StefanieEmmy für Station 3
Shana Abé – Feuermagie gelesen von StefanieEmmy für Station 10
Lena Klassen – Magyria. Das Herz des Schattens gelesen von Stefanie Emmy für Station 11
Die geheime Wahrheit - Dawn Cook gelesen von Novia für Station 1
Die Göttin des Sternentanzes - Sara Douglass gelesen von Novia für Station 1
Böser Engel - Timothy Carter gelesen von Novia für Station 2
The Battel of the Labyrinth - Rick Riordan gelesen von Novia für Station 12
Sixteen Moons. Eine unsterbliche Liebe - K. Garcia/ M. Stohl gelesen von Vyoletta für Station 9
Rune der Knechtschaft (Die Legende von Ayesha 1) - Ange Guéro gelesen von Daine für Station 1
Die Drachen der Tinkerfarm - T. Williams/ D. Beale gelesen von Daine für Station 7
Die geheime Sammlung - Polly Shulman gelesen von misa für Station 9


Bitte auch weiterhin nicht vergessen, mir eine E-Mail zu schreiben, die folgendes Muster haben sollte:
Titel - Autor gelesen von NAME für Station X
Vielen lieben Dank!

Mittwoch, 1. September 2010

Ausblick auf den Blog im September


Der August hat es geschafft, mich zu verunsichern. Es gab auf einigen Blogs heiße Diskussionen, die mich meinen Blog und mein Tun hier stark haben überdenken lassen. Offenbar eine "Frauenkrankheit" ständig alles, was man tut zu hinterfragen. Aber ich trage mich schon lange mit zweifelnden Gedanken, vor allem auch deswegen, weil ich hier und da merke, dass ich, einfach aufgrund einer meiner Lesevorlieben, nicht ernst genommen werde. Nun fällt es mir aber im Traum nicht ein, etwas anderes zu lesen!
Ich habe auch ein neues englisches Lieblingswort. Während es im letzten Monat "swallowed" (schlucken/ verschlucken) war (die Helden tun das in LiRos gern, wenn sie verunsichert sind) ist es in diesem Monat der "Leprechaun" (Kobold).
Der Versuch, kürzer zu treten ist gescheitert, es gab einfach so viel, das wichtig genug schien, um darüber zu berichten.
Weiterhin habe ich einen neuen Award von Fairy, Vyoletta und Lina verliehen bekommen. Genauso spielverderberisch wie die meisten anderen, gedenke ich ebenfalls nicht, ihn weiterzureichen, aber wer ihn will, kann ihn sich mitnehmen. Zehn Dinge, die ich mag?
Eis, obwohl es zu kalt dafür geworden ist, aber wenn man keinen Gefrierschrank hat und nur selten eines bekommt ... Lesen, Bücher, Schlafen!, Weintrauben essen (nur die grünen, wie jetzt gerade), etwas zu beenden, dessen Ziel unerreichbar schien, Briefe/ E-Mails schreiben, lange telefonieren, meinen Teddy aus Kindheitstagen (ja sorry, der Punkt ist nicht kuhl, aber wahr) und wenn jemand anderer für mich kocht (und abwäscht).

Im September hoffe ich, etwas mehr von der Fantasy wegzukommen und wieder in meine geliebten Historicals einzutauchen, fest vorgenommen habe ich es mir ja, auch wenn der SuB (Stapel ungelesener Bücher) etwas anderes sagt.
Ein Interview wird es geben, und endlich Teil 9 und 10 von Fantaghiró, an die ich mich bisher nicht getraut habe. (Teil 7+8 folgen bald)

Ich möchte an dieser Stelle auch gern auf eine neue Seite hier im Blog hinweisen. Sie ist rechts oben zu finden und nennt sich "Buch-Tausch". Einfach anklicken, es erklärt sich von allein.
(Ich tausche auch ins Ausland!)

Gesammeltes August:
Der Heyne-Verlag geht ins Jugendprogramm.

(Wahrscheinlich) im März 2011 wird eine neue Serie der Autorin Charlaine Harris bei Feder&Schwert erscheinen. Darin wird die Bibliothekarin Aurora Teagarden auf Verbrecherjagt geschickt.

Jeaniene Frosts neuer Roman "Nachtjägerin", der im September 2010 erscheint, sollte von einer Twitter-Kampagne begleitet werden, die nun allerdings verschoben worden ist.
Außerdem hat die Autorin einen Namen für das Kätzchen ihrer Heldin Cat gesucht.
Inzwischen stehen die Gewinnerinnen fest - aus über vierhundert Zusendungen. Das Kätzchen wird "Helsing" heißen, was ich echt gut und witzig finde. Beide Gewinner haben den gleichen Namen ausgewählt und erhalten beide den Preis. Der übrigens geht nach Ungarn.
Mein eigener Vorschlag war dieser: Ich möchte der Katze den Namen "Hunter" geben, weil er Blut an der Nase hatte, als Cat ihn fand. Und außerdem, weil er wie ein großer, attraktiver Mann ist: gefährlich einerseits, aber niedlich und zum Kuscheln auf der anderen Seite. Man muss als Frau nur wissen, wann man ihn streicheln darf.
Neben dem Gewinnernamen nimmt er sich natürlich eher bescheiden aus und hat sicherlich auch Potential dazu, von nochmal dutzend anderen ebenfalls ausgewählt worden zu sein.

Es gibt Neuigkeiten von den "Schwestern des Mondes". Teil 9 "Blood Wyne" erscheint auf Englisch im Feburar 2011. Nun können deutsche Fans wieder hoffen, denn Veröffentlichungsmodus bisher war Hexe-Katze-Vampirin.
Zu den Büchern gibt es Videotrailer auf der HP der Autorin. Ebenfalls neu der "Moon Daughters web comic" von der Künstlerin J.L.Anderson.

Endlich hat Karen Marie Moning den fünften Band ihrer Faefever-Serie fertig geschrieben. 728 Seiten!

Meine Challenge-Karriere ist ziemlich mickrig ausgefallen:
Verstand und Gefühl - Jane Austen
(Bücher für die Fantasy-Challenge werden gesondert gepostet.)


Schlechte Nachrichten:
Für das Autorenpaar Ange Guéro sind zunächst keine weiteren Übersetzungen geplant.
Rune der Knechtschaft



Ebenfalls keine neuen Übersetzungen sind für die Autorin Julie Cohen geplant. Ich werde also doch zur Originalsprache ausweichen müssen.
Der Glücksunfall
Liebe im Schlepptau


(Seltsame) Suchanfragen


sternendieb colin greenland fortsetzung
"Sternendieb" erhält mit "Sonnenwanderer" am 17.01.2011 endlich eine deutsche Fortsetzung. Bei den Büchern von Colin Greenland, in denen es um die Raumschiffkapitänin Tabea Jute geht, handelt es sich um eine Trilogie.

ist das nein am ja oder das ja am nein schuld
Achje, Du stellst Fragen ...

fruchtwasser fantasy wehe presste schmerz schrie
Das gab es noch in der Variante "fantasy=scifi". Die Kurzgeschichte dazu dürfte nicht allzu lang werden.

gedichte die in hollywood filmen vorkamen
Das solltest Du eingrenzen, denn sonst suchst Du morgen noch. Für gewöhnlich sind es aber solche, die unter "Klassiker" laufen, da ist das mit den Verwendungsrechten nicht mehr ganz so kompliziert.

alienübung
Geht so: Schreien und wegrennen.

was bedeutet es wenn ein wort in einem text kusiev geschrieben ist
Ist ein Wort in einem Text kursiv geschrieben dann soll es damit hervorgehoben werden. Nicht nur Satzzeichen helfen also bei der Betonung (z.B. Komma gleich Pause), sondern auch die (Be-)Nutzung aller formalen Hilfsmittel.
Ist ein ganzer Satz kursiv geschrieben, kann er auch für Gedanken des Protagonisten stehen.

anspruchsvolle fantasy klassiker
anspruchsvolle fantasy literatur

Suche ich auch immer wieder. Schade, dass diese Suchbegriffe nicht näher eingegrenzt wurden. Das Genre der Fantasy unterteilt sich ja bekanntlich in einige Untergenres.

darf man salzgurken zerschneiden beim einlegen
Da es auch Gurken im Glas gibt, die in Scheiben geschnitten wurden, nehme ich mal an, dass ja. Frage meinerseits: Wieso führt diese Suchanfrage zu mir?!

das bin ich! ich bin im fernsehen!
Kuhl!

worauf achtet cornelia funke wenn sie bücher schreibt
Keine Ahnung, aber frag sie doch: http://www.corneliafunke.de/

hannelore bratengeier
Musste ich selbst goo.glen. Sie hat aber leider nichts mit Büchern zu tun, sondern reichte 2002 einen Entwurf zu einem Glocken-Baum ein.

hey ho käptn was ist nun zu tun
Auf geht's Matrosen, die Entermesser gewetzt!

reden sie nicht so viel über sich. das tun wir schon sobald sie den raum verlassen haben.
Das gibt wahrscheinlich ein Angestellter ein, wenn der Chef im Raum ist und man beschäftigt aussehen muss, während er mit der blonden Kollegin ein Schwätzchen hält, während dem beide unaufhörlich lächeln.

an welche verlage sollte man sich wenden buch veröffentlichen
Pfft. Da bin ich überfragt *Augenroll*

leseprobe die knebel von avalon
Tja, ich würde sagen, knapp vorbei ist auch daneben.

schreibt linda howard noch unter anderem namen
Die im August 1950 unter dem Namen Linda S. Howington geborene Autorin schreibt lediglich unter dem Pseudonym Linda Howard. Jedenfalls konnte ich keine weiteren Angaben dazu finden - eine eigene, offizielle Homepage besitzt die Autorin leider nicht.

hier stehe ich denn ich kann nicht anders
Hinsetzen, hinlegen, weggehen, Kniebeuge machen, in der Nase bohren ... ach es gibt so viel Alternativen.

Bild: "Sexy Tomatoes" meine ersten dieses Jahr im Juli.