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Samstag, 21. November 2020

(Coverwechsel) Carole Stivers „Meine Mutter, der Roboter“

 

Auf das Buch von Carole Stivers wurde ich kurz nach der Ankündigung, dass es übersetzt würde, aufmerksam. Es klingt nicht nur nach bloßem Unterhaltungsklamauk, es könnte auch eine gewisse Tiefe mitbringen. Was vermutlich der Grund dafür ist, dass es in mehreren Sprachen erscheinen wird. Einige Cover möchte ich mit entsprechendem Klappentext vorstellen. Das deutsche Cover hat dabei leider seine Einzigartigkeit eingebüßt und wurde dem englischen Original angeglichen.
Welches Cover würde Euch zum Kauf reizen?

 

Altes Cover - Neues Cover; ab Juli 2021
 

Im Jahr 2049 haben sich die Lebensbedingungen auf der Erde drastisch verändert. Um den Fortbestand der Menschheit zu sichern, werden Kinder nun von Robotern ausgebrütet und aufgezogen. Um sicherzustellen, dass es den Kindern an nichts mangelt, wurde ein spezielles Computerprogramm, der sogenannte Mutter-Code, entwickelt, der dafür sorgt, dass die Roboter agieren und empfinden wie ein Mensch. Kai ist so ein Roboterkind. Gemeinsam mit seiner Mutter Rho-Z streift er durch das zerstörte Amerika der Zukunft. Kai ist glücklich, denn Rho-Z umsorgt ihn liebevoll und lehrt ihn alles, was er wissen muss. Doch als die erste Generation der Roboterkinder heranwächst, sollen die Mütter wieder abgeschaltet werden ...

Samstag, 18. Juli 2015

Neue Cover für Morgan Rhodes "Falling Kingdom" Reihe

Im Juli 2013 erschien Morgan Rhodes' Auftakt der "Falling Kingdom" - Reihe auf Deutsch. Eine Autorin, die im Urban Fantasy Genre bereits bekannt war - es ist Michelle Rowen.
Als Rhodes hat sie nun eine High Fantasy Serie für junge Leser geschrieben. Leider waren die deutschen Cover der ersten beiden Bände wenig innovativ und die Erscheinungstermine lagen weit auseinander.

Samstag, 17. November 2012

(Verlagsgeplauder) Wie ein Cover entsteht – von der Idee zum fertigen Bucheinband


Titel: Faulfleisch
Autor: Vincent Voss
Seiten: 352
Preis: 13,90 Euro
ISBN: 978-3-940036-17-9
Erscheint am: 29.11.2012
Bei Bestellung direkt beim Verlag VOR dem 29.11.2012 gilt der ermäßigte Subskriptionspreis von 12,90 Euro.












Er dehnte sich ein letztes Mal, drehte sich um und ihm stockte der Atem. An einem Fenster des Wohngebäudes hatte er eine Hand gesehen. Sie hatte sich an die Scheibe gepresst und war hinter der Gardine verschwunden. An der Hand hatte Blut geklebt.
»Faulfleisch« von Vincent Voss

Samstag, 20. Oktober 2012

(GN) Drachenzwielicht - Weis/Hickman/Raffaele/Kurth


Titel: Drachenzwielicht
Weis/Hickman/Raffaele/Kurth
Originaltitel: Dragons of Autumn
Verlag: Panini Manga und Comic
ISBN: 3866073488
Euro: 12,95
Veröffentlichungsdatum: Februar 2007
Seiten: 100
Serie: Die Chroniken der Drachenlanze 01
Come in: Tausch







Inhalt

Nach fünf Jahren, in denen sie in der Welt Krynn auf der Suche nach einem Zeichen der alten Götter waren, treffen sich sechs Freunde in ihrer alten Heimatstadt wieder. Doch für Tanis, den Halb-Elfen, Sturm Feuerklinge, einen Ritter aus Solamnia, den Magier Raistlin und seinen Zwillingsbruder Caramon, den Zwerg Flint Feuerschmied und Tolpan, einen Kender wird es keine willkommene Heimkehr.
Böse Mächte haben die Bewohner gegeneinander aufgehetzt und kontrollieren Politik und Wirtschaft. Sie sind auf der Suche nach einem magischen Stab, den sie bei Raistlin vermuten. Doch die geheimnisvolle wie schöne Barbarenfrau Goldmond führt ihn mit sich und die Freunde fliehen zusammen mit ihr und ihrem Begleiter.
Obwohl niemand von ihnen in fünf Jahren gefunden hat, wonach sie suchten, treffen sie ausgerechnet nun auf erste Anzeichen. Um ihre Welt zu retten, müssen sie Goldmond dabei helfen, zu entdecken, was es mit dem Stab, den sie bei sich führt auf sich hat. Sie geraten dabei in einen Krieg, den die böse Königin der Finsternis angezettelt hat, um die Herrschaft Krynns zu erlangen.

Meinung

Dass ich die Romane der "Chroniken der Drachenlanze" gelesen habe, muss nun schon rund fünfzehn Jahre her sein. Obwohl die Bücher schon auseinanderfallen, stehen sie noch ordentlich in meinem Regal.
Als mir die Comicversion in die Hände fiel, nahm ich sie aus Sentimentalität mit. So richtig warm wird man wohl selten mit den Figuren, wenn man sie sich im Kopfkino anders erdacht hat. Aber die Zeichner haben sich detailliert an die Beschreibungen in den Romanen gehalten, was Unmut schon im Vorfeld im Keim erstickt. Warum es davon aber keine aufs Titelbild geschafft hat, erklärt sich leider nicht.
Leider kommt anhand der kurzen Handlungssequenzen und der meist recht dunklen Zeichnungen kaum Feeling rüber. Der Comic wirkt wie eine bloße Kurzzusammenfassung des Romans, was durch die beschränkte Seitenanzahl verständlich ist, aber trotzdem wirkungsvoller hätte inszeniert werden können. Obwohl das Geschehen mehrheitlich düster ist, hätten zumindest einige Bilder, vor allem die wenigen, die tagsüber spielen, heller gezeichnet werden können. So ist es oftmals schwer zu erkennen, was vor sich geht. Mimiken und Gestiken verschwinden fast völlig, so dass ein warm werden mit den Charakteren fast nicht möglich zu sein scheint.
Die Beziehungen der einzelnen Questemitglieder (und deren Vergangenheit) kommen deutlich zu kurz. Das wenige, das gezeigt wird, wirkt unverständlich und wirr.
So kann ich den ersten Teil leider nur Kennern und Liebhabern der Romane empfehlen. Das Auffrischen der Erinnerung hat deutlich Lust auf die Geschichte der Abenteurer gemacht - nur eben leider nicht in Bildform.


Margaret Weis (*1948) ist eine US-amerikanische Autorin von Fantasy und Science Fiction Literatur.

Tracy Raye Hickman (*1955) ist ein Fantasy-Autor. Er schrieb und schreibt zusammen u.a. mit seiner Kollegin Margaret Weis an mehreren Fantasy-Zyklen darunter Drachenlanze und Die Vergessenen Reiche.

Montag, 27. August 2012

Am Meer, damals - Norbert Schulz


Titel: Am Meer, damals
Autor: Norbert Schulz
Originaltitel
Verlag: Rothenstein
ASIN: B005GVQM2S
Euro: 3,99
Veröffentlichungsdatum: August 2011
Dateigröße: 291 KB (127 Seiten)
Kein Serientitel
Come in: Vom Autor (*)






Inhalt

In der kleinen Bar auf der noch kleineren Insel Caye Caulker erhält ein Auswanderer von seinem Freund Capitano ein Manuskript. Es stammt von Norman Joe Miner, genannt Alaska-Joe, der es wer weiß wo gefunden hat.
Der Auswanderer liest begierig die Erzählung Pablos und seines Erwachsenwerdens. Davon, wie er es zu Hause nicht leicht hat, weil er vom Vater Prügel erhält. Davon, wie er sich zu einem alten Fischer flüchtet, den er Großvater nennen wird und der ihn viele Dinge lehrt. Und davon, wie es ist, zum ersten Mal verliebt zu sein.

Cover

Das Umschlagfoto stammt von Philippe Halsmann/ Magnum Photos. Es wirkt auf den ersten Blick etwas seltsam, weil es auch zunächst nichts mit dem Klappentext/ Inhalt zu tun zu haben scheint. Da aber Marilyn Monroe eine große Rolle im Leben des Jungen Pablo spielt, ist es gut gewählt. Ein bisschen mehr Karibikflair statt nur dieses dünnen blauen Streifens, den man leider kaum richtig erkennen kann, hätte es aber doch sein dürfen.
Zudem wäre eine kleine Karte der Inseln wünschenswert gewesen.

Meinung

"Am Meer, damals" ist das Debüt von Norbert Schulz, das es auch als Printausgabe zu lesen gibt. Diese ist zwar teurer, enthält aber achtzig Seiten mehr. Worin diese bestehen, kann leider nur vermutet werden, das Impressum lässt jedoch darauf schließen, dass es sich um zumindest einige Fotos handeln könnte. Das E-Book enthält leider keine davon. Das ist jedoch gar nicht nötig, denn der Autor lässt allein mit seinen Worten die Karibik einer Zeit lebendig werden, als "die Mädchen Blumen im Haar trugen". Es wird keine explizite Jahreszahl genannt, in der die Handlung spielt, ich vermute jedoch Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre.
Der Roman besteht aus zwei Geschichten. Der des Auswanderers, der Pablos Geschichte in einem Roman liest und dem nach dessen Ende wiederbegegnet wird. Und Pablos Erlebnissen, seinem Tagesablauf, seinen Wünschen und Träumen. Diese Rahmenhandlung ist so glaubhaft aufgebaut worden, dass ich den Autor fragen musste, ob es tatsächlich so stattgefunden hat. Beide Storys sind jedoch frei erfunden. Dass hier allerdings auch selbst Erlebtes in sprachliche Bilder umgesetzt wird, ist schnell zu spüren. Sie sind tatsächlich lebensecht und sehr anschaulich.
Die Fischer fahren täglich hinaus und hoffen auf einen guten Fang, doch das Meer ist unberechenbar und hält seine ganz eigenen Überraschungen bereit. So wie das Leben auch. Pablo schaut seinem Großvater über die Schulter, der ihn alles lehrt, was er weiß. In dessen Haus sieht der Junge auch das erste Mal ein Bild von Marilyn Monroe, die er sofort heimlich verehrt. Sie prägt ihn so sehr, dass er hin und wieder sogar glaubt, sie spreche mit ihm. Das wird bündig in die Handlung eingewoben, ohne sie zu behindern. Ganz nachzuvollziehen ist es jedoch nicht immer. Der Junge schafft sich ganz offensichtlich seine eigenen (Trug-?)Vorbilder, weil er zu Hause keine hat. Dass er aber sogar so sehr mit ihr verwächst, dass er meint, sie stünde neben ihm, wirkt mitunter ein wenig überzogen.
Pablos Erzählung, in der Ich-Form übrigens, wie die des Auswanderers auch, arbeitet stetig auf seine erste Liebe hin. Auf dem Weg zu ihr jedoch verliert sich der Autor hier und da in Alltäglichkeiten, die zwar überaus anschaulich geschildert werden, aber leider auch den Höhepunkt hinauszögern. Dadurch gerät der rote Faden ein wenig ins Abseits. Bei 127 Seiten ist das aber nicht so ausufernd, dass es wirklich stören würde, es fällt aber zumindest ins Auge.
Das Ende der Geschichte in der Geschichte läuft ein wenig zu zackig, aber trotzdem recht emotional aus. Zudem gibt es insgesamt eine Moral, die zwar keinen Zeigefinger erhebt, aber die manchmal fast wehmütige Grundstimmung unterstreicht.
Wer Karibikflair pur sucht und gefühlvoller, mitreißender Schreibe nicht aus dem Weg geht, ist mit "Am Meer, damals" gut beraten. Männliche Leser könnten den Roman vielleicht einen Tick mehr genießen, aber hier werden eigentlich keine Unterschiede gemacht. Die Entführung abseits aller westlichen Hektik in Sonne, Strand und Meer funktioniert bestens.


Norbert Schulz übte mit seinem Freund Jobst vor vielen Jahren höchst erfolgreich das einzigartige go slow von Caye Caulker. Ausgebremst durch einen Mastbruch, warfen sie die westliche Hektik samt Mast über Bord. Abendländische Zappeligkeit, Hast und Aufregung prallten an dem eigenen Herzschlag der Karibikinsel ab. Zum Tagesinhalt wurden das Zurücklehnen in der Hängematte, der Verzicht auf Schuhe und Hemd, der Drink an der Bar und das Schreiben von ein paar Zeilen beim Sundowner. Eines Tages tauchte das Coca-Cola-Boot am Horizont auf und ließ einen Mast am Strand zurück. Zu spät für das Segler-Duo. Sie setzten ihr laid-back fort und brauchten Tage über Tage bis zum Mastsetzen.

Montag, 21. Mai 2012

Die Guten, die Bösen und die Toten - Johan von Riepenbreuch



Titel: Die Guten, die Bösen und die Toten
Autor: Johan von Riepenbreuch 
Illustratorin: Ebeneeza K.
Originaltitel
Verlag: Das Wilde Dutzend
ISBN: 3000316604
Euro: 13,90
Veröffentlichungsdatum: Oktober 2010
Seiten: 51
Kein Serientitel
Come in: Vom Verlag

Klappentext/ Inhalt:
Johan von Riepenbreuch galt lange Jahre als verschollen - ebenso sein in bösen Stilblüten gehaltene Chronik der Schrecken der Viktorianischen Zeit. Wiederaufgelegt und illustriert sind nun seine Verse, die sowohl tödlich verlaufende Duelle, Lobotomie, Kindstode und mehr mit schwarzem Humor unter die Lupe nehmen. 
Mit freundlicher Genehmigung des Verlages.
 
Meinung 
Wer in Berlin lebt, der weiß: Hier geht einfach alles - sogar skuril. Und wenn schon, denn schon.
Dreizehn junge Menschen haben sich zum "wilden Dutzend" zusammengeschlossen und den alten Texten eines seit hundert Jahren Verstorbenen angenommen. Was an dieser Hintergrundgeschichte Wahrheit und was Dichtung ist, konnte in diesem bescheidenen Rahmen nicht geklärt werden. Fakt ist jedoch, dass die Illustratorin Ebeneeza K. ansehnliche, bitterböse und morbide Zeichnungen zu den eher bescheiden ausgefallenen Gedichten angefertigt hat.
Die Aufmachung des nur einundfünfzig Seiten dünnes Büchleins ist liebevoll und durchdacht. Hier passt alles zusammen und die Zeichnungen verfehlen ihre Wirkung nicht. Da hätte es der paar wenigen Zeilen alle zwei Seiten eigentlich nicht bedurft.
Ein wenig sollte sich der Leser jedoch geschichtlich auskennen. Nicht jedem erschließen sich sonst Sinn und Ansinnen hinter so manchem Bild und/oder Text. Alles, was unter Lobotomie und "moderne Wissenschaft" in einer Zeit fällt, die im Namen jener vor nichts zurückschreckte - und es wegen noch bestehender Standesschranken nicht musste - sollte somit bekannt sein. Es werden daneben noch Kindstode, unerklärliche Unfälle und die damals kurzzeitig übliche Totenfotografie thematisiert. Ein kalter Schauer und ein mulmiges Gefühl beim Zuklappen des hinteren Covers ist garantiert - und wird sogar noch verstärkt.
Zu jungen Lesern ist das Buch nicht anzuraten und solchen, die ein schwaches Herz haben, ebenfalls nicht. Wer jedoch etwas für das Düstere in uns Menschen übrig hat und gern mal in Abgründe eintaucht, die weit abseits des Alltäglichen liegen, ist gut beraten. Thema und Preis sind auf jeden Fall ausschließlich für Liebhaber.
Riepenbreuch, jüngster Sohn einer verarmten Adelsfamilie wurde erstmals in den Kirchenbüchern des kleinen Ortes Stillvelde erwähnt. Leider kann nur vermuten werden, welchen Beruf Johan von Riepenbreuch ausübte – medizinischer Zeichner, Chirurg oder Totenfotograf. In England fand er Zugang zum Mesmerismus und Totenbeschwörungen und kehrte (wahrscheinlich) nie wieder in seine Heimat zurück.
Eine kleine Fangemeinde feiert traditionell am 13. März seinen Geburtstag, historische Belege konnten für das Datum aber noch nicht gefunden werden.

Johan von Riepenbreuch lebte um 1900, seine Enkelin Ebeneeza K. hat die Gedichte mit Zeichnungen im viktorianischem Stil versehen.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Coverschummeleien


Erinnert sich noch jemand an dieses Paar? Es ist auf so unzählige Cover, Flyer und Homepages gedruckt, dass man gar nicht daran vorbei kommt.


Daher war es beinahe erfrischend, es in einer veränderten Pose vorzufinden. Wirklich? Sieht man genauer hin, wurde bei Maya Banks beim Kopf der Frau geschummelt. Das ist nicht jener, der da eigentlich hingehört und lange genug draufgestarrt, sieht es doch recht verrenkt aus.


Aber zumindest ist es mal etwas anderes.
Ein Tip jedoch an Coverkünstler und Fotografen: Das Motiv ist eine echte Marktlücke!

Mittwoch, 4. April 2012

Herr der Winde - Rachel Neumeier


Titel: Herr der Winde
Autorin: Rachel Neumeier
Originaltitel: Lord of The Changing Winds
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 340420655X
Euro: 8,99
Veröffentlichungsdatum: Oktober 2011
Seiten: 432
Serie: Der Greifenmagier 01
Come in: Kauf








Klappentext/ Inhalt
Der Tag, an dem die Greifen kommen und den Wind der Wüste mit sich bringen, ändert alles. Bis zu diesem Tag war Kes zufrieden gewesen, hatte einem ruhigen Leben als Heilerin in ihrem kleinen Dorf entgegengesehen. Doch nun ist es der König der Greifen, der ihre Dienste braucht, und er flieht vor einer Gefahr, die noch tödlicher ist als die Glut des brennenden Windes.

Cover

Die Titelillustration stammt von Alexander Preuss und wurde vom Guten Punkt weiterverarbeitet. Beides ausgesprochen gut gelungen und direkt für den Roman angefertigt.

Meinung

Den ersten Teil der Greifenmagier-Trilogie habe ich auf Seite 149 (von 430), mit dem Ende des vierten Kapitels, abgebrochen.
Zunächst ließ sich das Geschehen ruhig, aber interessant an. Kes, ein junges Mädchen, das bei ihrer älteren Schwester aufgewachsen ist und auf heilerische Zauberkräfte blicken kann, lebt ein eher ruhiges Leben. Doch dann taucht ein geheimnisvoller Fremder in ihrem Dorf auf, der sie zwecks Heilung seiner Leute mitnimmt und sich als Greifenmagier herausstellt. Er wechselt seine Gestalt in die eines Greifen. Sein Volk ist vor einer großen Bedrohung geflohen und nistet sich jetzt in den Bergen nahe Kes' Dorf ein und macht die Gegend zur Wüste, denn nur dort können Greife leben.
Als Kes nicht zurückkehrt, werden die Dorfbewohner unruhig. Auch dem König gefällt die neue Situation nicht und er schickt seinen treuesten Freund zur Hilfe.
Im Grunde wird in Rachel Neumeiers Debüt also eine interessante Geschichte erzählt, der es nur leider an Tiefe fehlt und die sehr schleppend erzählt wird, so dass es zur Qual wird, Wort für Wort in der Handlung zu folgen. Autorin und Leser verfangen sich in in vielen Personen (auch Greife), von denen nicht klar ist, auf welche davon man sich einstellen soll. Kes taucht bis Seite 149 nicht mehr auf, dafür aber zahlreiche andere Charaktere, wenn mitunter auch nur flüchtig. Der rote Faden der Handlung ist zwar sichtbar, wird aber immer wieder von Nichtigkeiten verdrängt, von denen ebenfalls nicht klar ist, welche Rolle - und ob überhaupt - sie zu spielen haben.
Das Volk der Greife ist nicht nur ein in der Phantastik eher stiefmütterlich behandeltes Volk, sondern auch der größte Reiz des "Herrn der Winde". Die Eigennamen sind zwar äußerst gewöhnungsbedürftig und dadurch mitunter schlecht zu merken, doch könnte sich das Problem im Fortlauf von allein lösen, wenn Kes Namen abkürzt.
Es tut mir zwar nun leid den Roman, hinter dem ich dennoch eine sehr lesenswerte Geschichte vermute, abzubrechen, aber zu ändern ist das nicht. Es wird zu viel in zu wenig Text erzählt und das auf eine sehr behäbige Art und Weise, an die ich mich nicht gewöhnen konnte. Trotzdem möchte ich anraten, die Leseprobe zu lesen und gegebenenfalls einfach das Wagnis einzugehen.

Der Greifenmagier:
1. Herr der Winde (Lord of The Changing Winds)
2. Land des Feuers (Land of The Burning Sands)
3. Gesetz der Erde (Law of the Broken Earth) (Sept. 2012)


Rachel Neumeier started writing fiction to relax when she was a graduate student and needed a hobby unrelated to her research. Prior to selling her first fantasy novel, she had published only a few articles in venues such as The American Journal of Botany. However, finding that her interests did not lie in research, Rachel left academia and began to let her hobbies take over her life instead. She now raises and shows dogs, gardens, cooks, and occasionally finds time to read. She works part-time for a tutoring program, though she tutors far more students in Math and Chemistry than in English Composition.

Dienstag, 20. März 2012

(Coverwechsel) Alex Bledsoe


Altes Cover
Coverwechsel scheinen bei Heyne gerade "in" zu sein, was sich für jemanden, der so visuell ausgelegt ist wie ich katastrophal auswirkt. Auf Alex Bledsoes Roman bin ich seit erstmaligem Kontakt fixiert und habe nun zufällig entdeckt, dass auch "Das Schwert des Königs" ein neues Cover bekommen hat.
Woran es liegt? Das kann auch diesmal nur gemutmaßt werden. Vielleicht war es die Covergleichheit zu Matthew Sturges "Midwinter"? Oder rechtliche Fragen?
Das neue Cover. Nun, es ist ... anders. Zu hoffen bleibt, dass es auf dem Buchdeckel besser zur Geltung kommt.
Neues Cover


Samstag, 17. März 2012

(Autorenplausch) Chris Schlicht: Maschinengeist


Titel: Maschinengeist
Autor: Chris Schlicht
Originaltitel, 440 Seiten
ISBN: 3867621209
Euro: 13,99
http://www.dreamspiral.de/













© Chris Schlicht: Peter Langendorf

Schreiben war früher eigentlich nie mein Ding. Ich habe meiner Kreativität lieber mit dem Zeichenstift freien Lauf gelassen. So habe ich beispielsweise alle Personen aus dem „Herr der Ringe“ gezeichnet, der während meiner Schulzeit in den 70/80er Jahren der absolute Renner war. Auch eine „Literarische Arbeit“ habe ich über jenes Monumentalwerk geschrieben, ich glaube, das war meine erste Eins in einem Deutschaufsatz überhaupt. Aber selbst schreiben, das wäre mir nie in den Sinn gekommen. Bis ... ja, bis ich wegen diverser Operationen dazu verdammt war, untätig auf dem Sofa zu liegen und nur mit dem Laptop arbeiten zu können, der zeichnerische Arbeit nur bedingt möglich macht.

Ich habe schon vorher ein paar Kurzgeschichten geschrieben, die auch in diversen Anthologien veröffentlicht wurden. Aber erst, als ich mit der Kurzgeschichte „Dunkle Schwingen“ den „Marburg Award“ 2009 gewann, fand ich den Mut, mich auch an längeren Sachen zu probieren. Heraus kam nun der Steampunk-Roman „Maschinengeist“.

Warum Steampunk, und – vor allem – warum habe ich meinen Steampunk-Krimi ausgerechnet ins Rhein-Main-Gebiet Verlegt? Im Jahr vor dem Sieg mit „Dunkle Schwingen“ hatte ich schon einmal beim Marburg-Award teilgenommen, da war das Thema „Steampunk“ und ich belegte den 3. Platz mit meiner Kurzgeschichte „Deus Ex Machina“. Ich wusste vorher nicht mal, was Steampunk überhaupt ist, als ich an die Kurzgeschichte heran ging und obwohl ich später mit einer reinen Fantasy-Geschichte den 1. Platz gewann, ließ mich das Thema Steampunk einfach nicht mehr los. Die Faszination war größer als für monumentale Fantasy, da hat der Ingenieur in mir die Oberhand gewonnen.

Die meisten Steampunk-Stories spielen im England der viktorianischen Zeit oder speziell in London. Wenn sie mal in Deutschland spielen, dann in Berlin. Doch ich kenne weder den einen noch den anderen Ort gut genug, um ihn eingehend zu beschreiben oder mir eine andere alternative Entwicklung für ihn vorzustellen. Ich wurde in Frankfurt geboren, bin im Umland aufgewachsen, habe im Rheingau studiert und arbeite für die Stadt Wiesbaden in der Stadtplanung als Landespflege-Ingenieur. Dort habe ich auch viel mit dem Denkmalschutz zu tun. Von daher kenne ich das Rhein-Main-Gebiet gut und speziell Wiesbaden auch von der Historie, mit der Entwicklung in der Wilhelminischen Zeit und der Industrie an Rhein und Main.

Der Hintergrund war geschaffen, die Personen standen mir noch aus der Kurzgeschichte „Deus Ex Machina“ bildlich vor Augen, sie mussten nur von ihrer Herkunft und ihren Eigenarten an den Hintergrund angepasst werden. Gänzlich ohne zeichnerische Vorarbeit ging das nicht und so habe ich ein paar meiner Figuren erst einmal bildlich in Szene gesetzt. Vor allem den Protagonisten Peter Langendorf. Ein Bild vor Augen zu haben hilft mir ungemein bei der Charaktererschaffung. Danach entstand ein kompletter Stammbaum, der familiäre Hintergrund usw.

Ich hatte das Gerüst und wusste wie die Geschichte enden würde – ich musste nur noch darauf hin schreiben. So entstand dann die dystopische, alternative Historie für Wiesbaden und Umgebung, in der die arme Bevölkerung unterdrückt und als Verfügungsmasse für die Reichen und Industriellen betrachtet wird. Massen an Menschen, die darunter zu leiden haben, dass die Fabriken immer mehr ihren Lebensraum vergiften, wodurch sich eine gefährliche Spezies von Ratten und neue Krankheiten entwickeln. Dabei werden auch reale historische Ereignisse mit Fiktion verknüpft und in einen neuen Kontext gesetzt.

Eine Historie, die – zum Glück – nie stattgefunden hat. Aber sie sollte erklärbar sein. Von daher habe ich auf die auch häufig in Steampunk-Romanen vorkommenden Elemente der klassischen Fantasy, also Magie oder fremdartige Wesen, völlig verzichtet. Es ist technischer Steampunk geworden, bei dem ich aber ein größeres Augenmerk darauf gerichtet habe, wie es den Menschen in einer solchen Welt ergeht, als dass ich immer neue Maschinen entwickele.

Die Charaktere, besonders die Hure Katharina, weil sie eine so starke Frau ist, sind mir inzwischen so sehr ans Herz gewachsen, als wären es gute Freunde. Von daher kann man noch ein wenig mehr als dieses eine Buch erwarten. Es wird von mir keine Fortsetzungsromane oder so was geben, „Maschinengeist“ ist daher in sich geschlossen und kann für sich stehen. Aber mein Ermittler ist schon wieder unterwegs, ein zweiter Fall bereits in Arbeit und ziemlich weit fortgeschritten.
Ich hoffe, dass „Maschinengeist“ so gut ankommen wird, dass auch der Nachfolger eine geneigte Leserschaft finden wird.

© Chris Schlicht: Elisabeth Wallenfels


Mittwoch, 7. März 2012

Karen Marie Monings "Fever Moon" (Graphic Novel) hat ein Cover


Die Autorin der erfolgreichen Fever-Serie rund um die taffe Mac, die ein nicht immer einfaches Schicksal meistern muss, hat die Graphic Novel zu Serie nun endgültig fertig gestellt. Wie HIER und HIER berichtet, arbeitet sie schon einige Monate daran.

In Facebook stellte Karen Marie Moning nun zum ersten Mal das Cover zur GN vor.
"Wait till you see the author photo on back (I don't have full mechanical yet) you're going to ROTFL! Al said he thought the work he did on FEVER MOON was some of his best ever, and I agree. Inside, it's one of the most beautiful graphic novels I've seen. The colorists, Mae and Rain are amazing!"
(Wartet, bis ihr das Autorenfoto auf der Rückseite gesehen habt, ihr werdet euch kaputt lachen! Al sagte, dass er der Meinung ist, Fever Moon sei eine seiner besten Arbeiten überhaupt und ich stimme ihm zu. Im Inneren ist es eine der schönsten Graphic Novels, die ich je gesehen habe. Die Zeichner, Mae und Rain, sind außergewöhnlich.)

Am 10. Juli 2012 wird "Fever Moon: The Fear Dorcha" mit 144 Seiten (laut Goodreads) zu haben sein. In Ama.zon.de ist sie mit 17,95 EUR (und 176 Seiten) gelistet.

Auf dem Cover ist eine junge Frau mit wehendem blonden Haar zu sehen. Kennern der Bücher ist sofort klar, wer das sein muss. Gespannt werden die meisten jedoch eher auf den männlichen Gegenpart, Barrons, sein. Hier stellt sich mir jedoch die Frage, ob eine GN nicht zu viel Phantasie nimmt und obendrein vielleicht sogar etwas enttäuscht. Denn ich würde wetten, dass keine zwei Leserinnen das gleiche Bild von Barrons haben.
Das macht aber nichts, denn nicht viele werden sich die GN nur deswegen entgehen lassen. Oder?


Anklicken zum größer machen.
An all-new Mac and Barrons story by #1 New York Times bestselling author Karen Marie Moning, marvelously adapted into a full-color graphic novel by writer David Lawrence and illustrator Al Rio

In Fever Moon, we meet the most ancient and deadly Unseelie ever created, the Fear Dorcha. For eons, he’s traveled worlds with the Unseelie king, leaving behind him a path of mutilation and destruction. Now he’s hunting Dublin, and no one Mac loves is safe.
Dublin is a war zone. The walls between humans and Fae are down. A third of the world’s population is dead and chaos reigns. Imprisoned over half a million years ago, the Unseelie are free and each one Mac meets is worse than the last. Human weapons don’t stand a chance against them.
With a blood moon hanging low over the city, something dark and sinister begins to hunt the streets of Temple Bar, choosing its victims by targeting those closest to Mac. Armed only with the Spear of Destiny and Jericho Barrons, she must face her most terrifying enemy yet.

Samstag, 18. Februar 2012

(Coverwechsel) Col Buchanan


Der im April 2012 veröffentlichte zweite Teil von Col Buchanans Farlander-Serie "Im Auftrag der Rache" hat ein neues Cover bekommen. Zunächst wurde der Titel mit dem Coverbild des Originals angekündigt, nun scheint sich der Verlag umentschieden zu haben.

Altes Cover

Wie das Cover von Teil 1 "Der Pfad des Kriegers" wurde das zweite von Volkan Baga gezeichnet und vom Nele Schütz Design in Szene gesetzt.
Leider war es nicht möglich herauszufinden, was letztendlich der Auslöser für den Wechsel war. Weder Autor noch deutscher Verlag haben sich zurückgemeldet.
Macht nichts, beide Cover sind ansehnlich und auch, wenn das Original etwas mehr Eindruck hinterlässt, kann sich auch der Neuling sehen lassen. Und mit ein und dem gleichen Künstler, passen die Romane optisch auch besser zusammen.

Neues Cover


Montag, 2. Januar 2012

Covergleichheit: Elfenkrieger in grau


Es ist immer wieder schön, alte Bekannte zu treffen - sogar, wenn sie ein blank gezogenes Schwert bei sich tragen.
Leider musste sich der spitzohrige Krieger von seiner nicht weniger kampferprobten Gefährtin trennen und sich auf dem neuen Cover (Heyne) allein dem überraschenden Zusammentreffen stellen. Sie jedoch wollte keine Dienerin des neuen Königs werden und folgt anderen Aufgaben.
Nach diesem kurzen und etwas hastigen Informationsaustausch ging jeder von uns seiner Wege - nicht ohne uns Glück im neuen Jahr zu wünschen. Wer das wohl nötiger haben wird?


Midwinter - Matthew Sturges
Mauritane ist Hauptmann in der Elbenarmee der Seelie. Einst als Kriegsheld gefeiert, sitzt er nun wegen Verrats im Kerker, zu lebenslanger Haft verurteilt. Trotz seiner Unschuld sind seine Tage gezählt. Doch dann unterbreitet die Königin ihm ein einmaliges Angebot: Mauritane soll eine Elitetruppe zusammenstellen und einen geheimen Auftrag für sie erledigen. Hat er Erfolg, will sie ihn und seine Gefährten begnadigen. Doch die Sache hat einen Haken. Der Auftrag ist ein Himmelfahrtskommando.



Das Schwert des Königs - Alex Bledsoe
Für den Schwertkämpfer und Privatermittler Eddie LaCrosse sah alles nach einem ganz normalen Fall aus: Der Mord an dem jungen Prinzen des Nachbarlandes muss aufgeklärt werden. Doch der König ist LaCrosses Jugendfreund, und je mehr er nachbohrt, desto rätselhafter wird die Geschichte – bis der Ermittler in einem Netz aus uralten Geheimnissen, tödlichen Racheintrigen und falschen Informationen gefangen ist und Wahr heit und Lüge einander gefährlich nahe kommen. Denn auch Eddie LaCrosse hat eine dunkle Vergangenheit ...

Montag, 12. Dezember 2011

Covergleichheit: Küss mich!


"Perfect Limit (Sypricon Masters)" von Sara Brookes ist ein E-Book-Fund und das Paar erkannte ich natürlich sofort. "Eine magische Nacht" von Natale Stenzel steht noch ungelesen im Regal, ist aber allein wegen seines Covers da.
Bei dem englischen Titel ist der Kopf des Mannes abgeschnitten worden, während es beim deutschen der Körper ist, der fehlt. Aber die Gewichtung der beiden Geschichten ist auch recht unterschiedlich - wenn auch nicht in den wesentlichen Dingen.


Schlimm genug, dass es Feen tatsächlich gibt. Aber jetzt hat der Oberste Druide Janelle auch noch zur Wächterin über ein extrem männliches Exemplar gemacht. Doch Kane ist der Mistkerl, der nach einer leidenschaftlichen Nacht einfach verschwand. Und ihr Herz will auch diesmal nicht auf ihren Kopf hören.




Deputy Brigade Manager Rayna Donaghy is convinced she’s imperfect. Abandoned and left for dead, Rayna now lives on Sypricon, a frontier planet known for its scarred surface. After a fatal blaze at one of the planet’s quarries, Rayna seeks an escape at the landmark BDSM club, Tawse.
Burke, a Dom at the club, is captivated with the woman who has been under his command for the past several months. However, he’s finally had enough of her self-loathing and is determined to help Rayna overcome her fears. In the center of the action, Burke lays her bare for all to see in order to show her being perfect is simply a matter of perception.

Auch Mona Varas Roman "Tochter der Schatten" ziert das gleiche Paar.



Montag, 21. November 2011

Covergleichheit: Die kalte Schulter zeigen


Als ich beim Stöbern auf "Soul Bound" von Mari Mancusi stieß, das im März 2012 erscheinen wird, da wusste ich, dass ich die junge Frau schon einmal gesehen hatte. Und richtig, sie ziert auch Stacia Kanes neues Werk "Sagrificial Magic", auf das ich bei Armitage erstmalig aufmerksam wurde. Aber ich wusste, das war noch nicht alles! Ein deutscher Roman hatte ebenfalls die schlafende Schöne auf dem Cover. Ein Paranormal, das wusste ich noch und etwas mit Wölfen. Von da an war es nur noch ein kleiner Schritt bis zu Lori Handelands "Wolfskuss".
Miss Erdbeermund ist für die einzelnen Cover nach und nach recht nahe herangezoomt und ausgeschnitten worden. Außerdem hat sie bei Stacia Kane noch ein kuhles Tattoo bekommen. Am jüngsten wirkt sie bei Wolfskuss.
Aber ist sie nun Chess Putnam oder Jessie McQuade am ähnlichsten?


Rayne would do anything to save her twin sister, Sunny, from the Vampire Consortium dictator who wants her dead. Instead, she's been commissioned by Slayer Inc. to find Sunny and Magnus and deliver them to the Consortium...which Rayne knows means certain death. She also knows that if she and her boyfriend, Jareth, disobey orders, they are signing not only their own death warrants, but also those of every vampire in the Blood Coven.
As a rival slayer with a personal vendetta moves in, Rayne and Jareth must do something to stop her. So they embark on their most dangerous journey yet, deep beneath the streets of New York City and through the Gates of the Underworld. But when a greedy god demands the ultimate sacrifice, will Rayne be forced to choose between her sister...and the vampire she loves?


When Chess Putnam is ordered by an infamous crime boss—who also happens to be her drug dealer—to use her powers as a witch to solve a grisly murder involving dark magic, she knows she must rise to the challenge. Adding to the intensity: Chess’s boyfriend, Terrible, doesn’t trust her, and Lex, the son of a rival crime lord, is trying to reignite the sparks between him and Chess.
Plus there’s the little matter of Chess’s real job as a ghost hunter for the Church of Real Truth, investigating reports of a haunting at a school in the heart of Downside. Someone seems to be taking a crash course in summoning the dead—and if Chess doesn’t watch her back, she may soon be joining their ranks.
As Chess is drawn into a shadowy world of twisted secrets and dark violence, it soon becomes clear that she’s not going to emerge from its depths without making the ultimate sacrifice.


Die junge Jessie McQuade ist Polizistin mit Leib und Seele. In der verschlafenen Kleinstadt Miniwa sorgt sie für Recht und Ordnung, bis eines Tages ein Wolf angefahren wird. Als Jessie der Spur des verletzten Tiers folgt, stößt sie auf einen äußerst gut aussehenden jungen Mann. Kurz darauf werden mehrere Leichen gefunden, die offenbar durch Wolfsbisse ums Leben gekommen sind Düster, erotisch, fesselnd - der erste Roman der knisternden Werwolf-Serie Geschöpfe der Nacht.







Danke für den Hinweis an Colliding Worlds: Auch "Dämonenmal" von Lilith Saintcrow ziert die gleiche junge Frau.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Covergleichheit in Schuhgröße 47


Da Jana Olivers "Aller Anfang ist Hölle (Die Dämonenfängerin 01)" auf meiner Wunschliste steht, erkannte ich sie sofort. Antony Johns "Five Flavors of Dumb" erschien bereits im letzten Jahr, kam mir aber erst kürzlich unter die Augen.
Die angestrengte Haltung und vor allem diese unglaublich langen Füße - die im Deutschen jedoch offenbar ein wenig gekürzt wurden - brachten mich sogleich darauf. Nun wissen wir im übrigen auch, warum auf Olivers Cover der Kopf des Mädchens abgeschnitten wurde. Die Brille hätte wohl nicht so gut an einer Dämonenfängerin gewirkt. Die hintere Hand wurde auch anderweitig beschäftigt und wie es aussieht, wie bei Frankenstein einfach mal ausgewechselt.
Das Rocker-Shirt passt zu Johns Teenie-Mädel inhaltlich wohl besser, insgesamt scheint es aber recht auswechselbar zu sein.

Im Jahr 2018 hat Luzifer die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten erhöht. Wenn sie nicht mit ihren Hausaufgaben beschäftigt ist oder mit ihrer wachsenden Zuneigung zum engelsgleichen Dämonenfänger-Azubi Simon, ist Riley in Atlanta unterwegs, um geplagte Bürger vor Höllenbrut zu bewahren - nur Dämonen ersten Grades natürlich, gemäß den strikten Regeln der Zunft. Das Leben ist so alltäglich, wie es nur sein kann für eine ganz normale Siebzehnjährige. Aber dann ruiniert ein mächtiger Geo-Dämon fünften Grades Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek und bringt ihr Leben in Gefahr. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, trifft eine unvorhergesehene Tragödie die Fängerzunft. Nun hat Riley eine gefährlichere Zukunft vor sich, als sie sich jemals vorzustellen vermocht hat.


Piper is a 17-year-old high school senior, and she's just been challenged to get her school's super-popular rock band, Dumb, a paying gig. The catch? Piper is deaf. Can she manage a band with five wildly different musicians?












Edit 20.05.2012 In den Neuerscheinungen habe ich dieses Cover entdeckt:


Dienstag, 20. September 2011

Diana Rowlands "Kara-Gillian"-Serie geht in die vierte Runde


"Sins of the Demon", der vierte Teil der Serie wird am 03.01.2012 erscheinen.
The homicide beat in Louisiana isn't just terrifying, it's demonic. Detective Kara Gilligan of the supernatural task force has the ability to summon demons to her aid, but she herself is pledged to serve a demonic lord. And now, people who've hurt Kara in the past are dropping dead for no apparent reason. To clear her name and save both the demon and human worlds, she's in a race against the clock and in a battle for her life that just may take her to hell and back.





Die Homepage der Autorin Diana Rowland weiß es noch nicht, der große Online-Buchhändler dagegen schon: Kara Gillian geht in die vierte Runde.
In Deutschland ist die Serie bei Egmont Lyx erschienen. Leider sterben dort momentan die Serien wie die Fliegen und auch Kara Gillian ist davon nicht verschont geblieben. Dabei hat sie unheimlich viel zu bieten! Wie immer macht es die Mischung: Paranormal und Krimi/Suspence bieten für jeden etwas. Dazu kommt eine umwerfend sympathische Heldin und viel Gefühl.
Im Original wurden die Cover nach Band 2 verändert und passen nun wesentlich besser zum Inhalt. Das gleiche würde ich mir vom deutschen Verlag wünschen: Bitte keine verzärtelten Frauengesichter mehr wenn die Heldin alles andere als weich ist. Einfach versuchen und mehr Aufmerksamkeit auf eine Serie lenken, die es verdient hat, von möglichst Vielen gelesen zu werden.


Vom Dämon gezeichnet
Kara Gillian ist eine Beschwörerin, eine Frau also, die Dämonen der allerhöchsten Stufe in diese Welt rufen kann. Für die junge Polizeiermittlerin ist das ein Meilenstein, denn viele Jahre ist sie dafür von ihrer Tante unterrichtet worden.
Im realen Leben bekommt sie es mit einem Fall zu tun, bei dem die verstümmelten Leichen offenbar für ein satanisches Ritual missbraucht wurden.
Als Kara daraufhin einen Dämon beschwören und dazu befragen will, taucht statt diesem Rhyzkahl auf, der sich als weit mächtiger entpuppt, als alles, was Kara je gesehen oder beschworen hat.

Diana Rowland ist ein sehr unterhaltsamer Pageturner gelungen, den ich innerhalb kürzester Zeit gelesen habe.
Es liegt keine wirkliche romantische Beziehung vor, was aber alles in allem nicht schlimm ist. Was der Autorin nämlich ausgesprochen gut gelungen ist, war die Gegenüberstellung des Dämons und der Beschwörerin, da war so viel Knistern drin, so viel Sexappeal, dass es einfach Spaß gemacht hat, Seite um Seite weiterzublättern.
Die Handlung um die Morde begann sehr vielversprechend und ist sehr durchdacht. Da Frau Rowland selbst im Metier gearbeitet hat, schafft sie es alles sehr echt und plastisch darzustellen.
Die erste Häfte des Buches ist perfekt, man lernt die Heldin kennen, erfährt etwas über die Mordfälle und bekommt viel *hrr*. Aber in der zweiten Hälfte fällt das alles irgenwie ab. Nichtsdestotrotz wurde ich sehr gut unterhalten und habe alles bekommen, was ich vor dem Lesen erwartet habe. Die Heldin ist sympathisch und in ihrem Werdegang glaubhaft. In Bezug auf Männer allerdings ziemlich sprunghaft.
Was Diana Rowland sehr gut gelingt ist die Darstellung ihrer Charaktere und deren Beziehungen untereinander. Auch schreibt sie von Dingen, die sie kennt, was deutlich spürbar ist. Die sinnlich-erotischen Szenen sind gelungen, die Dialoge ebenfalls. Definitive Leseempfehlung!


Vom Dämon versucht
Kara Gillian hat sich noch nicht ganz vom ersten Fall erholt, da bekommt sie es mit einer neuen Mordserie zu tun, die eine deutliche Dämonenhandschrift trägt.
Ihre Tante und Lehrmeisterin Tessa Pazhel liegt immer noch im Koma, so dass Kara allein auf Mörderjagd gehen muss. Als aber immer mehr Menschen sterben, sucht sie gegen alle inneren Einwände Hilfe beim Dämonenfürsten Rhyzkahl, der ihr deutliche Avancen macht und sie gern für sich allein beanspruchen würde. Auch der attraktive FBI-Agent Ryan Kristoff steht ihr nicht nur mit Rat und Tat, sondern auch mit viel Gefühl zur Seite. Obwohl Kara sich in ihn verliebt, kann er nicht über seinen Schatten springen, denn er verurteilt Karas Verbundenheit ans Dämonenreich. Ohne diese kann Kara aber ihren Fall nicht lösen kann. So ist sie vor eine schwere Wahl gestellt ...

Im zweiten Teil der Kara-Gillian-Serie, die in Folge gelesen werden sollte, geht es heiß her. Diana Rowland hat selbst als Kriminaltechnikerin gearbeitet, was sie in zahlreichen Details sehr authentisch in ihre Geschichte eingeflochten hat.
Diese halten die Handlung sehr lebendig. Außerdem sorgt die Autorin so von Beginn an für die richtige Atmosphäre, das bei Ermittlungen und Dämonen gleichermaßen zu erwarten sein sollte. Keine rosa Brille, sondern knallharte Action mit einer taffen, sympathischen Polizistin.
Kara ist zwar noch ziemlich angeschlagen, rappelt sich aber langsam wieder auf. Sie ist keine Überheldin und trifft nicht immer die richtige Entscheidung, was sie aber nur umso liebenswerter und menschlicher macht.
Der FBI-Ermittler Ryan ist ein starker Held, der ihr zur Seite steht, aber nicht zu ihrer Rettung nahen muss. Zwischen den beiden knistert es so gewaltig, dass es greifbar scheint. Ohne viel Gewese, allein mit Blicken und Gesten, Worten und viel Ungesagtem schafft Diana Rowland eine hochemotionale Atmosphäre.
Aber auch die Morde werden sehr spannend und mit der ein oder anderen Finte gelungen aufgelöst, so dass „Vom Dämon versucht“ ein kleines Highlight des Genres bildet.


Kara Gillian Serie (Demons):
1. Mark of the Demon (Vom Dämon gezeichnet)
2. Blood of the Demon (Vom Dämon versucht)
3. Secrets of the Demon
4. Sins of the Demons