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Donnerstag, 25. September 2025

(Gastkolumne) Zwischen Streaming und Stille – Hat der Roman noch eine Zukunft?

 

(Gastbeitrag von Lilie Wordsworth)

 

Es ist 21:43 Uhr. Der Roman auf meinem Nachttisch liegt schon seit Wochen unberührt da. Heute habe ich mir vorgenommen, ihn endlich zu lesen – doch statt die Seiten aufzuschlagen, greife ich nach der Fernbedienung. Die nächste Episode einer Serie wartet. Nur noch eine Folge, denke ich. Fünfundvierzig Minuten später werde ich in die nächste Geschichte eingesogen, deren Handlung nie mehr als zwanzig Minuten Pause zwischen den dramatischen Wendepunkten lässt.
Der Roman wartet weiterhin.
Geduldig.
Wie immer.

Diese Szene spielt sich nicht nur in meiner Wohnung ab, sondern ist zur Realität vieler Menschen geworden. In einer Zeit, die von ständiger Reizüberflutung geprägt ist, haben sich unsere Lesegewohnheiten drastisch verändert. Streamingdienste wie Netflix, Disney+ und Co. bieten unaufhörlich neue Serien und Filme an, die uns visuell unterhalten und unsere Aufmerksamkeit schnell fesseln sollen. Die Auswahl ist riesig, und es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Der Roman hingegen – das Format, das jahrhundertelang das Bild der Literatur geprägt hat – scheint in dieser Welt von schnellen Bildfolgen und ständigem Strom an Informationen fast wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten.

Samstag, 12. März 2022

(Gastfrage) Wie schafft man es als Lektorin, sich das Lesen nicht zu vermiesen?

 


Seit einiger Zeit werde ich von Viellesern angesprochen, die mit dem Gedanken spielen, sich als Lektor selbstständig zu machen. Diese Anfragen sind willkommen und ich gebe mir redlich Mühe, einen ersten Einblick zu geben. Eine Frage scheint die Gemüter am meisten zu bewegen: Kann man noch privat lesen und das möglichst ohne Rotstift oder vermiest man sich das Lesen durch den neuen Job?

Diese Frage ist tatsächlich nicht ganz so einfach und geradlinig zu beantworten. Dabei ist die Antwort so schwierig nicht, wenn sie vielleicht auch nicht jedem gefällt: Nicht jeder Leser sollte Lektor werden, aber jeder Lektor sollte lesen. Zu beachten ist, dass es verschiedene Arten des Lesens gibt, die zudem einer unterschiedlichen Herangehensweise an den jeweiligen Text bedürfen. Privates Freizeitlesen ist nicht gleichzusetzen mit Korrekturlesen oder einer aufmerksamen Analyse der Handlung. Zudem bearbeitet ein Lektor nicht unbedingt immer die Geschichten, die er auch privat für das eigene Vergnügen ausgewählt hätte. Oft sind es gar keine Geschichten, sondern wissenschaftliche Texte, Broschüren, Homepages, Pressetexte usw.

Das (nicht berufliche) Lesen in den bevorzugten Genres, in denen man tätig wird, ist auch eine Art Arbeit, denn es schadet nicht, sich weiterzubilden. Wie werden die einzelnen Geschichten aufgebaut, wie die Charaktere angelegt, wie lauten die Regeln der einzelnen Genres, wer hat gerade einen Bestseller verfasst und warum, wer sind angesagte Autoren in welchem Genre etc.; diese Dinge machen mit den Jahren eine Wandlung durch und Berufsleser sollten diese kennen. Gerne und viel lesen ist also eine Sache, mit Texten arbeiten eine ganz andere.

Kennen Sie Leser, denen anhand ihres großen Stapels ungelesener Bücher die Lust vergeht, weil sie vieles davon auch in kurzer Zeit lesen müssten? An dieses Gefühl sollte sich ein Lektor gewöhnen und es wird Zeiten geben, in denen außerhalb des Berufes gar nicht gelesen wird. Wer also schlicht aus einem Hobby einen Beruf machen will, sollte sich darüber klar werden, dass das einst geliebte Hobby unter Umständen bald nicht mehr sonderlich geliebt wird. Überhaupt ist es sehr wichtig, schon allein für die eigene Gesundheit, sich Freizeit neben dem Lesen zu schaffen, seien es Sport, Ausflüge, Handarbeiten oder -werk, Kochen oder was immer die Seele anspricht. Lesen wird Arbeit und die macht nicht immer Spaß. Wenn man es aber schafft, genügend Freiräume und Abstand zwischen sich und den Beruf(ung) zu schaffen, erhält man sich den Mut, das Vergnügen und den Elan am eigenen Schaffen – und der kleine Schalter im Kopf „Korrekturlesen vs. Privatlesen“ ist schnell umgelegt.

Freitag, 24. Februar 2017

Online-Fanzine "PHANTAST" Thema: Winter erschienen



Die neue Ausgabe des Online-Fanzines PHANTAST ist online und wie immer kostenlos zu lesen. Thema diesmal etwas, in dem wir alle noch tief drinstecken: Winter.


Exklusiv enthalten ist ein Artikel der in Russland sehr bekannten Autorin des Romans "Wolkodav" Maria Semenova. Sie schildert darin anschaulich und unterhaltsam die Mythologie der Slawen bezogen auf das Heftthema "Winter".


Enthalten im PHANTAST #17 sind unter anderem:

- Interviews mit Katharina Seck, Andreas Dutter und Jan-Tobias Kitzel
- Mythen und Legenden um den Winter
- Der erste Winter - Einblick in die slawische Mythologie von Maria Semenova
- Kälte, Kugeln und ein Kardinal: Wie ein Schneekugel-Roman entsteht
- Artikel zu "Der goldene Kompass"
- diverse Rezensionen zum Thema
- wunderschöne winterliche Illustrationen
- eine exklusive Kurzgeschichte: „Im Frost“ von Judith und Christian Vogt


Wer mal hineinschauen möchte, sollte HIER klicken.

Und wer gerne wüsste, was der PHANTAST überhaupt ist, wie er entsteht und wer für den lesenswerten Inhalt sorgt, der sollte HIER hineinsehen.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Bokmässan - Buchmesse in Göteborg, oder: Phantastik in Schweden

Bok & Bibliotek
Die Bok & Bibliotek kam zum ersten Mal 1985 zustande, damals als eine Messe ausschliesslich für Buchhändler. Seither ist die Messe gewachsen und zieht jährlich zwischen 70’000 und 100’000 Besucher an. Sie ist damit die grösste Buchmesse in Skandinavien. Dieses Jahr haben 96’293 Besucher die 836 Aussteller besucht.

Phantastikgasse
In der Phantastikgasse, deren Nabe der 56 Quadratmeter grosse Stand des SF-Bokhandels ausmachte, trafen sich nicht nur die Besucher, die das neuste Harry-Potter-Buch erwerben wollten, sondern auch Fantasyverlage, Rollenspieler und SciFi-Interessierte. Genau dies war auch der Sinn der Gasse: Wer sie besuchte, sollte nicht nur einzelne Fantasyverlage finden, sondern auch Science Fiction, magischen Realismus und Dystopie. Insgesamt wurde die Gasse während vier Tagen von 18 Ausstellern gezäunt (Andra Världar, Annah Nozlin, Annorlunda förlag, Antares Bokförlag, Catoblepas förlag, Fantasi-Förlaget, Fria Ligan, Horneman Förlag, Mörkersdottir förlag, Ordspira förlag, Poopuu förlag, SF-Bokhandeln, Seraf Förlag, Sverok, Tiratiger förlag, Undrens Tid Förlag, Vesuvius Förlag, zenzat). ”Wir sind nicht Konkurrenten”, war das Leitwort. ”Wir wollen einander helfen, gesehen zu werden.” Früher konnte es nämlich vorkommen, dass ein kleiner Fantasyverlag z.B. neben einem grossen Krimiverlag ausgestellt hat und eher übersehen wurde. Für nächstes Jahr hoffen die Aussteller, dass die Phantastikgasse noch breiter wird. Phantastik auf Schwedisch ist nun doch auf dem Vormarsch, nachdem die Schweden jahrzehntelang nur englischsprachige Phantastik gelesen haben.
(Text von Michèle Maurer.)

Michèle Maurer, eine in Schweden lebende und schreibende Autorin mit schweizer Wurzeln, ist der Bitte des Valkyren Verlages, einen kleinen Erlebnisbericht abzugeben, gern nachgekommen und hat sich besonders bei der Phantastik umgesehen.
Wer ihn lesen möchte, sollte HIER KLICKEN.


Samstag, 16. Juli 2016

(Gastbeitrag) Das Science Fiction Magazin Esli (Если)

Ein Gastartikel von Michael K.

Esli - auf Deutsch übersetzt „Wenn“ – ist ein russischsprachiges Magazin für Science Fiction und Futorologie. Seit der Entstehung im Jahre 1991 erschien das Magazin monatlich und thematisierte in jeder Ausgabe ein ausgewähltes Thema aus zwei Gesichtspunkten – Wissenschaft in Form von Essays und Publikationen und Belletristik in Form von Novellen. Diese „Erforschung“ wurde nach kurzer Zeit immer mehr verwaschen und das Magazin wechselte (ca. 1998) zu allgemeinen Themen und Nachrichten aus dem Bereich. Zu diesem Zeitpunkt verschwand auch der Begriff „Futorologie“ aus dem Namen des Magazins. Diese Form wurde erst mit dem grundlegenden Neustart des Magazins 2015 wieder eingeführt. Neben Publikationen und Kurzgeschichten namhafter russischer und internationaler Autoren bietet das Magazin Buchrezensionen, Vorstellung zukünftiger Buchprojekte sowie eine detailreiche Beleuchtung des Filmbereichs.
Zur Redaktion des Magazins gehört ein sogenannter Kreativrat, der aus mehreren russischen Autoren für SF und Fantasy besteht.

Bis ca. 2011 unterhielt das Magazin zwei öffentliche Ausschreibungen für interessierte Autoren aus der Leserschaft.
1. In der Ausschreibung „Ideenbank“ wurde ein Problem der Futurologie erläutert und die Leser mussten dazu eine Lösung finden. Die Besten Lösungen wurden dann von einer Jury ausgewählt. Am Ende der Ausschreibung wurde eine Novelle eines Autors veröffentlicht, die sich mit dem Problem beschäftigte. So entstand ein Vergleich zwischen Leserschaft und Buchautoren.
2. Etwa zweimal im Jahr konnte jeder Hobbyautor zu einem Thema eine Kurzgeschichte einsenden, von der die Beste im Magazin veröffentlicht wurde.
„Esli“ verlieh bis 2012 einmal Jährlich die Auszeichnung „SIGMA-F“ für verschiedene Formate (Bester In-/Ausländischer Roman, Kurzgeschichte, Übersetzer, Film).

Im Jahre 2012 musste das Magazin wegen verschiedener wirtschaftlicher Probleme schließen. Piraterie, wirtschaftliche Rezessionen, Diktatur der Vertriebskanäle nannte der Chefredakteur Alexander Schalganow in seinem Abschiedsbrief an die Fans (12te Ausgabe 2012) als die Hauptgründe für die Einstellung des Magazins, der die Autoren für Ihre Arbeit angemessen entlohnen wollte. Schon zuvor mussten die Mitarbeiter auf ihren Lohn verzichten. Dazu orientierte sich der Verlag des Magazins thematisch um und setzte einen Punkt hinter die mehrjährige Geschichte des Magazins. Dennoch verabschiedete sich Alexander nicht von seinem Publikum, sondern sagte nur auf Wiedersehen. Denn drei Jahre später startete das Magazin im neuen Gewand (komplett farbiges Format auf Glanzpapier) mit dem ehemaligen Chefredakteur als Berater in Sankt Petersburg durch, wenn diesmal auch nur mit sechs Ausgaben jährlich. Dieses Mal jedoch ausschließlich über Abonnement.

Das Magazin erscheint nun in DIN A5 Format auf ca. 250 farbigen Seiten unterteilt in drei Abschnitte: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Jeder Abschnitt beinhaltet 2-3 Kurzgeschichten und Essays zum aktuellen Thema. Neuerdings wird auch die Kunst aus dem Bereich SF thematisiert. So wurden einige Cover-Künstler mit ihren Werken vorgestellt. Auch Meinungen verschiedener Autoren sind zu finden. Insgesamt nimmt die Belletristik jedoch weiterhin den Großteil der Ausgaben ein.

Persönliche Meinung
Ich persönlich habe das Magazin seit 2007 mit Begeisterung gelesen. Auch wenn das Magazin in schwarz-weiß und auf quasi Zeitungspapier daherkam, so bot es viele interessante Geschichten und Themen aus dem SF Bereich. Damals gab es sogar zweimal im Jahr eine reine Fantasy Ausgabe, so dass ich ein wenig in den Bereich Phantastik hineinschnuppern konnte (auch wenn es nicht unbedingt mein Interessensbereich ist). Vor allem bei der „Ideenbank“ habe ich für mich mit Begeisterung mitgemacht, wenn ich auch nicht daran teilnehmen konnte, weil ich die Ausgaben immer mit 3-4 monatiger Verspätung bekommen habe. Zu der Zeit gab es in meinem Wissensbereich auch keine andere Magazine, die in der Art sich mit dem Thema beschäftigt haben. In Russland zumindest waren SF Kurzgeschichten auch nur in großen Sammlungen - meist sogar Themenfremd – und in Zeitungen vertreten. Meine Begeisterung war so stark, dass ich bei meinem Russlandbesuch sogar persönlich in die Redaktion gekommen bin, um fehlende Ausgaben aus vergangenen Jahren zu besorgen. Das Magazin hatte (und hat) eine begeisterte Redaktion, die Visionen mitbringt und sich voll im Bereich einsetzt. Das spürt man auch bei den Ausgaben, wenn man die in der Hand hält. Auch ausserhalb meines Wahrnehmungsbereichs als Leser tragen die Leute viel bei der SF Entwicklung in Russland bei und setzen Maßstäbe ausserhalb von langweiligem Mainstream für unbedarfte Leser, der die Science Fiction als Genre auf Niveaulose herunterdrückt.
Leider kommt der Publikationsbereich noch viel zu kurz. Hier wünschte ich mir detailliertere Analysen und mehr Inhalt. Einzelne Veröffentlichungen sind noch ziemlich kurz und etwas oberflächlich gehalten. Dieser Punkt ist auch bis dato der einziger Negativpunkt, an dem gearbeitet werden sollte. Abgesehen natürlich von der schwierigen Beschaffung über das Abo-Modell.
An dieser Stelle mein Dank an alle, die für das neue Magazin gekämpft und dieses neu ins Leben gerufen haben. Denn der Abschiedsbrief 2012 wirkte auf mich so enttäuschend wie für jeden eingefleischten Fussball-Fan der das Aus in der Qualifikationsphase miterlebt. Denn damals war es ein Symbol für das Verkommen der seriösen Science Fiction, die sich mit Problemen der heutigen und zukünftigen Welt angemessen beschäftigt.

Links:
ww.esli.ru – Offiziele Webseite des Magazins
https://ru.wikipedia.org/wiki/Если_(журнал) Russischer Wikipedia Artikel
https://new.vk.com/clubesli Esli Seite auf russischer Facebook Klon VKontakte

Dienstag, 11. März 2014

(Gastrezension) Die Stadt der Träumenden Bücher - Walter Moers


Vielen herzlichen Dank an Jo von Jo's truth


Der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz erbt ein makelloses Manuskript, dessen Geheimnis er ergründen möchte. Die Spur weist nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher …“

Hildegunst von Mythenmetz ist gerade einmal 77 Jahre, als sein Dichtpate verstirbt. Ein herber Verlust für den angehenden Dichter und Bewohner der Lindwurmfeste. Er tritt das kleine, aber feine Erbe seines Paten an, der nur ein einziges Buch geschrieben hatte, was für Echsen verdammt wenig ist. Beim Durchstöbern der Regale findet Hildegunst in einem der Bücher ein Manuskript ohne Namen. Neugierig fängt er an zu lesen. Er lacht, er weint, er nickt zustimmend, er staunt und dann bleibt er einfach sitzen und starrt in die Luft. Was für ein geniales Werk! Doch wer hat es verfasst und warum hat sein Pate ihm nie etwas davon erzählt? Hildegunst ist nicht zu halten. Er will wissen, wer dieses Meisterwerk geschrieben hat. Das erste Mal in seinem Leben verlässt er die Lindwurmfeste und reist nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Mit wenig Geld und noch weniger Lebenserfahrung schlägt er sich durch die Stadt, in der sich alles um das Schreiben, die Dichtung und vor allem Bücher dreht. Doch schon bald muss er feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, den Verfasser des Manuskripts auszumachen und dass jede Stadt, möge sie auch noch so überwältigend sein, ihre dunklen Seiten hat.

Walter Moers entführt die Leser nach Zamonien, auf einen Kontinent, der die unterschiedlichsten Daseinsformen beheimatet. Seinen Protagonisten, den jungen und wohlbehüteten Hildegunst, schickt er vom „Dorf“ in die Großstadt. Völlig unbedarft stolpert die Echse in das knallharte Leben und den Kampf um den Buchmarkt. Doch so richtig beginnt die Geschichte erst, als Mythenmetz in den Katakomben von Buchhaim erwacht, die um ein Vielfaches größer sind, als der obere Teil der Stadt. Zuvor lässt er seine Leser, gemeinsam mit Hildegunst, Buchhaim erkunden. Sei es der Besuch in einem Antiquariat, ein Trompaunen-Konzert oder die Holzzeit. Man genießt mit dem Lindwurm eine Dichterlocke, ein schmackhaftes und günstiges Gebäck in Buchhaim und bewundert die vielen Schaufenster.

Mit unglaublich viel Liebe zum Detail gestaltet Moers Zamonien und genau diese Details machen das Buch so lesenswert. Erst wenn man richtig in die Welt eingetaucht ist, beginnt das Abenteuer und das ist nicht ganz ohne, denn zimperlich ist der Autor nicht. Wenn Köpfe rollen, dann richtig und an Phantasie mangelt es Moers sicherlich nicht. Trotz ausführlicher Beschreibungen hat die Erzählung keine Längen. Die Handlung kommt zügig voran, obwohl der Autor es sich nicht nehmen lässt, sogar selbsterfundene Worte zu erklären, bzw. sie entsprechend aus dem Zamonischen zu übersetzen. Ausgesprochen sympathisch kommt der Protagonist daher. Die Echse von der Lindwurmfeste ist zu Beginn ein bisschen unbeholfen und naiv und stolpert auf Grund dieser Eigenschaften schneller als ihr lieb ist, in ein unglaubliches Abenteuer.

Auch das Taschenbuch enthält viele schöne Tuschezeichnungen, die Bilder aus Zamonien und der Handlung zeigen. Das versüßt einem das Lesevergnügen umso mehr. Eine gelungene Mischung aus Fantasy und Humor. Unterhaltsam und fesselnd. Ein Lesespaß für alle, die sich gerne in eine andere Welt entführen lassen. Wer hinter diesem Buch ein Kinder- oder Jugendbuch vermutet, der sollte bitte etwas aufpassen. Einige Stellen sind doch gruselig und brutal.

Eigene Meinung

Mich hatte „Der Schrecksenmeister“ schon sehr begeistert. Neben Pratchett habe ich schon lange nicht mehr eine so angenehme Lektüre in der Hand gehabt, wenn es um humoristische Fantasy geht. Zwar kann man Moers und Pratchett kaum vergleichen, doch der Unterhaltungswert ist gleich.
Moers hat eine sehr schöne Art Charaktere aufzubauen, so dass man sich schnell verbunden fühlt. Man fiebert gerne mit den Protagonisten mit, man lacht und weint mit ihnen und am liebsten würde man mit ihnen kämpfen, wenn es sein muss. Gut, ein Murch wäre ich ungern, aber zur Not auch das. Besonders gefallen haben mir auch dieses Mal die vielen Details, mit denen Zamonien beschrieben wird und die ausgesprochen passenden Namen, die Moers nicht nur den Personen, sondern auch den Dingen gibt. Alles ist aufeinander abgestimmt. Auch das Ende passt hervorragend, obwohl es durchaus traurig stimmt. Lesenswert? Auf jeden Fall!

„…In der Tür des Hauses, die lautlos aufgegangen war, lehnte eine Haifischmade. Ich hatte schon ein paar Vertreter dieser Daseinsform in Buchhaim gesehen, aber das hier war ein besonders beeindruckendes Exemplar. Der Madenkörper wirkte grotesk, mit seinen vierzehn dürren Ärmchen und dem halslosen Kopf mit Haifischgebiß. Die Kuriosität der Erscheinung wurde auch nicht durch die Tatsache gemindert, daß sie einen Imkerhut trug…“

„…‘Jeder kann schreiben‘, sagte er. ‚Es gibt welche, die können ein bisschen besser schreiben als die anderen – die nennt man Schriftsteller. Dann gibt es welche, die besser schreiben können als die Schriftsteller. Die nennt man Dichter. Und dann gibt es noch Dichter, die besser schreiben können als andere Dichter. Für die hat man noch keinen Namen gefunden…“

„Von den Sternen kommen wir, zu den Sternen gehen wir. Das Leben ist eine Reise in die Fremde.“

Freitag, 22. November 2013

(Gastrezension) Der Hexenladen - Tanya Huff


Vielen herzlichen Dank an Melanie von Biblio Fantastica

Tanya Huff
Der Hexenladen
Verlag: Feder & Schwert
512 Seiten
ISBN-10: 3867621055
ISBN-13: 978-3867621052
13,99 €













Schon das Cover des Buches ist etwas Besonders: Es wird vollständig von einer einfachen Holztür eingenommen. Über querliegende Bretter – durch die die Tür fast zugenagelt wird – sind Buchtitel und Autorin aufgedruckt. In der Mitte der Tür prangt ein großes Schlüsselloch, umgeben wird die Tür von diversen, vermutlich magischen Zeichen. Das auffälligste ist aber wohl der fast golden wirkende Jojo auf der Mitte des Covers. Der Betrachter mag sich vielleicht fragen, was ein Jojo mit einer Hexengeschichte zu tun hat – wenn er sie liest, wird er es erfahren.

Alysha Gale gehört zu der Familie Gale, einer großen und mächtigen Hexenfamilie, mit der sich so gut wie niemand anlegen möchte. Alysha selbst fühlt sich durch ihre stets präsenten Tanten eingeengt und nutzt daher die Gelegenheit, die ihr der vermeintliche Tod – zumindest ihre Tanten glauben nicht daran – ihrer Großmutter bietet: Sie hat Alysha ihren Laden in Calgary (weitab der Verwandtschaft aus Ontario) vermacht. Eine Erbschaft, die weit mehr als nur verstaubte Antiquitäten bietet: Inmitten des Trödelladens ihrer Großmutter versteckt sich das ein oder andere magische Artefakt – und ihre Kunden sind beileibe nicht nur Antiquitätenliebhaber. Und dann gilt es schließlich noch, das Geheimnis um das Verschwinden ihrer Großmutter aufzuklären.

Auch wenn das plötzliche Verschwinden einer Großmutter anderes vermuten lässt: Ein Krimi ist “Der Hexenladen” definitiv nicht. Abgesehen von Fantasy fällt mir allerdings auch keine Schublade ein, in der man “Der Hexenladen” einsortieren könne. Das Buch ist eben einfach erfrischend anders.

Die Hauptperson wirkt auf dem ersten Blick bemitleidenswert: Alysha ist nach der plötzlichen Arbeitslosigkeit wieder zu ihren Eltern gezogen – und damit direkt in das Raster ihrer Tanten gerückt. In der Familie Gale hat man keine Privatsphäre und damit sind Alyshas Probleme für jedermann das aktuelle Gesprächsthema. Kein Wunder, dass Alysha die Fluchtmöglichkeit, die ihr das Testament ihrer Großmutter bietet, nutzt – und kein Wunder, dass das ihren Tanten nicht gefällt (über irgendetwas oder jemanden muss man ja reden). Einmal in Calgary angekommen entdeckt man als Leser jedoch weitere Facetten an Alysha: Sie nimmt einen heimatlosen Leprechaun bei sich auf und beschließt, die calgarischen Probleme alleine zu lösen – fast zumindest: Denn ihr Bruder und ihre Cousine lassen sich nicht davon abbringen, Alysha zu helfen und dank der modernen Kommunikationsmöglichkeiten sind die Tanten (ob gewollt oder ungewollt) nur ein Handyklingeln weit entfernt – als Gale ist man eben nie ganz allein. Und auch wenn es manchmal anders klingt hat dies durchaus auch seine Vorteile.

Das Buch hat allerdings noch deutlich mehr zu bieten als einen merkwürdigen Hexenclan und dessen weitgerühmte Obstkuchen (von dem ich jetzt durchaus auch ein Stück vertragen könnte) – auch wenn ein Buch über diese allein schon ziemlich lesenswert wäre. Calgary hat einige magische Probleme zu bieten – und die wenigsten davon befinden sich in dem Hexenladen von Alyshas Großmutter. Probleme, die zu brennenden Häusern und magischen Kämpfen führen – und damit für den spannenden Teil des Buches sorgen. Der Hexenladen selbst hat, neben ein paar kleinen Problemen, außerdem noch einige interessante Artefakte zu bieten: Mein Favorit war der ziemlich freidenkende Spiegel, der in der Darstellung der zu spiegelnden Personen wirklich völlig frei unterwegs ist. Zudem kann man als aufmerksamer oder magisch beeinflusster Kunde noch den ein oder Schatz unter den Antiquitäten entdecken. Und für wen das noch nicht genug ist hat das Buch noch ein paar romantische Verwicklungen zu bieten.

Tanya Huff hat für “Der Hexenladen” wirklich aus dem vollen geschöpft: Figuren aus den verschiedensten magischen Bereichen und ganz normale Menschen zum Einsatz gebracht; magische Artefakte neben Jojos platziert, die – soweit ich das beurteilen kann – völlig normal sind; eine riesige, eng miteinander verwobene Familie von Hexen um die Hauptperson positioniert; Frauenliteratur, Liebesroman, Krimi und Fantasy zu einem in sich völlig schlüssigen Buch zusammengefügt. Damit ist Tanya Huff wahrlich eine Meisterleistung gelungen.

“Der Hexenladen” hat mich völlig überzeugt und ist aufgrund der weitreichenden Mischung eigentlich für jedermann empfehlenswert. Vielleicht bringt es den ein oder anderen sogar dazu, es mit weiteren Fantasyromanen zu versuchen. Ich jedenfalls denke gerade darüber nach, mir ein weiteres Buch aus ihrer Feder zu besorgen (und das, obwohl es als Krimi eigentlich überhaupt nicht in mein normales Beuteschema passt).

Eine deutsche Leseprobe habe ich leider nicht gefunden, aber hier könnt in die englischsprachige und originale Ausgabe hineinschmökern.

Dienstag, 10. September 2013

(Gastrezension) Artemis Fowl - Eoin Colfer


Vielen herzlichen Dank an Dschuleila vom Fantasyportal Librimania.

Inhalt

Artemis Fowl der Zweite ist elegant gekleidet, besitzt die noble Blässe eines Adligen, und sein Intelligenzquotient ist weit über dem Normalen. Seine Gegner zittern bei der Nennung seines Namens oder bei Sicht seines hünenhaften Leibwächters namens Butler. Dabei ist Artemis Fowl erst zwölf Jahre alt -- und zugleich das größte Verbrecherhirn diesseits des Äquators. Sein Plan, seiner Familie wieder zu ihrem alten Glanz zu verhelfen, ist ebenso verwegen wie genial: die Entführung eines Fabelwesens aus der Unterwelt im Austausch gegen Gold, unendlich viel Gold. Durch einen Trick gelangt Artemis an das sagenhafte Buch der Elfen, und mittels modernster Computertechnologie gelingt es ihm, das Buch zu übersetzen. Jetzt weiß er, wo und wie er eine Elfe gefangen nehmen kann. Und tatsächlich, die Elfe Holly Short geht ihm in die Falle. Aber Holly hat so gar nichts mit dem herkömmlichen Elfenbild gemein: Sie ist Mitglied einer im Untergrund operierenden Elitepolizeitruppe, die sich durchaus wehren kann -- sei es mit Magie oder mit ihrer nuklearbetriebenen Pistole, die drei Einstellungen hat: "angeschmort, gut durch und komplett verkohlt". Die Pläne des sonst so selbstsicheren Jungen geraten langsam aber sicher ins Wanken, als sich Hollys Polizeikollegen, diverse Kobolde und ein Amok laufender Troll an seine Fersen heften...

Fazit

Es gibt tatsächlich Autoren, bei denen selbst die Nacherzählung eines Telefonbuches noch spannend oder amüsant klingen würde. Eoin Colfer ist einer davon. Prinzipiell würde daher ein einziges Wort genügen, dieses Buch zu beschreiben: Genial!!! Es geht hier nicht um einen strahlenden Helden, der die Welt im Alleingang rettet. Nein, es geht um einen kaltschnäuzigen, theoretisch unsympathischen, berechnenden, hyperintelligenten Verbrecher. Einem perfekten Antihelden. Und noch dazu ist dieser, auch wenn sein Sprachgebrauch und seine Verhaltensweisen einen sehr scharfen Kontrast dazu bilden, ein Kind ist (was man nur allzu schnell vergisst). Obwohl man allen Grund dazu hätte, Artemis zu verteufeln, hofft man am Ende des Buches sogar, dass seine Gemeinheiten aufgehen. Obwohl ja eigentlich er der „Böse“ ist… Der mit Abstand größte Pluspunkt dieses Buches ist allerdings sein Humor. Der liegt zum einen im Inhalt (lustig, wie manche Erwachsene auf Artemis reagieren…und Artemis auf sie), zum anderen aber an der meisterhaften Sprachverwendung. Keine Beschreibung klingt langweilig. Man findet eigentlich nie etwas Abgedroschenes wie „er war eben groß“, sondern, ganz auf die prekäre Situation bezogen, in der sich die Angegriffene befindet, ein „Etwas stand neben dem Baum, ungefähr so groß wie ein Berg, aber wesentlich beweglicher“ (Der Versuch, Butlers Kopf hineinzustopfen, war natürlich genauso aussichtslos wie der, eine Kartoffel in einen Fingerhut zu zwängen“). Solche Bilder sind einfach amüsant anschaulich und häufig vorhanden. Witzig sind auch die verbalen Schlagabtausche, für die Foaly, der Techniker der „Guten“ immer zu haben ist. Mit Vorliebe bei Vorgesetzten. Wie sagt er doch? „Roots Blutdruck nach oben zu treiben war einer der wenigen Höhepunkte in seinem Beruf.“ („Foaly, Sie aufgeblasener Zentaur“ (…) „Gibt’s ein Problem, Oberboss?“ (...) „Allerdings, Sie Pfeife! Wann haben Sie das letzte Mal die Daten für Dublin aktualisiert?“ (…) „Dublin, mal sehen... Fünfundsiebzig. Achtzehnhundertfünfundsiebzig.“/ „Wie lange wird das dauern, Foaly?“ – „Äh… zwei Minuten, plus minus.“ – „Plus minus was?“ – „Ungefähr zehn Jahre (…).“) Dies ein Buch, dass sich für jede Altersgruppe eignet. Für Kinder, weil sie von Artemis Abenteuer begeistert sein werden, für Jugendliche, weil es spannend zu lesen ist und vor allem auch für Erwachsene, weil man über die vielen ironischen und sprachlichen Spitzen lachen kann, die man als Kind noch übersieht. Also, ein überraschend intelligent, sprachlich wahnsinnig gutes, erfrischend andersrum Gedachtes, stets erheiterndes Werk, dass nach wie vor zweifellos zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört. Und das heißt was ^^.

Fazit in einem Satz:

Nur ein Wort: Genial!

Donnerstag, 26. Mai 2011

(Gastgeplauder) Science-Fiction. Was ist das? (Start einer Challenge)


Das Klischee pendelt zwischen Aliens und Weltraumkriegen; der Science-Fiction Fan wird oft belächelt wegen seines Nerdwissens und seinem Hang zu Plastiklichtschwertern, Darth Vader-Masken und dergleichen. Und weil er sich angeblich ausschliesslich im Internet aufhält und echten sozialen Kontakt allerhöchstens auf den alljährlichen Star Wars und Star Trek-Conventions mit seinesgleichen sucht. Dass Science-Fiction eine Gattung von ungeheurer Vielfalt und unendlichem kreativen Potenzial ist, wird dabei gerne mal vergessen und übersehen.
Das finden wir, die Redakteure von raVenport, äusserst schade, da wir beide selbst gerne Science-Fiction lesen und trotzdem mit beiden Füssen fest auf der Erde stehen.
Was uns daran fasziniert, ist die alles entscheidende Frage: „Was wäre, wenn …?“, um die sich in unseren Augen jede gute Science-Fiction Geschichte dreht … Wie ergeht es uns Menschen in zehn, in fünfzig, in hundert, ja, in tausend Jahren? Wie wäre die Menschheit heute, wenn die Französische Revolution nicht stattgefunden hätte, wenn das Dritte Reich siegreich aus dem zweiten Weltkrieg hervorgegangen wäre, wenn die USA in Vietnam nicht auf die Nase gefallen wären, wenn Jurij Gagarin nicht nur die Erde umrundet, sondern den Mond vor den Amerikanern betreten hätte?
Science-Fiction ist das Genre der Visionen, der Wünsche, der Träume, aber auch der Wahnbilder, der Alpträume und der Extrapolation/der Übertreibung, sie stillt das Bedürfnis, oder sogar die Sehnsucht nach der Ferne, nach dem Andersartigen.
Obwohl wir gerne Science-Fiction lesen, ist unser Einblick in die Myriade von Science-Fiction Geschichten sehr klein. Was wir beide bisher gelesen haben, ist nur die Spitze eines gigantischen Eisbergs, oder sozusagen nur ein Sonnensystem einer riesigen Galaxie von Sonnensystemen. Da aber zwei Personen mehr und schneller lesen als eine, und viele Personen viel mehr und schneller lesen als zwei, haben wir uns entschlossen, die raVenport Science-Fiction Challenge ins Leben zu rufen, nach dem Vorbild anderer Lese-Challenges, wie z.B. Soleils „All you need … is Fantasy“ Challenge.
Während unserer zehnmonatigen Lesereise durchs Universum erstellen wir eine ausführliche Empfehlungsliste der Rezensionen aller Teilnehmer, die uns Lese-Anreize geben soll und damit mehr vom Eisberg aufdeckt, als nur seine Spitze.
Die raVenport Science-Fiction Challenge beginnt am 1. Juni 2010 und dauert bis zum 31. März 2012 (Späteinsteiger sind immer willkommen). Innerhalb dieser zehn Monate ist unser aller Ziel, bis zu zehn Bücher aus zehn verschiedenen Stationen zu lesen und dann zu rezensieren, also in mehr als vier bis fünf Sätzen zu besprechen. Wie die Stationen genau aussehen, erfahrt ihr auf der Challenge-Hauptseite.
Ihr müsst aber nicht alle zehn Stationen absolvieren! Auch Teilnehmer, die nur ein oder zwei Bücher schaffen werden, sind herzlich willkommen. Jedes Buch, das ihr rezensiert, vergrössert unsere Liste. Die fleissigen Leser unter den Teilnehmern werden in einem Rangsystem aufsteigen. Wir alle beginnen als Rekruten und werden mit zunehmender Anzahl Rezensionen zu Kadetten, Leutnants, Captains und Admirälen aufsteigen.
Wir belohnen allerdings nicht nur die Lese- und Schreibgeschwindigkeit, sondern auch die Qualität eurer Rezis und euren Durchhaltewillen. Jeden Monat prämieren wir die besten beiden Rezis, die ihr uns eingesandt habt, und veröffentlichen sie als eigenständige Artikel auf der raVenport-Hauptseite.
Ausserdem halten wir nach der Hälfte der Zeit (Anfangs November) und am Ende der Challenge je eine Rückschau, wo wir unter allen Teilnehmern, die eine bestimmte Anzahl Rezis geschrieben haben, einen auslosen, der oder die dann ein Buch (bzw. am Ende der Challenge mehrere) Bücher gewinnt – natürlich aus der Liste der während der Challenge rezensierten Bücher.
Damit wir wissen, wer teilnehmen will, bitten wir euch, dass ihr euch bei uns anmeldet. Entweder schreibt ihr uns eine Mail an sf-challenge@ravenport.ch oder ihr schreibt einen Kommentar auf der Challenge-Hauptseite. Wir nehmen euch dann so schnell wie möglich auf die Teilnehmerliste.
Wenn ihr jetzt mehr wissen wollt, dann werft doch einen Blick auf die Challenge-Hauptseite. Dort erfahrt ihr alle Details zu den Stationen, dem allgemeinen Ablauf und den Teilnehmern, ausserdem könnt ihr in Form von Kommentaren all eure Fragen deponieren. Oder falls ihr noch Fragen habt, oder noch etwas unklar ist, schaut doch in unseren Fragen-und-Antworten-Katalog rein, dort sollten alle Unklarheiten beseitigt werden.


Nun denn, haut in die Tasten und sendet uns eure Anmeldungen, wir freuen uns auf jeden Teilnehmer!


Möge die Macht mit euch sein!
LordpronG und Dani Vega @ ravenport.ch