Montag, 1. Juni 2026

Ausblick auf den Verlorene-Werke-Blog im Juni 2026

 


Das war der Mai

Im Mai war bei mir ziemlich viel los. Es waren etliche Termine zu absolvieren und Arbeit lag auch nicht zu knapp auf dem Tisch. Als ich drei Tage frei hatte, beschloss ich kurzfristig, ein wenig auszumisten, was sich zu einer sehr großen Aktion ausgeweitet hat. Nun ist viel geordneter und erneut in mein Blickfeld geraten. Ist es nicht seltsam, wie schnell man vergisst, was man überhaupt besitzt, wenn man es nicht täglich sieht?
In diesem anstrengenden Monat habe ich dann leider auch nur ein Buch geschafft – das jedoch immerhin 640 Seiten besitzt. Und ein Volltreffer war.

„Flut aus schwarzem Stahl“ hat sich nicht nur gut angelesen – ich habe das Buch bereits im April begonnen –, sondern ging auch unvermindert gut weiter. Leider ist es ein Band 1 und endet in allen Erzählsträngen mit einem Cliffhanger. Immerhin gibt es die Fortsetzung im Original bereits.

„Not in my Book“ klang nach einem schönen LiRo, der sich ums Schreiben dreht. Leider war mir schon nach dem Lesen der Danksagung klar, dass die Autorin und ich nicht zusammenpassen werden. Und so habe ich das Buch auch nach dem ersten Drittel abgebrochen. Ich mag einfach keine Protas, die ihr Leben versauen und allen anderen die Schuld daran geben. Zudem benehmen sich alle wie Kindergartenkinder … das war einfach nichts für mich.

(Lesenswert) Phantastik-Bücher aus dem Panini Verlag

(Kurz-Interview) Panini-Verlag: Wie geht esweiter?


Rezensiert:
Der Gott und die Füchsin - Sophie Kim

 

Neue Bücher eingezogen:


 

Das war das Postfach im Mai
die Verhaltensforscherin Dr. Kyra Bobinet eröffnet in ihrem Buch „Unstoppable Brain“ einen neuen Blick auf Motivation, Scheitern und Veränderung und erklärt eindrücklich die Funktionsweise eines kaum bekannten Hirnareals: der Habenula. Mit wissenschaftlicher Präzision und anschaulichen Praxisbeispielen zeigt das ungewöhnliche Sachbuch, wie unser Gehirn auf das Konzept des „Versagens“ reagiert – und wie wir uns davon befreien können, um endlich unsere Ziele zu erreichen.
Warum geben manche Menschen nach Fehlschlägen auf, während andere trotz vermeintlicher Misserfolge weitermachen und Neues wagen? Die Verhaltensforscherin Dr. Kyra Bobinet zeigt in ihrem Buch „Unstoppable Brain“, wie wir durch einen Perspektivenwechsel, kreative Lösungsansätze und die Kraft der Iteration neue Wege einschlagen – und Rückschläge nicht als entmutigend, sondern als wichtigen Teil des Prozesses begreifen können. Dafür greift sie auf neueste Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften zurück: „Die Habenula ist das zentrale Steuerungssystem des Gehirns für das Verhalten und unsere Motivation“, so Dr. Bobinet. „Sie fungiert als Hauptschalter, der bestimmt, ob wir etwas tun oder nicht, wie wir zu einer Handlung stehen und – was am wichtigsten ist – ob wir weitermachen oder aufhören.“
Dieses Wissen wirkt sich auf die physische und psychische Gesundheit, auf das Berufs- sowie das Privatleben aus, indem es dabei hilft, positive und dauerhafte Verhaltensänderungen zu erreichen. „Der effektivste und lohnendste Weg, ein gutes Leben zu führen, macht es erforderlich, mit dem Gehirn zu arbeiten, nicht dagegen!“, erklärt Dr. Bobinet und ermutigt dazu, die Illusion des Scheiterns zu durchschauen. Die Fähigkeit zu erlangen, Misserfolge zu neutralisieren, sei eine Art Superkraft, um sich endlich aus Sackgassen zu befreien, mit dem Prokrastinieren aufzuhören und stattdessen in den Flow zu kommen. Sie sei der Schlüssel zum Aufbau des Lebensstils und der Gewohnheiten, die man sich wünscht, statt auf mysteriöse Weise durch die „Versager-Krankheit“ und deren lähmende Auswirkungen aufgehalten zu werden. So können selbst tiefgreifende Verhaltensänderungen endlich gelingen – „das bahnbrechende Wissen um die Habenula kann alles verändern!“

 

Leider habe ich keine Zeit im Mai gefunden, die Liste zu vervollständigen.

 

Das bringt der Juni
Für den Juni hat sich der Kontrabande Verlag bereiterklärt, ein paar Interviewfragen zum Verlag zu beantworten.
Und es wird die üblichen Verdächtigen geben.


Was mich bewegt hat
Im Mai las ich einen älteren Beitrag von mir, der in letzter Zeit aus irgendeinem Grund oft angeklickt wird. Als ich die Kommentatoren ansehe, frage ich mich, was aus ihnen geworden ist. Und ich bin total geplättet, als ich sehe, dass eine langjährige Bloggerin der Phantastik (besonders der deutschen) vor zwei Jahren verstorben ist. Da ich mich nur noch selten in Social Media herumtreibe, ist mir das leider vollkommen entgangen.
Es tut mir sehr, sehr leid!

Im Mai habe ich einige gebrauchte Bücher gekauft. Und war sauer, als ein Hardcover bei mir ankam ohne Umschlag. Ohne! Dass das geht, ist unglaublich. Aber in den Bedingungen steht, dass „guter Zustand“ eben auch das bedeuten kann. Am liebsten hätte ich das Buch zurückgeschickt, aber weil ich so viel zu tun hatte und es nur 2,35 gekostet hat, ließ ich es bleiben. Nachdem es mir im Anlesen auch nicht so gefallen hat – es war eine Online-Empfehlung –, legte ich es in einen Karton mit einigen alten gebrauchten Büchern, die ich an den gleichen Verkäufer, der ja auch ankauft, schickte. Eben dieses Buch, das ich drei Wochen vorher dort erstanden hatte, wurde mir nun nur noch für ganze 0,05 Cent abgekauft, da der Zustand des Buches „zu schlecht“ sei. Dabei habe ich nichts am Buch geändert, es war nur angelesen und sonst im gleichen Zustand wie als es bei mir ankam. So eine Doppelmoral mag ich gar nicht!

 

Gelesen:

 


 

(Seltsame) Suchanfragen
underrated fantasy books

knöpfchendrücker

bücher für die allgemeinbildung

gibt es ein happy end

war die unendliche geschichte der erste roman von michael ende

beste deutsche fantasy serien des jahres 1946

beste deutsche fantasy serien des jahres 2012

alles was ich geben kann ryan wer ist ryan

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Es ändert sich nichts am Kommentieren, nur muss jetzt dieser lange untere Absatz dabeistehen. Ich danke allen, die mir einen Gruß dalassen!

Um die Übersicht über Kommentare zu behalten und Missbrauch zu verhindern, speichert diese Webseite Name, E-Mail, Kommentar, IP-Adresse und Zeitstempel Ihres Kommentars. Sie können Ihre Kommentare später jederzeit wieder löschen. Detaillierte Informationen finden Sie unter "Datenschutz" oben unter dem Header. Wer keine Datenübertragung wünscht, hat die Möglichkeit, einen anonymisierten Kommentar zu hinterlassen. Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden.