Mittwoch, 1. Juli 2020

Ausblick auf den Verlorene-Werke-Blog im Juli

Das war der Juni
Im Juni habe ich jedwedes Motto aufgegeben und die Tage einfach genommen, wie sie gefallen sind. Das Wetter war teilweise bombastisch und es ließ sich viel an der frischen Luft erledigen. Gelesen habe ich mehr als sonst, was durch eine Sachbuch-Lust angestachelt gewesen sein mag. Endlich habe ich Marie Kondos Buch gelesen – und tatsächlich nicht mehr viel Neues erfahren, nachdem ich schon intensiv ins Thema getaucht war. Durch Tauschglück konnte ich einige Bücher lesen, die schon lange auf meiner WuLi gestanden haben.


Rezensiert:


Das war das Postfach im Juni
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde und Mitstreiter,
tolle Nachrichten für alle großen und kleinen Fans des kultigen Kängurus: Ab dem 20. August ist die Erfolgskomödie, die auf Motiven der gefeierten Bestseller von Marc-Uwe Kling basiert, endlich auch als DVD und Blu-ray erhältlich! Und dies mit jeder Menge Extras – darunter ein filmbegleitender Audiokommentar vom Känguru und Hauptdarsteller Dimitrij Schaad, eine Einstellung in 3D, zwei extra Clips: „Frühsport mit Helge“ und „Bombiges Marketing“, Folge 837 von „Let’s Play: Snake“, einem Making of, einem Interview mit Regisseur Dani Levy und einem Interview mit Marc-Uwe Kling, der vom Känguru höchstpersönlich befragt wird.

Liebe Kolleg*innen,
wir freuen uns sehr: Schon zum zweiten Mal seit Gründung unseres Verlags im Jahre 2018 wurde einer unserer Titel mit einem Hauptpreis im Wettbewerb Schönste deutsche Bücher der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet: Die Wunderkammer der deutschen Sprache, gestaltet von 2xGoldstein+Schöfer.
Das in Karlsruhe ansässige Gestalterteam hat sich der in der Wunderkammer zusammengetragenen Wortschätzen mit funkelndem Ideenreichtum angenommen und das Buch zu einer Wunderkammer der Gestaltung, des Satzes und der Typografie werden lassen.

Ich würde mich sehr über eine Besprechung (oder eigentlich zwei) in Deinem Blog freuen.
Es handelt sich zum einen um meinen Fantasyroman "Federträger" sowie 2. um den ersten klitzekleinen Band meiner neuen Reihe "Chinesische Märchen - modern und frei erzählt".
Falls Du Zeit und Lust hast, lies doch mal rein (oder im Falle von "Federträger": lies Dich rein und bleib drin!).
Auch über persönliches Feedback freue ich mich - alles bringt mich weiter.
In diesem Sinne - viel Freude und beste Grüße

New York, Fünfter Dezember 1937: Weichenmechaniker Joe geht nach Feierabend durch die Grand Central Station – und verliebt sich auf den ersten Blick. In Nora, eine sehr hübsche, doch seltsam altmodisch gekleidete Frau, die verloren unter der berühmten goldenen Uhr steht. Nach einem wundervollen Abend verschwindet sie jedoch spurlos. Und als Joe am nächsten Tag ihre Nummer wählt, informiert ihn ein Mann mit kühler Stimme, dass er Nora nicht sprechen könne: Sie sei vor zwölf Jahren bei einem Zugunglück gestorben.
Fesselnd und zugleich herzzerreißend berührt Lisa Grunwald in ihrem neuen Roman „Mit dir für alle Zeit“ mit der tragischen Liebe von Nora und Joe, die scheinbar unüberwindbaren Hindernissen zum Opfer zu fallen droht. Doch Nora geht Joe nicht mehr aus dem Kopf. Und am fünften Dezember 1938 steht sie plötzlich wieder vor ihm, unter der goldenen Uhr der Grand Central Station. Hier ist sie gestorben. Und jedes Jahr kehrt sie für einen Tag zurück. Ihre Liebe hat keine Chance – und dennoch wartet Joe fortan Jahr für Jahr auf sie. Gemeinsam suchen sie einen Weg, das Unmögliche zu schaffen: dass Nora für immer bei ihm bleiben kann. Das Buch erscheint am 25. Juni bei HarperCollins.

Emily Carr: KLEE WYCK – DIE, DIE LACHT. Reportagen
Gefragt, welche Frau sie gerne auf einer kanadischen Banknote sehen würde, antwortete Margaret Atwood: Emily Carr.
In ihrer kanadischen Heimat wird Emily Carr verehrt: als Künstlerin, als Schriftstellerin, als Umweltschützerin der ersten Stunde und als Aktivistin, die früh den Reichtum und die Vielfalt der indigenen Kultur in Kanada erkannte. Der titelgebende Name Klee Wyck bedeutet in der Sprache der Ureinwohner der kanadischen Nordwestküste »Die, die lacht«. Ein Ehrentitel, den sie der unerschrockenen jungen Frau verliehen, die sie über Jahre hinweg begleitete und an ihrem Leben teilnahm.
Klee Wyck ist eine Sammlung von 21 literarischen Skizzen, die mit beeindruckender Detailgenauigkeit das Leben der Ureinwohner beschreiben. Das Buch wurde 1941 veröffentlicht und zu einem viel beachteten Bestseller. Nun erscheint es erstmals auf Deutsch. Carrs klare und poetische Prosa beschwört Totems, verlassene Dörfer, die beeindruckende Schönheit der ursprünglichen Landschaft und den Alltag der dort lebenden Menschen. Dabei verfällt sie nie in nostalgische Sentimentalität oder Romantik. Die Klarheit ihrer Sprache verrät den geschulten Blick der Malerin.

Ich habe "Zorn der Sonne" geschrieben, ein Fantasyroman in dem asiatische Mythologie mit moderner Fantay kombiniert wird. Dazu kommt noch eien Brise Dark Fantasy, so dass eine neue Mischung entsteht. Als Anhang sende ich das Titelbild und ein Werbung, damit du einen Eindruck hast.
 Eine Homepage habe ich auch: "harald-mueller-celestial-echoes.com".
Unter Blog findest du auch Kurzgeschichten von mir. "Tanz der Schlange" heißt die aktuelle Kurzgeschichte.

Jeden Tag eine Handvoll davon ernten. :)

Das bringt der Juli
Neben den üblichen Verdächtigen vor allem Rezensionen aus der Science Fiction. Aber auch eine alte Kunst wird wiederentdeckt und die Ereignisse in Wuhan werden näher beleuchtet. Leider wird es keinen Balkongartenbericht geben, da mir die Zeit zu einem solchen fehlt. Darum hier ringsum ein paar Impressionen. :) Die Autorin Yves Holland hat sich dazu bereit erklärt, etwas zu ihrem Roman "Federträger" zu erzählen.

Die wuchsen nicht mehr, also wurden sie geerntet und neue gepflanzt.

Was mich bewegt hat
Ich habe mich im Juni mit sehr vielen Themen, die sich mit Missständen in diesem Land (und anderen) beschäftigen, befasst (müssen). In etwa auch mit der Bildung und dieser unsäglichen Sache, die sich „Schreiben lernen nach Gehör“ nennt und die nachweislich nicht funktioniert. Es gibt allerdings Lehrer, die es rundheraus ablehnen, andere Möglichkeiten zum Schreiben lernen auch nur in Betracht zu ziehen. Dass es aber noch nie so schlecht lief im Lesen und Schreiben bei Schülern und sie die Ersten sind, die nach dieser (alleinigen) Methode lernen, scheint niemand in einen Zusammenhang bringen zu können. Dabei habe ich in meinem Beruf schon vor einer ganzen Weile gelernt, dass je jünger die Autoren werden (rund um zwanzig), desto schlechter ihr Deutsch wird. Das mag viele Gründe haben, aber einer liegt ganz sicher im fehlerhaften Schreiben-lernen-System – und sei es auch wegen des vielen Rumprobierens an Systemen und Arten des Lernens. Warum man Kinder wie kleine Erwachsene behandeln muss, wird sich mir nie erschließen.

Als ich ein Buch zum Briefeschreiben las, bekam ich plötzlich Lust, das nach Jahren mal wieder zu tun. Zwar notiere ich im Alltag einiges und bin auch immer noch an der Bullet-Journal-Sache dran, aber einen längeren Text mit der Hand habe ich ewig nicht mehr verfasst. So kam es, dass ich mir Ende des Monats tatsächlich einen Füller gekauft habe und schönes Papier. Dabei musste ich aber wie ein Schulkind vorgehen und die Buchstaben alle eine Zeile lang schreiben, um wieder ins Gefühl zu kommen. Ich bin meiner Lehrerin von damals sehr dankbar, dass sie auch gegen unseren Willen darauf bestand, dass wir viel Buchstaben und Schönschreiben üben. Ich glaube, ich bin wieder drin.
Außerdem scheint es Leute zu geben, die Videos über ihre Leidenschaft rund um Füller und „Schreibgeräte“ machen und dabei eine Menge erklären. Was abgefahren klingt, war für mich sehr hilfreich.


Gelesen:

(Seltsame) Suchanfragen
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das parlament der feen
der witcher buchreihe landkarte
die tochter des wolfes film
trudi canavan die mächtige zusammenfassung
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Es ändert sich nichts am Kommentieren, nur muss jetzt dieser lange untere Absatz dabeistehen. Ich danke allen, die mir einen Gruß dalassen!

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