Freitag, 1. Februar 2019

Ausblick auf den Blog im Februar

Das war der Januar
Im Januar habe ich ein wenig mit Schriftgrößen herumgespielt, aber nun eine gefunden, die mir gefällt und werde vermutlich dabei bleiben. Ansonsten war es ein sehr arbeitsreicher Monat, wie angekündigt, der mir weniger Zeit für das Hobby ließ, als mir lieb war.


Rezensiert:
Sind die Medien noch zu retten? – Thilo Baum, Frank Eckert
Die Affäre um den früheren SPIEGEL-Reporter Claas Relotius kommt in der aktuellen Auflage des Buches zwar (noch) nicht vor, da dieses schon vorher publiziert wurde. Wie die beiden Autoren aber anhand zahlreicher und gut dokumentierter Beispiele aufzeigen, liegen die Fehler und Defizite viel tiefer und beruhen nicht selten auf mangelhafter Kenntnis und Anwendung des journalistischen Handwerks: zum Beispiel, wenn Medien Meinungen als Tatsachen verkaufen, aus Eitelkeit Kampagnen schmieden oder sich nicht an rechtsstaatliche Prinzipien halten.
Die beiden Autoren legen den Finger in die Wunde und unterbreiten konkrete Vorschläge, was Medien liefern sollten, um wieder glaubwürdig zu sein. Auch auf das Thema der »erwünschten Narrative« wird im Detail eingegangen und hier führt der Bogen wieder zur Relotius-Affäre:
»Die bisherige Relotius-Berichterstattung, die sich als kritisch betrachtet sehen will, berührt das Kernproblem der erwünschten Narrative nicht. Die meisten Kollegen behaupten bisher, das Bilderschaffen an sich sei das Problem. Sie verweigern sich der Erkenntnis, dass es um das Streben nach bestimmten Bildern geht.

am 11. Januar ist beim adeo Verlag das brandneue Buch „StehaufMensch!“ von Samuel Koch erschienen. Dem Begriff „Resilienz“ kann man im Moment kaum entfliehen. Jeder will resiliente Mitarbeiter, resiliente Kinder, resiliente Pflanzen, überall schießen Seminare und Trainings aus dem Boden, die Menschen mehr Widerstandskraft beibringen sollen … und Samuel Koch scheint das Paradebeispiel für einen resilienten Menschen zu sein, hat er sich doch nach dem Unfall bei „Wetten, dass ..?“ auf beispielhafte Weise wieder zurückgekämpft. Doch jetzt wirft er in seinem neuen Buch die Frage auf, ob das Streben nach mehr Widerstandskraft überhaupt irgendwo hinführt – oder vielleicht der komplett falsche Ansatz ist.
Kompetente Unterstützung auf der Suche bekam Samuel Koch durch den bekannten Hirnforscher Gerald Hüther – mit einigen Überraschungen! Ein Buch, das wertvolle Anregungen bietet, die eigene innere Widerstandsfähigkeit zu entdecken.

stell dir vor, deine Tochter verschwindet als Baby. Würdest du sie 20 Jahre später wiedererkennen? Und falls ja: Was wäre, wenn alle glauben würden, sie sei tot – und nur du allein wüsstest, dass sie noch lebt? Doch es gäbe keine Beweise und irgendjemand würde versuchen, mit allen Mitteln zu verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt: Was würdest du tun?
Diesem erschreckenden Szenario geht Elisabeth Norebäck in „Das Schweigemädchen“ nach. Leser von Joy Fielding, Shari Lapena oder J. P. Delaney werden von diesem spannenden Roman begeistert sein!
Nur für einen ganz kurzen Moment ist Stella unaufmerksam und im nächsten Moment ist ihre kleine Tochter Alice spurlos verschwunden. Zwar werden die Ermittlungen aufgenommen, doch man findet Alice nicht, sondern lediglich Spuren, die auf ihr Ertrinken hinweisen.
Zwanzig Jahre, nachdem ihre Tochter für tot erklärt wurde, hat Stella ihr Leben scheinbar endlich wieder im Griff – sie hat eine neue Familie und arbeitet als Psychotherapeutin. Doch der Besuch einer neuen Patientin lässt die scheinbar wieder zusammengesetzte Welt in sich zusammenbrechen: Stella glaubt, in der jungen Frau ihre Alice zu erkennen, und erleidet eine Panikattacke. Vor der Frage stehend, ob sie verrückt wird oder ihrem Instinkt vertrauen soll, begibt sich Stella geradezu obsessiv auf eine gefährliche Reise in die Vergangenheit. Wie weit wird sie gehen, um herauszufinden, was mit ihrer geliebten Tochter damals wirklich geschah?

Die Reinsten“ handelt von einer Welt des 22. Jahrhunderts, in der Autor Thore D. Hansen die Entwicklungspotenziale von Technik und Gesellschaft konsequent zu Ende gedacht hat. Realistisch und beklemmend rollt der Politikwissenschaftler und Soziologe die Fiktion einer alles beherrschenden künstlichen Intelligenz mehrdimensional aus. Er beschreibt eine Welt, in der eine homogene, psychisch kontrollierte und selbstoptimierte Gesellschaft geformt wurde, um die Erde zu retten. Dabei stellt sich die Frage: Können in einer Gesellschaft, die der Logik einer unbarmherzigen Maschine untersteht, überhaupt noch Menschlichkeit und Mitgefühl existieren? Thore D. Hansens Roman „Die Reinsten“ erscheint am 1. März 2019 im Golkonda Verlag.
Knapp hundertfünfzig Jahre nach der verhängnisvollen Klimakatastrophe bemühen sich die Überlebenden um die Regeneration der Erde. Eve Legrand ist seit Kindheitstagen an das alles überwachende und kontrollierende neuronale Netzwerk der KI Askit angeschlossen. Sie steht kurz vor ihrer vielversprechenden Aufnahmeprüfung in den Kreis der Reinsten, die für den Wiederaufbau des Planeten verantwortlich sind. Doch ohne erkennbaren Grund wird sie von Askit aus dem Scheinparadies verstoßen. Gemeinsam mit einigen anderen Degradierten sucht sie nach einer Erklärung für das vermeintlich irrationale Verhalten Askits und muss fundamentale Überzeugungen ihrer Weltanschauung infrage stellen.
Der auf Kriegsursachenforschung und internationale Beziehungen spezialisierte Politikwissenschaftler Thore D. Hansen zeichnet in seinem neuen Roman „Die Reinsten“ ein düsteres aber dennoch realistisches Zukunftsszenario, das aktuelle Klima- und Umweltprognosen radikal weiterdenkt.

die griechische Mythologie mit ihren schillernden Göttern und deren verrückten und komplizierten Beziehungen zu den Menschen, fasziniert Schriftsteller, Künstler, Filmschaffende und Theatermacher seit jeher. So auch die englische Autorin Emily Hauser, die in Cambridge und Harvard Altphilologie studiert hat. In ihrer Trilogie über »Die Frauen von Troja« erzählt sie den großen Mythos des Trojanischen Kriegs in moderner Sprache und – was ich besonders schön finde – aus weiblicher Sicht.
Nach »Tochter des Sturms« (ET im November 2018) erscheint jetzt am 21. Januar 2019 der zweite Band der Trilogie »Tochter des Meeres«. Der dritte Band, »Tochter des Himmels«, wird am 18. März 2019 bei Goldmann veröffentlicht.
Im ersten Band »Tochter des Sturms« tauchen wir in die Geschichte von Chryseis, der Tochter des Hohepriesters von Troja, und Briseis, der Prinzessin von Pedasos, ein. Chryseis und Briseis sind stolze junge Frauen, die ihr Leben genießen und sich leidenschaftlichen Lieben hingeben. Doch bei Ausbruch des trojanischen Krieges werden sie entführt und müssen fortan ein Leben als Liebessklavinnen führen. Die mutigen Frauen ergeben sich jedoch nicht in ihr Schicksal, sondern kämpfen für ihre Freiheit und ihre Gefühle …
Im zweiten Band »Tochter des Meeres« geht es um Atalante, ein junges, selbstbewusstes Mädchen, das auch eine geschickte Jägerin und schnelle Läuferin ist. Als Mann verkleidet gelingt es ihr, sich Jason und den Argonauten anzuschließen. Gemeinsam mit ihnen begibt sie sich auf eine lange Reise auf der Suche nach dem Goldenen Vlies, dem man magische Kräfte nachsagt. Als Jason jedoch hinter Atalantes Täuschung kommt, will er sie töten lassen. Doch Hippomenes rettet Atalante, und fortan sind beide untrennbar miteinander verbunden ...
Der dritte Band »Tochter des Himmels« erzählt die Geschichte der Griechin Admete und der Amazonenkönigin Hippolyta. Um ein Heilmittel für ihren kranken Bruder zu finden, begibt Admete sich mit Herkules, der als letzte seiner zwölf Aufgaben den Kampfgurt der Hippolyta erringen soll, zu den Amazonen. Die Kultur der Griechen und die der Amazonen prallen aufeinander, es kommt zur bewaffneten Auseinandersetzung. Und Admete und Hippolyta, die emotional mit beiden Kulturen verbunden sind, müssen sich entscheiden, auf wessen Seite sie stehen ...

«packend und voller Action, aber auch klug und subtil in Bezug auf Loyalitäts- und Schuldfragen» (The Times) erzählt David Gilman in «Der Preis der Freiheit» von einem in Europa eher unbekannten Konflikt: dem Zweiten Burenkrieg in Südafrika. Auf der Suche nach seinem Sohn kommt der Anwalt Joseph Radcliffe von Dublin nach Südafrika und gerät in die brutale Auseinandersetzung zwischen Briten und Buren.
Das Jahr 1899. In Irland schwelt die Rebellion. Der Anwalt Joseph Radcliffe und sein Kamerad Benjamin Pierce übernehmen die härtesten Fälle. Doch Radcliffe hadert mit seinen Niederlagen und mit seinem einzigen Sohn, Edward. Der schifft sich nach einem Streit in Richtung Südafrika ein, um sich im Burenkrieg zu beweisen. Als ehemalige US-Kavalleristen kann Radcliffe und Pierce wenig schrecken. Aber in der weglosen Steppe, achthundert Meilen nördlich von Kapstadt, lernen sie eine neue, blutige Realität des Krieges kennen. Unter Feuer von Burischen Schützen, ohne Rückhalt bei den Briten, suchen die alten Veteranen nach dem verlorenen Jungen …
David Gilman, aufgewachsen in Liverpool, kutschierte schon als 16-Jähriger in einem zerbeulten Ford Bauarbeiter durch den afrikanischen Busch. Verschiedenste Jobs überall auf der Welt folgten: als Feuerwehrmann, Waldarbeiter und Werbefotograf, als Marketingmanager eines Verlags und Fallschirmjäger in der British Army. Seit 1986 widmet er sich vollständig dem Schreiben. Er ist erfolgreicher Radio- und Drehbuchautor, seine Kinder- und Jugendromane wurden in 15 Länder verkauft. Im deutschsprachigen Raum wurde er mit seiner historischen Romanserie «Legenden des Krieges» um den Schwertkämpfer Thomas Blackstone zur Zeit des Hundertjährigen Krieges bekannt.
Am 19. Februar erscheint «Der Preis der Freiheit» im Rowohlt Taschenbuch Verlag.

es gibt fantastische Nachrichten für alle Fans von Claudia Winter: Das erste Buch des Jahres für uns wird Claudia Winters neuer Roman »Das Honigmädchen«.
Strahlender Sonnenschein, Bienengesumm und der Duft einer warmen Apfeltarte. Ein kleines Bergdorf in Südfrankreich ist der zauberhafte Schauplatz von »Das Honigmädchen«.
Und heute verlosen wir ein ganz besonderes Meet & Greet mit der Autorin im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2019. Trefft Claudia Winter zum französischen Frühstück in einem hübschen Leipziger Café!
Plaudert mit ihr über ihre herzerwärmenden Romane (»Aprikosenküsse«, »Glückssterne«, »Die Wolkenfischerin«, »Das Honigmädchen«), lasst euch eure Bücher signieren oder macht schöne Selfies mit der Autorin.

(…) Mit den Reihen „Fossil“ und „Ganymed“ veröffentlicht Joshua Tree jetzt im Belle Èpoque Verlag erneut packende Geschichten über eine Zukunft, die uns womöglich näher ist, als wir glauben wollen – eine explosive Mischung aus Science Fiction, Gesellschaftskritik, Wirtschaftskrimi, Thriller und Action. „Das Fossil“ erzählt die Geschichte von Dr. Amorosa. Im Jahr 2042 will die einzige Überlebende der ersten Marsmission herausfinden, was mit ihr passiert ist, denn ihre Erinnerungen sind wie ausgelöscht. Zugleich erforscht ein Ermittlerteam das Verschwinden von Dan Jackson im Jahre 2018. Der mysteriöse Mord an seiner Frau wirft Fragen auf. Hat all das etwas mit seiner Theorie zu tun, dass es schon lange vor unserer Zeit Menschen auf der Erde gegeben hat? Schnell führen die Ermittlungen zur mächtigen Human Foundation, die bereit ist, gewisse Geheimnisse mit allen Mitteln zu schützen.
In der „Ganymed“-Reihe malt Joshua Tree eine düstere, nicht weit entfernte Zukunft. Die von Naturkatastrophen stark gebeutelte Erde wird genau wie das Weltall von mächtigen Privatunternehmen beherrscht. Eine Robotersonde kehrt von einem neu entdeckten Planeten in unserem Sonnensystem mit Bodenproben zurück und stürzt auf Ganymed ab. Im Jahr 2057 ist die Astronautin Rachel Ferreira auf einer Mission, um die Geschehnisse zu untersuchen. Zugleich gerät Theodore, ein einfacher Söldner, in Los Angeles zwischen die Räder der Mächtigen. Beide ahnen nicht, dass sie in Machenschaften verwickelt werden, die den Lauf der Zukunft bestimmen könnten.

33 unfehlbare Wege, sein Leben zu verplempern“ Jeder kennt das bedrückende Gefühl, dass wir immer weniger Zeit haben, um immer mehr zu tun. ‚Pünktlich‘ ist das neue ‚zu spät‘ geworden und ehe wir uns versehen, ist unser Countdown abgelaufen. Die humorvolle Anleitung packt das Übel unmittelbar an der Wurzel und sagt Zeitverschwendung den Kampf an. Das praktische Nachschlage­werk liefert ganz konkrete Tipps für alltägliche Probleme, denen jeder von uns in unterschiedlicher Ausprägung bislang hilflos ausgeliefert war. »33 unfehlbare Wege, sein Leben zu verplempern« präsentiert die ultimative Ansammlung der gefährlichsten Stolperfallen für verschwendete Lebenszeit sowie alle notwendigen »Lifehacks«, mit denen ein erfülltes Leben trotz WhatsApp, Facebook und Co. gelingt. Unverzichtbare Überlebensstrategien für den Wahnsinn des Alltags.


Das bringt der Februar
Im Februar bin ich auf zwei Beiträge die Woche zurückgekommen, auf die sich die üblichen Verdächtigen verteilen werden. Die Rezensionen sind recht fantasylastig, aber es befinden sich auch Ausnahmen darunter. Neben einigen kurzen ist auch eine sehr lange darunter.

Was mich bewegt hat
… lag meist im Jobbereich, der ja ebenfalls mit Lesen, Schreiben und Co. zu tun hat.



Gelesen:



Neu ins Haus geflattert:

Kommentare:

  1. Hallo liebe Soleil,
    du hast meine Wunschliste wieder um ein Buch verlängert! "Das Schweigemädchen" ist schwupps auf meine Must-Haves geklettert....
    "Das Honigmädchen" habe ich schon drauf ;)
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Hallo Martina,

      auf das Honigmädchen freue ich mich auch schon :) Bin gespannt, wie es uns gefallen wird.

      LG
      Daniela

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Es ändert sich nichts am Kommentieren, nur muss jetzt dieser lange untere Absatz dabeistehen. Ich danke allen, die mir einen Gruß dalassen!

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