Das war der April
„Spiel mir das Lied vom Goblin“ las
sich insgesamt angenehm, der Ton passte gut zur Story. Aber das Frauenbild
sagte mir nicht zu und humorige Bücher und ich passen wohl einfach nicht
zusammen.
„Throne
of Glass – Die Erwählte“ Manchmal fragt man sich ja, ob alle anderen
ein anderes Buch gelesen haben. Das ist mir jetzt quasi mit mir selbst
passiert. Dass ich dieses Buch vor knapp zehn Jahren schon einmal gelesen habe,
muss ich total vergessen haben, als ich es spontan im Buchladen mitnahm. Erst
zu Hause bemerkte ich es. Im Blog bezeichnete ich die Story damals als „Page
Turner“ – und habe keine Ahnung wieso. Gekauft habe ich das Buch, weil ich
dachte, dass so viele begeisterte Leser ja wohl nicht irren können. Und ich
brauche so, so, so dringend mal wieder ein Buch, in das ich tief abtauchen
kann. Aber das hier? War nix, sorry.
„Flut aus schwarzem Stahl“ liest sich sehr gut an. Wir haben mehrere Charaktere, eine interessante Welt und im Prinzip genau das, was man erwartet, wenn man zu einem Fantasyroman greift. Bisher lese ich es sehr gern. Leider nur Band 1 von x.
(Neu) Diese Bücher sind im März 2026 bei mir eingezogen
(Fast) vergessene Fantasybücher – Fantasy von gestern
Covergleichheit: Ein weißer Hut
Rezensiert:
Der Koch des Königs - Delemhach Emilie Nikota
Spiel mir das Lied vom Goblin - OliverDarkshire
Neue Bücher eingezogen:
Das war das Postfach
im April
100 Tage sind die Zeitspanne, die es braucht,
um neue Routinen zu etablieren und besser zu leben. Dieses Konzept ist die
Basis für die Bände der „in 100 Tagen für Dummies“-Reihe: Jeden Tag bieten die
Übungsbücher neue Impulse, praktisches Wissen und hilfreiche Übungen auf dem
Weg der Veränderung. Die Neuerscheinungen „Mehr
Lebensfreude“ von Dr. Eva Kalbheim und „Gelassener im Stress“ von Dr. Daniela Voigt zeigen, wie schon
wenige Minuten am Tag etwas bewirken können.
Und wieder habe ich leider vergessen, die Liste
aktuell zu halten.
Das bringt der Mai
Das Wetter war schon besser, aber die
Balkonsaison geht wohl erst in wenigen Wochen so richtig los. Ich habe einige
Tomaten selbst gezogen und Geranien günstig kaufen können. Sie sind bereits auf
dem Balkon gepflanzt, auch wenn es nachts noch recht kalt geworden ist.
Ansonsten hat es mich wieder zu seitenstarken
Büchern gezogen, so dass es leider weniger Rezensionen gibt, weil ich
entsprechend länger dran lese. Da mir leider auch wieder die Zeit für Beiträge
abseits des Lesens fehlt, wird es wohl leider erst mal wieder ruhiger werden.
Was mich bewegt hat
Hier sind zwei Gedanken, die ich näher
beleuchten wollte, aber dann leider keine Zeit dafür gefunden habe. Sollte sich
jemand bemüßigt fühlen, würde ich sehr gern Eure Meinung zum Thema lesen!
Passen sich Autoren an Konzerne an?
https://www.youtube.com/watch?v=LnlQPXk3d-Q
Diese Youtuberin sagt in ihrem Video einen
Satz, den ich selbst immer öfter fühle: „Wir sind von einer Kunstform des
Geschichtenerzählens zu einer reinen Inhaltserstellung übergegangen.“
Gelesen:
(Seltsame)
Suchanfragen
korrekturlesen groß oder klein
d-mark preise von damals
um was geht es in diesem buch
richard powers: das große spiel ende erklärung
missmoons dildo
gurken ernten balkon
annika bühnemann bücher
underrated fantasy books



Guten Morgen Soleil,
AntwortenLöschenIch habe mir das YouTube‑Video angesehen. Inzwischen habe ich wirklich das Gefühl, dass gerade im Fantasy‑/Romance‑Bereich die Geschichten nachlassen, weil immer mehr Wert auf das Äußere gelegt wird – Farbschnitt, Spezialcover, alles möglichst auffällig. Deshalb lese ich momentan kaum noch Romantasy. Es ist irgendwie fast immer das Gleiche, und weil man mit Tropes zugeschüttet wird, weiß man oft schon vorher, was passiert oder wie sich die Handlung entwickeln wird. Das nimmt mir die ganze Spannung. Ich möchte endlich wieder ein Romantasy‑Buch, das mich überrascht – ein Plot Twist, der mich wirklich überrumpelt.
Im April hatte ich zwei Highlights mit fünf Sternen. Beide ohne Farbschnitt, beide ohne Tropes, einfach starke Gesellschaftsromane mit wichtigen Botschaften und Themen. Ich habe es so genossen, sie zu lesen. Am Ende kommt es für mich einfach auf den Inhalt an und nicht auf ein schönes Äußeres. Ich habe auch Bücher mit Farbschnitt, aber meistens nur, wenn ich sie schon gelesen habe und sie wirklich mochte. Dann gönne ich mir auch mal eine schöne Ausgabe. Oder wenn ich Autor:innen gerne lese und die Bücher direkt zum Erscheinen kaufe – da sind die Erstausgaben ja oft automatisch mit Farbschnitt.
Manchmal trauere ich den alten Zeiten nach, als es keine BookTok‑Tische in der Buchhandlung gab, keine Klappentexte, die schon zehn Tropes aufzählen und damit die Spannung rausnehmen, und als Bücher einfach Bücher waren – ohne Farbschnitt, ohne Spezialcover, dafür mit Fokus auf der Geschichte. Ich wünsche mir wirklich, dass Verlage die Qualität der Geschichten wieder in den Vordergrund stellen anstatt Tropes.
Liebe Grüße,
Jennifer
Hallo Jennifer,
Löschennicht nur das. Autoren und Lektoren müssen in einem Affenzahn über den Text rüber bzw. ihn erst mal erstellen. Und "gut Ding will Weile haben". Nur die bleibt bei diesem Markt nicht übrig. Und alle sind völlig erschlagen von den harten Gegebenheiten. Am Ende jetzt auch die Leser - zu spät aber immerhin.
Ich bräuchte auch endlich mal wieder ein Buch, das mich so richtig einsaugt, doch da suche ich noch.
Schlimm finde ich, dass sich das Marketing fast ausschließlich an BookTok und Co hängt, denn wer das statistisch benutzt, liegt auf der Hand. Aber die Zielgruppen sind doch viel größer und breiter, in etwa beim Alter. Zu sagen, dass die Leser nur xyz wollen, ist für mich zu kurz gegriffen. Denn dazu müsste man erst mal alle Leser befragen. Aber weil die Marketingmädels im gleichen Alter sind, wie die Nutzer von BookTok, wird sich da wohl erst mal nicht viel ändern ...
Danke, dass Du es ebenso kritisch betrachtest! :)
LG
Daniela
Schönen guten Morgen!
AntwortenLöschenDa ich gerade eure beiden Kommentare gelesen habe, gehe ich erstmal kurz darauf ein: im Fantasy Bereich fehlt mir zurzeit auch das typische alte klassische High Fantasy Thema. Mir kommt es auch so vor als wäre alles irgendwie gleich -> deshalb suche ich mir momentan eher ältere Reihen, die ich dann auch direkt am Stück lesen kann :)
Und da komme ich direkt auch zu Anthony Ryan - gelesen hab ich von dem Autor noch nichts, aber das neue reizt mich ebenfalls und ich hab gesehen, dass Band 2 letztes Jahr in englisch rauskam. Könnte also sein, dass das deutsche noch dieses Jahr kommt?
Spiel mir das Lied vom Goblin hab ich auf meiner Wunschliste. Humor in Büchern klappt bei mir auch selten, aber es klang echt sehr witzig und ich denke, ich versuche es mal damit :)
Das neue von Abercrombie reizt mich auch total! Die Klingenreihe fand ich großartig, aber ich werde warten bis hier die Reihe komplett erschienen ist bevor ich damit anfange.
Zu deinem Gedanken am Schluss, ob Autoren sich an Konzerne anpassen: Ja ich denke, das ist leider tatsächlich so. Ich frage mich aber, warum? Wenn man mal da drin hängt kann es schon passieren, dass man erstmal mitschwimmt in dieser Welle, aber wenn es sich so entwickelt wie grade würde ich da schon einen Schlussstrich ziehen. Aber das fällt vielen sicher nicht leicht. Die Schnelligkeit auf dem Buchmarkt ist keine schöne Entwicklung - Hauptsache groß gehypt für ein paar Tage und dann ist es schon wieder vergessen.
Deshalb mag ich auch BookTok (ich bin dort nicht) und instagram (hier bin ich nur zum posten) nicht so gerne, weil ich mehr Mehrwert brauche, den ich dort nicht finde :)
Ich wünsch dir einen wunderschönen Mai!
Liebste Grüße, Aleshanee
Mein Lesemonat
Hallo,
Löschenschön, dass Du mal wieder reinschaust.
Mir geht es wie Dir, ich komme immer öfter auf alte bzw. ältere Titel zurück, die ich noch nicht kenne (einige oben verlinkte Blogbeiträge sind so entstanden). Obwohl ich im Genre sehr belesen bin, gibt es doch noch Werke, die ich nicht kenne. Aber ist das Sinn der Sache? Ich glaube, ein Markt wäre in jedem Fall da, jetzt müssen nur die Autoren wieder ran.
Anthony Ryan habe ich über die Jahre immer mal wieder gern gelesen und daher gern wieder zugegriffen, als etwas Neues von ihm kam. Er ist eigentlich auch Garant dafür, dass alle Bücher übersetzt werden. Wann die Fortsetzung kommt, kann ich leider nicht sagen, aber dass man eine Menge Buch für das Geld bekommt, das schon.
Ich habe in der Tat noch nie etwas von Abercrombie gelesen, aber das Buch durfte ich mir zum Geburtstag aussuchen und alles andere in der Buchhandlung war nicht so meins. Bin schon sehr gespannt.
Nun ja, die Autoren wollen auch ein bisschen was für ihre Arbeit sehen, besonders finanziell. Wir können schon seit Jahren beobachten, dass sich Inhalte an (vermutete) Erwartungen anpassen, denn aus einer Masse an Bewerbungen zur Veröffentlichung ausgewählt werden, geht ja heute nicht nur über Qualität. Die Autoren, die "mal was anderes" machen sind ja eher jene, die schon am Markt etabliert sind.
Den wünsche ich Dir auch!
LG
Daniela
Was meinst du genau "ist das der Sinn der Sache"? Da steh ich wohl grade auf dem Schlauch *lach*
LöschenIch hab aber tatsächlich nichts dagegen nach älteren Werken zu schauen - es gibt so viele tolle ältere Bücher und Reihen im Bereich Fantasy, die ich noch nicht kenne und gerne lesen möchte. Da stört es gar nicht so dass da nicht so viel neues in dem Bereich rauskommt - also in dem Bereich wie ich ihn suche.
Abercrombie hat mir sehr gut gefallen! Die Klingenreihe ist ja auch schon ein paar Jahre alt und ist sehr böse xD Er schreibt sehr direkt und nimmt kein Blatt vor den Mund, ich mag das, hier hat das super funktioniert.
Natürlich wollen die Autoren up to date bleiben, aber ich würde nie etwas schreiben, weil es gerade im Trend ist oder der Verlag es verlangt. Das kann natürlich jeder machen wie er will, nur wenn sich die Autoren vorschreiben lassen, was sie schreiben sollen, dürfen sie sich nicht wundern, dass die Verlage dann so weitermachen wenn das funktioniert.
Wenn nicht alles so gehypt würde und die ständigen Muster prodoziert würden, müssten die Menschen ja auch auf anderes zugreifen ;)
Nun, dass es nicht unbedingt Sinn der Sache sein sollte, dass man die neuen Bücher nicht kauft/liest, sondern zu älteren Titel greift. Das sollte sich eher die Waage halten, meine ich. Also sowohl ältere Titel als auch neuen Autoren/Titeln eine Chance geben.
LöschenAbercrombie ist natürlich ein Name, an dem man nicht vorbeikommt, deswegen habe ich ihn mir auch ausgesucht. :)
Wenn Du Deine Miete bezahlen möchtest, machst Du viele Dinge, von denen Du nie dachtest, dass Du sie tun würdest ;-) Deine Meinung ist da nämlich nicht gefragt, entweder Du tust, was gefordert ist oder Du bist weg vom Fenster. Knallhart eben. Es stehen zig andere Autoren bereit.
Die Verlage machen vor allem weiter, da sie sich an dem orientieren, was ihnen Blogger vorgeben. Darum möchte ich auch, dass diese sich mehr fürs Bücher machen interessieren, für die Buchpreise und alles, was da dahintersteht. Und zwar nicht nur Marke "ich will", sondern mit Blick für Details. Wir Blogger könnten so viel reißen - wir tun es aber nicht. Und das schon seit Jahren. Ich rede stetig davon, nur ist es eben leichter REs anzufragen und dann nie tiefer darüber nachzudenken.
https://verlorene-werke.blogspot.com/2025/09/ausblick-auf-den-verlorene-werke-blog.html
Ah okay, ja, der Sinn von neuen Büchern ist natürlich, dass sie gekauft und gelesen werden. Aber ich finde das auch die älteren Bücher nicht zu vergessen sind.
LöschenDer Markt wird einfach so überschwemmt, dass man hier - also ich - sehr differenziert auswählt, was ich lesen möchte. Und ich hab leider das Gefühl, dass Verlage darauf bauen, einen Hype möglichst lange auszukosten. Verstehe ich auch irgendwie aus Verlagssicht, die ja auch in Konkurrenz zueinander stehen.
Wenn ich schreibe, schreibe ich aber MEINE Geschichte.
Wenn ich arbeite, arbeite ich das, was mir Spaß macht. Wenn eine Arbeit nur noch Stress bedeutet und ich merke, dass sie mir nicht guttut, dann wechsle ich. Das hab ich schon immer so gemacht. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich keine hohen Ansprüche an meine Arbeit habe. Das ist auch ein bisschen eine Einstellungssache - aber das führt jetzt zu weit :)
Bevor ich bei einem Verlag plötzlich Sachen schreiben müsste, die ich nicht will oder mir nicht zusagen, wäre ich raus. Da würde ich dann lieber auf Selfpublishing umsteigen, auch wenn es schwerer wird.
Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Niemand kann mich zu irgendetwas zwingen. Da sollte man abwägen, wo die Grenzen sind, und was einem wichtiger ist: ein Verlag und die Vorgaben - oder ein Wechsel und die eigene Selbstbestimmung.
Ob die Verlage so auf die Blogger schauen ...? Ich denke eher dass da mittlerweile insta und tiktok viel mehr den Ton angeben. Bei Blogs hab ich kein so schnelllebiges und oberflächliches Gefühl wie auf social media.
Und auch wenn ich blogge und ich mein Hobby lesen liebe, hab ich nicht die Muse mich mit den ganzen Themen darum herum zu beschäftigen. Da bin ich ehrlich. Ich habe Zeitfenster fürs lesen und bloggen - wenn ich jetzt auch noch Zeitfenster brauche, um mich mit dem ganzen anderen zu beschäftigen, dann brauche ich einen 48 Stunden Tag ;)
Natürlich bekomme ich auch was mit, es gibt ja immer wieder Beiträge zu diesen Themen, die gehen nicht immer an mir vorbei - aber ich muss auch auf mich selbst schauen, worum ich mich kümmern kann und welche Ressourcen ich dafür habe. Es gibt so viele Themen, bei denen unterstützt werden müsste, es läuft grade überall so vieles schief und ich denke, viele sind davon einfach "müde" und da muss man auch die Kraft aufbringen, sich dafür zu engagieren.
Wenn sich die Autoren querstellen würden müssten die Verlage vielleicht auch umdenken? Ich weiß natürlich, dass das nicht immer so einfach ist. Ich kenne auch Menschen die seit 20 Jahren in einer Firma sind und seit 20 Jahren jammern, wie schlecht es ihnen geht dort... aber ändern kann man sowas nur selbst.
Ich hoffe das klingt jetzt nicht so, wie es vielleicht klingen könnte. Ich meine das nicht böse, aber am Ende ist jeder selbst verantwortlich für das, was er tut. Manche Entscheidungen sind hart und schwierig, aber man öffnet dabei auch neue Türen.
Was wir Blogger "reißen" könnten ist mir auch nicht so wirklich klar. Denn als Blogger sehe ich mich in keiner "hohen Position" da eben seit Jahren schon der Fokus mehr auf social media geht und der Blog an sich als veraltetes Relikt erscheint.
Als "Blogger" verstehe ich alle, egal welchen Mediums. Zwar wird für mich persönlich immer nur dieses Format hier, also ein Blog, darunter fallen, aber das Spektrum hat sich eben erweitert. Und doch, Blogger können viel reißen, wenn sie wöllten. Das zeigen schon allein die ganzen Hype-Bücher, die ja nicht so hochschießen würden, wenn ...
LöschenIch glaube aber, mich wurmt mehr, wenn Blogger nicht nur kein Interesse daran zeigen, sich näher mit dem Buch als solchem zu befassen, sondern wenn sie zeitgleich noch aus ihrer Nichtahnung heraus Dinge behaupten oder fordern, die schlicht nicht gehen. Wenn in etwa eine Reihe nicht weiterübersetzt wird. Wenn bei einem Verlag, der sein Programm einstellen musste, gefordert wird, Buch xyz zu veröffentlichen, das würde sich doch bestimmt verkaufen, ohne zu beachten, was eine Lizenz ist und wozu es so etwas gibt. Und viele andere Dinge, die man durchaus wissen kann. Wie Du sagst, schnappt man automatisch viel auf. Zudem vergleiche ich das gern mit den Leuten, die so etwas sagen wie: Ich lese nicht. Dazu habe ich keine Zeit.
Vielleicht verstehe ich als Blogger wirklich nur Blogs - bzw. nicht vielleicht sondern tatsächlich ;)
LöschenAuf Blogs tummeln sich ja meist nur andere Blogger - während auf den social medias ein viel größeres Publikum erreicht wird und ja, da könnte man einiges machen. Aber wie will man den Trend aufhalten?
Hm, ich hab das früher auch schnell mal gesagt bzw. gemeckert wenn eine Reihe nicht übersetzt wurde oder so. Ich hab erst im Laufe der Zeit gemerkt woran das liegt. Ich erwarte da nicht, dass jeder im Detail über alles Bescheid weiß. Ich kenne auch viele, die lesen (ohne Blog, ohne social media, sondern einfach nur ab und an ein Buch lesen) und die wissen natürlich solche Hintergründe nicht.
Ich schaue ja auch Serien und kümmere mich nicht um die Hintergründe wie sie gedreht werden oder ob die Schauspieler gut behandelt werden... weißt du was ich meine? Man ist eben nicht immer überall so tief drin im Thema.
Wie Du schreibst: Blogger lesen sich oft gegenseitig. Und es meckern doch immer alle, dass nur die "Hypebücher" gezeigt und/oder vorgestellt werden. Wie hält man irgendetwas auf, wie macht man Neues? Indem einfach jemand damit anfängt. Und hofft, dass andere mitmachen, über den eigenen Tellerrand zu schauen. So schwer ist das nicht.
LöschenWer "nur so" ein Buch liest (seltsam ausgedrückt :)) ist etwas anderes, als jemand, der über Bücher schreibt (auch wenn es "nur" Hobby ist). Wenn man das macht, dann richtig, meine ich. Wer in etwa einen Kochblog hat, der schaut doch auch, wo und wie man Zutaten bekommt, warum Bio oder vegan oder sonst was. Handarbeitsblogs, die sich anschauen, woher ihre Wolle stammt, aus welchen Material ihre Stricknadeln bestehen und warum ... Man beschäftigt sich immer mit den Hintergründen. Filme/Serien kann ich mir anschauen, aber wenn ich anfange, darüber zu schreiben, sollte ich diese Hintergründe auch kennen. Nicht selten bedingen sie, wenn in etwa keine neue Staffel gedreht wird. Oder was passiert, wenn der Autor der/des Drehbuch(er)s wechselt oder ... Da steckt oft so viel (Interessantes) dahinter. Warum sollte man sich das alles entgehen lassen - wenn man sich doch angeblich dafür interessiert und darüber schreiben möchte?
Man muss ja auch nicht alles und schon gar nicht sofort wissen ;-) Aber zumindest die Bereitschaft zeigen, das wäre doch schon mal ein Anfang.
Liebe Daniela!
AntwortenLöschenPassen sich Autorinnen und Autoren den Konzernen an? Mit Sicherheit ja, wenn sie ihre Bücher verkaufen wollen. Ich kenne eine Autorin, die irgendwann genervt aufgegeben hat, weil sie vom Verlag praktisch die Geschichte mit den Figuren vorgegeben bekam. Ihre Hinweise, dass die Geschichte mit einem Dackel (war wirklich so) nicht funktionieren würde, weil Dackel eben Dackel sind, wurden abgeschmettert. Dackel seien süß und im Trend, blablabla. Könnte mir vorstellen, dass das auch in anderen Genres so läuft.
Ebenso wie Aleshanee bin ich genervt von bookstagram (tiktok habe ich eh für mich abgewählt). Die bekannten bookinfluecerinnen und influencer produzieren für mich ganz häufig nur langweiligen Content und obendrein verwenden sie fast alle ähnliche Muster der Vorstellung. Das nervt mich kolossal. Da geht es nur um Klickzahlen, Verweildauer, etc. und ja, die dürfen von mir aus auch Geld damit verdienen, aber mich olle Leseratte fängt man so nicht. Genug gemeckert.
Anthony Ryan interessiert mich auch. Schwirrt schon länger auf meiner Liste rum, hat es aber noch nicht auf den SuB geschafft.
Bei der Thron of Glass Reihe fehlen mir noch die letzten beiden Teile. Aber da habe ich den Anschluss verpasst und müsste die Reihe sicher nochmal von vorne beginnen, um mich wieder einzufinden. Überlege, die Reihe zu hören, bin das Vorhaben noch nicht angegangen ...
Die Goblin-Geschichte hört sich nach kurzweiliger Unterhaltung an, die ich gerade gebrauchen könnte.
Bis bald
Frau Leseratteffm
Hallo,
Löschenhab schon gedacht, Du bist verschütt gegangen, bis ich vor einigen Tagen Deine neuen Rezis entdeckt habe. Da nehme ich mir demnächst mal bisschen Zeit.
Genau, Du sagst es. Sie wollen ja verkaufen - und das kann ich ihnen erst mal nicht übel nehmen. Ja, die Vorgaben bzw. Veränderungen gibt es in der Tat sehr oft und Tiere funktionieren immer ganz super. Aber auch ein Verlag macht das ja nicht ohne Grund. Darum versuche ich auch immer wieder Blogger (also Leser, die öffentlich sichtbar sind) zu überreden, sich ein bisschen mehr einzubringen, über den Tellerrand zu schauen und sich auch fürs Bücher machen zu interessieren, sonst ändert sich nämlich nie etwas.
TikTok verstehe ich nicht und war deshalb auch nie so wirklich dort. In Bezug auf Bücher finde ich das auch relativ strange. Ich lese allerdings auch immer wieder, dass alle mal was anderes wollen. Aber macht es dann mal jemand und ist das nicht super ausgeleuchtet und hip und mit der besten Kamera inszeniert, dann klickt es auch wieder keiner ...
Ryan kann man bedenkenlos lesen. ;-)
Ich habe das Throne of Glass-Buch mal so gerne gelesen und nun war das so ein Reinfall. Bin ich zu alt geworden für so etwas?
Wäre gespannt, was Du zum Goblin sagst. :)
LG
Daniela