Ruhige Cozy-Fantasy mit einnehmenden Figuren
und mittelalterlichem Küchen-Flair.
Titel: Der Koch des Königs
Autorin: Delemhach Emilie Nikota
Originaltitel: The House Witch
Verlag: Klett-Cotta
ISBN: 978-3608966718
Euro: 26,00
Veröffentlichungsdatum: März 2026
Seiten: 624
Serie: The House Witch 01
Come in: vorablesen.de
Inhalt
Finlay Ashowan kommt als neuer Koch an den
Königshof von Daxaria: jung, attraktiv und nicht auf den Mund gefallen. Schon
am ersten Tag handelt er sich Ärger ein, weil er die Küche komplett umkrempelt
– es stellt sich heraus: Er ist eine Hexe. Obwohl er es geheim zu halten sucht,
muss er mehr und mehr Auserwählte einweihen. Und dann ist da noch die
gutaussehende und geheimnisvolle Lady Annika Jenoure, die immer wieder
auftaucht und scheinbar etwas von ihm haben will. Als ein Krieg mit dem
Nachbarland droht, muss Fin intervenieren, weil in einer Küche alles
zusammenläuft. Nur wie soll er verheimlichen, wer er ist und woher er kommt?
Meinung
So zurückgezogen wie Fin gern leben und
arbeiten würde, geht es nicht. Er ist die Haushexe keines normalen Hauses,
sondern an einem Königshofes. Es gibt etliche kleine Episoden zu überstehen,
Ereignisse, die Fin immer stärker in das höfische Leben einbinden. Das geht
viele hundert Seiten gut. Aber im letzten Drittel des immerhin über
sechshundert Seiten zählenden Werkes ist irgendwie die Luft raus. Da zieht es
sich dann leider sehr stark, weil die Autorin nichts Neues mehr anzubieten hat
und sich das meiste irgendwie im Kreis dreht. Bis zum Ende des Buches, das
genau dafür entschädigt. Obwohl es wichtige offene Handlungsstränge gibt, kann
die Handlung als erst einmal abgeschlossen betrachtet werden und endet – wie
nicht anders zu erwarten – in einem Happy End.
Wer eine ruhige, phantastische Story sucht, in
der es kaum actionlastig zugeht und das Hauptaugenmerkt auf den Figuren und
ihrer Entwicklung liegt, ist bestens beraten.
Delemhach
ist das Pseudonym von Emilie Nikota, der Autorin der erfolgreichen House
Witch-Reihemit zahlreichen Fortsetzungen. In ihrem Werk will sie etwas von der
Wärme, dem Spaß und der Liebe zur Fantasy, zur Magie – und ja, auch zum Kochen
– weitergeben.


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Es ändert sich nichts am Kommentieren, nur muss jetzt dieser lange untere Absatz dabeistehen. Ich danke allen, die mir einen Gruß dalassen!
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