Mittwoch, 27. April 2011

Zauberhafte Versuchung - Robyn DeHart



Titel: Zauberhafte Versuchung
Autor: Robyn DeHart
Originaltitel: Seduce Me
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 340418761X
Euro: 7,99
Veröffentlichungsdatum: Februar 2011
Seiten: 368
Serie: Legend Hunters 01
Come in: Gekauft




Inhalt


Esme studiert seit Jahren wissenschaftliche Berichte. Vor allem die Sage um die Büchse der Pandora hat es ihr angetan und sie ist zu einer echten Koyphäe auf dem Gebiet geworden. Das weiß auch "der Rabe", ein Kunsträuber, der die junge Wissenschaftlerin entführen lässt, weil sie einen Schlüssel um den Hals trägt, der angeblich dazu da ist, die Büchse zu öffnen.
Fielding Grey, der Viscount of Eldon und selbst ein Jäger archäologischer Schätze, kommt den Entführern auf die Schliche, als diese gerade die Büchse öffnen. Womit niemand gerechnet hat ist, dass die beiden Männer hineinfassen und ihr Handgelenk von einem goldenen Armreifen geziert wird, den sie nicht mehr entfernen können.
Fielding raubt ihnen sowohl die Büchse, als auch die zerzauste Esme, von der, obwohl sie nicht besonders schön ist, eine geheimnisvolle Anziehungskraft auf ihn ausgeht.
Während er sie im Hause eines Freundes versteckt, greift auch Esme in die Büchse und wird mit einem Armreifen gezeichnet. In fremder Sprache steht das Wort "Wollust" darauf und sie fragt sich schon bald ob das der Grund dafür ist, dass sie unschickliche Gedanken hegt, sobald Fielding den Raum betritt.
Obwohl auch er sich den Reizen und dem Wesen Esmes nicht entziehen kann, glaubt er, aufgrund seines Werdeganges nicht gut genug für sie zu sein und weist sie ein ums andere Mal zurück. Doch Esme glaubt an die Wirkung ihres Armreifens ...


Meinung


Leider ist "Zauberhafte Versuchung" nicht das, was Cover und Klappentext versprechen: eine sinnliche Abenteuergeschichte.
Schon am Beginn des Romans gehen Merkwürdigkeiten vor, da die Büchse in Esmes Händen in keinsterweise jener der alten Sage entspricht. Hier werden sogar ganz neue Legenden erfunden und der Leser somit ein ums andere Mal an der Nase herumgeführt.
Esme ist eine etwas langweilige und trotz ihres Alters doch recht unbedarfte Frau, die ihr Schicksal als alte Jungfer mit siebenundzwanzig Jahren verflucht. Um trotzdem noch einen Mann zu finden, erforscht sie seit Jahren die Legende um Pandoras Büchse, denn die Frau, die diese öffnet, soll fortan unwiderstehlich auf Männer wirken. Diese Motivation macht Esme leider nicht sympathischer, sondern wirkt zudem sogar hinderlich.
Als sie schließlich ihren wollüstigen Armreifen trägt, wird mit Lesererwartungen gespielt, die sich leider nicht erfüllen, was mehr als ärgerlich ist. Wer eine wenn nicht schöne, aber doch zumindest verführerische Frau erwartet, die anziehend auf Männer wirkt und ihren Helden unter Umständen zu Eifersuchtsattacken anheizt (oder zu ganz anderen Dingen), wird enttäuscht sein. Kein testosterongeschwängerter Blick verweilt länger als nötig auf Esme und Fielding stösst sie, kaum dass sie sich auch nur einen Schritt nähern, sofort wieder von sich. Das ist nicht nur für die Heldin frustrierend, sondern auch für den Leser. Leider zieht sich die Handlung durch dieses immer gleiche Hin und Her ins Fade und da auch durch die Nebenfiguren keine Abwechslung geboten wird, stockt der Lesefluss immer häufiger.
Fielding ist ein sympathischer Mann, der jedoch leider sehr zur Selbstbemitleidung neigt, als dass er gegen Ende noch attraktiv wirken könnte. Am Anfang jedoch macht er einiges her, weil er sich mutig allen Gefahren stellt und seine nächsten Aktionen genau plant. Auch scheint er zunächst nichts dagegen einzuwenden zu haben, dass eine Frau für sie untypische Handlungen tätigt und ihn beispielsweise bei seinen Nachforschungen begleitet.
Ihre Beziehung ist inkonstant und steht vor keiner Herausforderung, außer der, dass Esme den Armreifen binnen kürzester Zeit loswerden muss. Zwar gibt es schließlich doch ein sinnliches Zusammenkommen, das sich auch ansprechend liest, danach dreht sich jedoch abermals wieder alles im Kreis.
Neben den Nachforschungen, die beide Figuren anstellen müssen, um dem Geheimnis der Büchse auf den Grund gehen zu können - ganz buchstäblich übrigens - tritt ihre Beziehung öfter in den Hintergrund und wird allgemein eher nicht vermisst. Da aber auch die kleineren Abenteuer und Amüsements etwas hinken, braucht es auch hier leider etwas Geduld von Seiten des Lesers. Zwar ist es durchaus nicht uninteressant zu erfahren, wie sich das Geschehen entwickeln wird, der Showdown ist dann leider doch etwas kurz geraten und wirkt ein wenig enttäuschend.
Die Idee, die auf der Serie beruht, nämliche ärchäologische Schatzsucher zu ihren jeweiligen Herzenspartnern finden zu lassen, ist hervorragend. Vor allem für Leser, die ein kleines Faible dafür aufbringen können.
Robyn DeHart ist in ihrem ersten Roman jedoch ein wenig zögerlich an das Thema und auch an die Beziehung ihrer Helden herangegangen. Ich will nicht sagen, dass das Buch schlecht ist, aber es ist doch deutlich noch Mittelmaß, vor allem, da zunächst zu viel versprochen und schließlich zu viel hinausgezögert wird.
Da die Problematik an sich im Genre aber wenn nicht neu, so doch unterrepräsentiert ist, würde ich auf jeden Fall noch zu einem weiteren Roman greifen.


Legend Hunter:
1. Zauberhafte Verführung (Seduce Me)
2. Desire Me
3. Treasure Me (März 2011)

http://www.robyndehart.com/
I'm one of those writers who always knew that she wanted to be a writer. It took me a while, however, to figure out precisely what I wanted to write. Reading Kathleen Woodiwiss' "A Rose in Winter" sealed the deal for me and I've been reading and writing romance ever since. I should have known I was destined for this when my Barbies insisted on hosting elaborate masquerade parties, complete with stolen kisses in the moonlight.

Freitag, 15. April 2011

Blutrote Küsse - Jeaniene Frost


Titel: Blutrote Küsse
Autor: Jeaniene Frost
Originaltitel: Halfway to the Grave
Verlag: Blanvalet
ISBN: 344226605X
Euro: 7,95
Veröffentlichungsdatum: September 2009
Seiten: 416
Serie: Night Huntress/ Cat und Bones 01
Come in: Gewonnen





Inhalt

Catherine "Cat Raven" Crawfield ist eine Halbvampirin - das Produkt aus einer zweiundzwanzig Jahre zurückliegenden Vergewaltigung. Die Schuldgefühle, die sie von ihrer Mutter mit auf den Weg bekommen hat, nutzt die junge Frau dazu, männliche Vampire zu töten. Dazu reißt sie sich eben jene in Bars auf und pfählt sie in einer dunklen Gasse.
Als sie dem jahrhundertealten Vampir Bones über den Weg läuft, ist der gar nicht davon begeistert, Konkurenz bekommen zu haben. Denn er selbst arbeitet als untoter Kopfgeldjäger und bestraft jene Artgenossen, die sich nicht an die Regeln halten.
Als er Cats Abstammung bemerkt, schlägt er ihr einen Handel vor: Entweder er tötet sie an Ort und Stelle oder sie willigt ein, sich von ihm ausbilden zu lassen. Gemeinsam würden sie dann auf die Jagd gehen - als eine verführerische Schönheit, die sich zu behaupten weiß und ihrem mysteriösen Beschützer im Hintergrund.
Cat willigt ein und schon bald machen sich beide an ihren ersten Fall. Ein vampirisch geführter Menschenhandel muss gestoppt werden. Dabei stehen ihnen aber nicht nur untote Feinde und Cats Exfreund im Weg, sondern auch ihre füreinander aufkeimenden Gefühle.


Meinung


Der Beginn des ersten Teiles der Night-Huntress-Serie verspricht zunächst einiges, enttäuscht allerdings schon nach wenigen Seiten durch seine holprige Sprache und eine in sich nicht ganz stimmige Heldin. Hätte ich nicht die gesamte (deutsche) Serie gewonnen und mich dadurch gezwungen weiterzulesen, es wäre nach spätestens fünfzig Seiten Schluss gewesen. Im Nachhinein betrachtet, glaube ich, dass es wohl am wahrscheinlichsten daran liegt, dass ich inzwischen schon zu viel im Genre gelesen habe, um mit dieser Handlung, Heldin und der Paarkonstellation noch klar kommen zu können.
Cat ist eine junge, sehr naive Frau, die bei ihren Großeltern lebt und sich mit ihrer Mutter Zimmer und Bett teilt. Die Beziehung zu der Frau, die sie nach nur fünf Monaten zur Welt gebracht hat, ist stets angespannt. Einerseits gibt es hier und da mütterliche Ratschläge, andererseits fürchtet die Frau auch Cats schwarze Seele. Unverständlich an dieser Stelle für mich dann, dass sie sie dennoch so dicht an sich herankommen lässt; es braucht schon ziemlich viel Vertrauen, neben jemandem einzuschlafen.
Die Halbvampirin versucht ihren Schuldgefühlen aus dem Weg zu gehen, indem sie Untote jagt. Schon am Beginn muss sich der Leser dazu auf einen ziemlichen unreifen Dialog einlassen, den Cat in einer Bar mit einem potentiellen Opfer führt. Dass sie bei ihrem Tun mehr Glück als Verstand hat, spürt der geübte Leserblick schnell. Aus irgendeinem Grund gibt es hier auch nicht eine einzige Vampirin, während die Männer dieser Gattung schon fast gegenseitig über die Füße der anderen stolpern. Ganz zu schweigen von den menschlichen ...
Schließlich kommt Bones ins Spiel, ein zunächst taffer, übermächtiger Mann, der Cat zum Abendmahl verspeisen könnte (und würde). Doch auch er ist nicht so ganz das, was uns hier verkauft werden soll. Aber immerhin hat sich die Autorin für ihn mehr Zeit genommen, als für ihre Heldin, die ziemlich platt daher kommt und über die nicht besonders viel gesagt wird.
Nachdem der Handel in Kraft getreten ist und Cat nun in Kampfeskünsten ausgebildet wird, gelingt es Frau Frost leider immer noch nicht, aus altbekannten Klischees auszubrechen.
Am peinlich-unpassendsten empfand ich den "Dirty Talk": Cat soll lernen, nicht gleich rot zu werden, wenn jemand etwas anzügliches zu ihr sagt. Also nimmt Bones all die Wörter in den Mund, für die man uns als Kind den Mund mit Seife ausgewaschen hätte.
Es ist sicher nicht verwunderlich, dass beide irgendwann zusammen kommen, dies geschieht jedoch ziemlich überraschend. Und es wird im Nachhinein gesagt: "Ich habe dich immer schon geliebt." Das mag sein, aber es ist unheimlich schade, dass dies eben nur genannt, aber leider nicht gezeigt worden ist. Gerade bei einem (Übungs-)Kampf, wenn sich Gegner auch körperlich nahe kommen, hätten sich doch viele sinnliche Momente angeboten. Solche verschenkten Chancen regen den Unmut des Lesers an, nicht sein Wohlgefallen.
Am Schrecklichsten jedoch ist die Entwicklung der Heldin. Nicht etwa, dass sie Selbstbewusstsein entwickelt oder zumindest einen Teil ihrer Naivität verliert. Sie lässt sich von Bones gängeln und in Nuttenfummel stecken, steckt ebenfalls eine ganze Menge blauer Flecken ein, die er ihr verpasst und lässt sich dann doch immer und immer wieder von ihm retten.
Hier muss ganz deutlich gesagt werden: Nur, weil man einer Frau (oder einem Mann) eine Waffe in die Hand drückt und ihr "dirty words" am laufenden Band in den Mund legt, wird sie nicht zur souveränen, unheimlich selbstsicheren Kriegerin. Kämpfen und Gewalt anwenden kann jeder, aber im Verhalten anderen und sich selbst gegenüber wird deutlich, was eine moderne, taffe Frau ausmacht. Dieses Weibchenprinzip, das hier dargestellt und von Cat extrem gelebt wird und schließlich zu einer Männerfantasie ausartet, hat absolut nichts mit einer modernen, innovativen und durchsetzungsfähigen Frau zu tun.
Die teilweise sehr unpassend in die Handlung eingewobenen erotischen Szenen übrigens können genauso überblättert und quer gelesen werden, wie der Anfang des Romans auch.
Mittig hebt sich ein wenig der Groll und es wird zumindest spannend und zackig erzählt, so dass das letzte Drittel in einem Rutsch durchgelesen werden kann. Die Andeutungen am Ende lassen mich wahrscheinlich zu Band zwei greifen, ich rechne jedoch nicht damit, dass mich dieser mehr begeistern wird.
Der Hype, der um diese Serie gemacht wird, kann einzig und allein nur am grandiosen Marketing liegen.


1. Blutrote Küsse (Halfway to the Grave)
2. Kuss der Nacht (One Foot in the Grave)
3. Gefährtin der Dämmerung (At Grave's End)
4. Der sanfte Hauch der Finsternis (Destined for an Early Grave)
5. Dunkle Sehnsucht (This Side of the Grave) (Deutsch: 15.08.2011)


http://jeanienefrost.com/
Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen.


Mittwoch, 13. April 2011

Covergleichheit "Liebe im feucht-heißen Sumpf"


Die Suche nach einem Historical von Lisa Kleypas trug mich zu ihrem Roman "Fesseln der Sehnsucht". Als ich diesen sah, glaubte ich zunächst, bei der falschen Autorin gelandet zu sein, war mir das Cover doch in guter Erinnerung geblieben. Jedoch nicht mit dieser Geschichte dahinter verborgen ...
Der Roman, der bei e.bay inzwischen mit unglaublichen zwölf Euronen gehandelt wird, ist noch einer aus der Zeit mit rotem Schnitt.



Amerika, Neuengland 19. Jhd.
Ein kalter Fluß droht sie zu verschlingen, doch ein reißender Strom heißer Begierde trägt sie davon ...
Heath Rayne glich keinem Mann, den Lucinda Caldwell kannte - ein schneidiger Fremder, ein spöttischer Verehrer, ein sinnlicher Südstaatler. Unter Einsatz seines Lebens rettete er sie mitten im Winter aus einem Fluß und blieb in ihrer Stadt, um sie trotz aller Hindernisse zu erobern. Aber die schöne Lucinda leistet heftigen Widerstand ...




"Im Aufruhr der Gefühle" von Darlene Marshall (eine meiner allersten Rezis) habe ich vor Jahren recht gern gelesen. Das Setting ist auf jeden Fall mal etwas anderes, der Handlungsverlauf auch. Obendrein hatte ich auch schon immer etwas für den verwegenen Abenteurertyp übrig.
Über ein besser oder schlechter des Covers kann man nicht wirklich etwas sagen, weil recht wenig verändert wurde, allenfalls in der Helligkeit. Ich würde sagen, entweder man mag es oder nicht.
Was allerdings ein und denselben Verlag geritten hat, ein Cover mehrmals zu benutzen, bleibt wohl auf ewig ein Geheimnis.



Eine romantische Leibesgeschichte in den Sümpfen Floridas.
Die hübsche Erbin Julia Sanders will herausfinden, wer die elterliche Schifffahrtslinie zur Schmuggelei in der Karibik benutzt. Getarnt als alte Frau arbeitet sie in einer Taverne. Umso überraschender, dass sie trotz der Verkleidung entführt und in eine kleine Hütte in den Sümpfen Floridas verschleppt wird. Sie findet sich plötzlich auf engstem Raum mit einem äußerst attraktiven Mann wieder, der auch etwas zu verbergen hat.


Montag, 11. April 2011

Ohnmächtig - Nina Malkin


Titel: Ohnmächtig
Autor: Nina Malkin
Originaltitel: Swoon
Verlag: rororo
ISBN: 3499215446
Euro: 12,99
Veröffentlichungsdatum: April 2011
Seiten: 416
Serie: Teil 1
Come in: Vom Verlag





Inhalt

Candice "Dice" Moskow wird von ihren Eltern aus der Großstadt in ein kleinstädtisches Kaff verfrachtet. Und während diese auch weiterhin ihren Jobs nachgehen und nur gelegendlich am Wochenende vorbeischauen, muss Dice mit ihrem Leben allein fertig werden.
Ihre Tante wohnt nur wenige Meter entfernt und Dice versteht sich gut mit ihrer Cousine Penelope "Pen" Leonard, die sie auch in das junge Freizeitleben einführt.
Eines Tages will Pen einem Jungen imponieren und klettert auf einen hohen Baum, vom dem sie just herunterstürzt. Dice spürt, dass ihre Cousine kurz ins Totenreich abgleitet, sich dann jedoch erholt. Aber sie ist nicht allein zurückgekommen.
Sinclair "Sin" Youngblood Powers, ein junger Mann, der vor etwa einhundert Jahren an eben jenem Baum aufgehängt worden ist, "bewohnt" Pen. Und nur Dice weiß von ihm und kann mit ihm kommunizieren.
Als sie einen Weg findet, Sin einen eigenen Körper zu verschaffen, stimmt dieser begeistert zu. Dice nimmt das Wagnis nur zu gern auf sich, ist sie doch bereits bis über beide Ohren in ihn verliebt.
Aber Sin kennt fortan nur eines: Rache an den Nachfahren derer, die ihm einst so großes Unrecht angetan haben. Es scheint fast zu spät, als Dice sein wahres Ansinnen bemerkt und die Bewohner der Stadt vor ihm schützen will. Gegen ihr Herz und gegen die Zeit ...


Cover

Das Cover ist nicht, wie man es zunächst vermuten könnte, vom Original übernommen. Wer genau hinsieht, wird die Unterschiede schnell bemerken.
Es wurde eine Agentur damit beauftragt, sich so genau wie möglich an das Cover von "Swoon" zu halten. Es ist gelungen, auch wenn das deutsche Cover ein kleines bisschen zu bearbeitet wirkt. Aber auch nur, wenn man wirklich ganz genau hinsieht.


Meinung


Vorweg: "Ohnmächtig" ist ein Jugendbuch, aber durch die Grundthematik und diverse Themen, wie Sex und Drogenkonsum, ist der Roman eher für ältere Teens ab etwa sechzehn geeignet. Jüngere Leser könnten unter Umständen einige Dinge noch nicht richtig verstehen. Die Handlung ist eher erwachsen angelegt und auch die meisten Charaktere bekommen es mit für Jugendliche eher untypischen Problemen zu tun, die sie ebenfalls nicht immer altersgemäß lösen.
Die Grundgeschichte klingt zunächst einfach, ist aber auf mehreren Ebenen aufgebaut, so dass sowohl Spannung, als auch Emotionen - und auch schwarzer und teilweise recht schräger Humor - nicht zu kurz kommen.
Natürlich schleichen sich hier und da Klischees ein, aber zum einen sind sie von der Autorin gewollt, zum anderen nimmt der Leser sie schnell an und liest darüber hinweg.
Die Kleinstadt der perfekten blonden Menschen, die immer lächeln und in der die Mädchen Cheerleader sind und die Jungs im Footballteam wird durch die Ankunft Sins ziemlich durcheinander gewirbelt. Er hat diese Aura des Geheimnisvollen und Mächtigen, so dass ihm alle wohl gesonnen sind und auf das hören, was er sagt. Zunächst sieht er sich, noch in Pens Körper, einfach nur um. Er sondiert und formt einen Plan. Das ist gut zu erkennen, auch wenn aus der Sicht von Dice erzählt wird und nicht von ihm.
Sin betört die Mädchen, allen voran Pen, denn auch ihre Vorfahren gehören zu denen, die ihm Unrecht angetan haben. Dice bemerkt seinen heimtückischen Plan zunächst nicht und sucht, wie alle anderen, seine Nähe. Als ihr klar wird, dass er sich an Pen heranmacht, die viel schöner ist, als sie, bricht für Dice eine Welt zusammen. Sin spürt ihre Gefühle und spielt mit ihnen. Ob er selbst zu Emotionen oder gar Liebe fähig ist, wird bis zum Ende des Romans nicht klar. Zu stark wird sein Wesen von seinem Rachedünkel beherrscht und von dem, was ihm in seinem Leben widerfahren ist.
Seine Taten in der Stadt und die Veränderungen, die diese nach sich ziehen, machen ihn zunächst nicht besonders sympathisch. Erst als klar wird, dass nicht alle diese Veränderungen schlecht sind, gelingt es, sich auf die Figur Sin einzulassen.
Mit großem Interesse verfolgt nicht nur Dice, wie Sin der Stadt ihre Perfektionsmaske herunter reißt und all die kleinen Leichen im Keller zutage fördert. Hier laufen sowohl die größte Klischeehaftigkeit, als auch das Können der Autorin zusammen. Die Bilder, die sie im Leser erzeugt und damit seine eigenen Gefühle anstachelt, sind grandios erzeugt und lassen Seite um Seite vorbeifliegen.
So vielschichtig wie die Handlung, so vielschichtig ist auch Sin. Auf der einen Seite der skrupellose Rächer, der keine Empfindungen zulässt. Auf der anderen, der zutiefst verletzte Geliebte, der alles verloren hat, was er je besessen hat. So unergründlich wie ein tiefer, schwarzer See, so unergründlich ist Sins Seele und nie weiß Dice, welcher der beiden gerade vor ihr steht.
Bis zum Schluss absolut unverständlich sind Dices starke Gefühle für Sin. Sie sind zwar eine magische Verbindung eingegangen, jedoch liebt sie aufrichtig mit dem ganzen Herzen und das, obwohl er nicht nur ihrer Umgebung, sondern auch ihr selbst immer und immer wieder Schaden zufügt. In der Erwartung eines Liebesromanes, der immer ein Happy End hat, fragte ich mich die ganze Zeit, warum Dice so versessen auf Sin ist. Warum die Autorin möchte, dass ausgerechnet diese beiden zusammen finden. Sie passen vom Wesen nicht zueinander, sie stammen buchstäblich aus unterschiedlichen Welten und auch, wenn sie gegen Ende einiges zusammen durchmachen müssen, ist da nichts, was sie miteinander verbindet. Nie habe ich mir mehr gewünscht, dass ein Paar NICHT zusammen findet.
Dieser Roman hat allerdings kein Happy End und könnte auch als in sich abgeschlossen betrachtet werden. Allerdings hat Nina Malkin ein Sequel, eine Fortsetzung geschrieben. In dieser kehrt Sin zurück und das letzte Wort in der Beziehung um Sin und Dice scheint noch nicht gesprochen. Allerdings frage ich mich doch, warum diese Mädchen immer den gutaussehenden Armleuchter nehmen, statt des durchschnittlichen netten Jungen von nebenan.
Dice selbst ist eine sehr tief gezeichnete Figur. Das Geheimnis um ihre beste Freundin ist schnell klar, löst am Ende aber doch, in einer eigenen kleinen Geschichte erzählt, starkes Herzklopfen und Trauer aus.
Das junge Mädchen hat früh gelernt, für sich selbst zu sorgen und mit sich allein klar zu kommen. Sie ist bodenständig, mit der richtigen Einstellung, um ihr Leben zu meistern.
Nina Malkin ist in ihrem Roman offen und frei heraus, sie verschweigt nichts. Jugendliche nehmen Drogen, sie feiern Sexparties, sie trinken. Schonungslos nutzt Sin das für seine Zwecke aus, aber es wird nicht alles haargenau beschrieben, ist insofern also nicht erst für, vor dem Gesetz, als volljährig angesehene Leser gerichtet. Starke Emotionen der unterschiedlichsten Art löst das trotzdem aus, die Atmosphäre ist mehrheitlich düster und sehr dicht geschrieben.
"Ohnmächtig" ist ein Pageturner, der in einem Rutsch gelesen werden will.





http://www.ninamalkin.com/
Nina Malkin ist preisgekrönte Journalistin für Popkultur und Lifestyle in der New York Times, Cosmopolitan, Elle u. a.






"Swear" (Teil 2) von Nina Malkin erscheint am 18. Oktober 2011
It’s been six months since ghost-turned golem Sinclair Youngblood Powers confessed his love, stole Dice's heart, and disappeared from Swoon, perhaps from existence. Despite the hurt, Dice has been moving steadily toward ordinary. Dreams of Sin still plague and pleasure her sleep, and the mark of Sin's love remains on her skin, still sore. But Dice has been throwing herself into music, finding solace in song and sometimes even in the arms of her band mate, Tosh. Life seems almost…normal. The last thing Dice wants is to mess with anything remotely supernatural. But when her best friend’s boyfriend goes missing, Dice has no choice but to become very much involved. She knows that his disappearance was no accident, and it somehow has everything to do with Sin. Because Dice can feel it: Sin is back. And the promises and deceptions he left in his wake have returned to haunt him.
What do you do when an oath of devotion threatens to destroy the one you love?


Freitag, 8. April 2011

Blutrotes Verlangen (Anna-Strong-Reihe 05) - Jeanne C. Stein


Titel: Blutrotes Verlangen
Autor: Jeanne C. Stein
Originaltitel: Retribution
Verlag: Knaur
ISBN: 342650684X
Euro: 8,99
Veröffentlichungsdatum: Februar 2011
Seiten: 352
Serie: Anna Strong 05
Come in: Gekauft





Inhalt

Als Annas guter Freund Culebra einem magischen Fluch unterliegt, ist es für die junge Vampirin klar, dass sie alles tun wird, um ihm zu helfen. Zunächst bittet sie Daniel Frey, mit dem sie eine kurze Affäre hatte, herauszufinden, welche Hexe für den Schlamassel verantwortlich ist. Dadurch jedoch wird auch er in die Sache hineingezogen und Anna muss um das Leben von gleich zwei engen Freunden bangen.
In letzter Not wendet sie sich an den ehemaligen Polizeichef Williams, der ebenfalls ein Vampir ist. Der jedoch kann ihren alten Streit nicht vergessen und will Anna nur helfen, wenn sie ihrerseits etwas für ihn erledigt. Ein geheimnisvoller Mörder macht Jagd auf Vampire und niemand kann ihn aufhalten. Niemand bis auf Anna.
Bei ihren Nachforschungen stößt die vampirische Kopfgeldjägerin auf die Firma "Second Chance", die eine Anti-Aging-Creme namens Eternal Youth auf den Markt bringen will. Erste Tests zeigen, dass die Probantinnen um zwanzig Jahre jünger aussehen. Als Werbefiguren agieren Gloria Estrella, die Exfreundin von Annas Partner David und die Firmenchefin Simone Tremaine. Doch als Anna ein Foto von der Eröffnungsparty sieht, ist sie geschockt, denn neben Gloria steht nicht Simone, sondern die Hexe Belinda Burke!



Meinung


Der Anfang von Annas fünftem übernatürlichen Fall, der in Folge gelesen werden sollte, ist ziemlich sprunghaft geraten und wirkt eher so, als hätte die Autorin ein bestimmtes gesellschaftliches Problem ansprechen wollen. Als sich dann aber die Handlung aufs Wesentliche konzentriert und der rote Faden erst zweigeteilt und schließlich wieder zusammengeführt wird, ist das schnell vergeben.
Anna weigert sich noch immer ihr vampirisches Erbe vollends anzunehmen. Doch diesmal verdichten sich die Anzeichen dafür, dass sie nicht irgendeine beliebige Blutsaugerin ist. Hinweise darauf gab es schon in Band 1, wurden dann jedoch ziemlich vernachlässigt. Leider endet auch hier das Geschehen diesbezüglich mit einem Cliffhanger, was die Wartezeit zu Band sechs nur umso länger erscheinen lässt.
Die einzelnen Abläufe rauschen am Leser wieder in einem unheimlichen Tempo vorbei, so dass abermals keine Längen in der Geschichte auftauchen und der Roman schnell zuende gelesen ist. Hier liegt auch Frau Steins größte Stärke, die bisher in jedem Serienteil spürbar war: Zackig und spannend erzählen, den Leser an jede einzelne Zeile binden. Große Klasse.
Die Nebenfiguren sind diesmal allesamt etwas kurz gekommen. Culebra und Frey waren bestenfalls zwei Motivationen, Williams der erhobene Zeigefinger, Lance das Betthäschen und Burke die böse Königin. Wirklich viel hat Anna jeweils mit keinem zu tun und sie tauchen oft so nichtssagend wieder ab, wie sie erschienen sind. Einige erhalten recht actionreiche Szenen, aber sobald diese vorüber sind, wird zum nächsten Punkt - zur nächsten Figur - übergegangen.
Für Romantik hat Anna diesmal definitiv keine Zeit, aber auf dieses Element legt die gesamt Serie ohnehin keinen Wert - und wurde von mir bisher auch nicht vermisst. Zwar gibt es Lance, der gern für einige vergnügliche Stunden vorbeischaut und natürlich willige Blutspender, - hier mal eine Frau, mit der es eine kurze, kaum spürbare (halb-)erotische Szene gibt - insgesamt jedoch konzentriert sich die Autorin auf den Krimianteil der Story.
Inzwischen haben die einzelnen Bände und Grundplots für mich ein bisschen was von Comics oder Superheldengeschichten bekommen. Gerade der Faden rund um die Creme und was sie mit den Vampiren verbindet, hat etwas von Batman, nur dass hier keine männliche Fledermaus herumgeistert.
Es ist ein Roman, der von einer Frau geschrieben wurde und sich vorrangig sicher auch an Frauen wendet, wenngleich männliche Leser ebenso viel Spaß mit Anna haben werden. Aber dieses abgefahrene, diese Ideen, die hinter den einzelnen Bänden stehen sind es, die schon aus der bloßen Handlung heraus viel Potential in sich bergen. Hinzu kommt dann noch die actionreiche und thrillerartige Umsetzung und manscht das alles zu einem ziemlich unterhaltsamen Brei.





1. Verführung der Nacht (The Becoming)
2. Lockruf des Blutes (Blood Drive)
3. Dunkle Küsse (The Watcher)
5. Blutrotes Verlangen (Retribution)
6. Gesetz der Nacht (Chosen) (August 2011)





http://www.jeannestein.com/
Jeanne C. Stein wuchs in San Diego auf, wo auch ihre Anna-Strong-Romane spielen. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann außerhalb von Denver, Colorado. Neben der Arbeit an ihren Büchern gibt sie einen Newsletter für einen Bierimporteur heraus und hält sich durch Kickboxen in Form.

Dienstag, 5. April 2011

Wie entsteht ein Buchtrailer? (Interview)

In den letzten Wochen sind hier im Verlorene-Werke-Blog einige sehr gelungene Trailer zusammengekommen (rechts unter dem Label "Buchtrailer"). Doch was macht einen guten Trailer aus? Und was wird benötigt, um ihn zu dem zu machen, was er ist?
Herr B. aus der Werbeleitung Blanvalet, Limes, Penhaligon hat mir dazu ein paar Fragen beantwortet.

Wer fertigt die Buchtrailer Ihres Hauses an? Ist das Aufgabe der Marketingabteilung oder werden Nachwuchskräfte, wie etwa Volontäre dazu herangezogen?
Unsere Trailer werden in der Regel von unseren Werbeagenturen produziert, mit denen wir auch die Cover der Bücher erarbeiten und gestalten. Somit sind die Agenturen da bereits inhaltlich bestens im Thema, was für die kreative Entwicklung eines Spots elementar ist.
Je nachdem um was für einen Titel es sich handelt ist zudem ein Illustrator mit an Bord – der die entsprechende Gestaltung umsetzt.
Unser Spot zu Bernie und Chat wurde übrigens tatsächlich von 2 Studenten produziert.
Wir sind aber jederzeit für Optimierungen und Verbesserungsvorschläge offen.
Wichtig sind hier natürlich bei der Erstellung die Einhaltung von rechtlichen Rahmenbedingungen. Sowohl was Sound und Ton angeht (Gema), als auch Bildrechte bei Fotos und Bildern, Einhaltung der Persönlichkeitsrechte etc.

Wie genau wird entschieden, was in das Video hineinkommt und wer entscheidet das?
Wenn wir einen Kinospot produzieren (z.B. Sonea) wird dieser oft „eingedampft“ – sprich: gekürzt und in entsprechend anderes Mediaformat gebracht.
Auch gibt es für verschiedene Plattformen unterschiedliche technische Vorgaben. Youtube, Einsatz bei Amazon, als Unterlage für unsere Vertreter, unser Extranet oder auch unsere Facebook-Seite – sowie Specials unter randomhouse.de
Die Hardfacts kommen von den Verlags-, bzw. Programmleitern / dem Lektorat zu uns Werbern und wir erstellen daraus ein stimmiges Briefing.

Wie lang sollte so ein Video im Idealfall sein?
Die „richtige“ Länge für ein Video gibt es nicht. Allerdings haben unsere Erfahrungswerte gezeigt – maximal 2 Minuten sind genug. Oft pendelt es sich ein zwischen 30 Sekunden oder einer Minute.
Bei Kinotrailern ist die Länge durch die jeweilige Mediabuchung fixiert.

Neben stimmigen Bildern und guter Musik gibt es oft auch Sprecher und/oder kurze Sätze in einem Buchtrailer. Würden Sie sagen, dass es so etwas wie einen Geheimtip gibt, wie diese Einzelbestandteile am besten verbunden werden sollten?
Welche Elemente gehören auf keinen Fall in einen Buchtrailer und warum?
Der „Geheimtipp“ ist – vieles richtig zu machen, im Zweifel ist es Glück aber natürlich auch eine ganze Menge Erfahrung. Die Komposition aus Musik, den richtigen Bildern und einer gut ausgewählten Sprecher-Stimme erzeugen Stimmungen und Emotionen, mit denen Botschaften transportiert werden. Wir glauben unsere Trailer haben eine große Überzeugungskraft bzw. wecken idealerweise Interesse am Buch. Was nicht in einen Trailer sollte? Unwichtiges. Das einfach weglassen! Der Trailer wird im Idealfall bewusst angeklickt und angesehen. D.h. der „Klicker“ interessiert sich bereits- jetzt darf man ihn nicht langweilen und auch nicht mit Informationen zuwerfen.

Gibt es einen Trailer Ihres Hauses, der sich als echte Herausforderung entpuppt hat oder auf den Sie besonders stolz sind? Welcher und warum?
Generell ist jeder Trailer eine Herausforderung. Dies ist vermutlich nicht die von Ihnen erhoffte Antwort – aber es ist die richtige.
Soviele Trailer, wie es draußen gibt – soviele verschiedene Herausforderungen werden an die Bereiche gestellt.
Nur einige Schlagworte: Werbebudget (aus wenig Budget, viel machen), der Druck des Erfolgs (wenn ein Autor bereits sehr bekannt ist, bereits auf der Spiegel Bestsellerliste war oder sich ihr/sein Buch bereits im Ausland sehr gut verkauft hat – muss der Trailer „besonders“ gut sein), Herausforderungen hinsichtlich „Time“. Wird der richtige Trailer zur richtigen Zeit fertig und steht allen Beteiligten zur Verfügung? Ist er technisch einwandfrei – sind alle rechtlichen Rahmenbedingungen eingehalten? Sie sehen – ich könnte sicher noch ewig so weitermachen!
Stolz bin ich auf: Link entfernt Ein Trailer, der zum Nulltarif komplett mit Freunden und Bekannten besetzt wurde und einer HD-Kamera inhouse produziert wurde. Er ist aber sicher nicht das beste, was wir gemacht haben.
Link entfernt ist ein schöner Trailer.
Oder auch: Link entfernt  (mein Verlag Limes).
Aber ich freue mich gerade auf SONEA 2 – die Abnahme des Kinotrailers ist soeben erfolgt. Der Trailer dazu folgt aber erst noch.

Vielen herzlichen Dank für die Antworten!

www.facebook.de/blanvalet
www.facebook.de/penhaligon-verlag

Montag, 4. April 2011

Im Bann der Engel - Christiane Gref


Titel: Im Bann der Engel
Autor: Christiane Gref
Originaltitel
Verlag: Elysion-Books
ISBN: 3942602083
Euro: 12,90
Veröffentlichungsdatum: März 2011
Seiten: 220
Serie: Vermutlich Teil 01
Come in: Vom Verlag










Inhalt



Die Zofe Sophia tritt ihre Stelle bei der reichen und mächtigen Witwe Madame Hazard mit einem sinnlichen Schockerlebnis an. Der künstlich geschaffene Engel Marcellus unterweist die bisher Unberührte im Liebesspiel - eine Dienerin Hazards darf nicht unbedarft sein. Im Laufe der Zeit kommen sich auch die Frauen näher und Sophia spürt, dass sie zu mehr ausgebildet werden soll, als zu einer gewöhnlichen Zofe. Doch ihre Gefühle machen ihr ein ums andere Mal einen Strich durch die Rechnung.
Auch die Wissenschaftlerin Elena Winterstone arbeitet für die Madame. In einer verbotenen Abteilung der Fabrik, in der die Energie für die Stadt Cravesbury hergestellt wird, forscht sie am lebenden Material. Mensch und Maschine sollen vereint werden, damit Hazard sich eine kleine persönliche Armee erschaffen kann, um den Anfeindungen der Stadtbewohner nicht mehr schutzlos ausgeliefert zu sein.
Doch dann werden keine Strafgefangen mehr umgewandelt, sondern Männer, deren Freiwilligkeit auf Lügen basiert. Als sich Elena in den Engel Amenatos verliebt, zweifelt sie ihr Tun mehr und mehr an.
Aber die Madame scheint schon längst den Sinn für alles Reale verloren zu haben und will sich die Stadt untertan machen - mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln. Elena muss kämpfen, wenn sie Cravesbury noch retten will.





Meinung



Es braucht ein paar Seiten, um in das Geschehen von "Im Bann der Engel" hineinzufinden. Im schnellen Wechsel wird jeweils aus der Sicht einer der Frauen, entweder Sophia oder Elena erzählt, ab und an auch von einer Nebenfigur. Leider wird größtenteils auf Beschreibungen oder nähere Erläuterungen verzichtet, so dass dem Roman trotz seines ausgesprochen gelungenen Plots deutlich Feeling und Flair abgehen. So ist beispielsweise nicht klar, es sei denn, der Leser kennt sich im Genre etwas aus, in welcher Zeitepoche das Geschehen spielt. Welche Kleidung wird in etwa von den Charakteren getragen? Es wird an einer Stelle erwähnt, dass Madame Hazard Hosen anzieht, wenn sie ihre Fabrik besucht und angedeutet, dass das ungewöhnlich ist. In einer anderen Szene trägt Sophia ein leichtes Negligé. Das ist leider alles an Beschreibungen. Da die künstlich geschaffenen Engel Flügel auf ihren Rücken tragen, wäre es interessant gewesen zu erfahren, ob und was sie anziehen, um ihren Oberkörper gegen Kälte zu schützen.
So wie diese Details fehlen, wird leider auch die Umgebung nur äußerst spärlich beleuchtet. Die Straßen der Stadt sind eben genau jene und nicht mehr. In der Fabrik immerhin stehen dampfende Maschinen, im Haus der Madame steht ein Bett. So wächst leider im zunehmenden Lesen das Gefühl, dass die Figuren im luftleeren Raum lieben und hassen. Hier wäre es schön gewesen, mehr zu erfahren, denn es steht "Steampunkroman" auf dem Cover. Davon allerdings war leider nur wenig zu merken. Zwar steigt an einer Stelle jemand in ein dampfbetriebenes Gefährt, aber auch hier werden nur Fakten genannt, keine Einzelheiten, kein "Staub in den Ecken". Das ist mehr als schade.
Denn die Handlung ist sehr ansprechend und wirkt zum größten Teil in sich rund. Das Lesen geht flott von den Augen, es gibt keine Längen und insgesamt habe ich den Roman wirklich gern gelesen und greife sicherlich auch zur von mir vermuteten Fortsetzung. Der Action- und der Emotionsanteil halten sich die Waage, denn beides wird voneinander bedingt - so wirkt nichts konstruiert, weil eines ohne das andere nicht existieren könnte. Lediglich was die (Liebes-)Motivation von Sophia gegen Ende der Geschichte angeht, war ich unzufrieden, weil das ziemlich sprunghaft und damit unglaubwürdig wirkt.
Am undurchschaubarsten ist die Figur der Madame Hazard. Sie besitzt leider nicht einmal einen Vornamen und ist zwar vollendet als befehlsgewohnte Despotin dargestellt, aber ihr fehlen deutlich Ecken und Kanten. Sie ist Witwe und konnte nie ein Kind austragen, aber reicht das als Motivation, um eine ganze Stadt zu unterjochen? IST das überhaupt ihre Motivation? Für einen so mächtigen Antrieb hätte mehr her gemusst. Auch, wenn Hazard eigentlich der Bösewicht ist, ist sie doch trotzdem ein großer Sympathieträger und hätte es verdient, lebendiger gestaltet zu werden!
Elena ist Wissenschaftlerin, was, wie angedeutet wird, für eine Frau mehr als ungewöhnlich ist. Warum? Denn sie ist schon die zweite Frau in einer Machtposition und sie hat Kolleginnen, die ihr fast das Wasser reichen können.
Sie wird als sympathische gute Seele beschrieben, was sie jedoch nicht sein kann. Immerhin wandelt sie Männer gegen ihren Willen in künstliche Engel und da hilft auch die Begründung nichts, dass das ohnehin nur Schwerverbrecher seien, die ansonsten im Knast verrotten würden. Erst als die Freiwilligen auf ihrem Untersuchungstisch landen, entwickelt sie so etwas wie ein Gewissen. Doch wieso? Die etwas vorgeführte Motivation ist nicht so ganz in sich stimmig.
Die Wandlung an sich wird zwar mir Magie erklärt oder jedenfalls etwas ähnlichem - ich habe es ehrlich gesagt nicht ganz verstanden - es wäre aber schön gewesen, wenn Magie und Technik, das ist schließlich Steampunk!, miteinander verwoben worden wären. Denn auch der Besuch im Traumland kann keine Flügel auf die Rücken der Männer zaubern, da muss schon eine Operation her.
Die Männer sind gesamt gesehen etwas spartanisch weggekommen, sie dienen aber auch ohnehin nur als Kämpfer oder Liebhaber. Gerade Marcellus Gefühle für Sophia wären interessant gewesen, er wirkt jedoch eher wie eine Art Platzhalter und wäre für die Handlung auch verzichtbar gewesen.
In Frau Grefs Roman gibt es einige erotische Szenen, die zwar nicht immer so ganz zur Handlung passen oder sich aus dieser erklären, jedoch gut zu lesen sind. Da geht es auch mal heftiger zur Sache und nicht nur Heteropaare vergnügen sich. Allerdings nimmt das nicht überhand, sondern ist nur vereinzelt eingewoben.
Insgesamt gesehen ist das eine sehr gut strukturierte Geschichte, die mit viel Action, Handlung und Emotionen aufwartet, sich aber auch gerne noch Zeit nehmen kann, in die Tiefe zu gehen. Wer gern einen Steampunkroman lesen möchte, könnte nach dem Lesen etwas enttäuscht sein. Man sollte sich einfach auf die Geschichte einlassen, dann gehts flott daher und gut unterhalten wird man auch noch.




http://www.autorenkrise.de/
Christiane Gref wurde 1975 geboren und lebt mit ihrer Familie in Hanau. Die Autorin, die seit 2005 zahlreiche Texte veröffentlicht, wurde 2008 mit dem 4. Platz des Deutschen Phantastikpreises für ihre Kurzgeschichte ausgezeichnet.

Freitag, 1. April 2011

Ausblick auf den Blog im April



Das war der März
Obwohl ich, wenn nicht fest, doch zumindest entschlossen war zur Leipziger Buchmesse zu fahren, so habe ich mich dann doch entgegen entschieden. Das lag zum einen daran, dass ich von Anfang an eigentlich nicht wirklich wollte. Doch dann purzelten einige Einladungen herein und ich dachte, es wäre schön, diese anzunehmen. Leider kam es dann in den Tagen vor dem 18.03. zu einem Streik der Lokführer und es war bis Donnerstag nicht klar, ob es nicht auch den folgenden Tag betreffen würde. Da auch die S-Bahn davon betroffen ist und ich etwas außerhalb wohne, stieg mein Lustpegel nicht unbedingt an. Die Unwissenheit hat dann den letzten Willen in mir getötet und ich habe mich entschlossen, den Tag einfach zu einem freien Tag zu erklären, der ganz allein mir gehören sollte. Und so war es dann auch, keine Anrufe, keine Menschen, keine Botengänge, kein gar nichts. Ich muss gestehen, es hat mir viel besser gefallen, als ich dachte.
Als die ersten Messeberichte eintrudelten, rechnete ich schon fast mit einigen Anflügen von Bedauern. Aber so war es nicht. Die Stände sahen aus wie im letzten Jahr, die meisten Bücher, die in mein Beuteschema fallen, habe ich schon gelesen oder sie liegen zum lesen bereit oder sie trudeln in den nächsten Tagen ein. Alles worum es mir wirklich leid tut sind die entgangenen Treffen mit sympathischen Leuten. Aber ich denke, das kriegen wir schon noch hin.


Ich wurde gefragt, warum ich Neuerscheinungen, wie Lesungen mit "Interessant" betiteln würde. Die Antwort ist ganz einfach: ALLE Neuerscheinungen oder Lesungen des Monats würden gar nicht in nur einen Beitrag hineinpassen. Darum suche ich die für mich ansprechendsten und eben interessantesten heraus. Viele der Bücher lese ich später dann auch wirklich, so dass Ihr hier die jeweilige Meinung dazu nachlesen könnt.


Es gab einen positiven Coverwechsel zu bestaunen, Die Diggedags in Bildern und die niederschmetternde Nachricht, dass October Daye die Welt nicht weiter auf Deutsch retten wird.
Ein neues Beispiel zur "Covergleichheit" durfte neben den Rezensionen und Blogtypischen Beiträgen nicht fehlen. So gibt es ein Remake von WonderWoman und das Cover vom 10. Band der Schwestern des Mondes Serie ist veröffentlicht worden.

Was mich besonders freut ist die Bekehr einer (bisher) Ungläubigen zu Laurell K. Hamilton!


Das bringt der April
Heute erwartet mich erstmal das, was jeder Mensch in jedem Jahr durchmachen muss. Und das Schlimme an diesem Jahr ist, dass ich nicht mehr wirklich abrunden kann. Wie viele Jahre darf man eigentlich 29 bleiben?
Ja richtig, ich habe Geburtstag und ich werde 29B.


Es wird weiterhin ein Interview zum Thema "Buchtrailer" geben und es kommen noch mehr Autoren hier zu Wort. Natürlich dürfen Rezensionen nicht fehlen - meine Paranormal-Lust ist zurück gekehrt. Unter Umständen gibt es etwas zu gewinnen und es wird auch mal wieder Zeit für ein paar Filme.
Die Idee eines neuen, regelmäßigen Postings geistert schon eine ziemliche Weile in meinem Kopf herum und wird wahrscheinlich endlich umgesetzt. "Buchgedanken" könnten öfter auftauchen, wenn ich über etwas in der aktuellen Lektüre nachdenken muss.
Ansonsten alles wie gehabt und ich freue mich schon auf regen Austausch.


Was mich bewegt hat
Wir kennen alle die schrecklichen Nachrichten aus Japan. Was mich daran jedoch wundert ist, dass ich beinahe täglich - laut Blogsystem - zwischen sieben und zehn Besucher aus Japan auf dem Blog habe. Übrigens schon seit etwa zweieinhalb Monaten.
Ist das nun wirklich so oder hat sich die Technik da im Land geirrt?

Wegen der Katastrophe gab es eine "Spendenaktion", die ich ehrlich gesagt nicht richtig verstanden habe. Es ging im Groben darum, bei einem Konzern Schokolade zu kaufen, der dann Geld gespendet hat. Die Idee an sich ist schon so widersinnig, dass ich selbstverständlich nicht teilgenommen habe. Da gibt es passendere Spendenaktionen bzw. es sollte abgewartet werden, bis ganz offiziell vom Land um Hilfe gebeten wird. Bis dahin ist unser Land ohnehin verpflichtet, Hilfe zu leisten.
Ich habe auch sämtliche Aufrufe zu dieser Aktion von meinem Blog gelöscht. Bitte schreibt mich per Mail an, nichtssagende Kommentare verhageln nur allen die Laune, allen voran mir.

Im Letzten Monat - und ich kann nicht glauben, wie schnell dieser vergangen ist - habe ich ein paar Worte zum Copyright und dem stillen Mitnehmen von Blogs gesagt. Und ein Logo eingeführt. Leider musste ich einsehen, dass dieses nicht so wirklich etwas geholfen hat, denn Kleinigkeiten sind sowohl bei mir, als auch bei anderen abhanden gekommen. Nichts wirklich Ernstes, aber traurig mitanzusehen war es doch.
Unter anderem fand ich "Heiß ersehnt" (Sidebar, links unten) unter etwas abgeändertem Titel, aber formal fast gleich auf einem anderen Blog. Desweiteren berichtete ein weiterer Blog (als gäbe es nicht schon genug davon), dass auch dort zukünftig über monatliche Neuerscheinungen von Büchern berichtet werde.
Ich kann und will das niemandem verbieten, aber ich möchte, dass Euch klar wird, wie ich mich dabei fühle, wenn ich das anderswo entdecke. Schließlich habe ich mir das alles selbst überlegt oder Dinge entstanden über einen längeren Zeitraum hinweg, haben sich entwickelt und beinahe so etwas wie eine kleine Evolution durchgemacht. Und dann kommt jemand anderer und nimmt es mir einfach weg.
Natürlich ist es nicht wirklich fort, Ihr könnt es ja noch auf meinem Blog lesen. Aber ich verliere mit jedem anderen Blogger, der sich hier bedient, ein Stück meiner Individualität. Da auch nicht nur bei mir Dinge abhanden kommen, sondern bei zahlreichen anderen Kollegen auch, vermatschen wir alle zu einem (hirnlosen?) Brei. Muss das wirklich sein?
Bitte geht in Euch und überlegt, ob Ihr nicht genauso auf die ein oder andere Idee kommt, sich bei Euch im Laufe der Zeit etwas entwickelt. Falls nicht, solltet Ihr überlegen, ob das Bloggen wirklich etwas für Euch ist und es tut mir leid, wenn ich das so offen sagen muss. Wenn es nämlich nur Bestand hat, indem Ihr andere verletzt (und es ist verletztend!), macht es die (Bücher-)Welt nicht schöner, sondern immer ein Stück trauriger.
Mein Fazit ist, dass ich wahrscheinlich auf diese Dinge in Zukunft verzichten werde.
Das Argument, dass jeder Blog andere Leser hat, möchte ich an dieser Stelle nicht gelten lassen. Denn ich glaube, dass wenn nicht zufällig jemand über eine Suchanfrage reinschneit, wir Blogger uns zu mindestens 90% (wenn nicht mehr) nur gegenseitig lesen. Wer sonst sollte es denn auch tun?

Mehrmals stieß ich in meinen Statistiken auf Links, die zu einem Forum führten. Nun kann man aber als Forenbetreiber einstellen, dass nur Mitglieder einzelne Beiträge oder ganze Rubriken lesen können. So war es mir, als Erstbesucher, nicht möglich einzusehen, was dort über mich (mit Verlinkung!) geschrieben stand. Mich registrieren wollte ich nun nicht unbedingt und suchte nach dem entsprechenden Impressum - und als Forenbetreiber muss man eines haben. Nichts zu finden.
Liebe Leute, was soll das für einen Sinn haben, ein großes Forum anzulegen und dann keinen mitlesen zu lassen? Und dann kann man sich noch nicht einmal mit einer Frage an Euch wenden. Wie doof ...

Obwohl ich mich ja schon so halb gegen Lese.exem.plare entschieden hatte, es sei denn, sie werden mir angeboten und hoffte, meinen SuB so etwas entlasten zu können, wird aus dem Plan nicht so wirklich etwas. Denn es haben sich einige Verlage und auch Autoren bei mir gemeldet und gefragt, ob ich nicht Lust habe, dieses und jenes zu lesen. Auch trafen einige Romane sehr überraschend bei mir ein. Einerseits freue ich mich darüber, weil manchmal doch Werke dabei sind, die zwar zunächst nicht in meinem Radar waren, die mir dann aber doch sehr gut gefallen haben. Andererseits steht klar im Blog zu lesen, welche Genres ich mag und welche nicht. Kommt beispielsweise ungefragt ein Kinderkrimi, verschenke ich ihn an jemanden, von dem ich glaube, dass er demjenigen gefallen könnte. Man fühlt sich durch LE's auch immer ein bisschen unter Druck gesetzt, weil man sie doch relativ zeitnah besprechen möchte. Darum sage ich auch oft nein. Das ist dann nicht böse gemeint, aber ich muss auch irgendwann schlafen.
Über das rege Interesse an mir und meiner Meinung jedoch freue ich mich außerordentlich. Nach mancher Mail konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen.

Das Gespenst der Super.blogs geht um. Eine E-Mail traf auch bei mir ein und ich muss gestehen, dass ich ernsthaft darüber nachgedacht habe. Was nämlich kaum jemand berichtet hat ist, dass die drei Erstplatzierten ein paar Scheinchen in dreistelliger Höhe gewinnen können.
Ich habe schon vor langer Zeit gelernt, nie sofort eine Entscheidung zu treffen, sondern immer abzuwarten. Und noch während ich beobachtete, konnte ich sehen, wie die Liste der "Nominierten" anwuchs und in mir dazu passend das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt. Ich habe gelernt, diesem Gefühl zu vertrauen und sagte eine Teilnahme ab. Ich werde auch nicht stimmen.
Abgesehen von meinen Gefühlen, möchte ich auch nicht so gern als Werbetafel herhalten müssen. Das ist allerdings meine ganz individuelle Entscheidung. Allen anderen drücke ich die Daumen.
Edit: Offenbar handelt es sich bei der Absenderin Frau R. um eine Standartmail/ keinen "echten" Menschen (?), denn ich habe trotz Absage die gleiche E-Mail noch zweimal erhalten, allerdings nicht mehr darauf reagiert.


Literatur - News

Bei Lesen ist sexy habe ich gelesen, dass die Dreharbeiten zu Warm Bodies begonnen haben. Der Schauspieler ist absolut unpassend.

Die Royal Mail hat Harry Potter Motive wiederaufleben lassen.


(Seltsame) Suchanfragen


bücher die man lesen sollte?
Die mit den Buchstaben?

warum ekelt sich mr. darcy beim ersten kontakt mit lizzy
Weil er Angst hat, dass er sie heiraten muss. Na ja, er tut's trotzdem ... Männer *pf*

autoren, die die verfilmung ihrer bücher ablehnen
Auf die Suchanfrage gab es keine befriedigende Antwort - ich habe es selbst mal versucht. Aber die Mechanismen, die hier greifen, um überzeugend antworten zu können, sind einfach zu groß.

abschiedsworte zur rente
"Good bye."

gedichte zum geburtstag zum 80
Macht das heutzutage eigentlich auch noch jemand selbst?

klopapier mit golddruck
Ich weiß nicht wieso, aber das wird seit einigen Monaten immer mal wieder gesucht. Leider: Hier gibt's keins ;)

fantasy bücher mit magischen tieren als begleiter
Mir fällt spontan "Der Goldene Kompass" ein. Bei Robin Hobb ist das auch ein beliebtes Thema.

braucht man eine schreibleergang
Du ganz sicher.

darf ich feiertage erfinden
Nur, wenn Du für uns alle einen freien Tag rausschlägst.

rowling plagiat tolkien
DAS Thema ist bei all der Aufregung um Japan und dem Terror hier vor der Wahl völlig untergegangen. Lebt er eigentlich noch?
Zurück zum Ausgangspunkt: Was genau ist denn da plagiert? Die Brille?

film rutscht auf der treppe auf dem glasmurmeln aus
Der Film, echt? Ansonsten vermute ich mal "Kevin allein zuhaus".

wonach entscheiden jugendliche beim buchkauf
Meiner Erfahrung nach spielt das Cover eine sehr große Rolle.

wie würde mein name auf hobbich lauten
Dazu musst Du ihn uns aber auch erstmal verraten ... 

ich habs mal diagonal gelesen
Mhm. Ist zumindest mal was anderes ...

blanvalet mein buch abgelehnt
Was für eine Such-Antwort erwartest Du darauf?

denkst du noch über uns nach
Selten.