Donnerstag, 3. Januar 2019

Zehn Bücher, die ich 2018 nicht gelesen habe, obwohl ich es gern wollte




Die Stunde des Assassinen - R.J. Barker
Girton Klumpfuß ist kurz davor, einer der besten Auftragsmörder des Landes zu werden, schließlich geht er bei Merela Karn in die Lehre, und die ist eine lebende Legende im Geschäft mit dem Tod. Eines Nachts werden Girton und Merela jedoch an den Königshof gerufen: Innerhalb der dicken Steinmauern von Burg Maniyadoc wispert man hinter vorgehaltener Hand von einem geplanten Attentat auf den Kronprinzen. Getreu dem Motto "Um einen Mörder zu fangen, musst du einen Mörder schicken" heuert die Königin die beiden Assassinen an, um das Attentat zu verhindern. Weder Girton noch Merela ahnen, dass der Anschlag auf den Prinzen erst der Beginn einer Reihe von Verschwörungen und Intrigen ist, die das gesamte Königreich in einen grauenhaften Krieg stürzen könnten, der auch vor loyalen Assassinen nicht haltmacht ...

Obwohl das Buch recht zeitnah nach seinem ET im Januar bei mir eingezogen ist, bin ich leider bisher nicht zum Lesen gekommen. Hoffentlich werde ich das bald nachholen können, obwohl die Meinungen recht durchwachsen klingen. Die Fortsetzung wird im Mai 2019 erscheinen.


Arkane. Das Haus der Drachen - Pierre Bordage
Jahrhundertelang herrschten sieben Familien zusammen über das sagenhafte Arkane. Die Stadt wuchs und gedieh, niemand schien die Harmonie zerstören zu können. Doch unter der glitzernden Oberfläche breiteten sich unbemerkt dunkle Mächte aus – und sie haben Erfolg: Bei einem Massaker wird eine der sieben Familien ausgelöscht. Nur die schöne Oziel überlebt und schwört Rache. Während sie auf der Suche nach Verbündeten eine schreckliche Entscheidung treffen muss, bricht im eisigen Norden der Steinzauberlehrling Renn auf. Einzig seine Gabe und sein Wissen könnten Arkane noch retten ...

Zum ET des Buches hatte ich leider keine Zeit, es zu lesen, weswegen es auch nicht bei mir eingezogen ist. Leider habe ich es so gut wie gar nicht in der Social-Media-Welt entdecken können und die bisherigen Meinungen sind so gering und eher nichtssagend, dass mir unklar ist, ob man es gelesen haben sollte oder eher nicht.
Edit: Inzwischen habe ich es daheim.

Belgariad - Die Gefährten - David Eddings
Der New-York-Times-Platz-1-Bestsellerautor David Eddings war in den 80er Jahren nicht nur einer der Helden der Fantasy-Leser, sondern ist für viele der erfolgreichen Fantasy-Autoren von heute ein Vorbild. Die Lektüre der Belgariad-Saga ist wie eine Begegnung mit Freunden. Die Charaktere dieser heroischen Coming-of-Age-Fantasy wachsen einem sofort ans Herz, und gemeinsam mit ihnen erforscht man eine wunderbare Welt und kämpft im epischen Kampf zwischen Gut und Böse. Der naive Junge vom Land, der edelste Ritter, der cleverste Dieb, der mächtigste Magier – wer sonst könnte die Welt retten?

Eine Freundin von mir ist sehr begeistert vom Autor und das schon seit Jahren, ich selbst könnte noch einen Motivationsschub gebrauchen. Muss man das Werk kennen?


Schwarzer Sold – Adrian Selby
Sie wurden verehrt. Sie wurden gefürchtet. Sie wurden zur Legende: Kailens Zwanzig, die beste und verschworenste Söldnertruppe, die es je gab. Vor Jahren bewahrten sie die alten Königreiche vor dem Untergang, doch dann zerfiel die Gemeinschaft. Heute, fünfzehn Jahre später, scheint jemand eine alte Rechnung zu begleichen. Einer nach dem anderen werden Kailens Männer ermordet, bei den Toten liegt stets ein schwarzer Stein ― unter Söldnern das Zeichen für Verrat. Welches dunkle Geheimnis verbirgt sich in der glorreichen Vergangenheit der Truppe?

Im Original stoße ich öfter einmal auf den Autor und die Meinungen fallen eigentlich stets recht positiv aus. Ich werde dran bleiben, auch wenn mich der Verlag in letzter Zeit in Sachen Fantasy recht enttäuscht hat.


Die Memoiren einer Überlebenden – Doris Lessing
Nobelpreis für Literatur 2007
In ihrem Roman »Die Memoiren einer Überlebenden« beschwört Doris Lessing eine unbestimmte Zukunft: Das Leben in der Stadt ist zusammengebrochen, die Menschen sind ständig unterwegs und auf der Suche nach Überlebensmöglichkeiten. Jugendliche und Erwachsene besetzen leerstehende Häuser, plündern Geschäfte, und Horden von Kindern machen die Straßen unsicher. Das Chaos der Straße beobachtet die Hauptfigur, eine ältere alleinstehende Frau, vom Fenster ihrer Wohnung aus. Eines Tages steht ein junges Mädchen, Emily, samt ihrem Haustier Hugo, bei ihr im Wohnzimmer und verlangt unvermittelt nach Unterkunft. Während draußen alle Formen öffentlicher Ordnung aufgehört haben zu existieren, richten sich die beiden in ihrem neuen Leben zu zweit ein…

Ich bin nur durch den „Bestsellercode“ auf dieses Buch aufmerksam geworden und war auch durch den verliehenen Preis positiv überrascht. Dass es vermutlich keine leichte Lektüre wird, scheint klar. Trotzdem würde ich es gern versuchen.


Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden – Genki Kawamura
Ein junger Briefträger erfährt überraschend, dass er einen unheilbaren Hirntumor hat. Als er nach Hause kommt, wartet auf ihn der Teufel in Gestalt seines Doppelgängers. Er bietet ihm einen Pakt an: Für jeden Tag, den er länger leben möchte, muss eine Sache von der Welt verschwinden. Welche, entscheidet der Teufel. Der Briefträger lässt sich auf dieses Geschäft ein. Am Tag darauf verschwinden alle Telefone. Am zweiten Tag die Filme, am dritten alle Uhren. Als am vierten Tag alle Katzen verschwinden sollen, gebietet der Briefträger dem Teufel Einhalt. Und macht etwas völlig Überraschendes ...

Ich bin mir recht sicher, dass es nicht das ist, wonach es aussieht. Und genau deswegen hätte ich sehr gern reingelesen. Leider ist es nicht ganz preiswert und war über Tausch noch nicht zu bekommen.


Die Legende von Shikanoko – Lian Hearn
Shikanoko ist eigentlich nur der Sohn eines einfachen Vasallen. Doch als er von einem Magier eine übernatürliche Maske vermacht bekommt, wird aus ihm das Kind des Hirsches, und er verfügt fortan über magische Fähigkeiten und besonderes Kampfgeschick. Als der alte Kaiser stirbt, gerät Shikanoko in die Fänge des Fürstabts, der alles daransetzt, die höchste Macht im Land – den Lotusthron – an sich zu reißen. Shikanoko muss fliehen und entkommt dabei mehr als einmal nur knapp dem Tod. Doch er muss unbedingt Aki finden, die Herbstprinzessin, die er liebt, und die ein großes Geheimnis verbirgt. Denn in ihrer Obhut befindet sich niemand anderes als der rechtmäßige Nachfolger für den legendären Lotusthron.

Ich habe vor sehr vielen Jahren Band 1 der Otori-Saga gelesen und war leider nur mäßig begeistert. Da sich Lesegeschmack und –verhalten mit dem Lauf der Zeit jedoch verändern können, würde ich es gern noch einmal mit der Autorin versuchen. Da liegt eine neue Reihe recht nahe. Aber auch das Buch war leider noch nicht günstig zu bekommen. 2019 wird es aber als Klappenbroschur noch einmal neu erscheinen.


Der Roboter, der Herzen hören konnte - Deborah Install
Der Engländer Ben Chambers hat eine Frau und ein Haus. Damit ist er zufrieden – eben so zufrieden, wie man sein kann, wenn man eine Frau und ein Haus hat und sonst nichts tut.
Doch eines Morgens sitzt ein Roboter in seinem Garten, betrachtet die Pferde auf dem Feld hinter dem Haus und geht einfach nicht weg. Der kleine Roboter heißt Tang, ist von oben bis unten mit Schmutz und Öl verschmiert und entpuppt sich bei genauerer Inspektion als ein Uralt-Modell der ersten Generation. Ben weiß nicht, was er mit dem Schrotthaufen anstellen soll, doch der verfolgt ihn von nun an auf Schritt und Tritt und möchte sein Freund sein.
Als Ben zufällig bemerkt, dass sein kleiner Roboter Flüssigkeit verliert, erkennt er, wie sehr ihm der Kleine ans Herz gewachsen ist.. Und plötzlich will er, dass Tang repariert wird. Auch, wenn er dafür einmal kreuz und quer durch die ganze Welt reisen muss, um den Hersteller ausfindig zu machen. Ihre gemeinsame Reise wird zu einer lebensverändernden Erfahrung.

Empfohlen bekommen und es klingt in der Tat nach einer süßen kleinen Geschichte für zwischendurch. Die Zeit hat ein Lesen bisher verhindert.


Das Heer des Weißen Drachen – Anthony Ryan
Jahrhundertelang baute das gewaltige Eisenboot- Handelssyndikat auf Drachenblut – und die außergewöhnlichen Kräfte, die es verleiht. Als die Drachenblutlinien versiegen und Kundschafter ausgesandt werden, um neue Quellen zu entdecken, kommt ein verheerendes Szenario in Gang.
Claydon Torcreek ist einer der Überlebenden der gefahrvollen Reise durch das unerforschte Hinterland des Corvantinischen Reiches. Statt der neuen Blutquellen, die die Zukunft seines Volkes hätten sichern können, entdeckt er jedoch einen Albtraum. Der legendäre Weiße Drache ist aus seinem Jahrtausende währenden Schlaf erwacht und giert danach, die Welt der Menschen in Schutt und Asche zu legen. Und noch schlimmer: Er befehligt eine Armee aus Verderbten, die ihm hörig sind.

Band 1 war großartig, aber leider hatte ich bei der Verlosung von diesem Nachfolger kein Glück. Ich hoffe aber, dass es vielleicht doch noch über Tausch zu bekommen sein wird oder schlicht demnächst als TB erscheint.


Der Sommerdrache – Todd Lockwood
Maia wächst als Tochter des Brutmeisters in einem Aery auf, dem Ort, an dem Drachen ausgebrütet und großgezogen werden. Genau wie ihr Bruder Darian wartet sie gespannt auf den Tag, an dem sie ihr eigenes Drachenjunges bekommen wird. Doch sie hat Pech: Als sich der Nesttag nähert, zeichnet sich ab, dass die Delegation des Kaisers sämtliche Jungtiere für das Militär requirieren wird.
Enttäuscht und verärgert macht sie sich mit ihrem Bruder auf in die Wildnis – wo sie nicht nur auf die Leiche eines weiblichen Drachen stößt, der von Wilderern erlegt wurde, sondern auch dem mythischen Sommerdrachen begegnet. Zurück im Aery versetzt ihre Geschichte alle in helle Aufregung. Die religiösen und militärischen Autoritäten streiten darüber, wie der Sommerdrache gedeutet werden soll. Maia hat an all dem wenig Interesse. Sie fragt sich vor allem eines: Wenn es eine tote Drachenmutter gibt, wo ist dann ihr Junges? Kurzerhand macht sie sich auf eine gefährliche Reise in die Wildnis, um das Drachenjungtier zu finden.

Ich lese grundsätzlich alles, wo „Drache“ draufsteht, so dass dieses Buch schon startklar neben mir liegt. Grund fürs Nichtlesen: Zeit. Wird aber nachgeholt!


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Es ändert sich nichts am Kommentieren, nur muss jetzt dieser lange untere Absatz dabeistehen. Ich danke allen, die mir einen Gruß dalassen!

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