Das war der Februar
„Kiss
oft he Basilisk“ hat etwas über achthundert Seiten – die aber schnell
gelesen waren. Trash pur, aber unterhaltsam. Leider wiederholt es sich
irgendwann einmal zu oft und wirkt insgesamt ein bisschen zu gepresst.
„Woman
Down“ war mein erstes Buch der Autorin. Es war merkwürdig, wenn auch sehr
flüssig geschrieben, so dass es rasch gelesen war. Aber sich die Hälfte des
Buches zu fragen, wo der eigentliche Plot liegt, macht es nicht unbedingt
besser.
„We who will die“ macht allein optisch einiges her. Aber auch inhaltlich bietet es viel und das auf über sechshundert Seiten. Ich habe es sehr gern gelesen, aber leider im letzten Drittel gemerkt, dass es eine Fortsetzung geben wird – im Januar 2027 im Original, es wird also dauern, ehe es auf Deutsch verfügbar ist.
(Neu) Diese Bücher sind im Januar 2026 bei mir eingezogen
Rezensiert:
Woman Down - Colleen Hoover
Verführerisches Gift - Lindsay Straube
The Night Ends With Fire - K.X. Song
The Poet Empress: Eine Ballade von Liebe und Tod - Shen Tao
(Gesammelt) Zwei abgebrochene Romane
The Tainted Cup - Robert Jackson Bennett
Neue Bücher eingezogen:
Das war das Postfach
im Januar
„Unser Projekt hat nicht den Anspruch, alle
Antworten auf die großen Fragen dieser Zeit zu kennen. Es richtet vielmehr die
Aufmerksamkeit auf das, was uns im Innersten zusammenhält: auf Menschlichkeit.
Begegnungen auf Augenhöhe, den Fokus auf das Nahe, das Echte. Darauf, Halt zu
spüren im Alltäglichen“, verspricht Anna Marguerita Schön, die für das neue
Hörbuch „Wir alten Hasen“
inspirierende, poetische und berührende Beiträge von zehn „alten Hasen“ aus
Kunst und Kultur in einer einmaligen Sammlung zusammengestellt hat.
Alle Autorinnen und Autoren haben ihre Beiträge
selbst eingesprochen. Mit dabei sind Willy Astor, Nomi Baumgartl, Anne
Devillard, Prof. Dr. Gerald Hüther, Michaela May, Isolde Ohlbaum, Dr. Heribert
Prantl, Pfarrer Rainer Maria Schießler, Dr. Tilman Spengler und Konstantin
Wecker.
Autoren und Herausgeberin spenden die Einnahmen
aus diesem Projekt an karikative Zwecke: für jedes verkaufte Hörbuch 10 % des
Nettoerlöses, für jedes verkaufte Buch und E-Book 1 Euro. Diese Gelder gehen
direkt an gemeinnützige Initiativen und Hilfsprojekte, die von den zehn
Autorinnen und Autoren ausgewählt wurden.
am 22. April 2026 erscheint das neue Buch des
SPIEGEL-Bestsellerautors Martin Wehrle im mosaik Verlag: Wer wärst du ohne deine Sorgen? Gedankenspiralen stoppen, Ängste
loswerden, Zuversicht gewinnen. Ein praxisnaher Selbsthilfe-Ratgeber mit
wirkungsvollen Coaching-Übungen auf Basis der Positiven Psychologie.
Einfach mal sorgenfrei – wie wäre das? Ihr
Gedankenkarussell hält an, Ihr Stress löst sich auf, und alle Ängste fallen von
Ihnen ab. Niemand nervt Sie mehr, nichts regt Sie auf. Mit Ihrer Vergangenheit
haben Sie Frieden geschlossen, auf Ihre Zukunft freuen Sie sich. Und in Ihrem
Kopf tanzen die Gedanken und singen: "Schön ist es, auf der Welt zu sein!"
Unrealistisch, weil Sie gerade zu viele Sorgen
haben? Das genau ist ja das Problem: Nicht Sie haben Sorgen – sondern Ihre
Sorgen haben Sie! Drehen Sie den Spieß um und nehmen Sie Ihr Denken ab sofort
in die Hand. Dann machen sich die Sorgen vom Acker, und eine große Leichtigkeit
zieht in Ihr Leben ein.
Martin Wehrle – Deutschlands bekanntester
Karriere- und Lebenscoach – verrät Ihnen, wie Sie sich die Kontrolle über Ihren
Kopf zurückerobern und ein Leben voller Leichtigkeit und Erfüllung gewinnen.
Wie kreatives Schreiben gelingt
Ob in fiktionalen oder faktenbasierten Texten –
ein kreativer Schreibstil bringt sowohl Autoren als auch Lesern einfach mehr
Spaß. Monika Hoffmann lädt mit ihrem vergnüglichen Ratgeber „Kreatives Schreiben für Dummies“ auf
eine Entdeckungstour der eigenen Schöpfungskraft ein – und zeigt, dass kreative
Schreibkunst überall und für jeden machbar ist.
Kreativität tut jedem Text gut, ob es nun ein
Spionage-Roman ist, eine Bewerbung für eine Mietwohnung oder ein Bericht an die
Krankenkasse. Doch wie stößt man diesen Prozess an, der Originalität oder gar
Witz zwischen die Zeilen zaubert? Wie schafft man diese lesenswerten Texte –
ganz gleich für welchen Zweck? Monika Hoffmann weiß, dass der wesentlichste
Beitrag dazu von innen kommt – von der eigenen Kreativität: „Sie mag zwar
unentdeckt oder durch dröge Routinen überlagert sein, aber sie ist da. Jeder
Mensch ist kreativ“, so die promovierte Sprachwissenschaftlerin.
Mit dem Buch „Kreatives Schreiben für Dummies“
gibt die Autorin einen praktischen Leitfaden an die Hand, um die eigene
Kreativität zu aktivieren und in die richtigen Bahnen zu lenken. Viele
praktische Schreib- und Fingerübungen und Beispieltexte geben den Anstoß zur
eigenen Entwicklung. Ganz systematisch zeigt Hoffmann, wie man Texte aufzieht,
Sätze baut und Wörter wählt. Dabei geht sie auf fiktionale und non-fiktionale
Texte und deren jeweilige Anforderungen ein und bringt vielfältige Beispiele,
vom Verfassen von Leserbriefen über das Formulieren von Kondulenzschreiben bis
hin zur Schilderung der eigenen Romanfiguren.
So erhält das Geschriebene stets eine
persönliche Note und hebt sich von lieblos Zusammengeschustertem und
automatisch Generiertem positiv und lesenswert ab.
Das bringt der März
Im März habe ich ein paar Beiträge vorbereitet,
die nicht unter „Rezension“ laufen. Einige Gedanken, die mir bei alltäglichen
Dingen kamen und bei denen ich sogar Zeit hatte, ein paar Fotos zu machen. Aber
natürlich werden Rezensionen nicht fehlen – alle im phantastischen Bereich.
Was mich bewegt hat
Durch Malerarbeiten musste ich im Januar einige
Bücher umräumen und habe sie im Februar sortiert und wieder zurückgestellt.
Dabei fielen mir etliche ältere Titel in die Hände, die ich sehr gern gelesen
habe. Als ich diese ein bisschen auflisten wollte, kam mir in den Sinn, dass es
aus der gleichen Zeit Werke gibt, die ich nie gelesen habe. Aufgrund der hohen
Buchpreise dachte ich, dass es Zeit würde, diese mal anzuschaffen – gebraucht,
versteht sich. Da bezahlbar. Ich entschied mich unter anderem für die Autorin Lynn
Flewelling; zufällig sah ich, dass der deadsoft Verlag eine Neuauflage des
bekanntesten Werkes „Die Schattengilde – Nightrunner“ ab 19.03. herausbringt.
Das hätte ich dann sogar neu gekauft, denn sie haben es hübsch aufgemacht.
Allerdings schwante mir hier schon Böses … in der Tat wird dieses Buch
unglaubliche dreißig Euronen kosten. Dreißig!
Und das ist ein Band 1 von 3. Sicher gibt es Liebhaber, aber das ist doch nicht
mehr normal. Und in genau diesem Moment wurde ich wütend, aber so richtig. Nicht
auf diesen Verlag oder das Buch, sondern einfach allgemein. Bücher, Herrgott! Die
sind zum Lesen da! Nicht zum Gutausehen! Und doch, es geht preiswerter, das
kann man überall beobachten, sogar wenn es einen bunten Schnitt gibt. Der ist
nämlich nur dafür da, UM die Bücher so teuer zu machen (nennt sich
Verlaufsargument). Liebe Verlage, schaut Euch um. Ein Großteil der Menschen in
diesem Land hat nur sehr wenig Geld zur Verfügung und es werden immer mehr. Dazu kaufen immer weniger
Leute Bücher insgesamt und immer weniger lesen welche. In den letzten Monaten
habe ich das immer wieder aufgegriffen und versucht zu erklären.
Flewelling tauchte dann zufällig in einer
Buchtauschbörse auf – und ich griff zu.
Gelesen:
(Seltsame)
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Es ändert sich nichts am Kommentieren, nur muss jetzt dieser lange untere Absatz dabeistehen. Ich danke allen, die mir einen Gruß dalassen!
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