Titel: We Who Will Die
Autorin: Stacia Stark
Originaltitel: We Who Will Die (Empire of Blood #1)
Verlag: dtv
ISBN: 978-3423285469
Euro: 26,00
Veröffentlichungsdatum: März 2026
Seiten: 624
Serie: Empire of Blood 01
Come in: vorablesen.de
Inhalt
Arvelle sorgt im Armenviertel für ihre beiden
jüngeren Brüder, von denen einer schwerkrank ist. Als ein fremder Vampir ihr
die Heilung ihres Bruders anbietet, ist Arvelle gezwungen, zuzugreifen. Doch
dafür muss sie nicht nur zurück in die Arena, sondern auch niemand Geringeren
als den Imperator töten. Als goldene Sigillengezeichnete hat sie eine Chance,
doch die Arena hat ihr Bein verkrüppelt und ihr die beste Freundin genommen. Am
gleichen Tag verschwand auch ihre Jugendliebe Tiernon, so dass die junge Frau erst
das Leben wieder lernen muss. Und dann trifft sie nicht nur auf harte Gegner –
jene, die einst ihre Freundin ermordeten –, sondern auf Tiernon. Doch er ist
nicht mehr der, wer sie glaubte, dass er sei. Auch sein älterer, bedrohlicher
Bruder Rorrick bekundet sein Interesse an ihr.
Meinung
Die Handlung ist in einer Fantasywelt angelegt,
die an das Alte Rom erinnert. Obwohl nicht viel von der Stadt zu sehen ist, kann
ihr Aufbau als ähnlich dem Roms beschrieben werden. Den Hauptteil des
Geschehens verbringen wir jedoch im Kolosseum und natürlich der Arena. Der
Beginn gestaltet sich noch recht typisch; Arvelle wird in ihrem gewohnten
Umfeld gezeigt und durch die sie umgebenden Figuren im Istzustand
charakterisiert. Vielleicht war alles ein bisschen viel, das auf sie
eingeprasselt ist, aber sie stellt sich allem. Einmal kann sie Bran, dem
fremden Vampir, entgehen, aber der weiß, auf wen er es abgesehen hat – und so
muss sie zustimmen, um ihren Bruder zu retten.
In dieser Gesellschaft gibt es die Mundies, die
normalen Leute, die Sigillengezeichneten und die Vampire. Sigillen gibt es in
Bronze, Silber und Gold. Jede höher gestellte Familie hofft auf
Goldgezeichnete, weil diese über mehr und stärkere Magie verfügen. Vampire
herrschen über die Stadt und das Land. Sie werden zunächst nur sehr zögerlich
gezeigt und spielen kaum eine Rolle, bis auf die Tatsache, dass einige wichtige
Figuren eben Vampire sind. Bis zum
letzten Drittel scheint „Vampir“ beinahe nur ein leeres Wort zu sein. Sie
können stärker kämpfen, haben bessere Sinne: das war es fast. Aber dann wird
deutlich, dass es Mundies und Sigillengezeichnete gibt, die sich freiwillig
aussaugen lassen – das wird als eine Art Abhängigkeit beschrieben. Es gibt
geborene Vampire, zu denen natürlich auch die Familie des Imperators gehört,
und zu Vampiren gemachte.
Arvelle ist eine sehr symphytische Figur, die
nicht alles richtig macht, aber sich gekonnt durchbeißt. Natürlich hat sie zudem
viel Glück. Obwohl sie in der Arena auch töten muss, ist sie keine gewalttätige
Person, zusätzlich rettet sie einige Leben. Die Kämpfe werden genau und sehr
anschaulich, aber nie übertrieben blutig geschildert. Längen habe ich im
gesamten Buch keine empfunden. Im Gegenteil, die Geschichte liest sich flott
weg und kann zeitweise kaum aus der Hand gelegt werden. Es entwickelt sich
alles recht langsam, der Alltag Arvelles in der Arena steht im Vordergrund. Sie
muss trainiert werden, mit den anderen Auserwählten klarkommen, will in die
Elitetruppe rund um den Primus aufsteigen, damit sie dem Imperator nahekommt.
Und es gibt natürlich zwei junge Männer, die,
jeder auf seine eigene Art, ein Auge auf sie geworfen haben. Einer ist ihre
große Jugendliebe. Die Beziehung zu ihm begann in der gemeinsamen Kindheit, die
immer mal wieder in kurzen Rückblicken erzählt wird. Die Beziehung wird äußerst
romantisch (mit Herzschmerz) beschrieben und ist anregend zu lesen. Und dann
ist da noch sein älterer Bruder, der sehr düster daherkommt und seine eigenen
Geheimnisse hütet. Hier in Band 1 ist es der Jüngere, für den Arvelles Herz
schlägt, aber der Ältere weckt definitiv ihr Interesse und es darf angenommen
werden, dass in der Fortsetzung noch mehr geht.
Die Geschichte birgt eine Menge Höhen und
Tiefen, liest sich flockig leicht und in einem Rutsch. Die Charaktere wirken
glaubhaft und das ganze Drumherum so interessant, dass man gern mehr erfahren
möchte. Zusätzlich ist da die sehenswerte Aufmachung des Buches, das mit
farbigem Schnitt als Hardcover daherkommt. Leider ist es deswegen auch nicht
sehr preiswert.
„We who will die“ ist ein gelungener
Reihenstart, der gern weiterempfohlen wird.
Empire of Blood:
1. We Who Will Die
2. We Who Will Rise (Januar 2027 im Original)
Stacia
Stark ist eine
#1-Fantasy-Romance-Autorin, die es liebt, über gefundene Familien,
selbstbewusste Heldinnen und grüblerische, mürrische Helden zu schreiben. Ihre
Bücher wurden schon in über 15 Sprachen übersetzt und waren zweimal für die
Goodreads Choice Awards nominiert. Wenn sie nicht schreibt oder die Welt
bereist, ist Stacia meist auf ihrem Sofa in den Seiten eines guten Buchs
versunken.


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Es ändert sich nichts am Kommentieren, nur muss jetzt dieser lange untere Absatz dabeistehen. Ich danke allen, die mir einen Gruß dalassen!
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