Zwischen den beiden Büchern liegen anderthalb
Jahre. Unglaublich, dass ich so lange kein Buch abgebrochen habe.
Der Sommer der Sternschnuppen – Mary Simses (Tausch)
Gelesen bis etwa Seite 176 (von 444).
Auf der Suche nach angenehmer Sommerlektüre mit
Herz, gerne im Bereich Meer oder Kleinstadt, stieß ich auf diesen Roman und
ertauschte ihn mir. Überrascht sah ich später, dass es über eintausend
Meinungen auf A. für ihn gibt. Und die Autorin scheint recht beliebt zu sein,
während ich sie das erste Mal in der Hand hielt. Der Anfang gestaltet sich sehr
gefällig, genau was man erwartet. Auch die Kleinstadt wird nett
charakterisiert. Aber dann wurde der Text immer länger. Leider war ich privat
auch recht abgelenkt, so dass ich nicht an einem Stück lesen konnte und wenn
ich Zeit fand, waren es meist nur wenige Seiten. Einige Ereignisse waren ein
bisschen abstrus, wenngleich sie auch passend für die Zielgruppe (Stichwort:
Alter) gemacht sind. Mich haben sie leider nicht einfangen können. Schließlich
verwechselte ich Namen und kam so nicht mehr hinterher. Ein Lover (außer dem
gewünschten) war schwer auszumachen und dann hatte ich schlicht kein Interesse
mehr – und legte das Buch zur Seite. Ich glaube jedoch, dass das subjektiv ist
und das Buch und ich einfach nicht recht zusammenpassen wollten. Ruhig mal in
die Leseprobe reinsehen.
Sisters of Sword and Shadow – Laura Bates (Kauf, ME)
Gelesen bis Seite 167 (von 343).
Viel erwartet, leider enttäuscht worden. Schon
die Ausgangslage ist zum Gähnen. Die Prota muss sich nie beweisen, sie ist von
Geburt an allmächtig (mit Magie). Als sie extrem zufällig auf die Ritterin
trifft, lässt sie ihre angeblich geliebte Schwester in einer Notlage
(arrangierte Hochzeit) zurück, niemand erfährt, wohin sie verschwunden ist. Sie
wird später nicht einmal versuchen, die Schwester nachzuholen. So ein suchender
Ehemann könnte ja der Gruppe Probleme bringen. Es wird leider recht
oberflächlich geschrieben, die Figuren bleiben fern. Zudem habe ich persönlich
keinen Gefallen an Mädchen und Frauen, denen man Waffen in die Hand drückt und
sie zu besseren Männern macht und das eben als Stärke verkaufen will. Frauen
sind anders und sollten es auch sein dürfen. Die Ausbildung zum Ritter wird
anschaulich beschrieben, man führt Turniere durch etc. Dabei haben die
Knappinnen Mützen auf. Das lange Haar wird nie geschnitten. Ich frage mich
zudem, ob man eine weibliche Figur tatsächlich mit dieser Kleidung verstecken
kann. Und was ist mit der monatlichen Biologie? Die Ritterinnen tragen durch
die Bank weg ihre Rüstungen und setzen den Helm nie ab.
Als eine Stelle kam, wo ein Bote in die Burg
kommt und die Anführerin damit erpresst, dass er keine Männer sehe, „besticht“
sie ihn mit einer „beglückenden“ Nacht. Aber das ihn das vermutlich nicht (!)
davon abhalten wird, weiterzuerzählen, was er gesehen hat, scheint ihr nicht
klar zu sein. Was ist das für ein irres Frauenbild, das hier gezeigt wird? Und
das „Unrecht von Männern wiedergutzumachen“ beruht auf der These, dass alle
Männer schlecht sind, sogar die, die man gerade gerettet hat. Noch mal zum
Mitschreiben: Wahre Stärke kommt von innen! Man sieht zu, dass man sich mit der
Situation arrangiert und sie geschickt und überlegt angeht.


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Es ändert sich nichts am Kommentieren, nur muss jetzt dieser lange untere Absatz dabeistehen. Ich danke allen, die mir einen Gruß dalassen!
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