Dienstag, 6. November 2018

(Autorenplausch) Kristofer Hellmann: Der Weltenbund

Titel: Der Weltenbund
Autorin: Kristofer Hellmann
Originaltitel, 606 Seiten
ISBN: 978-3945668382
Euro: 17,90













Die Zeitenstrahl-Saga

Ich habe die letzten dreizehn Jahre meines Lebens damit zugebracht, eine Welt zu erschaffen, in der sich der Leser verlieren kann, ohne unangenehm gegen die Realität zu stoßen, wie ein Fußgänger gegen eine Glaswand. Sie soll dem Leser einen Ort geben, zu Träumen und die Realität für einen Augenblick zu vergessen. Auch dann noch, wenn er das Buch längst weggelegt hat.

Meine Völker unterscheiden sich voneinander ebenso, wie echte Völker dies tun. Sie haben ihre eigene „Stimme“, aber sind eben auch viel mehr als nur die Summe ihrer Eigenarten. Dabei finden sich auch Elda, Zwerge, Minotauren und feuerspeiende Echsen.
Da zu Völkern auch eigene Sprachen gehören, habe ich parallel zu den Geschichten über ein halbes Dutzend Sprachsysteme (zum Teil auseinander „gewachsen“, wie wir es aus den lateinischen Sprachen kennen) samt Schriften entwickelt.

Meine Geschichten bieten „Haltegriffe“ aus der Wirklichkeit. Das fängt schon im ersten Band, „Der Weltenbund“ an, der in einem Land spielt, das dem natürlichen und politischen Klima nach an das mittelalterliche Europa erinnert – typisch Fantasy eben. „Der Weltenbund“ bietet einen Einstieg in die Welt, die sich über mehrere Bände ausdehnen wird.
„Der Weltenbund“ ist dabei auch für jene geeignet, die noch nie mit Fantasy in Kontakt kamen. Euch erwartet ein bewusst klassisches Fantasy-Abenteuer, das euch neben der Story noch genug Luft gibt, die neue Welt kennenzulernen – oder zumindest einen Teil davon. Begebt euch auf die Reise mit drei völlig unterschiedlichen Charakteren und werdet zusammen mit Aliénna, Ambar und Sorokil in eine Welt hineingesogen, die hinter ihren Grenzen noch wächst. Und erfahrt, dass phantastische Welten auch phantastische Schrecken bergen können.

Der Großteil jeder meiner Geschichten spielt in Eras. Das Zentrum der Handlung – das Auge des Sturms, wenn man so will – ist hingegen etwas verschoben. Nan – von der Eras nur ein Teil ist – ist eine Welt, die ich so realistisch wie möglich erschuf, ohne dabei die Magie, die zur Fantasy einfach dazugehört, zu verlieren. Ich ärgerte mich oft über Geschichten, die grandios begannen, mit drolligen Charakteren und einer magischen Welt, die aber genau dann grau wurden, wenn der Autor uns einen Blick über den Tellerrand gewährte. Dann lebten im kalten Norden Wikinger, im heißen Süden Wüstennomaden, irgendwo rannten dann wahrscheinlich auch noch Römer herum. Anders benannt vielleicht, aber die Beschreibungen waren oft wie aus dem Lexikon.

In „Die Rückkehr der Dunklen“ wird die Geschichte aus dem ersten Band weitergesponnen. Während die Helden dort noch selbst in die Welt hinauszogen, um sie zum Guten zu verändern, werden sie nun ihrerseits mit den Auswirkungen ihrer Taten konfrontiert. Denn mit ihrem Handeln haben sie uralte Mächte aufgeweckt …

Kristofer Hellmann

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