Montag, 18. November 2013

Das Jubiläum von "Heliosphere 2265" #1


Hallo zusammen und herzlich willkommen auf dem Verlorene-Werke Blog. Schon öfter durfte ich hier Mini-Artikel beisteuern und so ist es auch dieses Mal. Zum Jubiläum mei-ner Serie „Heliosphere 2265“, die November 2013 ein Jahr alt wurde, hat Daniela mir angeboten, erneut zuzuschlagen. Dieses Mal möchte ich einfach über ein paar Neuig-keiten zur Serie und dem Verlag plaudern.
Es freut mich, dass es so viele Leser gibt, die der Serie obentrein treu geblieben sind und ich hoffe, ihr fühlt euch auch weiterhin gut unterhalten. Mit Band 12 - das dürfte mittlerweile klar sein - ist es noch nicht vorbei. Genau genommen geht die Geschichte von Captain Cross und seiner Crew jetzt erst richtig los. Alle Neuleser möchte ich vor diesem Artikel warnen: Wenn ihr plant, die Serie zu lesen, hebt euch das lieber auf, bis ihr den 12. Roman erreicht habt. Denn es folgen nun ein paar SPOILER.




Ein Zyklenfinale oder doch nicht?

Der vorliegende Roman bietet - wie versprochen - Antworten und enthüllt die Herkunft von Sarah McCall (aka Anika Magnus) und Captain Stark (Richard Meridian), sowie dem neuen Feind, der auftaucht. Viele von euch, die andere Serien (insbesondere Ro-manheftserien) lesen, werden jedoch bemerkt haben, dass das Zyklusende bei Heli-osphere nicht das Gleiche bedeutet, wie dort. Oftmals findet der Held gegen Ende des Zyklus den "Heiligen Gral", die ultimative Waffe gegen den Feind und bekommt eine 100%ige Aufklärung zum Geschehen. Danach startet eine völlig eigenständige neue Geschichte.
Das ist hier nicht der Fall. Heliosphere bildet eine große Geschichte, in der die einzel-nen Zyklen Abschnitte darstellen. Und so gibt es eben nicht nur Erklärungen und einen abrupten Cut, sondern einen weichen Übergang (inklusive offener Fragen).
Das hat Nachteile. Denn das Fingernägelkauen geht in einigen Bereichen weiter und das Ende ist mehr mit jenem einer TV-Serie am Ende ihrer Season gleichzusetzen (auch diese haben einen Cliffhanger). Doch der Vorteil ist auch nicht wegzureden. Denn ihr müsst mit Antworten nicht bis zum nächsten Zyklusfinale warten. Im ersten Zyklus gab es ab Band 3 in nahezu jedem Roman eine Auflösung bzw. den ein oder anderen größeren Twist. So werde ich es auch weiterhin halten. Wenn ihr also glaubt, bereits zu wissen, womit der zweite Handlungsabschnitt aufwartet, seid gewiss: Ich habe mir wie-der ein paar Gemeinheiten einfallen lassen. Lange müsst ihr nicht auf Antworten war-ten, das ist versprochen.

Zeitreisen - "Ich bekomme Kopfschmerzen"

Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Als ich die Geschichte von Heliosphere 2265 zu konzipieren begann, war mir sehr schnell klar, dass ich den Auftritt von mächti-gen Aliens zurückstellen wollte. Die Story sollte sich erst einmal ganz auf die Mensch-heit, deren Politik und die Charaktere an Bord der HYPERION konzentrieren. Damit war auch klar, dass der Big Bad am Ende des ersten Zyklus nicht außerirdischer Herkunft sein sollte. Die Zukunfts-Rebellen waren geboren. Und damit war auch klar, dass recht früh das Thema "Zeitreise" eine Rolle spielen würde.
"Du denkst nicht vierdimensional genug, Marty." Wer kennt sie nicht, die Kultfilme "Zu-rück in die Zukunft I-III", in denen der junge Held Marty McFly dank der Erfindung von Doktor Emmett Brown in die Vergangenheit reist? Chaos ist natürlich vorprogrammiert.
Und so ergeht es uns bei Heliosphere ebenfalls. Hier allerdings ist die Manipulation Ab-sicht, die Folgen katastrophal.
Ich hoffe es ist mir gelungen, das zugrunde liegende Konzept im Roman ausreichend genau zu schildern (manche offenen Fragen sind natürlich noch Absicht). Die Meinun-gen des Lektorats / Korrektorats gingen hier weit auseinander. Einige hat auf jeden Fall das Kathryn-Janeway-Syndrom (Star Trek Voyager) befallen, sie bekamen ordentlich Kopfschmerzen. Andere hatten damit wiederum gar kein Problem, denn sie mögen Zeit-reise-Storys.
An dieser Stelle kann ich auf jeden Fall schon mal einige Dinge klar versprechen:

- Alles, was in der Serie seit Band 1 geschehen ist, wird nicht angetastet (es gibt keine weiteren Veränderungen durch Zeitreise!)
- Zukünftig tritt dieses Thema wieder in den Hintergrund
- Abgesehen von dem Flug der HYPERION, ist die Zeitreise-Thematik damit wieder er-ledigt

Ich bin natürlich sehr gespannt, wie diese Auflösung bei euch ankommt.

Wie geht es der Serie eigentlich gesundheitlich?

In den vergangenen Wochen haben mich immer wieder E-Mails erreicht, in denen ich gebeten wurde, die Serie nicht nach Band 12 einzustellen. Keine Sorge: Heliosphere erscheint auch weiterhin. Gerade in den letzten 2-3 Monaten ist die Reihe (aus Sicht der Verkaufszahlen gesprochen) etwas mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit ge-rückt und die Zahlen haben weiter angezogen. Wir sind also momentan auf einem stabi-len Weg, und solange das so bleibt, wird die HYPERION auch weiterhin fliegen. Natür-lich freue ich mich immer, wenn ihr euren Freunden und Freundinnen Heliosphere emp-fehlt.

Heliosphere goes America, Canada, England, Australia ...

Eine schöne Nachricht, die ich zum Finale auch verkünden will, ist die, dass die Serie ab Anfang Dezember 2013 auch im englischsprachigen Ausland erscheint. Wir haben einen tollen Übersetzer gefunden und mir liegt bereits der erste Band vor. Es wird also erneut spannend für uns, denn vom internationalen Erfolg hängt wieder eine Menge ab (darunter auch die Umsetzung von Heliosphere in anderen Medien^^). Leider sind ein paar andere Neuigkeiten noch nicht so weit gediehen, dass ich sie heute erzählen kann, aber so bleibt wenigstens noch etwas für die Nachworte im nächsten Zyklus.

(Fortsetzung morgen)

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