Samstag, 15. Februar 2014

(DVD) Robot & Frank - Zwei diebische Komplizen


Robot und Frank - Zwei diebische Komplizen
Regisseur: Jake Schreier
Darsteller: Frank Langella, James Marsden, Susan Sarandon
Sprachen: Deutsch, Englisch
Euro: 7,99
Veröffentlichungsdatum: März 2013
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Spieldauer: 85 Minuten
Serie: Nein
Come in: Tausch




Klappentext/ Inhalt:
Der alternde Langfinger Frank ist mittlerweile so dement, dass er schon mal bei sich selbst einbricht. Deshalb drängt sein besorgter Sohn Hunter dem kleptomanischen Rentner einen Haushalts- und Pflegeroboter auf. Frank verabscheut den liebenswerten Gesundheits-Butler von ganzem Herzen - bis er realisiert, dass man die künstliche Intelligenz als Komplize für seine Raubzüge einspannen kann. Damit bandelt der schusselige Meisterdieb nicht nur mit der Bibliothekarin Jennifer an, sondern bringt auch die Polizei auf seine Spur.

Meinung

Nur durch einen großen Zufall auf diesen Film aufmerksam geworden, der wohl irgendwie in der Menge untergegangen ist. Die Geschichte spielt zwar in der Zukunft, ist jedoch realistisch und sich im Thema erdend, dass sie wie eine dieser Erzählungen "von nebenan" wirkt. Es sind dabei aber vor allem die Schauspieler, die das beste heraus holen. Frank Langella, der den alten, schon ziemlich dementen Frank spielt, dessen Sohn gemimt von James Marsden (X-Men, 27 Dresses) nicht mehr den weiten Weg fahren und Zeit mit seinen Kindern verbringen will und dem alten Herrn so einen Pflegeroboter kauft. Franks Tochter Madison (Liv Tyler, z.B. "Herr der Ringe") ist damit nicht einverstanden.
Frank hat sich in die bezaubernde Bibliothekarin Jennifer (Susan Sarandon, z.B. "Der Klient", "Groupies for ever") verguckt und baggert sie an. Als steinreiche Nachbarn einziehen, besinnt sich Frank auf das, was er gelernt hat und überredet seinen Robot, ihm bei seinen Einbruchsplänen zu helfen. Nachdem die Polizei auf ihn aufmerksam wird, steht im Raum, Robots "Gedächtnis" zu löschen, der inzwischen jedoch immer persönlicher auf Frank abgestimmt ist.
Ob die Handlung auch ohne erwähnte Schauspieler so ans Herz gehen würde, möchte ich bezweifeln, weil das Thema Alter und Altersdemenz einfach nicht tief genug geht. Auch die verschiedenen alltäglichen Dinge, bei denen Robot seinen neuen Besitzer unterstützt, sind eher oberflächlich, wenn auch mit einem Lächeln geschildert. Manchmal schien es, als hätten die Macher vor allzuviel Gesellschaftskritik zurückgeschreckt, was jedoch nachvollziehbar ist; in diesem Film geht es einfach nicht darum, an irgendwelchen Missständen der Zukunft herumzudoktern.
Am Ende hat der letzte Funken zwar gefehlt, insgesamt jedoch handelt es sich bei "Robot & Frank - Zwei diebische Komplizen" um einen sehenswerten Streifen, der trotz aller Kritikpunkte auch nachdenklich stimmt.


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