Das war der Oktober
Gelesen habe ich:
Fast
wie im Märchen: Die Brüder Grimm und ihre Zeit – Tilman Spreckelsen
Ein tolles Sachbuch, das ich Interessierten nur
wärmstens ans Herz legen kann.
The
Remarried Empress 1: Die betrogene Kaiserin. – Alphatart
Ein merkwürdiges Buch mit völlig offenem Ende,
das aber insgesamt unterhaltsam daherkommt. Keine hohe Literatur, vor allem was
die sprachliche Umsetzung anbelangt!
Rezensiert und Beiträge:
»Gibt's denn schon Pilze?«: Durchs Jahr mit
Moos, Maronen und magischen Naturmomenten - Peggi Rudischhauser
(Autorenplausch) Jörg Benne: Was sind eigentlich Spielbücher?
(Neu) Diese Bücher sind im September 2026 bei mir eingezogen
Neue Bücher eingezogen:
Das war das Postfach
im Oktober
Als Female Performance Coach verfolgt Tabea
Lorch das Ziel, Frauen darin zu bestärken, anders zu trainieren, achtsamer mit
ihrem Körper umzugehen und damit bessere, vor allem auch gesündere Leistungen
zu bringen. Ihr neues Buch „Frauen
trainieren anders. Dein Trainingstagebuch“ hilft dabei, Muster zu erkennen,
Signale zu deuten und Fortschritt jenseits bloßer Zahlen wahrzunehmen.
Ein Körper, der täglich mit allem versorgt ist,
ist leistungsfähig – und das sieht man an einem regelmäßigen, beschwerdefreien
Zyklus. Viele Frauen merken erst, dass sie sich im Training übernommen haben,
wenn ihr Zyklus Beschwerden verursacht. Ähnlich, wie aufgrund einer erhöhten
oder verringerten Herzfrequenz-Variabilität darauf geschlossen wird, dass die
Regeneration durch zu viel Training, zu wenig Erholung oder einen sich
anbahnenden Infekt gestört ist, können die Symptome des Menstruationszyklus
dazu dienen herauszufinden, was beim Training gut gelaufen ist und was
verbesserungswürdig erscheint. Zyklus- oder Hormonstörungen sind oft ein klares
Signal des Körpers, dass er aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Mit ihrem neuen Trainingstagebuch will Tabea
Lorch dabei helfen, einen liebevollen Umgang mit dem eigenen Körper auf Basis
der weiblichen Physiologie zu erlernen und somit die eigenen Ziele wirklich zu
erreichen. Der handliche Ratgeber versteht sich als eine neue Art der
Trainingsdokumentation für Frauen, die ihren Sport lieben und ihre
(Hormon-)Gesundheit verstehen und priorisieren möchten – egal, welche Sportart,
ob Ausdauersport oder Krafttraining. „Frauen trainieren anders. Dein
Trainingstagebuch“ bietet hilfreiche Tipps und Reflexionen, um Wissen über den
weiblichen Zyklus mit frauenspezifischer Fitness zu verknüpfen, inkl. Übungen,
Trainingsplänen und wertvollen Tipps für Frauen jeden Alters.
Das bringt der November
Im November wird der Autor Marin T. Kael etwas
zu seinem Roman „Das Vierte Feld“ erzählen. Zudem gehen etliche Rezensionen
online.
Was mich bewegt hat
1. Dubet und Lapeyronnie analysierten, dass die
demokratische Integration in Frankreich darauf basiert, dass Schule und Arbeit
sozialen Aufstieg garantieren.
2. Im Buch wird beschrieben, wie die Vorstädte
geografisch und sozial zu „Räumen des Ausschlusses“ degradiert werden.
3. Die Entfremdung zwischen den Jugendlichen
und staatlichen Institutionen.
„Im Aus der Vorstädte“ ist eine eindringliche
Warnung: Wenn die demokratische Gesellschaft es nicht schafft, diese Vorstädte
wieder in ihr soziales und politisches Leben zu integrieren, droht ihr der
unaufhaltsame innere Zerfall. Das wiederholt Dubet auch in neueren Interviews.
Ob es etwas nützen wird?
Ich erinnere mich daran, als ich Abitur in
Berlin gemacht habe (mehr als fünfundzwanzig Jahre ist das her), da saßen wir
oft lange in der Schule, weil eben die Stunden so geplant worden sind. In der
Mensa war eine Servicekraft, die Essen an die Schüler mittags vergeben und
danach saubergemacht hat, die nach der Schule die Reste an Kinder vergab, die
sich eben so spät noch anstellten. Das waren immer jene, die nicht viel
diesbezüglich zu Hause zu erwarten hatten. Eines Tages schüttelte sie betroffen
den Kopf und schickte die Kinder weg. Man hatte das Problem an den Berliner
Senat herangetragen – und der hatte beschlossen, dass es keine armen,
hungernden Kinder in Berlin gibt. Das Essen sei nachmittags nicht mehr zu
verteilen, es solle weggeschmissen werden. Hygienische Gründe. Jaja. Ein striktes
Verbot an die Küchenfrau bis hin zur Kündigung. Wenn ich daran denke, wie viel
dieser Staat und die Regierung sozialpolitisch hätten auffangen können – und es
nicht getan haben – kocht in mir auch heute noch Wut hoch. Das wird das gleiche
Problem auch in Frankreich sein. So lange ignoriert, bis nichts mehr zu machen
ist. Für jene aufgehoben, die nach einem kamen. Diese Art Politik meiert mich schon
seit vielen Jahren an.
Das Buch nun ist sehr zu empfehlen. Ich würde
mir wünschen, dass es neu aufgelegt würde. Ins aktuelle Zeitgeschehen passt es
jedenfalls perfekt hinein.
Gelesen:
(Seltsame)
Suchanfragen
welche liebesromane sind am besten für
einsteiger?
widmungen in sach- und fachbüchern
ja wie geht es weiter
das rosie-projekt zusammenfassung
was ist ein leseexemplar
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Es ändert sich nichts am Kommentieren, nur muss jetzt dieser lange untere Absatz dabeistehen. Ich danke allen, die mir einen Gruß dalassen!
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