Mittwoch, 1. Juli 2015

Ausblick auf den Blog im Juli

Das war der Juni
Der Juni war recht rezensionslastig. Aber es gab auch ein Kurzinterview mit Lauren Beukes, die auf den ersten Blick oft mit ihren Büchern nicht in nur ein einziges Genre einzuordnen ist. Kein Mainstream, genau deswegen sehr lesenswert.


Rezensiert:



Das war das Postfach im Juni

Viel zu lange ist es schon her, als uns der Bestseller «Die letzten Tage von Rabbit Hayes» zu Tränen gerührt und gleichzeitig zum Lachen gebracht hat. Jetzt erscheint «Weil du bei mir bist», der allererste Roman von Anna McPartlin, in schöner Neuausstattung. Lassen Sie sich von der wundervollen Geschichte über Freundschaft und Liebe berühren.
Emmas Leben ist einfach perfekt seit sie mit John zusammen ist. Ein schrecklicher Unfall ändert alles, und plötzlich ist Emma allein. Als wäre auch sie selbst gestorben, verkriecht sie sich im Schneckenhaus ihres Schmerzes, bis ihre Freunde dem ein Ende setzen. Denn Emma wird von den Menschen, die sie liebt, gebraucht. Und sie begreift, dass das Glück ganz nah sein kann, wenn man meint, es für immer verloren zu haben.

Der Fluch der Sommervögel - Nicole Steyer
Frankfurt im 17. Jahrhundert. Maria Merian ist Malerin, und vor allem Schmetterlinge, die sie liebevoll „Sommervögel“ nennt, sind ihre Leidenschaft. Sie beobachtet sie genau, erforscht ihre Verwandlung, zeichnet jedes Detail, auch wenn ihre Familie und ihre Umgebung ihr mit Unverständnis begegnen, denn Schmetterlinge gelten zu ihrer Zeit als Unheilsbringer und Vorboten des Todes. Eines Tages lernt sie auf dem Friedhof den eigenwilligen Totengräber Christian kennen. Die beiden schließen Freundschaft, aus der Liebe wird. Doch Christian hat eine dunkle Vergangenheit, die auch Maria in Lebensgefahr bringt ...

Literaturtest geht unter die Kongressveranstalter! Am 28. und 29. Januar 2016 findet in Berlin die 1. future!publish statt, der Kongress zu neuen Ideen für das Verlegen und Verkaufen. Wir werden den Kongress organisieren, Kooperationspartner ist der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Berlin-Brandenburg. Weitere Unterstützung erhalten wir vom „Forum Zukunft“ des Börsenvereins, der Frankfurter Buchmesse und der MVB (Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH).

Büdelsdorf, 17. Juni 2015 – Brandneu bei mobilcom-debitel ist das Digital-Lifestyle-Angebot „mobilcom-debitel AudioBooks“ mit einer riesigen Auswahl an Top-Titeln zu haben. Damit kann man sich aus dem Angebot des Kooperationspartners „audioteka“ einen Hörbuch-Bestseller pro Monat sichern. Und wer erst einmal nur stöbern und testen will!? Kein Problem – noch bis zum 31. August ist eine kostenlose dreimonatige Testphase inklusive. (...)

Sie haben zwischen August und Oktober 2013 an einer Studie des Instituts für Kommunikationswissenschaft Münster zur Nutzung von Büchern teilgenommen. Heute dürfen wir Ihnen mitteilen, dass die Studie nicht nur im April in einer amerikanischen Fachzeitschrift erschienen ist, sondern auch als Zusammenfassung von der Zeitschrift „Psychologie Heute“ thematisiert wurde. Dies möchten wir zum Anlass nehmen, uns nochmals ausdrücklich bei Ihnen für Ihre Teilnahme an der Studie zu bedanken – schliesslich beruhen die Erkenntnisse auf Ihrer Bereitschaft, sich unseren Fragen „zu stellen“.
Unter folgendem Link können Sie die Zusammenfassung in der Psychologie Heute einsehen.

Liebe Blogger,
der Sommer kommt! Für alle, die den Start aber gar nicht abwarten können, gibt es schon jetzt eine Wohlfühl-Formel und unsere persönliche Empfehlung:
"Mein Glücks-Workout. In 4 Wochen fitter, gesünder & zufriedener" von Nina Winkler zeigt Euch Schritt für Schritt den richtigen Weg zu Eurem individuellen Glück - und das dauerhaft!

»Die Spur der Principessa« von Alessia Gazzola
der neue Fall für die junge Gerichtsmedizinerin in Rom.
Im dritten Teil der erfolgreichen Krimi-Reihe, die in Italien bisher insgesamt über 350.000 Mal verkauft wurde und mittlerweile eine eigene TV-Serie bekommen hat, sitzt die angehende Rechtsmedizinerin Alice Allevi in der Klemme: Zwar hat sie immer wieder davon geträumt, ihre zickige und karrieresüchtige Kollegin Ambra della Valle loszuwerden. Doch jetzt ist Ambra wirklich verschwunden, ohne jede Nachricht oder Spur. Kurz darauf fördern Baggerarbeiten ein Skelett zutage. Auf dem Schädel befindet sich eine Kinderkrone aus Plastik.
Polizeiinspektor Calligaris beginnt mit den Ermittlungen und bittet Alice um Unterstützung. Bei dem Skelett handelt es sich um die Überreste von Viviana Montosi, einer begabten Archäologiestudentin, die seit 2006 vermisst wird. Alice beginnt sich näher mit Vivianas Leben zu beschäftigen. Als sie entdeckt, wer deren beste Jugendfreundin war, kriegt sie es mit der Angst zu tun: Es war Ambra della Valle …

Im Anhang habe ich das Verlagsprogramm von Der Kleine Buch Verlag, Karlsruhe, angehängt, der klein aber fein für viele ein ausgesuchtes Buchprogramm hat. Von Regionaltiteln über Belletristik, Fantasy und Krimi bis hin zu Lyrik gibt es hier hand(ver/ge)lesenes zu entdecken.

endlich Sommer! Zeit für frischen Lesestoff. Ich freue mich, Ihnen heute unseren Roman-Spitzentitel vorstellen zu können. „Das Lied des Hirten“ von Betsy Duffey und Laurie Myers zeugt von der Kraft biblischer Worte. Die Geschichte handelt davon, wie der berühmte Psalm 23 nachhaltig das Leben von 12 verschiedenen Menschen verändert. Das Buch ist gerade bei Gerth Medien erschienen.
Weitere Informationen sowie eine Leseprobe finden Sie unter LINK und in der Pressemitteilung im Anhang.

Journalistische Rechercheplattform verbreitert Quellenangebot
München (18. Juni 2015). Die Quellenbasis der Medienkontakt-Plattform Recherchescout wächst beständig. Den Grund für den Erfolg sehen die Gründer in der kontinuierlichen Überarbeitung des Portals. „Allein seit dem Relaunch des Recherchescout vor acht Wochen haben wir für unsere journalistischen Nutzer mehr als 200 neue Recherchequellen gewinnen können“, sagt Martin Fiedler, Mitgründer und Geschäftsführer des Start-ups aus München.
Auch die Zahl der journalistischen Nutzer nimmt weiter zu. Mehr als 1.600 Medienmacher haben sich inzwischen die Möglichkeit erschlossen, auf der Plattform ihre Fragen zu stellen und über den Recherchescout Kontakt zu Gesprächspartnern oder Zugang zu Medienmaterial wie Studien, Fotos und Videomaterial zu bekommen.
Besonders großen Recherchebedarf gibt es den Nutzungszahlen zufolge im Themenbereich „Technik & Technologien“, gefolgt von „Medizin, Gesundheit, Pharma“, „Wissenschaft und Forschung“ sowie „Digitalisierung“. Gefragt sind dabei in über 80 Prozent der Recherchen Informationen und Zahlenmaterial. Der Suchanteil nach Interviewpartnern, Fotos und Videos beträgt knapp 20 Prozent.

Stiftung Lesen auf der „Your Net – DIVSI Convention 2015“ in Hamburg:
„Lesekompetenz im digitalen Zeitalter wichtiger denn je!“
Hamburg/Mainz, 18. Juni 2015. Im Beach Hamburg kommen heute auf der „Your Net – DIVSI Convention 2015“ über 500 junge Menschen zusammen, um aktuelle Themen und Entwicklungen in der digitalen Welt kennenzulernen und zu diskutieren. Auf Podiumsdiskussionen, in Vorträgen und Workshops und an Infoständen können sich die Teilnehmer zwei Tage lang informieren und austauschen sowie das eigene Netzwerk ausbauen.
Zum Start der „Your Net 2015“ macht die Stiftung Lesen auf die Bedeutung von Lese- und Medienkompetenz im digitalen Zeitalter aufmerksam. „Mit dem Siegeszug digitaler Medien nimmt die Bedeutung des Lesens nicht ab, ganz im Gegenteil“, so Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. „Kinder und Jugendliche lesen anders als früher, aber sie lesen, schreiben und kommunizieren wahrscheinlich mehr als je zuvor. Lesekompetenz ist daher die Schlüsselkompetenz, um Informationen zu bewerten, zu kommunizieren, an Bildung teilzuhaben und unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten zu können.“
Als Kooperationspartner der Your Net 2015 wird die Stiftung Lesen am 19. Juni 2015 Filmbeiträge vorstellen, in denen Jugendliche und junge Erwachsene ihre Sichtweise auf Medienthemen diskutieren. Grundlage der Filmbeiträge ist eine Eyetracking-Studie: Vier 18- bis 24-Jährige haben im Frühjahr dieses Jahres einen Tag ihres Lebens dokumentiert. Dieses Material haben die sie gemeinsam mit einem Medienpädagogen in eigenen Filmen verarbeitet. Sie haben sich dabei mit Themen wie Datenschutz oder Mediennutzung in der Freizeit kritisch auseinandergesetzt. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion stellen die sie ihre zusammengestellten Filme vor.
„Wir sind der Überzeugung, dass das Internet eine große Chance für das Lesen ist“, so Dr. Jörg F. Maas. „Digitale Medien bieten ein enormes Potential, junge Menschen auf neuen und unkonventionellen Wegen für die Bedeutung des Lesens zu sensibilisieren. Diese Chance gilt es zu nutzen.“

viele Menschen haben den Eindruck, dass sie von den Entscheidungen, die sie täglich treffen müssen, regelrecht überrollt werden. Aus Angst, andere zu enttäuschen, fällt es besonders Frauen schwer, ein klares „Nein“ auszusprechen. Mit ihrem nun erschienenen Ratgeber „Nein ist manchmal das bessere Ja“ (Gerth Medien) möchte Lysa TerKeurst helfen, im Alltag klare Prioritäten zu setzen und weise Entscheidungen zu treffen.
Ein wertvoller Ratgeber für ausgepowerte Frauen, die oft bereuen, für Aufgaben zugesagt zu haben. Und die sich fragen, ob es am Ende der To-Do-Liste noch mehr vom Leben gibt.

im Mai 2015 wurde mein Debütroman "Gropus - Die Legende der fünf
Steine
", ein Science-Fiction-Roman für Jugendliche und junge Erwachsene,
im Edition KuLAB veröffentlicht. Hauptmotive des Buches sind Mobbing,
Freundschaft, Abenteuer und kulturelle Vielfalt. Zurzeit arbeite ich an
die Fortsetzung von "Gropus".
Das Buch ist als E-Book erhältlich und laut Amazon die Nummer 1 bei
Neuerscheinungen in Science Fiction für Kinder.

Die Neue - Sarah Bannan
Als Carolyn Lessing neu an die Adam’s High kommt, sind zunächst alle angetan. Die Lehrer von ihrer Intelligenz, die Mädchen von ihrem Stil und die Jungs von ihrer Schönheit. Doch dann verliebt sie sich in den falschen Jungen, und dessen Ex-Freundin startet über Facebook eine fiese Hetzkampagne. Nach und nach kippt die Stimmung, bis die öffentliche Demütigung aus dem Ruder läuft und in einer Katastrophe mündet, nach der nichts mehr so ist wie es war.

Tamera Alexander - Wie die Weiten des Himmels
Die Unterrichtsmethoden der neuen Lehrerin, Dr. Molly Whitcomb, kommen nicht nur den Kindern von Timber Ridge zugute, sie beeindrucken auch Sheriff McPherson. Doch was geschieht, wenn herauskommt, welches Geheimnis die neue Lehrerin umgibt?

«Herz über Kopf» ist ein warmherziges Debüt über Abschiede, Neuanfänge und die manchmal turbulente Suche nach der Liebe fürs Leben.
Mit Rückschlägen kennt die liebenswerte und chaotische Rosalind sich aus. Achtzehn Monate ist es her, dass ihr Verlobter – aus gutem Grund nur «die Ratte» genannt – aus der Kirche floh. Seitdem ist nichts mehr wie zuvor. Im malerischen St Albans hofft Ros, endlich mit der Vergangenheit abschließen zu können. Doch dann klingelt es eines Freitagabends an der Tür: Der Mann mit dem Blumenstrauß entpuppt sich als ihr Nachbar Daniel, und er bringt schlechte Nachrichten: Er hat Mr. Edward überfahren. Mit dem Rasenmäher. Noch ahnt Ros nicht, dass das vorzeitige Ableben ihres geliebten Meerschweinchens einen noch größeren Einfluss auf ihr Leben haben wird als die Flucht der Ratte …

Mit den Mini-Geschenkbüchern aus dem Groh Verlag wird die Botschaft zum Programm: „Sei hemmungslos glücklich“, „Tanz aus der Reihe“, „Lass dich nicht stressen“ und „Du bist größer, als du denkst“ heißen die neuen zauberhaften Geschenkideen. Diese schöne Reihe ist eine wunderbare, kleine Aufmerksam-keit für beste Freundinnen, witzige Kolleginnen und liebe Nachbarinnen – einfach für jede kluge, junge Frau, der man ein Lächeln schenken möchte.

Die Königreiche Gottes 1: Hawkwoods Reise, Paul Kearney
Die fünf Königreiche Gottes stehen vor weitreichenden Veränderungen. Die Merduks, unter ihrem mächtigen Feldherren Shar Baraz, haben das Bollwerk im Osten, die Metropole Aekir, einfach überrannt und lagern nun vor den Toren der westlichen Welt. Gleichzeitig bläst der Orden der Brüder vom Ersten Tag zu einer Säuberungsaktion gegen alles ungläubige Zauberervolk in den fünf Königreichen Gottes. Besonders in Hebrion hat der junge König Abeleyn unter den frommen Fanatikern zu leiden. Bei der Suche nach einem Weg seine „magischen“ Untertanen zu retten, stößt er auf die Pläne seines Vetters, Fürst Murad, und dessen Absichten, auf dem unerforschten westlichen Kontinent eine hebrionische Siedlung zu errichten. Auf den beiden Schiffen des Seemannes Richard Hawkwood soll die Expedition nach den Angaben aus einem alten Logbuch einer früheren Reise gestartet werden. Doch was Murad sowohl seinem König als auch Hawkwood verschweigt: Damals reiste das Grauen mit aus den westlichen Landen. Keiner der Expeditionsteilnehmer kehrte je lebendig in die Häfen von Hebrion zurück.


Das bringt der Juli
Für den Juli hat sich Tary Ramon bereit erklärt, ein wenig zu seinem Werk "Das Vollmondtor" zu erzählen. Und endlich, endlich wird es auch mal wieder ein Verlagsgeplauder aus der Feder Torsten Lows geben. Im Projekt gibt es etwas für die ganz Kleinen und auch ein paar abgebrochene Romane sind wieder dabei. Ansonsten wie immer die üblichen Verdächtigen.


Was mich bewegt hat
Schon vor einer ganzen Weile bin ich auf etwas (auch beruflich) gestoßen, dass mich verwirrt hat. Für mich liest es sich nämlich falsch, wird aber gerade im Frauenbuch/Liebesromanbereich offenbar lückenlos verwendet.
Ich:
lächele (lächle)
kraxele (kraxle)
stammele (stammle)
fummele (fummle)
Dieses kleine zusätzliche "e". Beides ist natürlich nicht falsch und kann verwendet werden, trotzdem las es sich sehr ungewohnt. Mir wurde gesagt, das sei eleganter. Wirklich? Ich brauchte eine Weile, um mich daran zu gewöhnen.

Ich bin mal wieder auf einen sehr interessanten Blogeintrag gestoßen: Als ich noch viel Freizeit hatte, habe ich auch locker 50 Bücher im Monat geschafft. (...) Es gibt Rezensionsportale die verlangen, dass man wöchentlich bloggt. Bei jedem Buch muss es schon fast eine Verkaufsveranstaltung dazu sein.
Die 5 wird kein Schreibfehler sein. Aber ich frage mich doch ob a) man diese Bücher noch richtig liest und b) ob das noch etwas mit Genuss zu tun hat. Dass diese Bloggerin nun eine "Pause" einlegt, wundert mich da überhaupt nicht.
Nun bin ich ja in keinem der Zusammenrottungszentren unterwegs und kann daher nicht viel zu den gängigen Praxen dort sagen, noch nicht einmal, was genau mit "Rezensionsportal" gemeint ist - ein Begriff übrigens, der mir das Adrenalin hochtreibt. Doch ich frage mich langsam, ob das nicht auch eine weibliche Masche ist. Die meisten Literaturblogger sind weiblich. Aber wieso - das frage ich mich auch in anderen Lebenslagen immer - lassen wir Frauen uns immer und immer wieder in Dinge pressen, die wir, wenn wir ehrlich wären, gar nicht wollen. Wieso sind wir so auf Bestätigung angewiesen? Ja, ich schaffe 50 Bücher im Monat. Ja, ich bekomme soundso viele REs. Ja, ich bin gefragt. Ja, ich bin etwas Besonderes.
Aber um dahin zu kommen, versucht man es allen recht zu machen - und überfordert sich maßlos. Manchmal funktioniert es, aber meistens nicht.
Mein Rat: Dinge einfach mal der Dinge wegen tun und nicht, weil man meint, da müsse nun etwas erfüllt (eine Art Quote) oder jemand zufriedengestellt werden.

In einer DVD, die ich im Juni erhielt, war ein loser Zettel mit Werbung für einen Onlineshop für Bücher und Co. Um sich ein bisschen ins Gespräch zu bringen, veranstaltet dieser eine Art Gewinnspiel-Umfrage, bei der man am Ende von nur fünf Fragen zehn Euronen Startkapital bei denen erhält. Interessant daran aber vor allem die erste Frage, mit der dieser Shop auch auf dem Blatt wirbt: Wie viel Gewalt braucht ein guter Krimi?
Um zu der Seite zu gelangen muss man ins URL-Feld eingeben: shopname.de/gewalt
1. Derzeit herrscht ein regelrechter Wettkampf um die gewalttätigsten Inhalte. Welche Gründe gibt es dafür?
2. Gewinnt ein Krimi durch mehr Gewalt an Qualität!
3. Kann Gewalt auch unterhaltsam sein?
4. Was würden Sie einem jungen Künstler raten, der mit seiner Musik Geld verdienen möchte?Beeinflusst die gezeigte Gewalt unser Fühlen und Denken?
5. Welche Kriminalfilme schauen Sie am liebsten?
Zu jeder Frage gab es vier vorgefertigte Antworten, die leider nicht viel Spielraum ließen und ein ziemlich klares Ergebnis zeigen werden. Ob die Ausgangsfrage so geklärt wird? Nun ja. Da es darum bei der Aktion aber nicht geht ...

Es gibt jetzt Blogger, die über den Deutschen Buchpreis bloggen sollen. Keine Unbekannten, ein Schelm, wer sich nichts dabei denkt - und sogar Blogger, die es noch auf kein Jahr im Bloggen gebracht haben, aber schon jetzt wertvolle Tipps dazu verbreiten und von ihren Erfahrungen berichten. Zitat zu öffentlichen Meldung: Die Blogger sollen alle 20 Bücher der Longlist lesen, sie zur Diskussion stellen und dazu Hintergrundinformationen und kritische Debattenbeiträge bieten, teilt der Börsenverein mit.
Es ist noch nicht einmal das kleine Wort "kritisch", das mich zum schmunzeln bringt. Aber mit gerunzelter Stirn lese ich doch: "sie sollen". Aha. Bloggen mit Anleitung. Oder?


(Seltsame) Suchanfragen

rezension schreiben zeitform
einheitlich wäre nicht schlecht.

fantasy sklaven story
Nach Sklaven und vor allem Sklavinnen wird sehr häufig gesucht. Will ich wissen wieso?

jeanne c. stein reihenfolge und ab welches alter
Einfach oben links in die Suchleiste eingeben.

was bedeutet wort archkriechen
weiß ich auch nicht.

Kommentare:

  1. Dieser Verzicht auf die e-Tilgung macht mich ja auch kirre. Wenn ich so was bei einem Auftrag vorgesetzt bekomme, dann streiche ich auch prinzipiell das "e" raus. Das ist nicht "elegant", das ist meistens einfach nur krampfig. Vor allem, wenn man den frechen Frauenroman vor sich hat, in dem sie ständig "lächele"t. -_-
    Ich verstehe ich immer nicht, warum deutsche Autoren so oft meinen, wenn sie Archaismen oder sperrigere Formen verwenden, würden sie eleganter klingen. Die Auswirkung ist oft, dass in den Registern gesprungen wird und das Ergebnis sich liest wie ein sprachlicher Flickenteppich.

    Kritische Debattenbeiträge aus der deutschen Bloggerszene... Nun, ich bin gespannt. :)

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    1. Oh gut, ich dachte, das geht nur mir so. Ich habe wirklich eine ganze Menge Frauenromane abgeklappert (Leseprobe) und war irritiert, weil es mir vorher nicht aufgefallen ist. Aber die zeitgenössischen "ich bin ja so ein Depp" Storys waren auch nie wirklich was für mich. Zunächst hatte ich ebenfalls alle "e"s entfernt, die blieben dann aber drin. Mich würde trotzdem mal interessieren, wer auf diese Idee gekommen ist - also zuerst meine ich.

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  2. Hm, diese komischen "e's" sind mir noch nicht aufgefallen - aber das wird, wie wohl so vieles andere auch daran liegen, das ich z.Z. nicht viel lese.

    50 Bücher im Monat sind schon einen Hausnummer! Ich muss sagen, ich kenne auch von mir Phasen, in denen ich ungeheuer viel gelesen habe, aber mehr als 30 Bücher habe ich nie "geschafft". Und sowas trägt einem in den üblichen Foren keineswegs Lob oder Bewunderung ein, sondern eher die hämische Frage, ob man den sonst keine Freunde / Familie habe...

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    1. Du liest zu wenig Frauenromane :)
      Dass man Phasen des viel und des wenig lesen hat, das kann ich gut verstehen. Auch ein bisschen noch, dass dann einiges zusammen kommt. Aber immer und ständig? Das wird mir ein Rätsel bleiben.

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  3. Ich könnte mir auch im Leben nicht vorstellen, 50 Bücher im Monat zu lesen (ich glaube, das habe ich früher auch in meinen leseintensivsten Phasen in Schulferien nicht geschafft), mag aber umgekehrt auch nicht den Gedanken, dass so jemand nicht mehr "richtig" lesen kann.
    Ich habe ja gerade erst Jo Waltons "What Makes this Book so Great" gelesen und war sehr überrascht, wieviel die Autorin anscheinend liest (sie erwähnt etwa, dass sie öfter mal krank und ans Bett gefesselt ist und dann durchaus 4-6 Bücher am Tag liest, aber auch in stressigen Zeiten jede freie Minute zum Lesen nutzt). Trotzdem merkt man richtig, wie begeistert sie vom Lesen ist und wieviele Gedanken sie sich zu den Büchern macht.
    Umgekehrt kann ich mir natürlich auch gut vorstellen, dass bei so vielen Büchern das Vergnügen irgendwann auf der Strecke bleibt.

    Diese zusätzlichen "e"s sind mir wie Hermia noch nie aufgefallen. Ich würde aber wohl auch darüber stolpern und finde nicht, dass das eleganter klingt (eher sperriger).

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    1. Hast Du endlich Jo Walton gelesen? Super! Ich habe mich bei der Lektüre ebenfalls gewundert, wie viel sie zusammenliest. Zwar hat sie wahnsinnig viel Zeit, aber ... vielleicht waren aber die Bücher damals noch nicht so seitenstark?
      Als sie dann Freunde findet und mit ihren Erlebnissen generell etwas besser klarkommt, könnte ich mir vorstellen, dass ihr Lesepensum ein wenig zurück gegangen ist.
      Dass man hin und wieder Phasen hat, wo man richtig viel liest, das kennt jeder. Aber dann muss es auch Phasen geben, wo man anderes macht. Ich finde es ja auch schade, dass manche so eine Art Sport daraus machen, wer wie viele Seiten liest. Als ob es unter dem Strich darauf ankäme ...

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    2. Also ich weiß nicht sehr viel über Jo Walton und wie viel Zeit sie hatte/hat, aber die Artikel in "What Makes this Book so Great" beziehen sich ja auf ihre Gegenwart, weniger auf ihre Kindheit. Es klingt also schon eindeutig so, dass sie noch immer so viel liest.
      Ich finde es auch nicht gut, eine Art Sport daraus zu machen oder sich unter Druck zu setzen, weil man noch mehr Bücher pro Monat lesen möchte. Das ist wohl eine der Schattenseiten des Bloggens, dass da ein solcher Druck (oder das Gefühl eines solchen Drucks) schnell mal entsteht.

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    3. Ich habe das Buch (reden wir über das gleiche?) immer als Fiktion gesehen und nicht direkt auf die Autorin bezogen.
      Im Prinzip denke ich, jeder soll so viel und thematisch das lesen, was er/sie mag, aber eben nach eigenem Ermessen und nicht weil man denkt, jemandem etwas beweisen zu müssen.

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  4. Ich weiß nicht, von welchem Buch du redest (Among Others?) - ich rede von dem, das ich in beiden Kommentaren genannt habe. ;-) Also "What Makes this Book so Great", eine Sammlung von Essays.

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