Samstag, 20. September 2014

(Kurz gedacht) Knallhart in Folie verpackt


Egal ob man sich heutzutage eine DVD, CD, PC-Games oder auch so manches Buch (meist HC) anschafft, es ist eine Krux an das begehrte Objekt heranzukommen. Wobei die eigentliche Öffnung nicht das Problem wäre - nur die Handhabung derselben, schließlich will man das Objekt unter diesem durchsichtigen, meist ziemlich hartnäckigem Verpackungsabfall nicht beschädigen oder gar zerkratzen.
Schwierigkeit eins: Ruhig bleiben! Wenn man vorsichtig an der Naht herumreißt, das Buch dreht und wendet, weil es ja vielleicht eine Lasche gibt, das dünnste und nicht zu spitzeste Ding in der unmittelbaren Nähe sucht (in meinem Fall eine Nagelfeile) um dann in Zeitlupe ... und der Mist will nicht! Oder es ist doch ein Kratzerchen passiert, man ruckelt dann schließlich wie blöde dran herum: "Geh ab! Geh ab! Geh ab!"
Die Frage: Warum nur sind diese Objekte überhaupt eingeschweißt? Die Antwort: Damit sie nicht so leicht zerkratzen.
Aha.


Weitere kurze Gedanken:

Kommentare:

  1. Das treibt mich auch regelmäßig in den Wahnsinn. Es ist ja schön, dass das Buch dann geschützt bei mir ankommt, aber ich befürchte, dass ich es noch viel mehr zerstöre wenn ich nicht aufpasse beim Öffnen ;P Man könnte ja, wie bei manchen Verpackungen, so einen Streifen zum einfachen Öffnen drumherum machen.

    Liebe Grüße,
    Tina

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    1. Ja, das habe ich mir auch gedacht. Diesen Streifen dran machen und gut ist, dann sind beide Seiten zufrieden. Aber vielleicht ist da das Verfahren wieder zu aufwendig.

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  2. Leider macht es wirklich einen riesigen Unterschied für die Verlag, ob ein Exemplar foliert ist oder nicht. Ohne Folie sind die Rückläufe doch deutlich höher und somit auch der Verlust. Als Buchhändler hat man übrigens ein nettes kleines "Ding" zum Öffnen. Wer also sein Buch direkt im Laden kauft, kann ja auch darum bitten, dass die Folie direkt nach dem Kauf entfernt wird. ;)

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    1. In Facebook meinte Simone (Buchhändlerin) ein Fadentrenner sei ganz nützlich. Und ohje ... ich muss gestehen, ich kaufe selten im Laden und wenn dann meist TBs und die sind nicht eingeschweißt. :)

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  3. Ich hab das gar nicht so oft, dass die Bücher in Folie gekleidet sind, aber - ehrlich gesagt - freue ich mich dann sogar darauf die Folie abzumachen und das (sozusagen) frische Buch in den Händen zu halten...:)
    Also nur, wenn die Folie nicht gemein ist und es eine einfach mit dem Nagel zu öffnende Naht gibt...

    Liebe Grüße
    Rubin:)

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    1. Bei mir waren es bisher nur HCs, die eingeschweißt waren und so oft lese ich die nicht. In letzter Zeit hatte ich aber öfter mal welche hier und da ist es mir aufgefallen.
      Schlimm nur, wenn man die Geduld zum vorsichtigen und langsamen Öffnen nicht hat. :)

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  4. Haha, du sprichst mir mit diesem Beitrag aus der Seele. Ich frage mich das immer, wenn ich gerade wieder dabei bin, ein begehrtes Objekt aus seiner Hülle zu befreien ;-)
    LG
    Susanne

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    1. :-) Dann bin ich ja nicht alleine!

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  5. Ich hab mir da schon so den einen oder anderen Fingernagel ruiniert. Bei Büchern geht es nocht, aber DVDs sind da so ganz schlimm. Inzwischen habe ich eine kleine Bastelschere mit der geht es so einigermaßen oder einen Cutter.

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    1. Ja, DVDs sind da echt noch viel gemeiner! Was kleines Spitzes geht eigentlich immer, ein Fadentrenner (siehe oben) soll wohl auch ganz gut sein. Letztendlich muss man es halt so nehmen wie es ist ... :)

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