Samstag, 11. August 2012

(Kurz gedacht) Buch oder Weihnachtskarte?


Warum nicht mal beides?
Ich gehöre ja eher der Fraktion an, die Bücher als Alltagsgegenstände schätzt, nicht als überteuerte Kunstgegenstände, die sich nicht alle potentiellen Leser leisten können. "Bücher für alle" eben.
Aber als ich dieses Tauschbuch erhielt und aufschlug, muste ich kurz schlucken. Herrje, kann man da nicht einfach eine Karte oder ein Stück Papier mit der Botschaft ins Buch legen?
Aber schon kurz darauf war es mir wieder egal. Ich freue mich aufs Lesen. Glenda Noramly ist nämlich ein Pseudonym der Autorin Glenda Larke, die ich bisher sehr gerne gelesen habe. Außerdem ließ sich dieses Buch auch über den Antiquitäten- oder zweiteHand-Kauf nur zu überteuerten Preisen auftreiben. Jetzt gehört es mir und mit der Weihnachtsbotschaft erzählt das Buch eigentlich sogar zwei Geschichten ...







Kommentare:

  1. Wenn ich selber ei n Buch it solcher einer netten Botschaft geschenkt bekommen würde, dann würde ich mich mega darüber freuen. Da brauche ich keine Karte.
    Als Tauschbuch, ohne vorherige Information, finde ich es allerdings inakzeptabel. Ich bin echt nicht pungelig, was Knicke, Eselsohren, etc. angeht. Aber eine solche Widmung im Buch hätte ich gerne vorher gekannt, bevor ich gegen eines meiner Bücher tausche.
    LG
    Yvonne

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    1. Ich glaube, ich wäre genrell entsetzt, wenn jemand so etwas tut ;-) Wobei es mich bei obigem Buch gar nicht mehr so stört. Die Info kam leider nicht vorher, nur die Anmerkung hinterher, dass das Buch aus dem Antiquariat stammt und die Widmung schlicht übersehen worden ist. Die zweite Info woher das Buch stammt, war auch nicht enthalten.
      Na ja, man kann das Buch lesen und das ist die Hauptsache :)

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  2. Ich kaufe/tausche keine gebrauchten Bücher mehr ohne diese vorher live oder anhand von Bildern ordentlich beurteilen zu können. Auch bei Arvelle, Medimops etc. bestelle ich nicht mehr. Meine Bücher sind immer wie neu und ich bekomme teilweise nur Mist mit Flecken, Rissen, Knicken oder die Bücher riechen so übel, dass einem schlecht wird. Ne, ich kaufe Bücher lieber neu und verkaufe meine Bücher, da habe ich mehr von.

    So eine Widmung bspw. wäre ein NoGo für mich. Auch wenn das Buch eine Rarität ist.

    Ich bin halt doch etwas pingeliger als andere *g*

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    1. Immer neu wäre mir auch lieber, aber das kann ich mir nicht leisten ;-) Wenn mir ein AutorIn gefällt, lese ich gern noch mehr Werke, manchmal sind die aber nicht mehr erhältlich. Was bleibt da anderes übrig, als zu tauschen?
      Ob ich für gebrauchte Bücher Geld ausgeben würde? Nein. Es sei denn, es geht gar nicht anders.

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  3. Ich finde ja solche Fundstücke immer ganz nett, aber für manch anderen sind sie sicherlich störend und wertmindernd. Ich gebe zu, dass ich selber ein Ins-Buch-Schreiber bin. Wenn ich Bücher verschenke, gibt's einen Gruß direkt auf den Schmutztitel. Dann kann man das Buch nicht mehr verscherbeln, denke ich mir ;-) Ich würde auch nie ein Buch weggeben, in das mir jemand einen Gruß oder eine Widmung hineingeschrieben hat.
    Ich kaufe oft Biografien aus den 50ern oder 60ern, da steht sehr oft etwas drin und manchmal liegen Einkaufszettel und Co. bei :-) Einmal bin ich hinten übergefallen, weil in einem Buch wirklich und wahrhaftig eine Widmung der Verfasserin drin war, wie mir ihr Enkel bestätigte (und das Buch war ein Schnäppchen, dafür dass es Raritätsstatus hat).

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    1. Ja, das Buch nun weiterzugeben, wird schwierig ;-) Bücher mit persönlichen Widmungen oder einfach aus der hand eines Freundes kann ich generell nur schwer weggeben.
      Wow, so ein Schnäppchen/Fundstück möchte ich auch mal machen! :)

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  4. Wenn ich ein Buch übers Internet kaufe/tausche, dann will ich vorher wissen, ob da was drin steht.

    Andererseits finde ich solche Widmungen/Kritzeleien auch immer ganz witzig. Ich habe mal ein Buch von Dürrenmatt gesehen, in dem sich ein Schüler über die Scheißschule ausgelassen hat. ;)

    Von einer lieben Freundin habe ich mal das Nutella-Kochbuch geschenkt bekommen. Die Rezepte sind ziemlich ungewöhnlich (Stichwort: Nudeln & Nutella), aber sie hat mir eine ellenlange und sehr liebe Widmung reingeschrieben. Und nur deshalb behalte ich das Buch.

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    1. Ich hätte auch lieber gewusst, dass es drin steht. Aber andererseits bin ich charf auf das Buch gewesen und es war nirgendwo sonst zu bekommen.
      Nudeln und Nutella?! Hast Du es mal versucht? Ich war mal bei Freunden, die essen tatsächlich Nudeln mit Zucker.

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    2. Nee, das habe ich nicht probiert. Auf Reisen probiere ich zwar gerne "exotischere" Sachen aus, aber süßes esse ich lieber pur. ;)

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  5. Kurios! :-D

    Ich glaube, ich würde es nicht über mich bringen, etwas in ein Buch reinzuschreiben, mir kommen ja noch nicht mal Exlibris ins Buch. Es käme aber wohl ganz auf die Situation und das Buch drauf an, ob ich verärgert oder amüsiert wäre, wenn ich so eine Widmung in einem Secondhand-Buch entdecken würde.
    Fundstücke wie alte Lesezeichen oder Zettel finde ich dagegen immer toll. Da hatte ich einmal eine Gewinnspiel-Karte aus einem uralten Lustigen Taschenbuch, gewissenhaft von Kinderhand ausgefüllt... ;-)

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    1. Wenn ich selbst genötigt bin, meinen Namen ins Buch zu schreiben (man will es auch mal wiederhaben ;-)), dann schaue ich schon, dass es nur leicht mit Bleistift passiert und garantiert wieder weggeht.
      Ich habe in einem Uraltbuch meiner Eltern mal eine Englischarbeit meiner Mutter gefunden. Nicht etwa die nur-1er wie immer behauptet *g*

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  6. Hach, bei solchen Widmungen krieg ich schnell Beklemmungen... Wie ungeliebt manche Geschenke dadurch wirken.
    Andererseits mag ich es bei wirklich alten Büchern, wenn Vorbesitzer mit dem Namen verzeichnet sind.
    Und Fundstücke in gebrauchten Büchern sind immer wieder interessant. Viele Grüße, Mila

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    1. es soll Leute geben, die bekommen nur einen Gutschein ... :) Aber so lange etwas von Herzen kommt und so. Ich habe noch nie wirklich Interessanten in alten Büchern gefunden (aus Gekritzel), gibt es da einen Trick?

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    2. Ach, zu lange auf den Bildschirm gestarrt! Fehler bitte ignorieren oder als charmante Note des Autors betrachten. Danke.

      PS: Willkommen im Blog!

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