Donnerstag, 5. Juli 2012

Das Lied der Dunkelheit - Peter V. Brett


Titel: Das Lied der Dunkelheit
Autor: Peter V. Brett
Originaltitel: The Painted Man
Verlag: Heyne
ISBN: 3453524764
Euro: 15,00
Veröffentlichungsdatum: Mai 2009
Seiten: 800
Serie: #1
Come in: Geschenk





Inhalt

Seit Jahrhunderten kriechen Dämonen des Nachts aus dem Horc an die Erdoberfläche und töten alles Lebende, dessen sie habhaft werden können. Die Menschen hat das in eine sehr einfache Lebensweise zurückgeworfen. Ihr einziger Schutz sind Runen, die in der richtigen Reihenfolge die Dämonen von bestimmten Plätzen fernhalten können. Einzige Verbindung zwischen den einzelnen Siedlungen sind Kuriere, die ihr Leben riskieren, um Botschaften zu übermitteln.
In dieser Welt wächst der junge Arlen auf, der ein Händchen für Runen und ihre Anordnung besitzt. Als seine Mutter von Horclingen getötet wird und sein Vater untätig zusieht, verlässt er sein Dorf und zieht in die Welt. Sein einziger Gedanke ist Rache an den Dämonen, die er aus der Welt tilgen will.
Zeitgleich muss die junge Leesha die strenge Hand ihrer Mutter ertragen und deren Heiratspläne für sie. Als ihr junger Fast-Verlobter Gerüchte über sie in die Welt setzt, flieht sie zu der alten Heilerin des Dorfes, die sie als Schülerin annimmt. Leesha lernt fleißig das Handwerk und auch einiges über Runen, die nicht nur als Schutz, sondern auch als Waffe eingesetzt werden können.
Der kleine Rojer verliert mit nur vier Jahren seine Eltern durch Dämonen und wird vom Jongleur Arrick aufgezogen. Jahre später entdeckt er, dass er eine besondere Gabe zu besitzen scheint, die Dämonen vertreiben kann.
Das Schicksal dieser Drei scheint untrennbar miteinander verbunden zu sein.

Cover

Die Illustrationen stammen von Lauren Cannon, die von sich selbst sagt, das beste, was man zu ihrem Style sagen könnte, wäre : surreal fantasy. Für die Umschlaggestaltung zeigt sich Nele Schütz Design verantwortlich.
Ein sehr stimmiges Cover, ansehnlich, in sich ruhend, zum Genre passend. Dennoch erfasst es nur ungefähr 1% des Inhaltes.

Meinung

"Das Lied der Dunkelheit" kann seinem deutschen Titel leider nicht so ganz gerecht werden. Denn auch, wenn des Nachts Dämonen auf Erden wandeln, sind die Charaktere durchgängig sehr jung und erzählen damit auch eine Geschichte aus Kindersicht, die wenig düster erscheint. Diese ist durchaus gut erzählt, wiederholt sich dann und wann jedoch und greift auf gängige Klischees zurück, so dass dem ohnehin schon seitenstarken Werk einiges Stehvermögen beim Lesen beizumengen ist.
Das Geschehen lässt sich recht geradlinig an und weicht von seinem einmal betreten Pfad nie so ganz ab. Wie auch die meisten Charaktere hätte es durchaus mehr Ecken und Kanten vertragen können - und weniger Klischeebildung. Die Grundidee rund um die Dämonen und wie sie die Welt verändert haben, ist grandios, wird aber leider nie so richtig ausgebaut, sondern verharrt immer an der gleichen Stelle, so dass das Szenario nach einer Weile recht austauschbar wirkt.
Vor allem Leesha ist ausgesprochen artig geraten, damit leider auch langweilig. Der Zeigefinger, der sich rund um die weiblichen Figuren des Romans erhebt, insbesondere auch Leeshas untreue und zänkische Mutter, - die sich in ihrer Charakterisierung ungewollt stets am Rande der Lächerlichkeit bewegt - muss erst einmal verdaut und ertragen werden, was nicht immer einfach, weil einfach störend ist. Die jungfräuliche, brave, sehr fleißige und immer auf das Wohl anderer bedachte Leesha bricht nie aus der ihr zugedachten Rolle aus. Auch wiederfährt ihr selbstredend niemals etwas Böses, hat sie immer Glück im Unglück. Da ist es dann mehr als verwunderlich, als sich genau das am Ende des seitenstarken Romans ändert und sie so komplett entgegen ihrer sonstigen Haltung handelt. Auch aufgrund der Geschehnisse ist das recht unlogisch und aufgesetzt.
Arlen, der den Hauptstrang von Bretts Werk bildet, ist ebenso "gut", aufrecht, ehrenvoll und damit manchmal doch gewöhnugnsbedürftig. Um ihn herum geschehen schlimme Dinge, mit denen er nicht leben kann und lieber sein Leben riskiert, als ... Dabei hat er eine Menge Glück, rutscht er genau dorthin, wohin er immer wollte. Bekommt eine Menge Unterstützung und einfach so gar keine Schranken, keine Steine in den Weg gelegt, dass es fast zum verzweifeln ist. Interesse am Fortgang seines Lebens wird so kaum geweckt. Auch er bricht urplötzlich aus seinem ihm bisher zugedachten Leben aus, was leider ebensowenig glaubhaft gelungen ist.
Rojer schließlich tritt so am Rande auf und bildet eine so uninteressante, weil oberflächlich ausgearbeitete Figur, dass er keiner weiteren Worte bedarf. Fast scheint es, als wäre er als eine Art Anstandsdame erfunden worden, wenn die drei am Ende des Romans endlich aufeinander treffen.
Die Handlung läuft über viele Jahre hinweg ab, in denen wild in die Zukunft gesprungen wird, was mitunter verwirrend ist. Auch scheinen oft die Jahre weggekürzt, die für den Leser eigentlich am interessanten gewesen wären, hätte es sie gegeben. Oft befinden sich die Charaktere dann auch an anderen Orten und Situationen, was mehr als gewöhnungsbedürftig ist.
Die Welt, die sich mit Arlens Ausbruch aus seinem alten Leben auch für den Leser öffnet, ist im Endresultat auch ein wenig fade. Der Autor hat leider so gar nichts eigenes in seine Städte und Ortschaften gelegt, sondern schlicht auf Bekanntes zurückgegriffen und das noch nicht einmal besonders lebendig gestaltet. Das neue Volk am Ende war sogar regelrecht enttäuschend, wenn man gern im Genre schmökert.
So dauert es, ehe die 800 Seiten gelesen sind, was nicht allein an ihrer bloßen Anzahl liegt. Atmosphäre kommt nie so wirklich auf, weil Brett leider sehr zur Oberflächlichkeit neigt und auf zahlreiche Klischees zurückgreift, die erst einmal verdaut werden wollen. Die stoischen Figuren ohne nennenswerte (Weiter-)Entwicklung laden kaum zum mitfühlen ein, selbst wenn immer und immer wieder die Horclinge gegen die Runenbarrieren anrennen. Die Welt greift auf eine stupide Schwarz-Weiß-Malerei zurück, die wenig Überraschungen bereit hält. So lassen sich die Seiten zwar hintereinanderweg lesen, benötigen aber doch einen festen Willen, um schließlich zum Ende zu kommen.



Serie:
1. Das Lied der Dunkelheit (The Painted Man)
2. Das Flüstern der Nacht (The Desert Spear)
3. Die Flammen der Dämmerung (The Daylight War) Sept.2012
Erzählungen: Der große Basar (The Great Bazaar)


Peter V. Brett, 1973 geboren, studierte Englische Literatur und Kunstgeschichte in Buffalo und entdeckte Rollenspiele, Comics und das Schreiben für sich. Danach arbeitete er zehn Jahre als Lektor für medizinische Fachliteratur, bevor er sich endgültig dem Schreiben von fantastischen Romanen widmete. Sein Debüt "Das Lied der Dunkelheit" wurde weltweit von Lesern und Kritikern als Sensationserfolg gefeiert. Der Autor lebt heute mit seiner Familie in Brooklyn, New York.

Kommentare:

  1. Hm, ich mag das Buch und den 2. Band sehr. Auch und gerade, dass die Kindheit der "Helden" beleuchtet wird. Die Charaktere sind angenehm vielschichtig, ein spezielles "gut" oder "BÖse" gibt es, zumindest bei den menschlichen Vertretern, nicht direkt.. jeder hat seine Motivation.

    Atmosphärisch fand ich den Roman auch ansprechend.

    Arlen ist auch gar nicht SO gut. ;)

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    1. Ich habe das Buch meiner Mutter in die Hand gedrückt, um zu sehen, ob sowas etwas für sie wäre und sie hat den dicken Wälzer in nur zwei Tagen ausgelesen, weil er ihr so gefallen hat. ;-) Ich habe ihr das Buch geschenkt, weil es für mich halt nur 3 von 5 gewesen ist. Aber so geht es manchmal ...

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    2. PS: Herzlich Willkommen im Blog!

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  2. Immer wieder interessant wie unterschiedlich die Meinungen doch sind.
    Ich war von diesem Buch wirklich begeistert, mag es vielleicht auch daran liegen, dass ich als nicht Vielleser die Klischees nicht erkannt habe..
    Band 2 konnte ich nicht erwarten und habe es auf Englisch gelesen und warte sehnsüchtig auf Band 3..

    Lg^^

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    1. Im Original ist es aber nicht ganz so dick oder?
      Was das Viellesen angeht, so könnte ich mir denken, dass ich auch etwas älter bin als Du und da kommen dann ja auch noch ein paar mehr Bücher dazu ;-) Das muss aber eigentlich nichts heißen, weil jeder liest, was er mag.

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  3. Hm, das klingt ja jetzt nicht so umwerfend. Ich schleiche schon länger um den Roman rum und weiß nicht recht, ob ich ihn lesen soll, aber ich befürchte eben einfach, dass er mir zu schwarz-weiß ist. Naja, vielleicht lese ich mal in der Bücherei rein.

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    1. Ich habe ihn zwecks einer privaten Challenge gelesen. Er fiel in die Sparte "dicker Wälzer", die stehen ja sonst ewig im Regal und neugierig ist man ja eh ...
      Ich fand ihn schon recht Schwarz-Weiß, auch innerhalb der Gesellschaft, vor allem so uninspiriert, weil einfach von unserer Welt abgeschrieben. Andererseits gibt es viele Fans des Autors ... Du wirst es also erst wissen, wenn Du es versuchst ;-)

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  4. Wirklich schade, dass dir "Das Lied der Dunkelheit" nicht so gut gefallen hat. Bei mir ist es mittlerweile Jahre her, doch ich habe es vor allem als sehr flüssig zu lesen in Erinnerung. Ich denke gerade die "Einfachheit" lässt einen entweder verzeifeln, wie bei dir, oder bereitet einen schnellen Einstieg und Sogwirkung.

    Ich gebe dir Recht Leesha ist und bleibt viel zu perfekt, dennoch mochte ich zum Beispiel wie sie für sich selbst einsteht und sich nicht viel aus dem Gerede anderer macht. Meiner Meinung nach entwickelt sie sich auch im zweiten Band noch ein Stück weiter. Dennoch den Heiligenschein über ihrem Kopf wird sie wohl nie verlieren ;)

    Rojer war für mich auch der Charakter, der mich am wenigsten interessiert hat. Dafür war es auch viel zu unausgeglichen verteilt.

    Wirklich eine toll begründete Meinung!
    Welches Buch aus dem Bereich würdest du denn empfehlen, das seine Sache besser macht?

    Liebe Grüße Tina

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    1. Gut weglesen lässt er sich tatsächlich, da würden mir jetzt keine gröberen Schnitzer aufgefallen sein. Für mich war es die Handlung die es immer zäher und zäher hat werden lassen ... vor allem mag ich es auch nicht, wenn alles seinen Gang geht ohne (bösen) Gegenspieler. Und das ist hier ja leider der Fall ...
      Vielleicht ist es ja irgendwann aber Rojer, der eine ganz eigene Kraft entwickelt. Ich finde, er hat dazu alles Potential und ich würde es mir und der Figur wünschen, dass der Autor was richtig tolles draus macht.

      Nun ja, ich lese die Hälfte meines Leben nun an Robert Jordans "Das Rad der Zeit" Reihe. Dort startet alles mit einigen Jugendlichen (nicht Kindern), die dann erwachsen(er) werden. Sie bekommen auch so etwas ähnliches wie Horclinge, nur steigen die nicht aus dem Boden, sondern sind Trollocs und leben in der großen Fäule. Natürlich dürfen der Auserwählte und seine Getreuen nicht fehlen. ;-)
      Die Geschichte wäre jetzt am ähnlichsten. Wenn Du von der Menge an Büchern abgeschreckt bist: Nach Teil 2 (im deutschen) kann es erstmal als beendet angesehen werden. Also einfach versuchen.
      Wenn Du Storys magst, bei denen die Figuren im Vordergrund stehen: Robin Hobbs Weitseher-Trilogie(n).

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    2. PS: Was Jordan angeht, so findet intern eine kleine Challenge statt. Ich möchte die Serie von vorn beginnen und konnte einige überreden mitzumachen (bzw. manche fangen ganz neu an). Im nächsten Jahr wird endlich der Endband der Reihe erscheinen und anlässlich dessen möchte ich eben alles noch einmal lesen.

      (Bei ihm sind die Mädels Kämpferinnen, keine braven Huschichen.)

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    3. Vielen Dank für deine Antwort und Empfehlung! Es ist schon mal schön, dass es nun auch ungeteilte Ausgaben vom Rad der Zeit gibt. Nur bin ich mir nicht sicher ob ich wirklich eine so lange Reihe beginnen will. (Immerhin ist es dann wohl abgeschlossen im Januar). Vor allem nach dem absinkenden Niveau von George R. R. Martin in seinem 5. Buch (im Orginal) war ich doch sehr enttäuscht und erst einmal abgeschreckt mich wieder auf eine lange Reihe einzulassen. Aber wenn du sagst, man kann es nach Band 2 zunächst als abgeschlossen betrachten. Meinst du dabei die ungeteilte oder geteilte deutsche Ausgabe?

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    4. Nun ja, niemand sagt ja, dass Du ALLE Bände lesen musst. Die Challenge will ja eigentlich nur, dass wir gemeinsam beginnen und uns ein bisschen über die Figuren austauschen. Jeder kommt so weit, wie er kann und möchte.
      Die ungeteilten Bände sind dicker und unhandlicher, ich habe Band 1 davon auch zuhause (da ist eine Zusatzkurzeschichte drin.). Sicherlich hat die Geschichte auch mal weniger interessante Stellen, aber es kommen stets neue Dinge und Höhepunkte dazu. Allerdings muss ich einem Martin Fan wohl sagen, dass es keine Vergewaltigungen und keinen Sex (nur angedeutet) gibt. Dafür aber echte Handlung ;-)

      Mit Band 2 meinte ich die geteilte Ausgabe, also Band 1 die ungeteilte.

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    5. Ah alles klar, also wäre es nach "Die Suche nach dem Auge der Welt" schon gut abgeschlossen.
      Gemeinsam beginnen hört sich auf jeden Fall gut an und du hast definitiv sehr neugierig auf die Reihe gemacht!
      *lach* ja da geht es in Martins Reihe schon ziemlich ruppig zu stellenweise. Aber "echte Handlung" kann ich wirklich gut gebrauchten, davon habs im "A Dance with Dragons" viel zu wenig.

      Dann melde ich mich mal bei dir auf der Challenge-Seite ;)

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  5. Wirklich interessant, wie da die Meinungen auseinander gehen können. Ich mochte das Buch wirklich gern und fand die Atmosphäre spannend und mitreißend, trotz der Klischees, die ich selbstverständlich nicht verleugnen kann :)Ich fand gerade die Einfachheit trug zum flüssigen Lesen bei, oft verlieren sich Autoren in ihrer Komplexität, was dann auch wieder unglaubwürdig wird.

    LG Shila

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    1. Ich kann mir schon vorstellen, dass es nicht einfach ist, drei Haupthandlungsstränge zu schaffen und dann noch alles in die richtige Zeitlinie zu bringen, damit sich dann später alle mal treffen können. So "einfach" ist es dann also nicht. Aber ohne Hindernisse ist es einfach fad, zumindest ging es mir so.
      Die Geschichte liest sich schon gut hintereinanderweg, aber mir haben da doch Höhepunkte (v.a. auch nach dem Tod der Mutter) gefehlt.
      Meiner Mutter hat es extrem gut gefallen, vielleicht kauft sie sich ja Teil 2 und vielleicht schmuhe ich dann mal rein ... wer weiß ;-)

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  6. Also, ganz so schlimm wie du habe ich diese Schwarz-Weiß-Malerei nicht empfunden, aber begeistert war ich von dem Buch nun auch nicht gerade. Ich muss leider sagen, dass außer den groben Zügen der Geschichte auch nicht viel bei mir in Erinnerung geblieben ist. Ich fand die Handlung recht vorhersehbar, das Buch insgesamt aber doch recht flüssig zu lesen. Dem zweiten Teil werde ich irgendwann wohl noch eine Chance geben - vielleicht entwickelt sich die Geschichte ja dort ein wenig besser?

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    1. Hallo Windfänger! Von Dir habe ich ja ewig nichts gehört, ich hoffe, es ist alles in Ordnung!
      Wie gesagt, für mich wäre es ein 3 von 5 Buch, also nciht wirklich schlecht, aber eben jetzt auch nicht so, dass ich weiterlesen müsste oder mir den Autor und die Handlung merken.
      Ich könnte mir auch vorstellen, dass es aufwärts gehen könnte, zumal die Figuren nun erwachsen sind und den Kampf aufnehmen können. Wie das mit den Horclingen ist würde mich nämlich schon interessieren. Aber dann denke ich mir immer, dass ich noch so viele andere ungelesene Bücher habe ...

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  7. Ich gehör zu der Fraktion, die von dem Buch sehr begeistert war und liebend gerne mehr aus Arlens Kindheit gelesen hätte :D Ich weiß nicht, ich mag den Kerl..;-)

    Zur "Wheel of Time"-Challenge:
    Ich bin noch immer dabei =) Hab erst letztens Teil 1 auf meinen Kindle gepackt ;-) Werde wohl bald auch mal wieder anfangen. Das wird lustig *g* Bin mal gespannt, ob mich Egwene und Nynaeve noch immer so nerven^^

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    1. Überlies die nervigen Zicken doch einfach ;-) Ich überlege auch, ob ich es auf Englisch lesen soll ... außerdem, ob ich zwecks besseren Vernetzung nicht doch einen Extra-Post aufmache.

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    2. Ein Extra-Post wäre vielleicht nicht schlecht. Vielleicht schließen sich dann auch noch ein paar andere Blogger an :)

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  8. Wirklich interessant, deine Rezension. Und faszinierend, denn ich habe das Buch im Endeffekt mit genauso vielen Punkten bewertet wie du, habe aber teilweise ganz andere Punkte bemängelt. ;)

    Ich fand das Buch schon sehr spannend geschrieben. Bis etwa zur Hälfte habe ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen - obwohl mir vor allem Leesha entsetzlich auf die Nerven ging. Aber über die Kindheit von Arlen fand ich sehr interessant. Später im Buch ist ihm aber vieles zu leicht gemacht worden.

    Was mir aber gar nicht gefallen hat, das war die Welt, die der Autor da geschaffen hat. Meiner Meinung nach hat er da nämlich nichts erschaffen - mir kam es so vor, als wenn er einfach die bestehende Welt und ihre Ordnung genommen hätte, das ganze etwas Mittelalterlich angehaucht und mit Dämonen versehen hätte, fertig.

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    1. Ich habe mir gerade nochmal Deine Rezi durchgelesen und finde nicht, dass wir so unterschiedlicher Meinung sind. Die Frauen und die Welt (die ja unsere ist), sind bei uns beiden Hauptpunkte der Kritik. Ich habe das mit dem Wüstenvolk allerdings nur sehr am Rande erwähnt, weil ich finde, dass ich sonst zu viel verraten hätte. Dieses Abschreiben aus unserer Historie und die damit verbundenen Klischees mochte ich überhaupt nicht. Auch finde ich es sehr unspannend, wenn die Helden sich nicht beweisen müssen und das muss sich ja keiner der drei, außer Rojer und der kommt allgemein viel zu kurz.
      Die Fortsetzung interessiert mich insofern ebenfalls nicht, als dass Du Recht hast, in den Rezis dazu erfährt man alles Wissenswerte ;-) Die Idee mit den Dämonen allerdings finde ich sehr gut. Schade, dass das in den 800 Seiten viel zu kurz kommt.

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