Mittwoch, 25. August 2010

Wie schreibt man eine Rezension?


Schon ein paar Mal bin ich gefragt worden, wie man am besten eine Rezension schreibt. Da ich das auch erst lernen musste, weiß ich noch, wie hilflos ich am Anfang war. Denn niemand gibt eine Anleitung oder zumindest eine Art roten Faden, im Gegenteil, es heißt dann immer, man solle sich einfach andere Rezensionen durchlesen und irgendwann lerne man es schon. Quatsch! Das lernt man nur, indem man es selber tut. Allerdings ist es auch enorm hilfreich, sich bei anderen das ein oder andere abzugucken und schließlich daraus seinen eigenen Weg zu basteln.
Hier möchte ich mehr oder weniger kurz darlegen, wie ich vorgehe, es ist also eine Soleil-Anleitung, denn ich bin sicher, dass andere Leser das anders handhaben. Ich stelle keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit!

"Eine Rezension oder auch Besprechung ist die schriftlich niedergelegte und veröffentlichte Form einer Kritik, die einen bestimmten Gegenstand eines abgegrenzten Themenfeldes behandelt." (wikipedia.de)
Eine Rezension ist aber vor allem eine Meinungsbildung und eben diese muss klar erkennbar sein. Dabei ist die Subjektivität zu beachten, denn nicht alle Menschen - und damit auch nicht alle Leser - empfinden Bücher und ihre Geschichten gleich. Das ist vollkommen in Ordnung! Wichtig ist nur, dass die eigene (subjektive) Meinung begründet wird und das möglichst konstruktiv. Ein: "Das Buch fand ich einfach nur zum einschlafen." reicht natürlich nicht aus.
Doch von Anfang an.

Welche allgemeinen Dinge gibt es zu beachten?
Es sollte immer die ehrliche Meinung geschrieben werden, denn der (erfahrene) Leser einer Rezension merkt, wenn jemand rumdruckst, verheimlicht oder schönredet. Das ist nicht immer einfach, denn es erfordert Mut, ein Buch schlecht zu bewerten. Ebenfalls nicht einfach ist es, bei der eigenen Meinung zu bleiben, wenn man schon einige andere gelesen hat. Unvoreingenommenheit ist daher wichtig, allerdings nicht immer zu erreichen.
Da viele Blogger den gelesenen Büchern Punkte/Sterne verleihen, sollte beachtet werden, dass sich Text und Punkteanzahl nicht wiedersprechen. Wenn in einer Rezension fast ausschließlich Negatives aufgezählt wurde und kaum Postitives, kann das Buch keine "4 von 5" Punkte erhalten. Darum ist es am besten, sich vor dem Schreiben zu überlegen, wie viele Punkte man vergeben möchte und sich dann daran zu orientieren.
So lustig manche Verrisse auch zu lesen sind, ich bin der Meinung, dass sie sich nicht gehören. Zwar spiegeln auch sie eine subjektive Meinung wieder, doch sollte die Intigrität von Autor und auch Leser gewahrt bleiben. Darum sollte man gleichbleibend höflich auftreten, statt sich über etwas lustig zu machen, das man im Grunde selbst wohl auch nicht besser hinbekommen hätte.
Der wichtigste Punkt: Der eigenen Kreativität sind in Rezensionen keine Grenzen gesetzt.

Der Aufbau
Es gibt keinen allgemeingültigen Aufbau, außer einem: Zunächst folgt eine (kurze) Inhaltszusammenfassung und danach die eigene Meinung. Deren beider Längen hängt von dem Medium ab, in dem die Rezension erscheinen soll. Im eigenen Blog also allein von Euch.
Wie genau Ihr anfangt, ist Euch überlassen. Viele Blogger beginnen mit dem Klappentext, dem sie einige Informationen zum Autor folgen lassen. Schließlich eine Inhaltszusammenfassung mit eigenen Worten, die mit der eigenen Meinung zusammenläuft.
Ich bin der Meinung, dass das für einen Blog zu viel ist. Im Forum Verlorene Werke, handhabe ich es ähnlich, aber hier im Blog wäre es Platzvergeudung. Außerdem finde ich es unsinnig, dem Klappentext bzw. dem Text, den der Verlag zum Buch veröffentlicht sofort die eigene Zusammenfassung folgen zu lassen. Das doppelt sich und man hat als Leser Mühe, zum eigentlichen Kern - der Meinung - vorzudringen.
Darum grenze ich die Bereiche auch klar ab. Zunächst folgt eine Inhaltszusammenfassung meiner eigenen Worte, dann eine Leerzeile, einige (sehr) kurze Gedanken zum Cover und schließlich nach einer oder zwei Leerzeilen meine Meinung. Das klingt kompliziert, aber man darf nicht vergessen, dass das Auge mitisst. Außerdem befinden wir uns in einer Mediengesellschaft, in der das Auge in kurzer Zeit so viele Informationen wie nur möglich aufnehmen will. Anders ausgedrückt: Rumsuchen nervt!
Am Ende meiner Meinung stehen oft zwei bis drei zusammenfassende Sätze, die das Fazit bilden.
Ich verzichte übrigens auf eine Punktevergabe, weil ich an meinem eigenen Leseverhalten bei Rezensionen gemerkt habe, dass ich oft nur das Fazit lese und die Punkte anschaue. Dafür hat sich der Leser aber sicher nicht die Mühe so vieler Worte gemacht.

Sehr wichtig: Die eigene Meinung darf niemals kürzer sein, als die eigene Inhaltsangabe!

Übrigens:
Lisa von Blattgold hat aus dem Aufbau ihrer Rezension eine eigene Wissenschaft gemacht und mir verraten welche:
"Rezension: Ich nenne den gesamten Artikel zu einem Buch in meinem Blog Rezension, da das eben alles beinhaltet: Information zum Buch, inhaltliche Angaben und eigene Meinung/ wie ich es aufgenommen habe = Rezeption.
Demnach ist die Rezeption bei mir ein Teil der Rezension, in dem ich meine Eindrücke, Interpretationen usw. festhalte. Generell ist Rezeption einfach nur die persönliche Aufnahme von etwas (muss sich nicht auf Bücher beschränken). Von Wolfgang Iser hat sich in einer Theorie damit beschäftigt, die nennt sich Wirkungsästhetik oder auch Rezeptionsästhetik, genauso gut könnte man es wohl auch Wahrnehmungsästhetik nennen. Dabei liegt besonderes Augenmerk auf dem Leser und wie er das Geschriebene aufnimmt. (Das stützt sich noch auf Tiefergehendes, wie den impliziten Leser, der beim Lesen die Bedeutung des Geschriebenen mitgestaltet usw.)
Weil es ja genau das ist, worüber ich schreiben will - also, wie ich die Geschichte beim Lesen aufgenommen habe - nenne ich den Teil meiner Rezension Rezeption.

Inhalt
Natürlich ist es möglich, an dieser Stelle einfach den Klappentext zu zitieren, aber ich finde das ein bisschen langweilig. Oft ist er sehr kurz gehalten und gibt nicht alle wesentlichen Punkte (richtig) wieder. Außerdem setzt man sich mit einem Buch völlig anders auseinander, wenn man versucht, es mit eigenen Worten wiederzugeben.
Doch das ist fast das Schwierigste an einer Rezension, denn oft erzählt man zu viel, streicht weg, weil man der Meinung ist, zu viel zu verraten. Bis wohin sollte man also den Inhalt zusammenfassen?
Darüber gibt es unterschiedliche Meinungen, ich halte mich an die, die ich gelernt habe: die ersten drei Kapitel (oft weniger) und das Kernproblem des Romans.
Held und Heldin verlieben sich, können aber (Problem) nicht zusammenkommen. Dass sie es schließlich doch tun und wie, spielt für die Inhaltsangabe keine Rolle.
Formel: A+B=C oder anders ausgedrückt: Ursache und Wirkung.
Niemals, aber wirklich niemals das Ende eines Buches verraten, das will niemand lesen! Gerade in Krimis, aber auch vielen anderen Genres, nimmt man damit allen anderen das Vergnügen daran, selbst ins Abenteuer einzutauchen.
Darum schön geheimnisvoll bleiben, Andeutungen machen und elegant ausblenden.

Meinung
Hier beginnt das große Abenteuer Rezension erst richtig. Und hier zeigt sich auch das Zusammenspiel von (eigenem) Inhalt und Meinung, denn beides baut unbedingt aufeinander auf.
Ich beginne gern mit einigen wirklich kurzen Randinformationen, wenn das Leben des Autors zu seinem Roman passt. Spielt die Handlung beispielsweise in Paris, wo der Autor lange Zeit gelebt hat, lasse ich das geschickt einfließen, denn es ist meinem Empfinden nach nicht so ganz unwichtig. Dafür gibt es aber auch den positiven Erwähnungsfaktor und den negativen. Ich kann schreiben: "Der Autor hat lange selbst in Paris gelebt und darum ist es ihm auch gelungen, mir die Stadt sehr lebhaft zu schildern."
Ich kann aber auch schreiben: "Dafür, dass der Autor selbst lange Zeit in Paris gelebt hat, ist mit die Stadt viel zu grau und substanzlos geblieben."
Informationen zu einem Autor findet man am besten über seine Homepage oder bei seinem Verlag oder einfach durch ein bisschen rumsuchen bei goo.gle.
Anschließend können allgemeine Dinge, wie beispielsweise die zu große/ kleine Schrift, die vielen Rechtschreib-/ Grammatikfehler, die schlechte Übersetzung und ähnliches erwähnt werden.
Dann folgt die Beurteilung des Inhaltes. Hier wird auch deutlich, welche Wichtigkeit die eigene Inhaltszusammenfassung hat. Wenn man beispielsweise etwas zur Sympathie der Figuren sagen möchte, sollte man diese wenigstens schon einmal erwähnt haben. Sind sie für die Handlung nicht wichtig, umschreibt man sie am besten mit "die Nebenfiguren konnten ebenfalls punkten, denn ...". Sind sie wichtig, verdienen sie eine namentliche Erwähnung.
Gibt es Unlogiken in der Gesamthandlung, sollte das auf jeden Fall gesagt werden. Wichtig dabei die klare Abgrenzung zwischen "ist absolut unlogisch" und "das habe ICH nicht verstanden". Zur Erklärung kann eine kleine Stelle herangezogen und das Beispiel daran erklärt werden.
Manche Leser machen die Unterscheidung zwischen erfahrenen Autoren und Debütanten. Andere sind der Meinung, dass jeder, der veröffentlicht wird, auch gut zu sein hat.
Auch das ist subjektives Empfinden und bleibt im Endresultat jedem selbst überlassen. Allerdings lassen sich zwischen Anfängern und Erfahrenen immer Unterschiede feststellen, die durchaus wesentlich sein können oder zumindest eine Erwähnung wert.
Kritik bedeutet im übrigen nicht nur, alle Negativpunkte aufzuzählen, Kritik beinhaltet auch alle Positivpunkte, also die ausdrückliche Erwähnung von Dingen, die gefallen haben. Manchmal überwiegt aber eines das andere und dann sollte man sich nicht zwingen, noch etwas Gutes oder noch etwas Schlechtes hinzuzufügen. Immer an der eigenen Meinung bleiben!
Kritisieren können bedeutet auch immer, die Argumente und Erklärungen der Gegenseite zulassen zu können. Das kann ganz triviale Dinge betreffen. In historischen Romanen kann die Geschichte nicht einfach umgedichtet werden. Ein Autor denkt sich auch oft etwas dabei, wenn der Held so handelt, wie er es nun einmal tut. Oder wenn dieser stirbt. Ob man selbst das Empfinden hat, das passe jetzt nicht, spielt keine Rolle. Es sei denn, es sind am Ende alle tot und der Mord unaufgeklärt. Oder der Held wird als gemeiner Mistkerl beschrieben, füttert aber nicht nur die Enten am Teich, sondern spendet monatlich für Waisenkinder in Bangladesh.
Wichtig ist, das Genre des Romans zu beachten, denn die Leser der Rezension orientieren sich daran und erwarten, dass gewisse Dinge erwähnt werden. Sind die Liebesszenen in erotischen Romanen detailliert und anregend? Wird der Mordfall in Krimis befriedigend aufgelöst? Sind die Schwertkämpfe in der Fantasy authentisch?
Dabei sollt Ihr keinen Inhalt verraten, sondern diese Dinge nur erwähnen! "Das Ende dieses Liebesromanes wird Happy End verwöhnte Leserinnen enttäuschen.": Verrät nichts, deutet aber an, dass da etwas nicht ganz stimmig ist und man eventuell die Finger davon lassen sollte.
Solche Informationen sind wichtig und sollten nicht unterschlagen werden. Immerhin muss sich ein Leser unter millionen Titeln entscheiden, die er lesen könnte; er verlässt sich auf Eurer Urteil.
Gibt es andere Werke des Autors, dessen Werk Ihr gerade besprecht, solltet Ihr diese erwähnen und vielleicht einen kleinen Vergleich vornehmen. "Der letzte Band dieser Reihe hat mich eher enttäuscht, dieser hier dafür umso mehr begeistert."
Auch können Verlgeiche zu anderen Werken anderer Autoren gemacht werden, wenn sich das Thema und/ oder das Genre gleicht. "Den Einzelkampf habe ich nie Besser als bei B gelesen, die Darstellung von Schlachten jedoch ist bei C wesentlich besser gelungen."
Es zeichnet einen Leser aus, wenn er nachweisen kann, dass er weiß wovon er spricht. Das hat nichts mit angeben zu tun, sondern mit der schon erwähnten Intigrität.
Wie Ihr seht, gibt es dutzende Punkte an einer Geschichte, zu denen es sich lohnt, etwas zu sagen. Lasst nichts aus, was Euch in den Sinn kommt, nichts an der eigenen Meinung ist zu trivial um nicht gesagt zu werden. Jede Erwähnung kann eine Leseentscheidung unterstützen.

Was sage ich wie?
All diese obigen Dinge hat man vielleicht schon einmal gehört oder gelesen. Doch wie genau drückt man nun das aus, was man im Herzen trägt?
Da hilft es, sich bei anderen, vielleicht auch professionellen Lesern (Zeitungen/ Zeitschriften, TV, Internet) einige Formulierungen abzuschauen und diese dann irgendwann umgewandelt (denn es sind ja unterschiedliche Bücher) selbst anzuwenden. Hilfreich hier die Verwendung von Adjektiven.
Die Handlung ist: anfangs zäh, dann zu schnell, originell, langweilig, unlogisch, spannend etc.
Nicht vergessen, alles belegen! Die Handlung kann langweilig sein, weil man zum Beispiel etwas anderes erwartet hätte (Was?) oder einfach nichts passiert (Inwiefern?). Oft wird mitten in den Liebesszenen die Perspektive gewechselt und aus Sicht der anderen Person erzählt. Oder Held und Heldin schauen sich nie an und plötzlich macht er ihr einen Heiratsantrag. Oder ...
Man konnte manchen Szenen nur schwer folgen weil ... man die verwenden Fachbegriffe nicht kannte, man die Figuren nicht unterscheiden konnte, die englischen Sätze nicht ins Deutsche übersetzt wurden ...
Die Idee der Geschichte (Welche? Am besten nennen) ist toll, aber die Umsetzung nicht gelungen (Warum?).
Die Figuren sind: eindimensional, sympathisch, liebeswert, hasserfüllt, unglaubhaft etc.
Die Art zu Schreiben ist: Substanzlos, dem Leser entfernt, intensiv, detailliert etc.
Die Perspektiven wechseln zu schnell. Es gab eine immens große Anzahl an Wortwiederholungen. Sehr oft ziemlich kurze/ lange Sätze. Alles sehr detailliert beschrieben, was bewirkte dass ... die Handlung unnötig in die Länge gezogen wurde, ich mir alles super gut vorstellen konnte ...
Der Lesefluss war vorhanden/ nicht vorhanden, was an ... lag.
Es ist auch möglich mit Vergleichen zu arbeiten, die aber nicht übertrieben und dezent eingesetzt werden sollten.
Wenn es zum Beispiel, egal in welchem Genre, um eine Schiffsreise geht, kann gesagt werden: "Die Handlung war wie ein zum Bersten beladenes Schiff mit vollen Segeln - leider ist es auf halber Strecke gekentert."
Wenn Nahrung eine Rolle spielt, beispielswiese in Form einer Konditorei, in der der Held lebt, kann man schreiben: "Süß wie die kleinen Leckerein in Alberts Reich, zergehen dem Leser die Sätze auf der Zunge."
An dieser Stelle sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

"Ich" oder nicht?
Es gibt sehr unterschiedliche Meinungen zur Art einer verfassten Rezension. Soll man sie persönlich halten ("Ich fand die Handlung spannend.") oder nicht ("Die Handlung war spannend.")
Meiner Meinung nach liegt das allein in der Entscheidung des Verfassers einer Rezension oder in der desjenigen, in dessen Medium diese vorgestellt werden soll. Es hat wesentlich mehr Professionalität, wenn man auf persönliche Bezüge verzichtet und seine Meinung allgemein hält (auf Wörter wie: ich, man, du usw. verzichtet). Die Frage ist nur, ob man das überhaupt will.


Ich hoffe, dieser kleine Überblick war ein wenig hilfreich. Haltet Euch am besten immer vor Augen, dass diejenigen, die Eure Meinung zum Buch lesen, sich darauf verlassen, dass es wirklich Eure echte Meinung ist. Haben sie das Gefühl, dass Ihr etwas verschweigt oder unglaubhaft seid, werden sie Eure Rezenionen nicht mehr lesen oder sogar als Negativbeispiel verwenden. Darum einfach fallen lassen und Mut beweisen. Kein Leser dieser Welt findet alle Bücher, die er liest nur gut oder nur schlecht - sonst gäbe es ja gar nichts, worüber man sich austauschen kann.

Dieser Artikel ist einem lesebegeisterten Bärchen gewidmet!

Kommentare:

  1. Genialer Leitfaden und cooles Bildchen ;) Ich wünschte, das hättest du VOR dem Leserkompass geschrieben... für manche Einsender wären deine Tipps Gold wert gewesen!!!

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  2. Hallo Katrin,

    vielen lieben Dank! Ich habe es zugegebenermaßen schon eine Weile vorgehabt, aber erst vorgestern aufgeschrieben - wenn auch unabhängig vom Leserkompass. ;)
    Das Foto wurde in einer Bibliothek gemacht, wenn ich mich nicht irre, in Österreich. Wie der Turm hält, weiß ich nicht, obwohl ich lange aufs Bild gestarrt habe. Meine Bücherstapel fallen immer gleich um *g*

    LG
    Soleil

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  3. DawnAngel25.8.10

    Das kommt ja wie gerufen, bevor ich meine erste Rezension für die Fantasy-Challange schreibe.
    Vielen Dank!
    Grüße,
    DawnAngel

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  4. Das ist wunderbar geschrieben, werde mir meine Rezensionen in Zukunft genauer anschauen.

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  5. Hmm.. also ich weiß nicht ob ich meine Rezensionen jetzt überhaupt noch Rezensionen nennen kann?
    Ich halte allgemein nicht viel von Vorgaben zu einem Text. Ich schreibe lieber frei und ohne große Regeln. Andere Texte hören sich bei mir immer erzwungen an und das kann es ja dann auch nicht sein.
    Werde aber versuchen darauf zu achten... Wenn mir mein Schreibstil dann allerdings nicht mehr passt, lasse ich es. :D

    LG

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  6. Da habt ihr euch aber jede Menge Mühe gegeben! Tolle Leistung! Auch wenn ich mich sehr bewusst nicht an die Regeln halte, steckt dieser Text voller guter Anregungen.

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  7. Hallo Ihrs,

    @DawnAngel:
    Schön, dass es Dir geholfen hat! Freu mich schon auf Deine Meinung zum Buch!

    @Bettina:
    Freut mich, wenn es Dir helfen konnte.

    @Lena:
    Alles, was Du schreibst (es gibt ja verschiedene Arten von Texten) unterliegt Regeln. Die sollte man zumindest kennen, ehe man sie bricht. ;) Mit dem "Schreibstil" hat die Anleitung eher weniger zu tun, eher vor allem mit dem formalen Aufbau und einem gewissen Zusammenspiel verschiedener Dinge. Auch habe ich eher nur die Oberfläche angekratzt, denn der Text ist für Leser gedacht, die noch nie eine oder nur wenige Rezensionen geschrieben haben. Ich wäre am Anfang für so etwas dankbar gewesen und war es sehr stark, als ich es dann endlich bekam.
    Übrigens gibt es Leute, die das, was wir Blogger machen, gar nicht gut finden, weil sie meinen, dass man so etwas richtig gelernt haben sollte (studiert eben). Darum sollten unsere Meinungen beispielsweise nicht "Rezension" genannt werden. Das kann man sehen, wie man will, aber schon an Lisas kleiner Erklärung sieht man, dass hinter etwas so vermeintlich Einfachem, oft etwas sehr Tiefgründiges stecken kann.

    @LeseLustFrust:
    Wer bin ich und wenn ja wie viele? ;)
    Ich sage mir auch gerne, dass ich mich (zumindest hier im Blog) an keine Regeln halte, nur eben Inhalt/ Meinung, weil ich das leichter zu lesen finde. Aber unbewusst arbeite ich sicher einiges ein, von dem ich bestimmt nicht mal weiß, dass ich es tue.
    Ansonsten bitte siehe @Lena.

    Vielen lieben Dank für Eure Meinung! Ich staune bisher, dass noch kein wirklicher Kritiker dabei war, ich hätte gedacht, dass ein bis zwei Dinge dabei wären, über die man hätte reden können. ;)

    LG
    Soleil

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  8. Das ist ja eine ausführliche Anleitung geworden, respekt!

    Was ich dich noch nebenbei fragen wollte: Hättest du zu Ash noch gerne von Nalini Singh "Engelszorn" dabei - das ist zwar der zweite Band, aber den hab ich zufällig zweimal bekommen und den ersten kann ich dir nur wärmstens ans Herz legen ^^

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  9. Danke Dir! Und soll ich Dir was sagen? Ich war schon sehr versucht Dich zu fragen, wo ich das, was Du in Deiner Erklärung leicht andeutest, genauer nachlesen kann.

    Ich würde mich freuen, wenn Du es beilegst, aber das musst Du nicht. Dann muss ich ja doch Teil 1 lesen, den mir Kirsten so sehr ans Herz legt und ihn mir sogar leihen will ;)
    Ihr ollen Überrederinnen! Ach, was solls. Pack ihn rein, wenn er zu viel ist.

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  10. Schon kuhl, was? :D Die beste Quelle ist wohl Wolfang Iser selbst (Der Akt des Lesens, gibt's zu kaufen) oder ein kurzer Einblick bei Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Wirkungs%C3%A4sthetik). Vielleicht hab ich davon auch noch wo was rumliegen, ich schick's dir, wenn ich's finde.

    Ich pack's mit rein :D Schließlich kann ich mit zwei zweiten Teilen nicht viel anfangen und wenn du sowieso schon zum ersten genötigt wirst... +fg+

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  11. Wie viele du bist? ;-)

    Ich habe "ihr" verwendet, weil du Lisa von Blattgold zitiert hast.

    Ich kannte die Regeln ja schon vorher. Aber ich genieße es viel zu sehr, beim Bloggen das tun zu können was ich richtig halte. :-)

    Gibt's eigentlich irgendwo ein Studium der Literaturkritik? Welche Ausbildung hat denn zB Reich-Ranicki? Oder hatte Hans Weigel? ;-)

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  12. Vielen Dank für die tolle und detaillierte Anleitung zur Erstellung einer Rezension.
    Bei meiner nächsten werde ich mal versuchen, das ebene gelesene auch umzusetzen.

    LG
    Monika

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  13. Vielen vielen Dank für eine so super geschrieben Erklärung meine liebe. Nunbin ichja froh das ich den bereich auf meinem Blog schon " Meine Meinung" genannt habe, war mein Bauchgefühl ja richitg..lach. Ich habe mir das alles mal ausgedruckt und werde es mir später ganz in Ruhe durchlesen, damit ich es auch wirklich verstehe und so hoffe ich doch auch umsetzten kann.
    Man lernt eben doch nie aus !!! Da mein aktuelles Buch " Die Schattenvon Mistley" so gut wie durch ist, paßt es perfekt die Anleitung jetzt zu haben.

    Ich möchte dir nochmal von Herzen danken !
    Sende dir ganz liebe Grüße und sage bis zur nächsten Mail ( die dich mit Sicherheit erreichen wird) tschüssi....ein lesebegeistertes Bärchen ( rot werd )

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  14. Vielen Dank für die tollen Tipps, bei Schiffsreise und Konditorei musste ich schmunzeln, sehr schön formuliert!

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  15. Hallo,

    @Lisa:
    Ich zieh mir den Herrn einfach mal rein, das klingt ein bisschen so wie das, was ich in meinem Studium auch hatte.
    Danke! :)

    @LeseLustFrust:
    Ah, deswegen. Nein, die Lisa hat "nur" den kleinen Text verbrochen, alles andere musst Du mir um die Ohren hauen ;)
    Dass Du Dich auskennst, habe ich nie bezweifelt! Wie gesagt, der Text richtet sich eher an die Leser, die erst anfangen, ihre Gedanken zu einem Buch aufzuschreiben.
    Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, das ist ein Teil einer Studienrichtung und wenn es Journalismus ist. Wie gesagt, einige Dinge sollte man mal gehört haben. Auch Vergleiche unter Werken sollte man anstellen können. Klar, vieles kann man sich an Wissen auch selbst aneignen, aber zumindest in Deutschland wollen die leute für alles ein Zertifikat oder eine Urkunde. Daran verzweifel ich auch gerade ein bisschen.

    @Kleeblatt:
    Vielen lieben Dank für Dein Lob!
    Wie gesagt, das ist eine "Anleitung" wie ich es mache. Vielleicht gehst Du irgendwann Deinen eigenen Weg ;)

    @Andrea:
    JUHU, Du hast es gefunden! Brauchst Du doch nicht rot zu werden! ;)

    @papilionis:
    Bitte! Ja, sind nur Beispiele *verlegen schau* So etwas wirkt im Zusammenhang eines Textes immer besser, aber ich denke, der Grundgedanke ist klar geworden. :)

    LG
    Soleil

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  16. Ist ja interessant und ein wirklich cooles Bild :)

    Deine Lucian

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  17. Anonym28.11.11

    Vielen Dank! Sehr hilfreich für meine Deutschhausaufgabe. :]

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  18. @Anonym:
    Willkommen im Blog! Und bittesehr.
    Welches Buch müsst Ihr denn besprechen?

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  19. Anonym14.3.12

    herzlichen dank für diese ausführliche erklärung, das is das was ich suchte.

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    1. Hallo und willkommen im Blog! Etwas viel Text, aber freut mich, dass Du es trotzdem gelesen hast ;-)

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