Freitag, 1. Mai 2015

Ausblick auf den Blog im Mai

Das war der April

Im April habe ich mit dem Blocksatz versus Linksbündig herumexperimentiert und mich dann für ersteren entschieden. Auf mich macht linksbündiger Text einfach einen unheimlich unruhigen Eindruck - außerdem konnte ich nicht feststellen, dass es die Wörter beim Blocksatz großartig auseinanderzieht und so den Text unleserlich macht.
Gleich drei Autoren haben sich zu einem Autorenplausch bereiterklärt:
Leider wird es wohl keine weiteren Übersetzungen der Yelena-Bücher von Maria V. Snyder geben und "Golden Son" wird verschoben. Dafür ist die TB-Ausgabe seines Vorgängers "Red Rising" bald zu haben.


Rezensiert:



Das war das Postfach im April

Wuff!
keine Sorge, wir sind nicht verrückt geworden, sondern nur auf den Hund gekommen!
Heute möchten wir Euch ein wunderschön illustriertes Buch vom Insel Verlag vorstellen, dass nicht nur die Herzen der Hundefans höher schlagen lässt.
Wuff! Es gibt sie in mini, medium und maxi, in weiß-gelb-braun-grau-schwarz, mit großen und kleinen Ohren, langem und kurzem Fell. Den Verwegenen unter ihnen fällt ein langer Pony über die Augen, die Eitlen stecken ihn mit Haarspangen zurück. Sie wohnen in Körbchen, auf Sofas, in Hütten und in Handtaschen. Manche von ihnen retten Leben, andere retten sich hinter ihr Herrchen, wenn’s brenzlig wird. Aber alle haben eins gemeinsam: Sie wollen nur spielen.
Welcher Hund ist der schnellste? Welcher eignet sich am besten als Zugluftstopper? Und welcher wird im Hundesportverein immer als Letzter in die Mannschaft gewählt? Ein Buch für alle, die Hunde lieben – und für die, die es noch nicht tun. Sie werden sich verlieben. Garantiert.

»Das Buch der Ideen« kann hier helfen. In diesem kleinen, aber anregenden Buch werden die 50 nützlichsten Techniken vorgestellt und erklärt, die auch von Unternehmensberatern, Wissen­schaftlern, MBA-Absolventen und Managern auf der ganzen Welt verwendet werden, um das Denken anzuregen und Ideen zu generieren. Ganz gleich, ob es um die Ideensuche im privaten oder beruflichen Bereich geht; dieser Ratgeber wird schnell zu Ihrem persönlichen Begleiter. Das Buch gliedert sich in 5 Bereiche: Vorbereitung, Ideen im Alleingang, Ideenfindung im Team, Ideen beurteilen, Ideen in die Praxis umsetzen. Alle Techniken sind ausführlich erklärt und mit konkreten Tipps für die Anwendung im taglichen Leben angereichert.

"Der Krieger und die Zauberin" - Tian Di
Die Magierin und der fahrende Krieger: Zwei gegensätzliche Charaktere, deren Wege sich im Wüstenreich Ga Ta Cien kreuzen. Sie sind die "Reisenden", auf der Suche nach Abenteuern, Erfahrungen und vielleicht dem Sinn des Lebens im nach der Großen Flut zerstörten Isrogant.
Ash Gooregan, Erbe eines reichen Handelshauses im weit entfernten Ciena, ist Kampfkunstlehrer am Hof des Herzogs von Maiins, der seine Macht auf ein uraltes Salzmonopol gründet. Alica dei Xemotearzx, Bauerntochter von der Insel Droni, ist eine begabte Zauberin am Anfang ihrer Karriere und nur zufällig in Maiins gestrandet.
Mit diesem Buch beginnt eine lange Reise. Es liefert die Vorgeschichte zum hochgelobten Isrogant-Roman „Diktatur“ und einen faszinierenden Einstieg in diese Welt voller Wunder. In zweiter, komplett überarbeiteter Auflage.

Schluss mit dem SpagatWie Sie aufhören, sich zwischen Familie und Beruf zu zerreißen“
niemals zuvor hatten Eltern höhere Anforderungen an sich selbst. Gerade die Elternrolle in Perfektion auszuüben, scheint heute gut genug zu sein. Das bewies kürzlich auch die aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) zum Thema, der zufolge ein Viertel der Befragten der Aussage, die eigenen Bedürfnisse müssten denen der Kinder komplett untergeordnet werden, voll und ganz zustimmten.
Aus persönlicher Erfahrung als berufstätige Mutter von vier Kindern entwickelte sie die Erfolgsmethode „simple present“. Ihr Geheimnis, langjährig in Elternseminaren erprobt, teilt die diplomierte Sozialpädagogin nun auch in dieser Neuerscheinung, die ganz ohne leere Versprechungen auskommt.

unser Verein begleitet seit 1986 Schüler aus Berlin in den Ferien beim Besuch eines englischen College. Erstmals ist es uns in diesem Jahr gelungen einen solchen Kurs direkt in der Metropole London anzubieten. Da wir glauben, dass diese Information für Ihre Leser interessant ist, bitten wir um die Veröffentlichung unserer Vereinsinformation.
Der Deutsch/Englische Freundschaftsclub e.V. begleitet in der Zeit vom 01.08. – 16.08.2015 Schüler ab 14 Jahren aus Berlin in die Weltmetropole London. Ziel der Reise ist es die Sprachkenntnisse zu verbessern und das englische „Way of Life“ kennen zu lernen. Die mitreisenden Betreuer werden vom Verein ausgebildet und stehen den Sprachschülern während der gesamten Reise mit Rat und Tat zur Seite. Freundliche und sorgfältig ausgewählte Gastfamilien sorgen für das Wohlbefinden und bieten ein zu Hause auf Zeit. Mit viel Erfahrung und Abwechslung sorgen die englischen Lehrer in kleinen Klassen dafür, dass das Lernen Spaß macht und Langeweile keine Change hat. Während die Vormittage von 09:00h - 12:30h für das Lernen reserviert sind, bleiben an den Nachmittagen genug Zeit für Spiel, Spaß, Sport und einige Ausflüge. Der Sprachurlaub kann bereits in Berlin beginnen. Der günstige Vereinspreis beinhaltet die Unterkunft in einer Gastfamilie bei Vollpension - 30 Zeitstunden Englischunterricht sowie ein umfangreiches Ausflugs-/Freizeitprogramm. Ab 15 Jahren kann eine Anmeldung mit einem Freund in zwei verschiedenen Familien, in der Nähe voneinander gewählt werden. Das verdoppelt durch gegenseitige Besuche den Einblick in das typisch englische Familienleben und fördert ohne Extrakosten die Sprachkenntnisse zusätzlich. Ein ähnlicher Kurs findet in den Pfingstferien vom 23.05. – 07.06. in Torquay an Englands sonniger Süd-West-Küste statt. Auf Wunsch stellt der Verein den Kontakt zu einem ehemaligen Teilnehmer her. Eine Informationsbroschüre kann kostenlos per E-Mail: club@cloudmail.de angefordert werden.

der Name John Katzenbach steht für Psychothriller auf höchstem Niveau – kein Wunder, dass auch DER PSYCHIATER, sein neuer Roman, gleich nach Erscheinen auf die Bestsellerliste geklettert ist. Diesmal nimmt der Meister der Psychospannung das Thema Rache ins Visier. Und wie immer gibt es keine einfache Lösung, keine klare Antwort auf die Frage nach Gut und Böse. Aber umso mehr Spannung!
Timothy Warner, Spitzname »Moth«, studiert Geschichte an der University of Miami - und er hat ein massives Drogenproblem. Jetzt ist er seit hundert Tagen »clean«, doch das hat er nur mit Hilfe seines Onkels Ed geschafft, eines prominenten Psychiaters und so etwas wie Moths Rettungsanker. Als Ed tot in seiner Praxis aufgefunden wird, stürzt Moth ins Bodenlose. Niemals war dies Selbstmord, auch wenn die Polizei noch so sehr davon überzeugt ist. Moths neue Aufgabe im Leben wird es, den Mörder zu stellen. Seine Nachforschungen führen ihn zu dem pensionierten Psychiatrieprofessor Jeremy Hogan, der seit einiger Zeit anonyme Drohanrufe bekommt. Ein unbekannter »Student Nr. 5« kündigt an, ihn umbringen zu wollen. Jedes Mal eröffnet er seinen Anruf mit der Frage: »Wessen Schuld ist es?« Es scheint, als wolle er Rache nehmen für ein Unrecht, das ihm vor Jahren während seines Studiums angetan wurde ...

Cupido Books:
Am 1. Mai erscheint der neue Roman von M.C. Steinweg:
Eine erregende Zukunftsvision der Autorin von TEXAS KNIGHT und KISS & KILL wartet nur darauf, euren Horizont zu erweitern. Männer mal ganz anders? Lasst euch überraschen!
Am 22. Mai bieten wir eine außergewöhnliche Liebesgeschichte an:
Sarah, eine autistisch geprägte junge Frau, erlebt eine Phase des Umbruchs. Einfühlsam und wertfrei beschreibt Anna Maselina, wie Sarahs komplexe Persönlichkeit sich durch Liebe und erotische Zuwendung neu definiert und zusammenfügt.
Am 1. Juni geht es gleich spannend weiter:
Berlin, seine Bewohner und deren erotische Spannungsverhältnisse sind die Fasern eines roten Fadens, der uns durch diesen Episodenroman führt. Sprachmächtig und mit klugem Witz spinnt F.T. Eigenbrodt den Faden, der mit jeder neuen Faser komplexer gerät.
Und hier die Neuerscheinung zum 18. Juni:
Janine Flörl ist eine junge österreichische Autorin, die sich dem Beziehungs-Thema „Unvollkommenheit“ höchst humorvoll zuwendet. Mit feiner Ironie und subtilem Witz beschreibt sie in ihrem Debütroman, wie gut versteckt die wunderbaren Eigenschaften eines Partners doch sein können, und wie beglückend die Entdeckung ist, dass frau im Grunde nur ihrem Herzen folgen muss.

Newsletter Piper Fantasy: LINK

In den USA bereits einen Riesenerfolg und jetzt auch als Free-TV-Premiere in Deutschland: Ab 20. Mai startet bei VOX die große 16-teilige Serien-Verfilmung der Highland-Saga "Outlander". Ausgestrahlt wird immer Mittwochs um 20.15 Uhr als Doppelfolge.

„Entspannung“ ist das Glücksversprechen unserer Zeit. Wie ein Gegenpol zur Welt der Überforderung wird der Begriff gehandelt und verspricht Wohlbefinden. Helen Heinemann, vielfach gefragte Expertin zu den Themen Stress und Burnout, deckt in ihrem jetzt erschienenen Buch „Warum Stress glücklich macht“ (adeo Verlag) einen Selbstbetrug auf: Unser unbändiger Wunsch nach Entspannung und nicht der aktive Stress ist das Problem und führt uns treffsicher ins Abseits. Und sie offenbart, dass die Angst vor Stress nicht nur den Einzelnen schwächt, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene jede Entwicklung verhindert.

Kurzinhalt „Liebessprung“ - Christiane Bößel:
Liz, Krankenschwester auf einer urologischen Station, wünscht sich eigentlich nur ein ganz normales Leben mit einem netten Mann und einem Job, der Spaß macht.
Stattdessen ist daKollege Helmut, der Liz zwar unter seinen knackigen Körper, aber nicht in sein Herz lässt, ein Arbeitsalltag voller alter Männerund zuhause ein ständig beleidigter Kater und eine freizügige Mitbewohnerin.
Als ob das nicht genug wäre, verliebt sich Liz auch noch unsterblich in einen bewusstlosen Patienten.
Und dann behauptet der noch, aus dem Koma erwacht, er stamme aus einer anderen Dimension.
Alles nur eine blöde Ausrede?
Aber es würde erklären, warum Vincent immer wieder unauffindbar verschwindet und warum er so aussieht wie der fiese Exlover Helmut.
Ist Liebe zwischen den Dimensionen überhaupt möglich?

"Die Diktatur der Moral" von Günter Ogger
Günter Ogger wagt darin eine provokante These: Er ist der Meinung, die neue Hochkonjunktur der Moral ist kein Symptom für eine zunehmende Moralisierung unserer Gesellschaft. Im Gegenteil – die Moral ist zum Machtinstrument geworden und dient als Mittel zum Zweck, um unliebsame Gegner an den Pranger zu stellen oder Bürger zu kontrollieren. Die aktuellen Skandale um Doping, Steuerhinterziehung und Korruption sind demnach ein Kennzeichen für die sozialen Spannungen in unserer von Neid durchzogenen Wettbewerbsgesellschaft. Staaten setzen modernste Überwachungstechniken ein, um angeblich Moral und Sicherheit zu garantieren.
Was glauben Sie? Ist die allgegenwärtige Moral berechnende Heuchelei oder Kennzeichen für eine neue Ethik in unserer Gesellschaft?

Die 58. Ausgabe der „phantastisch!” ist erschienen, sie entstand wie immer unter der Chefredaktion von Klaus Bollhöfener.
Das Titelbild stammt diesmal von Timo Kümmel.
Die neue Ausgabe hat 64 Seiten Umfang und kann hier bestellt werden: LINK
Die digitalen Ausgaben sind in Kürze auch erhältlich. Direkt beim Verlag und bei beam-eBooks die PDF-Ausgabe und als abgespeckte kindle-Ausgabe bei Amazon.
Wie immer gilt in dem Fall aber: Die gedruckte Ausgabe zuerst.


Das bringt der Mai

Im Mai geht es zunächst mystisch weiter, was die besprochenen Bücher betrifft. Im Projekt wird neben Selbstgemachtem auch das dazugehörige Ideenwerk vorgestellt. Der Autorenplausch wird von Susanne Ferolla bestritten, die über ihren Roman "Der tote Schatten" erzählt. Und vermutlich gibt's auch wieder die ein oder andere Überraschung.


Was mich bewegt hat

Da ging ein Link durchs Social Media Gewimmle, wo ein männlicher Leser voller Ernst behauptete, er lese Bücher weiblicher Autoren nur, wenn diese hübsch seien. So nach dem Motto: Hübsche Menschen schreiben auch hübsche Bücher.
Zuerst dachte ich nur: Schade, dass ihm nun viele gute Werke entgehen werden.
Aber dann arbeitete der Gedanke in meinem Kopf und ich denke, er ist kein Einzelfall. Schreiben ist ja heute nur die eine Sache und wir leben in einer Gesellschaft, die sich auf die Optik - ganz besonders bei Frauen - spezialisiert hat. Bücher gibt es gerade in unseren Breitengraden wie Sand am Meer und da ist Marketing eben alles. Ich habe mich schon häufig nebenbei gefragt, ob sich bestimmte Bücher auch so stark verkauft hätten, wenn die Autoren und Autorinnen nicht ein bestimmtes Aussehen oder auch Auftreten gehabt hätten. Das ist wohl wie bei den Nachrichtensprechern und diversen Morgensendungen - da schauen ja angeblich auch mehr Leute zu, wenn die Jungs und Mädels hübsch sind. Wenn also ein Autor(in) sexy ist, geht man auch viel lieber in die Lesungen - Texte sind da zweitrangig, ist ohnehin schon mal alles irgendwann dagewesen.
Ich bin gespannt, wann die erste Lady Gaga der Literaturszene auftaucht - auffallen ist eben alles.

Die Sonnenfinsternis hat ja eigentlich schon im letzten Monat stattgefunden, aber hinterher hat mir jemand etwas erzählt, das mich am Verstand der meisten Menschen ziemlich hat zweifeln lassen. Es ist natürlich immer eine Schlagzeile - die dann ja die entsprechende Auflage verkauft - wenn man schreiben kann "Erblindung möglich" oder "schaut ein Kind hinein, wird es nicht mehr normal". Dass das aber etwa neunzig Prozent aller Leser auch tatsächlich glauben ...
Eine Nachbarin, Rentnerin, die sich ihre karge Rente etwas aufbessert und im Kindergarten die Nachmittagsaufsicht übernimmt, erzählte mir, dass die Kindergärtnerinnen die Kids zum entsprechenden Zeitpunkt in den Gemeinschaftsraum gebracht hätten. Da habe man zuvor alle Fenster und Türen mit Decken verhängt, damit nur ja kein Kind etwas zu sehen bekomme und geschädigt werden könne. Das haben die Kleinen jedoch nicht verstanden und die meisten davon haben losgeplärrt.
Was hat wohl mehr Eindruck auf die Kinder gemacht? Die Sonnenfinsternis oder der Schock im Dunkeln zu sitzen und erzählt zu bekommen, das müsse sein, weil draußen etwas Gefährliches passiere?
Manchmal denke ich wirklich, wir haben uns seit dem Mittelalter nicht mehr weiterentwickelt.

In letzter Zeit habe ich viele Autorenpläusche gelesen, vergangene wie zukünftige und mir ist aufgefallen, dass sich diverse Autoren, auch an anderer Stelle, dafür entschuldigen, dass es keine Elfen oder Orks (und Co.) in ihren Büchern gebe. Als ich bei einem der Autoren nachfragte, sagte er mir sinngemäß, dass es heute (leider?) so sei, dass die neue Generation quasi mit diesen tolkienesken Wesen aufwüchse und es besser sei, im Vorfeld daraufhinzuweisen. Nunja, vermutlich, um gleich klarzustellen was Sache ist und sich später nicht über diesbezügliche Rezensionen ärgern zu müssen.
Über die Sache an sich musste ich allerdings tatsächlich eine Weile nachdenken.
Liest die neue Generation wirklich so wenig? Oder nur das, was auch verfilmt wurde?

Unerwartet erhielt ich eine etwas seltsame Mail: "Ich bin begeisterte Leserin der Reihe xyz. Ab dem x. Teil werden diese ja leider nicht mehr übersetzt. Ich habe den 7. Band auf Englisch gelesen und sehe mich in der Lage, diesen zu übersetzten, zugegeben, nicht auf dem Niveau, das für eine Übersetzung nötig ist, allerdings verstehe ich ganz gut Englisch und bin der deutschen Sprache mächtig.
Ich würde gerne versuchen, zumindest mal den x. Band zu übersetzen, da ich in deinem Blog mehrere Kommentare gelesen habe, aus denen hervor ging, dass sie kein Englisch können oder nicht gewillt sind auf Englisch weiter zu lesen. Diese Übersetzung würde ich allerdings nur machen, wenn ich wüsste, dass ich diese irgendwie den Lesern der Serie zugänglich machen kann. Deine Seite scheint mir eine gute Möglichkeit dafür zu sein.
Was hälst du von der Idee? Würdest du diese Übersetzung in deinem Blog erwähnen?"
Zunächst war ich etwas ratlos, denn das klang nicht danach, als hätte jemand vor, einen Verlag zu gründen, sondern wolle das mal eben machen und ... ja was? Also antwortete ich ihr: "(...) Daher muss ich Dich dringend bitten, die Übersetzung sein zu lassen, denn Du machst Dich damit rechtlich strafbar! Würde ich auch noch daraufhinweisen, dann würde ich mich zumindest der Mitwisserei schuldig machen. Die Autorin sollte für ihre Arbeit angemessen bezahlt werden, wenn Du das Werk eigenmächtig übersetzt und an die Leserschaft bringst, auch wenn Du kein Geld dafür verlangst, ist das Diebstahl und vermutlich auch Diebstahl geistigen Eigentums.
Die Idee finde ich sehr gut. Aber sie lässt sich nur umsetzen, wenn Du die Erlaubnis der Autorin und des Originalverlages einholst. Und der wird sie Dir nicht umsonst geben, sondern Dir die Lizenz zum Kauf anbieten. Was noch alles dran hängst ... davon fange ich mal gar nicht an, es ist jedenfalls viel.
Aber: Ich habe gelernt: wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Überlege Dir doch einfach, wie es rechtlich korrekt gehen könnte. Aber am um Erlaubnis fragen wirst Du nicht herum kommen."
Bei der neuen Antwort war ich wieder verwirrt: "Ich habe mir schon gedacht, dass es nicht so einfach wird, wollte es aber wenigstens mal probiert haben. Ich lasse mir die Sache noch mal durch den Kopf gehen, vielleicht gibts ja noch eine Möglichkeit."
Leider scheint es so, als würde die Sache angegangen und es sei lediglich schade, dass ich nicht mitziehe. Oder kommt das bei mir falsch an? Puh, ich hoffe sehr, dass das nicht nach hinten losgeht.

Die Aktion "Blogger schenken Lesefreude" zum Welttag des Buches. Nun, ich fand sie schon immer recht heikel und in diesem Jahr mehren sich das erste Mal die kritischen Stimmen. Da sich jemand die Mühe gemacht hat, alle teilnehmenden Blogs zu listen, bin ich einen Großteil davon mal durchgegangen. Auffällig war, dass es fast ausnahmslos relativ neue und eher mäßig besuchte Blogs waren. Alle anderen sind vermutlich gar nicht erst auf die Idee gekommen, sich zu beteiligen.
Ich für meinen Teil habe mich gefragt, ob es wirklich eine eigene Aktion dazu braucht; so wie Weihnachten und alle spenden, im ganzen Jahr aber ... schrecklich finde ich persönlich auch, wenn die 90% der Bücher keine selbstgekauften oder selbstgelesenen Werke sind, sondern von irgendwo erbettelt. Oder auch absolut neue Werke, kaum eines älter als ein Jahr. Nein, so macht das keinen Spaß.


(Seltsame) Suchanfragen

drückt man nach einem komma die leertaste
Jep.

kristen britain band 5 erscheinungsdatum
In den Herbstneuerscheinungen ist er leider nicht dabei.

arten von atmosphären in geschichten#
Klingt nach SF.

fliegende fantasie elfe
Wegen den Flügeln?

Kommentare:

  1. Ich muss sagen, ich finde Blocksatz auch besser als linksbündig. Es wirkt sonst immer so zerfasert.
    Das mit dem Aussehen der Autoren hat mich ziemlich schockiert - ich hätte nie gedacht, dass jemand danach Bücher auswählt. Aber tatsächlich habe ich mich etwa bei "Darm mit Charme" gefragt, ob sich das Buch eigentlich auch so gut verkaufen würde, wenn vorne auf dem Cover nicht so eine junge hübsche Frau wie Giulia Enders zu sehen wäre ... Traurig, aber so funktioniert es wohl leider.

    Bei "Blogger schenken Lesefreude" denk ich jedes Jahr drüber nach, ob ich mitmache, aber ich habs einfach nicht so mit Gewinnspielen (lieber mach ich dann mal eins, wenns bei mir grad passt und verknüpf das dann wieder mit einem Buchrätsel). Dass fast nur aktuelle Bücher verlost werden, finde ich auch schade. Vor einer Weile bin ich mal über eine Challenge gestolpert, bei der ein Punkt war, man müsse ein "altes Buch" lesen - nämlich eins, das vor 2010 erschienen ist ... Also das ist für mich noch nicht "alt". Schade, dass mittlerweile Bücher offensichtlich schon explizit als alt gelten, wenn sie nicht gerade erst erschienen sind.

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    1. Ich glaube, dass das Aussehen eines Autors/einer Autorin eine große Rolle spielt. Vielleicht schaffen es erstmal alle, bei einem Verlag unterzukommen, vorausgesetzt das Werk ist gut. Aber man muss sich nur mal die Autoren gewisser Bücher (in gewissen Genres) ansehen, um zu wissen, dass der Verlag (oder wer auch immer) da nicht gleichmäßig fördert ...
      Über die Challenge bin ich auch gestolpert und hatte mich erst gefreut, als ich aber gesehen habe, was unter "älteres Werk" verstanden wurde ...

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  2. Ich stimme Neyasha und dir da eindeutig zu, ich finde Blocksatz auch sehr viel ansehnlicher als linksbündige Texte. Ich sicherlich einfach Geschmackssache, aber ich finde, es bewirkt einfach ein schöneres Gesamtbild.

    Autoren entschuldigen sich, dass sie keine Orks in ihre Romane einbringen? Also wirklich. Es ist ja nun wirklich immer noch Sache des Autors, welche Wesen er in seine Werke einbringt, oder nicht... Und wenn jeder Fantasy-Roman plötzlich Orks beinhaltete, dann würden alle herumkrakeelen, dass voneinander abgeschrieben oder es langweilig wird. Manchmal verliert man wirklich den Glauben an die Menschheit, vor allem wenn man dann noch dazu ließt, dass Erfolg mit Büchern auch noch vom Autorenaussehen abhängt. Ich schaue mir oft nicht einmal die Bildchen an, die irgendwo ins Buch gedruckt sind - vielleicht sollte man statt der Fotos Orks reindrucken, dann müsste sich niemand mehr für ihr Fehlen entschuldigen...

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    1. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir eher in Richtugn Vielleser laufen, während andere nur 5-10 Bücher im Jahr lesen ... ich könnte mir schon vorstellen, dass da a)nicht so viel Recherche im Vorfeld läuft und b)im Laden beim Spontankauf auch so ein Autorenfoto wirken kann. Oder im TV lief ein Bericht über einen Autor - und das ja eher wenn ...
      Vieleicht ist es auch die Defintion von "Phantastik" die da mitläuft? Also dass viele nicht mehr wissen was das ausmacht?

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  3. Was die hübschen Autoren angeht: Ehrlich gesagt beschäftige ich mich in den seltensten Fällen damit, wie der Autor aussieht, dessen Buch ich gerade lese. Das ist mir völlig gleichgültig. Und außerdem wäre es auch recht oberflächlich zu sagen, dass man nur die Bücher gutaussehender Autoren liest, geschweige denn, dass nur gutaussehende Autoren auch gute Bücher verfassen. ABER: Ich glaube wirklich, dass sich Bücher in bestimmten Genres besser verkaufen, wenn der schnucklige Autor bzw. die gutaussehende Autorin auf dem Cover abgebildet ist. Ich kann mich da noch an ein Teensbuch aus unserem Verlag erinnern, bei dem wir uns dafür entschieden haben, den Autor auf dem Cover abzubilden, denn der sah richtig heiß aus ... Aber natürlich sagte das noch lange nichts über die Quali des Buches aus. :-)

    Das mit der Übersetzung kommt mir verdächtig bekannt vor. "Aber ich mache es doch freiwillig und will damit nichts verdienen", lautet in diesen Fällen meist das Argument. Die Leser verstehen oft nicht, dass man als Autor nur selten reich wird (wahrscheinlich können nur die wenigsten Autoren wirklich von ihrer Arbeit leben) und froh ist, wenn durch eine Lizenzausgabe etwas Geld hereinkommt. Und sicher ist der Autor auch nicht wirklich begeistert, wenn eine schlechte Übersetzung seines Buches im Netz herumschwirrt. Ganz zu schweigen davon, dass der Originalverlag ja auch bereits in das Buch investiert hat und seine Investitionen wieder hereinbekommen muss.

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    1. Siehst Du, Du schreibst es selbst: Marketing! ;-) Mir sind auf Anhieb eine Menge Bücher eingefallen, die nicht besser (auch nicht schlechter) als andere sind und trotzdem gehypt wurden. Wenn es einen Marketingansatz gibt UND noch der Autor/die Autorin ein gewisses Aussehen hat ... so einen normalen Typen von nebenan will dann ja auch keiner auf einer Lesung oder im TV. So nach dem Motto: Der sieht ja aus wie ich! Na, dann ist es ja nichts Außergewöhnliches mehr, da kann ich das Buch ja auch selber schreiben ...
      Nun, ob sie wirklich nichts damit verdienen wollte, weiß ich nicht, darüber haben wir nicht gesprochen. Auf jeden Fall wollte sie aber Publikum, sonst hätte ich ja nicht daraufhinweisen sollen. Was an so einer Übersetzung dran hängt, lerne ich ja gerade selbst und ohne ist das nicht. Ich bin gespannt ob und wie es da weitergehen wird.

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    2. Ich arbeite in einem konfessionellen Verlag, und bei uns haben derartige Anfragen gewöhnlich noch einen frommen Schlenker: "Warum darf ich das nicht einfach tun? Es ist doch für den Herrn!" oder: "Der Herr hat mir gesagt ..." Ähm, ja, haken Sie doch noch mal nach. Ich glaube nicht, dass der Sie zu etwas Illegalem auffordert ... und dann ist da noch die Kleinigkeit, dass auch ein frommer Autor/Verlag seine Rechnungen bezahlen muss.

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    3. Oi, da schlage ich mir mit der Hand an den Kopf. Aber es gibt leider viele Menschen dieser Tage, die behaupten etwas im Namen eines Gottes zu tun ... ob sie das auch täten, wenn sie es selbst verantworten müssten? Ich weiß es nicht, frage es mich als Atheistin aber immer mal wieder.

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  4. Sind ja wieder eine ganze Menge Themen:

    Es ist leider tatsächlich so, dass Bücher sich besser verkaufen, wenn die Autorin/der Autor ein attrakives Foto hat. Ich hab darüber mal länger mit einem Verlagsmenschen gesprochen. Wundert mich aber nicht, ist doch in jedem Bereich so.

    Sonnenfinsternis: Das andere Extrem sind dann wieder die Helden, die ungeschützt direkt in die Sonne schauen und sich ein paar hübsche Verbrennungen zuziehen ...

    Zu den tolkienesken Wesen: Ich sag das ja nicht oft laut, weil man da immer schnell wem auf die Zehen latscht, aber für mich ist die deutsche Fantasyleserschaft im Durchschnitt einfach schnarchig. Mittelaltersetting, Fantasyvölker, Schlachten, Bauernjungen als Helden, so was läuft. Mit Genreexperimenten und -mischungen, etwas literarischerer Fantasy etc. brauchst du hier gar nicht erst anfangen. Das liegt auch daran, wie Unterhaltungsliteratur in Deutschland behandelt wird - vor allem Fantasy. Da konnte sich nie eine richtig vielseitige Kultur herausbilden und viele Leser, die es vielleicht mögen würden, steigen gar nicht ins Genre ein, weil sie alles für "Schund für weltfremde Dauerjugendliche" (sehr überspitzt ausgedrückt) halten. Stars der amerikanischen Szene wie z.B. China Mieville oder Neil Gaiman werden hier nur von einer kleinen, speziellen Gruppe gelesen.
    Und mehr denn je, habe ich das Gefühl, suchen die Leute nach "Bekanntem" in einem Buch. Wer kennt sie nicht, die beliebte Rezensionsfloskel: "Nicht das, was ich erwartet habe" - als könnte etwas gar nicht gut sein, wenn es nicht den eignen Erwartungen entspricht.

    Zum Übersetzen: Könnte mir auch vorstellen, dass sie es einfach tut (und nach einem Kapitel aufgibt, wie oft bei diesen fixen Ideen :D). Aber dass ihr nicht selbst die Idee kommt, zu allererst bei der Autorin nachzufragen, ob die das will. Wenn man schon so ein Fan der Reihe ist, sollte man doch so viel Respekt vor der Urheberin haben.

    Zum Schenken von Lesefreude: Neulich meinte jemand auf Twitter sinngemäß: Am Welttag des Buches verschenken ja alle Bücher. Ich nicht. Geht in eine Buchhandlung und kauft euch ein gutes Buch - so feiert man Bücher.
    Gefiel mir irgendwie. :)



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    1. Jep, nachdem es in letzter Zeit eher mal wenig bis nichts war, dachte ich, das können die Leser vertragen ;-)
      Ich frage mich ja, ob dann auch mal so ein Milli Vanilli Ding in der Literaturszene passiert ist. Wahrscheinlich ja.
      Sonne: Sorry, aber so blöd ist keiner, abgesehen davon, dass man gar nicht lange am Stück hineinsehen _kann_.
      Mir latschst Du nicht, denn ich sehe es ebenso. Leider ist die Szene an sich äußerst festgefahren und straff in allem was sie tut, so dass da auch generell keine neuen Impulse herkommen können. Das ist superschade, vor allem, weil niemand zu bemerken scheint, dass sie damit am Ruf des Genres quasi auch noch selbst schuld sind. Wenn man den Lesern nichts bietet (quasi zur Auswahl), dann gewöhnen die sich an das, was man ihnen bis zum Erbrechen vorsetzt. Leider nischen alle Kleinverlage in der gleichen Ecke - aber "die Szene" an sich ist auch recht überschaubar.
      Wobei ich von Cornelia Funke eine Erklärung gehört habe, die mir sehr einleuchtet. Sie sagte sinngemäß, dass all die Märchen und Mythen ursprünglich aus Deutschland (und Umgebung) stammten, aber leider gewisse Leute um '33 und '45 rum diese für ihre eigenen bösen Zwecke missbraucht hätten. Und seither wird das so ein bisschen damit gleichgesetzt. Es ist noch ok, wenn es für Kinder ist, aber Erwachsene schrecken (auch wenn sie es bewusst nicht so wahrnehmen) davor zurück.
      Übersetzung: Ja, dieser fehlende Respekt der Autorin gegenüber, der hat mich auch erschreckt. Abgesehen davon, dass so mancher Fan von der Art der Übersetzung enttäuscht sein könnte. Wenn man so viele Bände in perfektem Deutsch liest und es plötzlich überall hakt und fremde Begriffe verwendet werden ... nun ja, ich warte mit Spannung, kann aber nur hoffen, dass es rechtlich korrekt gemacht wird.
      Dein Twittersatz gefällt mir sehr!

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  5. Doch, so blöd sind einige. Nach jeder Sonnenfinsternis schlagen in den Notaufnahmen die Leute mit den Verbrennungen auf der Netzhaut auf, zum Teil mit bleibenden Schäden.

    Ich weiß, dass man manchmal in seltenen Fällen ganz dezent auf ein Autorenfoto verzichtet, aber ich glaube (hoffe!) nicht, dass man so was wie Bodydoubles einsetzt.

    Na ja, die Verlage versuchen immer wieder interessante Titel, auch Gaiman und Mieville werden übersetzt, Cherie Priest z.B. gab es hier, gerade ist Ann Leckie (ist SF, aber da ist es nicht anders) erschienen und stößt auf wenig Gegenliebe. So viele interessante Autoren wurden schon hier veröffentlicht, aber von den Lesern wurde so gut wie nichts angenommen. Ich hab selbst lange in einer Fantasy-Abteilung gearbeitet und versucht, meinen Kunden mal was anderes schmackhaft zu machen, hab tolle Bücher prominent hingelegt und den Mainstream etwas nach hinten gerückt. Bringt nix. Zum Lesen nötigen kann ich halt keinen. Wenn sie ihre Elfen/Zwerge/Orks wollen, dann sollen sie sie halt kaufen. Ich bin es echt ein bisschen leid, dass das Gejammer immer nur gegen die Produzenten und Vermittler geht, denn die machen durchaus "mal was anderes", aber die Leute kaufen halt immer nur den gleichen Kram. Wie gesagt, es gibt Hierzulande auch keine entsprechende Kultur, die unterhaltendes Erzählen schätzen und fördern würde. Wer diskutiert hier schon über Genreliteratur über die Grenzen von "fand ich langweilig/spannend/romantisch/die Figuren waren sympatisch/ließ sich leicht lesen" hinaus? Ich hab neulich eine Rezension auf einem englischen Blog zu einem Fantasyroman gelesen, der beschäftigte sich mit vielen Ebenen des Textes und des Stils. Ich kenne so etwas von hier fast gar nicht (Ja, es gibt Ausnahmen, aber die sind eher Randerscheinungen). Ich hab manchmal das Gefühl, bei Unterhaltung stolpern wir Deutschen über unseren "Goethe-Komplex". Alles muss "Literatur" sein, sonst ist es nichts und es wird auch nichts davon gefordert.

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    1. Bodydoubles: vielleicht bei erotischen Romanen? Oder auch mal sowas wie ein obergeheimes Pseudonym?
      Ann Leckie steht noch ungelesen hinter mir, ich habe es aber schon näher herangerückt und will demnächst mal anfangen. Die anderen finde ich jetzt nicht sooo anders, Mieville vielleicht. Und Gaiman wird ja gerade, aber vielleicht kommt mir das nur so vor, hoch und runter übersetzt oder neu geauflagt (falls es das Wort gibt, wenn nicht, Wortneuschöpfung). Alles dem Leser zuschieben geht aber in die gleiche Ecke ;-) Bei TT sind einige Titel immer so fix weg, wenn sie denn mal auftauchen, dass ich mich schon oft grün geärgert habe. Manchmal sind "besondere" Sachen nämlich leider auch nicht so preiswert.
      Als Sozwiss würde ich da ja wahnsinnig gerne mal eine Untersuchung starten. Also wo ist der Laden, wer kommt da so rein (das übliche eben: Alter, Geschlecht, etc.) und was kaufen sie und warum. Und dann in jedem anderen beliebigen Laden wiederholen.
      Ich glaube, was die Blogger angeht, so sind eben viele auch schlicht "nur Leser", haben nicht studiert oder sich weitergebildet in manchen Dingen. Sind selbst keine Autoren etc. Da fehlt einem schonmal das Fachjargon. Die Frage ist also, wie man jene, die so richtig vom Fach kommen, dazu bringen könnte, eine wirklich fundierte Rezi zu schreiben. (Gerne auch außerhalb eines Alters, wo man noch studiert.) Und Bloggen ist ja mehr so etwas wie ein Hobby, und nachdem was viele so treiben und wie sie sich belatschern lassen, steht es auch um die Anerkennung bzw das Fehlen derselben. Wie auch die Leser, müsen die lesenden Blogger schlicht anfangen, sich mit anderen Augen zu sehen. Na ja und über den Tellerrand hinausschauen, das schadet auch nie. Und vielleicht liegt hier ja generell die größte Herausforderung?

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  6. Ich hab von M.C. Steinweg Texas Knight gelesen und hätte es am liebsten gleich in die Mülltonne gekloppt. So viele Fehler, so viel fehlende Logik, einfach langweilig und nervtötend. Irgendwas hat mich damals aber doch dazu gebracht, mir Band 2 noch runterzuladen - aber bis ich den einem anderen Buch vorziehe, das kann Ewigkeiten dauern. Hast du das Buch gelesen?

    Liebste Grüße. <3

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    1. Nein, das sind ja nur Bücher, die im E-Mail-Werbe-Briefkasten waren. Es hat mich schon vom Klappentext her nicht gereizt. Und wenn ich das so lese, dann lasse ich es noch dreimal lieber sein ;-)

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