Mittwoch, 14. Dezember 2011

(DVD) Krieger des Lichts


Titel: Krieger des Lichts
Regisseur: Brian A. Metcalf
Darsteller: Jordan Matthews, Hallee Hirsh, Brad Dourif
Sprachen: Deutsch, Englisch
Euro: 12,15
Veröffentlichungsdatum: August 2011
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spieldauer: 94 Minuten
Serie: Nein
Come in: Geliehen








Klappentext/ Inhalt

Jacob mag zwar wissen, wie man eine scharfe Klinge führt, aber seit dem gewaltsamen Tod seiner Familie fühlt er sich entwurzelt, immer auf Wanderschaft, auf der Suche nach einem neuen Sinn. Unterwegs rettet er das Mädchen Sarah vor dem bösartigen Mathias und dessen Schergen. Mathias hat es auf eine alte Kette abgesehen, die Sarahs Onkel gehört hat. Jacob macht es sich zur Aufgabe, Sarah zu beschützen und sicher nach Hause zu bringen - keine leichte Aufgabe, denn an allen Ecken lauern neue Gefahren und unberechenbare Dämonen.

Meinung

Ein unterirdisch schlechter Film, von dem jeder tunlichst die Finger lassen sollte! Leider haben wir mit mehreren Zuschauern den Inhalt nicht verstanden, obwohl wir versuchten, ihn uns gegenseitig zu erklären, so dass ich leider keine eigene Inhaltsangabe liefern kann. Der Filmtrailer wirkt ähnlich unmotiviert und zurückhaltend, so dass auch hier keine klärenden Hinweise zu finden sind.
Gelungen sind die Zombies, in die sich die Nachbarschaft rund um die Heldin und ihre Familie verwandeln. Warum ausgerechnet sie verschont bleiben, kann nur gemutmaßt werden. Die Zombies mit den leeren, schwarzen Augenhöhlen jedoch sind sehenswert und verschaffen eine gruselige Grundstory, immer wenn sie auftauchen.
Woher jedoch der Zauberer Mathias kommt und was es mit der geheimnisvollen Kette auf sich hat, wird nur äußerst abstrus erklärt.
Die Handlung springt in verschiedenen Zeitlinien hin und her, denen mittelmäßig gut zu folgen ist, in denen aber nicht alle Personen der Jetztzeit genannt werden. Auch werden die Motivationen der Hauptpersonen nur sehr halbherzig dargelegt.
Das (eigentliche) Auftauchen des jugendlichen Kriegers Jacob (in einer vergangenen Zeitlinie) gar gerät so verwirrend, dass der Zuschauer ärgerlich werden kann. Bis dahin ist er schon eine ganze Weile mit der jungen Heldin, die man hier und da eventuell schon in einigen amerikanischen Serien gesehen hat, unterwegs. Das Schwert, das Jacob trägt, besitzt einen eigenen Namen und scheint etwas Besonderes zu sein. Leider wird nicht geklärt was genau und auch nicht, wer ihm eigentlich seine meisterliche Kampfeskunst beigebracht hat. Ein wenig erinnert er von seinem Auftreten her an Severus Snape (Harry Potter), kann aber nicht im entferntesten an diese meisterliche Figur heranreichen.
Die Geschichte kann zwar nicht als vorhersehbar bezeichnet werden - dazu ist sie schlicht zu unverständlich - aber doch als platt. Eine kleine Liebesgeschichte zwischen Jacob und Sarah bleibt ebensowenig aus, wie der Streit zwischen Mutter und Tochter.
Am Ende schließlich ist nichts geklärt und es werden in den Ausgangsbildern noch einmal offene Fragen obendrauf geliefert, so dass es einem um die verlorene Zeit wirklich nur leid tun kann.
Finger weg! Schund.

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