Montag, 2. Februar 2009

Eisenhands Tochter - David Gemmell




Nach der Schlacht von Colden Moor haben die kriegerischen Highlander ihre Unabhängigkeit verloren. Das einst so stolze Volk lebt in schmachvoller Unterwerfung und Eisenhand, ehemals der mächtigste König der Highlands, ist tot. Aus seiner Blutlinie hat nur ein einziger Mensch überlebt: Sigarni, eine junge Frau. Auf sie gründen sich alle Hoffnungen ihres Volkes im Kampf gegen die Unterdrücker...


Das Buch habe ich mir aufgrund des Covers und des sehr günstigen Preises (bei Weltbild) gekauft. Angenehm überrascht war ich davon, dass es sich um einen abgeschlossenen Roman handelt, gerade in der Fantasy ist das ja sehr selten. Natürlich sind einige Stellen dann nicht so ausführlich oder es wird auch mal was übersprungen. Allerdings könnte ich jetzt nicht sagen, dass mir etwas gefehlt hat. Alles war da und ich habe das Buch ehrlich gesagt sehr gerne gelesen. Zunächst fand ich es ein klein wenig übertrieben, als wie unabhängig (in einer Männerdominierten Welt) Sigarni dargestellt wird. Dann wurde aber schnell klar wieso. Vielleicht bin ich auch mit der falschen Einstellung rangegangen, wer weiß. Mir gefällt, wie sie sich im Laufe der Geschichte durchsetzt, wie sie das alles auch für sich annimmt. Einige Stellen sind sehr gefühlsintensiv, andere beinahe oberflächlich, aber das ist sicher Ansichtssache. Mir hat das Buch alles in allem gefallen und ich empfehle es gern weiter. Vor allem auch für alle, die gern Fantasy lesen, die sich nicht auf "ab 3 Bände" ausweitet.


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