Samstag, 31. Januar 2009

Fluch der Highlands - Deborah MacGillivray




Tolles Debüt!



Schottland im 12. Jahundert: Lady Tamlyn MacShane lebt den alten Weg und weiß daher, dass schon bald ein Fremder in ihr Land eindringen wird, um es ihr zu nehmen. Und obwohl magische Nebel das Schlimmste verhüten sollen, gelingt es Julian de Balliol – dem Schwarzen Drachen – in sie einzudringen. Die weisen Frauen des Clans erkennen in ihn den Auserwählten, der sie von den Normannen befreien wird. Da gibt es aber zwei Probleme: er ist selbst ein Normanne und durch schreckliche Erlebnisse ist sein Herz verdorrt. Er fordert Tamlyn und ihren Besitz für sich und sie muss sich fügen, denn er duldet keinen Widerspruch. Aber insgeheim sehnt er sich nach einer Familie und süßen Träumen und Tamlyn versucht ihr bestes, ihm beides zu bescheren. Doch dann gerät sie in die Fänge des Feindes ...


Die Autorin liefert ein wirklich gutes Debüt! Ihr Roman wurde mit zahlreichen Preisen beehrt und ich kann nur hoffen, dass wir von dieser Familie mit den schwarzen Haaren und den grünen Augen noch mehr zu lesen bekommen. Beide Charaktere sind ausgesprochen stolz und so dominiert das Machtspiel der beiden die Handlung sehr stark. Dies mag vielleicht auch nicht allen Lesern gefallen, da es oft an gewisse Grenzen stößt. Julians Wandlung ist aber sehr nachvollziehbar und gleitet nicht ab. Schottland und seine Geschichte, die Umgebung und die Magie sind wirklich lebendig eingefangen worden, dafür gibt es gleich noch mal Sonderpunkte. Die Autorin schrieb des Roman auch aufgrund ihrer eigenen Familiengeschichte, zu der sie viel recherchiert hatte. Als die Feinde auftauchen kommt viel Spannung und Action in den Roman, der sich aber auch sonst gut lesen lässt. Wer Liebesromane mag, kommt hier voll auf seine Kosten.


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