Freitag, 23. Januar 2009

Im Bann des Piraten - Elaine LeClaire




Eine Geschichte, die leider nicht halten kann, was der Klappentext verspricht.

Lady Rosalind und ihre Getreuen werden auf der Überfahrt von Jamaika von Piraten überfallen. Es ist niemand geringerer als der berüchtigte französische Piratenkapitän Alexandre "Black Angel" oder "L'Ange Noir". Sie und ihre Dienerin springen von Bord, können aber eingefangen werden. Um alle zu retten, bietet Rosalind dem Pirat ihren Körper an und er geht tatsächlich darauf ein. Schließlich wiederholt sich endlos ein Spiel aus ich-will und ich-kann-aber nicht. Rosalind ist nicht auf den Mund gefallen und bietet Alexandre immer wieder Paroli (anfangs witzig und nett, dann aber langweilig und platt). Dadurch gewinnt sie immer mehr seine Aufmerksamkeit und sein Herz. Doch sie ist auch die Verlobte seines ärgsten Feindes und er schmiedet den Plan, sie für sich einzunehmen und schließlich an diesen Feind (beschädigt an Seele und Körper) zurückzuschicken.

Der Name der Autorin ist ein Pseudonym (wer heißt auch schon so?) und sie legt hier ihren ersten Roman vor, der ihr leider gründlich misslungen ist. Ich mochte beide Hauptcharaktere überhaupt nicht, vor allem Rosalind ist einfach unerträglich. Weinerlich, mit dem Anschein aus Stolz, will ich, will ich nicht ... sich ewig wiederholende Plattitüden, vor allem mit der kleinen Beatrice (uh, aber sie ist so krank...). Gegen Ende des Buches begegnet sie niedergestellten Personen (da verheimlicht sie aber immer noch, dass sie eine Lady ist) und verkehrt einfach unerträglich mit diesen, lässt sogar eine auspeitschen. Die zahlreichen erotischen Momente, vor allem auf dem Schiff, überzeugen kaum und langweilen teilweise sogar. Ich musste mich wirklich zwingen, das Buch zuende zu lesen und kann daher auch keine Empfehlung aussprechen, außer dafür, die Finger davon zu lassen.


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