Dienstag, 27. Januar 2009

Die Maske der Leidenschaft - Daria Charon




Viola Brugger ist die ungeliebte Tochter eines Kaufmannes und eines ihrer Beine ist kürzer als das andere. Der Vater hat ein zweites Mal geheiratet und diese Tochter liebt er. Viola ist herzensgut und liebt Samara, neidet ihr nichts. Alle 25 Jahre hat sich die Stadt auf einen Handel mit den Wolfsmännern eingelassen: Eine Jungfrau muss her und wird diesen übergeben. Was mit den jungen Fauen geschieht, weiß niemand. Da die Hebamme zum Zeitpunkt der Zeugung allen Frauen geraten hat, keine Kinder zu bekommen, gibt es nur zwei junge Frauen, auf die der Handel anwendbar ist. Viola und Samara. Das Dumme ist nur, dass die Wolfsmänner diesmal drei Jungfrauen haben wollen. Da trifft es sich sehr gut, dass drei Huren im Turm eingesperrt sind und man diese den Herren schicken kann. Die merken natürlich was los ist und schicken ihre Gefolgsmänner, die prompt auf Samaras Hochzeit platzen. Um ihre Schwester zu schützen, geht Viola mit. Auf der Burg lernt sie dann Kyrian kennen, der seit seiner Kindheit eine Wolfsmaske trägt und diese niemals abnimmt. Viola gefällt ihm, auch wenn sie das lange nicht bemerkt. Auch weiß sie nicht, dass sie eigentlich nur dazu da ist, den Fluch, der auf der Familie der Wolfsmänner liegt, zu brechen. Ich würde gern sagen, dass jetzt ein erotisches Verwirrspiel beginnt - die drei Huren sind auch noch da - aber so recht geschieht eigentlich nichts weiter.


Gekauft habe ich mir das Buch aufgrund des Preises, ein wenig des Covers wegen, aber vor allem wegen Klappentext und einigen guten Rezensionen. Der Plot und die Grundidee sind wirklich gut, hätte man das ausgebaut, wäre die Geschichte großartig geworden. Aber es gibt hier leider nichts als platte Charaktere, eine langweilige Grundstimmung, viel zu viel Abschweifungen vom roten Faden, viel zu kurzen erotischen Momenten, die nicht erotisch sind und Klischees wo man hinsieht. Angebracht wären einige Highlights mehr, die Spannung hineingebracht hätten. Ebenso soll hier eine Liebe aufgebaut werden, wovon der Leser aber nichts merkt. Ungeduldig blättert der Leser die letzten Seiten durch, ohne wirklich zu erfassen, was geschrieben steht. Oh, er ist gar nicht hässlich? Der Fluch wird gebrochen? *gähn


1 Kommentar:

  1. Danke für deinen Kommentar in meinem Blog :-)

    Eigentlich lese ich erotische Romane gar nicht wirklich gern. Vielleicht hat mir das Buch deshalb so gut gefallen, weil es eben kein typischer erotischer Roman ist, darin stimme ich dir nämlich zu.

    LG, Lilenya

    lilenya.myblog.de

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