Mittwoch, 9. September 2009

Manga: Tochter von Basilis 02 - Chiho Saito ♥♥



Shuka, die schon mit vierzehn auf eigenen Beinen stehen musste, glaubt, sich in Ryoto verliebt zu haben. Darum will sie auch auf jeden Fall verhindern, dass er von ihrer Liebesbeziehung zu Kou erfährt.
Doch dann taucht ein Zeitungsartikel auf, der genau dies thematisiert. Shuka muss Ryoto also alles beichten. Der scheint das sehr leicht zu nehmen, doch die junge Frau ist einfach nur froh, dass scheinbar nichts mehr zwischen ihnen steht.
Inzwischen weiht ein abtrünniger Diener die Verlobte Ryotos in die wachsende Zuneigung der beiden ein und sie holt zu einem allumfassenden Schlag aus. Auf einer großen Feier soll endlich das Datum für die Hochzeit angekündigt werden, so dass es kein Zurück mehr gibt.
Ryoto nutzt diese Gelegenheit, die von ihm inszeniert wurde, aber für seine eigenen Pläne und Shuka muss erkennen, wie er wirklich ist.
Und dann taucht auch noch ein geheimnisvoller dritter Abkömmling von Baron Midorikawa auf.

Das ist nun tatsächlich gar nichts mehr für unter Zehnjährige, wie noch bei Teil 1 vom Verlag angegeben. Da tun sich menschliche Abgründe auf, Vergewaltigung, Sex mit Minderjährigen und das ein oder andere nicht erziehungsberechtigtenfreigegebene Bild schleicht sich ein.
So wirklich vermag es die Handlung immer noch nicht, mich in ihren Bann zu ziehen. Sie ist einfach zu sehr an den Haaren herbeigezogen und läuft viel zu schnell ab. Kaum hat man sich auf eine Figur und ihre Gefühle eingestellt, tut sie etwas so unerwartetes, dass man am liebsten den gesamten Manga in die Ecke feuern würde. Auch mein erhoffter Abschluss findet nicht statt, es wird eine neue Figur eingeführt, die aber nach ihrem ersten Auftreten nichts Neues erwarten lässt. Nach diesem Band - den es zugegebenermaßen umsonst zu Teil 1 dazu gab - werde ich die Reihe nicht weiterverfolgen.
Auch hier gibt es keine asiatisch aussehenden Menschen, obwohl die Namen darauf schließen lassen. Das Thema Pferd kommt nur noch sehr, sehr am Rande vor, obwohl es immer noch als Marketinginstrument dient.
Die beiden Teile haben mir komplett nicht gefallen, wenn ich auch gute bis sehr gute Ansätze in der Geschichte feststellen kann. Darüber hinaus geht es aber leider nicht.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen