Freitag, 19. Juni 2009

Die Verlockung des Highlanders - Patricia Potter



Das ist Serienteil 2. Der 1. "Liebeszauber der Highlands" folgt demnächst.

Kimbra ist alleinerziehende Mutter und das im Jahr 1513. Ihr Mann starb vor zwei Jahren und sie wohnt noch auf dem Land des Clans in einem hübschen Haus, mit einer Kuh und einem prächtigen Ross. Das ruft Neider auf den Plan, ist sie doch keine geborene Charlton. Also soll sie wieder heiraten. Am besten Cedric, den Cousin ihres Mannes, der aber hartherzig und falsch ist. Er ist nur an ihrem Körper und ihrem materiellem Besitz interessiert.
Als sie ihn nun immer wieder zurückweist und das mit Billigung des Clanchefs, zwingt er sie, sich an den Raubzügen zu beteiligen, die daraus bestehen, dass die Frauen auf das Schlachtfeld gehen, nachdem der Kampf vorüber ist. Nicht etwa, um den Verletzten zu helfen, sondern um alles, was nicht Niet und Nagelfest ist zu stehlen. Kimbra ist nicht wohl dabei, aber sie kann so auch ein bisschen was für Audra, ihre Tochter zurücklegen.
Da stößt sie auf einen verletzten Schotten und beschließt, ihn mitzunehmen und zu pflegen. Vielleicht, so denkt sie sich, kann man für ihn Lösegeld erpressen. Der gutaussehende Mann, den sie Robert tauft, hat aber dummerweise sein Gedächtnis verloren und beide kommen sich immer näher. Auch zu Audra ist er sehr gut. Cedric ist eifersüchtig und versucht, hinter das Geheimnis zu gelangen. Schließlich wird der Clan verraten und Cedric beschuldigt Robert, von dem er nun weiß, dass er dem Feind angehört ...

Mir hat das Buch eigentlich recht gut gefallen. Die Figuren sind so, wie man das erwartet, sie handeln gemäß ihren Wegen, keiner bricht aus. Dadurch wird die Handlungs aber leider auch etwas vorhersehbar, was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut.
Kimbra hat einen seltsamen Namen, der so gar nicht zu ihr zu passen scheint. Sie ist eine starke, liebevolle Frau ohne Ecken und Kanten, aber dennoch sympathisch. Die kleine Audra hat mir sehr gut gefallen, sie ist niedlich und schlau. Robert sieht nicht nur gut aus und kann kämpfen (obwohl er das eigentlich verabscheut), er hat auch viele andere Qualitäten. Nichts in der Beziehung ist kitschig, sondern glaubhaft. Die erotischen Szenen sind Patricia Potter wirklich gelungen und der Moment des Herzschmerzes lässt ebenfalls nichts vermissen.
Obwohl der Roman nicht aus den (vom Genre) vorgegebenen Bahnen ausbricht, besticht er durch seine Einfachheit. Einfach fallen lassen und eintauchen in die Zeit des Mittelalters, als Schotten und Engländer gegeneinander kämpften und mutige Frauen ihre Ehemänner auf dem Schlachtfeld fanden. Ist gut lesbar und somit zu empfehlen.


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