Dienstag, 1. August 2017

Ausblick auf den Blog im August

Das war der Juli
Im Juli hat Yves Patak über seinen neuen Roman und dessen Entstehung berichtet. Anlässlich Staffel 7 der TV-Serie Game of Thrones hat man in Irland begonnen einen riesigen Wandteppich mit einzelnen Szenen anzufertigen.
Das Online-Fanzine "Phantast" ist erschienen und enthält einen sehr nachdenklich stimmenden Artikel von Âsa Böker, der sich auf rebellische Frauen ab einem bestimmten Alter bezieht. Es gibt eine Neuauflage der Bücher von Robin Hobb - und der Verlag hat dazu einiges zu sagen.


Rezensiert:



Das war das Postfach im Juli
Das bewegende Memoir einer schwer kranken Frau und ihres Assistenzhundes:
»Mein Leben in seinen Pfoten« von Wendy Hilling erscheint am 10. Juli 2017 im PENGUIN Verlag.
Eine seltene Erbkrankheit machte Wendy Hillings Leben jahrelang zum Albtraum. Jeder Tag konnte zur Qual, jede Nacht zum Überlebenskampf werden. Doch dann kam Ted – der Golden Retriever, der seitdem nicht mehr von ihrer Seite weicht. Er hilft ihr, die Hürden des Alltags zu bewältigen, und wacht über ihren Schlaf. Ted hat Wendys Leben inzwischen so viele Male gerettet, dass sie aufgehört hat zu zählen.
»Mein Leben in seinen Pfoten« ist die ergreifende Geschichte einer unvergesslichen Freundschaft. Die Geschichte einer Frau und ihres vierbeinigen Retters.

Gescheit scheitern
Scheitern passiert. Es gehört zum Leben. Wenn wir lernen, forschen, kreativ sind oder Höchstleistun-gen anstreben, ist Scheitern nicht das Ende, son-dern Treiber von Erkenntnisprozessen und Fort-schritten. Die Ironie: So sehr der Misserfolg ein Tabu der Moderne ist, so sehr ist es auch ein Phä-nomen unserer Zeit.
Das Buch „Gescheit scheitern“ von Felix Maria Arnet ist eine Hilfestellung für alle, die ihre negative Grundhaltung gegenüber Misserfolgen und Nieder-lagen überwinden wollen. Durch die Lektüre des praktischen Bandes lernt man, ohne Scham und mit einem Zugewinn an Erkenntnis zu scheitern, Fehler nicht wieder zu begehen und an Misserfol-gen zu wachsen.
Aus persönlicher Erfahrung weiß Arnet, wie man mit fehlgeschlagenen Projekten und Ideen umgeht. „Auch und gerade in der Krise muss man aktiv blei-ben, Entscheidungen treffen, Schritte in die Wege leiten. Wer seine Situation wie aus einem Helikop-ter heraus betrachten kann, wird Auswege aus der Misere finden. Mir hat es sehr geholfen, mein Scheitern anzunehmen und mit der Hilfe eines Co-Piloten neu durchzustarten,“ so Arnet. „Heute helfe ich anderen dabei, ‚vorwärts zu scheitern‘ und sich nicht zu verlieren.“
Im Buch finden sich weitere „Beautiful Losers“, also große Denker und Erfinder, die aus ihren Fehlern gelernt haben. Ein konkretes Notfallprogramm für den Umgang mit Krisen und praktische Methoden vom Co-Piloten über den Helikopter-Blick bis zur Karte des Scheiterns runden diesen Ratgeber ab.

nachdem uns (und viele von euch auch) vor fast genau einem Jahr »Die vier Jahreszeiten des Sommers« von Grégoire Delacourt unglaublich begeistert hat, freuen wir uns jetzt über diesen neuen feinfühligen Roman aus der Feder eines ganz besonderen Autors: »Der Dichter der Familie«.
Mit sieben Jahren schreibt Édouard sein erstes Gedicht. Wie charmant! Die Familie ist entzückt, von jetzt an steht fest: Édouard ist der Dichter der Familie. Doch für ihn beginnt damit der unaufhaltsame Abstieg: Die Jahre vergehen, und vergebens versucht er diesen einen Moment reiner Liebe und Bewunderung wiederauferstehen zu lassen. Nichts will ihm gelingen: Er wählt die falsche Frau und muss machtlos zusehen, wie seine Familie zerbricht. Statt Schriftsteller wird er Werbetexter, trotz seiner Erfolge fühlt er sich als Versager. »Schreiben heilt«, hat sein Vater immer gesagt – wird Édouard schließlich die Worte finden, die ihn und seine Liebsten zu heilen vermögen?

Corvus Corax und Markus Heitz präsentieren ihr neustes, gemeinsames Werk: Der Fluch des Drachen
Corvus Corax, die Könige der Spielleute genannt, sind bekannt für ihren Erfindergeist und ihren Aufbruch von Grenzen. Mit ihrem neuen Projekt, „Fantastical“ genannt, beweisen sie dies erneut: „Der Fluch des Drachen“ vereint die Opulenz eines energetischen Musicals mit der Wucht und Dramatik einer fulminanten Fantasy-Geschichte. Laut Definition steht Musical für eine populäre Musiktheater- form, die Musik, Schauspiel und Gesang verbindet. Fantasy gilt als Genre der Phantastik, dessen Wurzeln sich in der Mythologie und den Sagen finden. Der Fluch des Drachen bietet beides – willkommen in der Welt des Fantasticals. Ein Ding, das wirklich so neu wie groß ist, weil es bestens bekannte Akteure verschiedener fantastischer Sparten zu einem neuen Genre vereint: Das Jahr 2017 wird dereinst als Gründungsjahr des Fantasticals bezeichnet werden.
Mit „Der Fluch des Drachen“ stellten sich Corvus Corax einer neuen Herausforderung: Epische Elemente und Klangcollagen, die an Soundtracks erinnern, treffen auf authentische Musik des Mittelalters und münden gemeinsam in popmusikalischen Strukturen und Melodiebögen aus der Jetztzeit. Unter der Regie der Produzenten Ingo Politz und Marcus Gorstein, der zugleich auch die Stimme des Helden Adamas ist, entstand eine Mischung, die atmosphärisch dicht ist, trotz längerer Handlung nie langweilt und darüber hinaus mehr als nur einen Ohrwurm abwirft. Ohne Zweifel rundet die gekonnte Erzählung von Johannes Steck, der bereits bei der Hörbuch- und Live-Umsetzung mit Stimme und Schauspiel überzeugen konnte, das geschaffene Fantastical fulminant ab.
Zur musikalischen Umsetzung und Bereicherung konnten zahlreiche, namhafte Musiker der Mittelalter- und deutsche Rockszene gewonnen werden: Alea der Bescheidene, Sänger der Mittelalterrockband „Saltatio Mortis“, Holly Loose kennt man als Frontmann der Crossover-Geigen-Fraktion „Letzte Instanz“, Ji-In Cho ist die bezaubernde koreanische Röhre der Aachener Symphonic-Metaller „Krypteria“ und der Modern-Rockband „And then she came“, Birgit Ines Muggenthaler-Schmack bereichert mit ihrem Flötenspiel sonst „Schandmaul“ und die Potsdamer Musical-Sängerin Maxi Kerber ist bekannt von „Die Betties“. Nicht zuletzt sind die überaus erfolgreiche Pagan-Folk-Band „Faun“ komplett dabei sowie ihre ehemalige Sängerin Katja Moslehner. Wer von diesen talentierten Musikern bei der Live-Umsetzung mit dabei sein wird, wird in den kommenden Wochen bekannt gegeben.
Ab 28.07.2017 überall im Handel: Der Fluch des Drachen
3er CD Box: 2 CDs Hörbuch-Musical plus 1 CD Musik-Songs
Standard Album Version: 1 CD Musik-Songs

Ein Kind zu verlieren, ist das wohl schmerzlichste Erlebnis überhaupt. Die Trauer sitzt so tief, dass sie das ganze Leben anhält. Hier setzt das alltagsnahe Praxisbuch für trauernde Eltern und ihre Angehörigen und Freunde an: Trauer lässt sich nicht in Phasen takten und irgendwann überwinden. Sie muss vielmehr als lebenslanger Prozess akzeptiert werden.
Nicht gegen die Trauer, sondern mit ihr
Die zwei zentralen Botschaften lauten: Alle Gefühle dürfen sein, unabhängig vom Zeitpunkt. Und: Trauernde sind der Trauer nicht ausgeliefert. Das Buch will dazu ermutigen, die eigene Kreativität als Ressource neu zu entdecken und das eigene Leben aktiv zu gestalten – nicht gegen die Trauer, sondern mir ihr. „Sei gut zu deiner Trauer“ lautet das Motto, und das Versprechen dazu: Es wird anders, es wird irgendwann leichter. Denn Trauer lässt sich wandeln..
Annette Meier-Braun, Christiane Schlüter
Die gewandelte Trauer
Eine Ermutigung für verwaiste Eltern

»Der Informant« von Chris Pavone
Ein Journalist, der niemandem mehr trauen kann. Ein Ehepaar, das mehr voreinander verbirgt, als beide ahnen. Eine packende Jagd um den Globus.
Der amerikanische Journalist Will Rhodes reist im Auftrag eines renommierten Reise­magazins um die Welt. Doch dann wird er in Argentinien von einer Frau erpresst, die Ungeheuerliches behauptet. Sie unterbreitet ihm ein Angebot, das er nicht ab­lehnen kann, und schon bald gerät er immer tiefer in ein Netz aus internationalen Intrigen und gefähr­lichen Geheimnissen. Auf der Suche nach der Wahrheit jagt Will um den halben Globus. Und noch ahnt er nicht, dass seine eigene Frau die größte Bedrohung für ihn darstellen könnte …

»Grandhotel Angst« von Emma Garnier
Italien, März 1899. Die junge Nell reist mit ihrem Mann Oliver an die ligurische Küste, um in Bordighera ihre Flitterwochen zu verbringen. Das Paar logiert im luxuriösen Grandhotel Angst. Nell ist von dem großartigen Gebäude, dem exotischen Hotelpark und dem Blick aufs funkelnde Meer fasziniert. Doch zu ihrer Überraschung kennt Oliver nicht nur bereits das Personal und einige Gäste, sie scheinen auch Geheimnisse zu teilen. Als ein Hotelgast überraschend verstirbt, beginnt Nell, nachzuforschen. Sie stößt auf eine Geschichte von Schuld und Verrat – und auf eine unheimliche Legende, die sie in ihren Bann zieht. Bis Nell plötzlich selbst im Verdacht steht, ein Verbrechen begangen zu haben ...

Das Unternehmer-Manifest: Große und kleine Erschwer­nisse gehören zum Alltag eines Unternehmers: Stress und Druck,
Pro­bleme und Sorgen, Konflikte und Enttäuschungen, Fehl­entscheidungen und Rückschläge – kein Unternehmer wird von sich behaupten, dass ihm davon noch nichts begegnet wäre. Und immer steht er dafür selbst in der Verantwortung. Das ist eine große Herausforderung, aber auch ein großes Privileg, sagt Business-Philosoph Stéphane Etrillard, denn Unternehmer­tum bietet Freiheiten und Möglichkeiten, die Angestellte zumeist nicht haben. Selbstständige können alle wichtigen Entscheidungen ihres Arbeitslebens selbst treffen und dabei ganz bewusst ihren eigenen Wünschen, Zielen und Wert­vorstellungen folgen. Sie können das tun, was sie lieben und wovon sie überzeugt sind, dass es das Richtige ist. Dieser Essay zeigt, wie Selbstständigkeit zu einer überaus erfüllenden Lebensaufgabe werden kann, die dem eigenen Handeln Sinn verleiht und einen Menschen zufrieden macht.

Mein Autorenkollege (Tädeus M. Fivaz) und ich (Peter Segmüller) schreiben Fantasy, doch machen wir einiges anders, und das sage ich nicht einfach so.
Wir haben uns von der klassischen Art zu einer eher „realistischen“ hinbewegt. DIE CHRONIK VON STAHL UND FEDER ist eine raue Welt, wo Kriege und Intrigen vorherrschen, gewürzt mit ein wenig mythologischer Magie. Das handelsübliche „Gut gegen Böse“ fehlt bei uns.
Das weckt natürlich Assoziationen zu „Das Lied von Eis und Feuer“. Unsere Welt ist allerdings komplett unabhängig von G. R. R. Martins Werk entstanden, denn die Idee zu solcher Art von Fantasy hatten wir, bevor wir Eis und Feuer überhaupt kannten.
Zehn Jahre hat die Vorbereitung gedauert, bis 2014 unser erstes Buch erschien. Nach reiflicher Überlegung haben wir uns entschieden, keinen Verlag zu suchen, sondern die volle künstlerische Kontrolle behalten zu wollen. Das bedeutet, wir haben als E-Book im Eigenverlag veröffentlicht. Mittlerweile sind auch Printbücher erhältlich.
Nun sind bereits vier Bücher und ein Hörspiel erschienen. Ganz wichtig zu wissen ist, dass jeder Band eine in sich abgeschlossene Geschichte enthält. Es ist somit nicht nötig, alle Bücher zu lesen. Das Verbindende ist die Welt, weil sämtliche Storys in denselben beiden Ländern spielen, aber zu unterschiedlichen Zeiten.
Ich schicke dir ein Dossier mit, das weitere Informationen bereithält. Auch auf unserer Homepage findest du einiges. Falls trotzdem Fragen auftauchen, darfst du dich natürlich supergerne bei uns melden.

Le flic c’est chic! - Die zuckersüße Candice ermittelt wieder: Weibliche Intuition gepaart mit umfangreichem Allgemeinwissen und eine gute Kombinationsgabe sind das Erfolgsrezept der charmanten Hauptkommissarin Candice Renoir. Nonchalant und mit unkonventionellen Ermittlungsmethoden, die sie eher in der Schule des Lebens als an der Polizeiakademie gelernt hat, muss die gewitzte Polizistin an der Küste Südfrankreichs besonders knifflige Mordfälle lösen. So schlüpft Candice in die verschiedensten Rollen und ermittelt undercover in unterschiedlichsten Milieus ebenso souverän wie in den eigenen polizeiinternen Reihen…
(DVDs; VÖ Staffel 3: 01.09.2017 / VÖ Staffel 4: 06.10.2017; Edel:Motion)

"Der Fluch des Drachen" - das Fantastical von und mit Corvus Corax, geschrieben von Markus Heitz und gesprochen von Johannes Steck, wird offiziell vorgestellt und zum ersten Mal physisch erhältlich sein: Auf dem traditionsreichen Ritterturnier Kaltenberg stellen die "Raben" ihr neuestes Werk der Öffentlichkeit vor.
Seit langen Jahren Stammgäste in Kaltenberg, gab es für Corvus Corax keinen anderen Ort, ihr neuestes Werk der Öffentlichkeit zu präsentieren:
Mit „Der Fluch des Drachen“ stellten sich Corvus Corax einer neuen Herausforderung: Epische Elemente und Klangcollagen, die an Soundtracks erinnern, treffen auf authentische Musik des Mittelalters und münden gemeinsam in popmusikalischen Strukturen und Melodiebögen aus der Jetztzeit. Unter der Regie der Produzenten Ingo Politz und Marcus Gorstein, der zugleich auch die Stimme des Helden Adamas ist, entstand eine Mischung, die atmosphärisch dicht ist, trotz längerer Handlung nie langweilt und darüber hinaus mehr als nur einen Ohrwurm abwirft. Ohne Zweifel rundet die gekonnte Erzählung von Johannes Steck, der bereits bei der Hörbuch- und Live-Umsetzung mit Stimme und Schauspiel überzeugen konnte, das geschaffene Fantastical fulminant ab.


Das bringt der August
Im August hat sich die Autorin Betty Berger bereiterklärt, etwas zu ihrem neuem Roman "Magenta Zwiebelberg" zu erzählen. Auch Akram El-Bahay wird etwas zu "Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt", seinem neustesten Werk erzählen.
Die Rezensionen reichen von Fantasy über Science Fiction.


Was mich bewegt hat
Eine Sache abseits der Bücherwelt: Durch die Medien ging, wenn man darauf ein bisschen geachtet hat, ja viel mit dem Stichwort "Hebamme". Obwohl wieder mehr Kinder geboren werden, müssen immer mehr Geburtsstationen schließen oder den Gürtel enger schnallen. Als ich kürzlich bei meiner Frauenärztin war, bei der ich bereits jetzt einige Untersuchungen selbst zahlen muss, erzählte sie mir, dass ab nächstem Jahr bisher selbstverständliche Untersuchungen dazu kommen würden, die die Kassen nicht mehr bezahlen. Ich bin manchmal vielleicht doch ein kleiner Pessimist, aber ist hier ein Muster zu erkennen? Oder geht es in der Urologenwelt genau den gleichen Gang?

Ich habe plötzlich wieder mehr Zeit für Bücher, was prinzipiell eine gute Sache ist. Die Frage ist nur, ob ich damit wieder etwas "wahlloser" an die ganze Geschichte herantrete. Auf jeden Fall habe ich mehr Spontanbücher eingeschoben - und immerhin noch nicht danebengelegen. Mal sehen, wie es sich weiterentwickeln wird.

Mein Privatprojekt "Aussortieren" ist immer noch nicht beendet. Zwar hatte ich inzwischen einen guten Stand erreicht, stieß dann aber auf diverse youtube-Videos. Schaue ich sonst meist Handarbeitspodcasts, bin ich auf diverse Videos gestoßen, in denen es um Aufräumen, Aussortieren und "Minimalismus" geht. Letzteres war offenbar der "neue heiße Scheiß" von 2015 und ist gerade auch wieder so richtig im Kommen. Die Grenzen zum Aussortieren und Aufräumen sind fließend, aber ein Minimalist behält offenbar tatsächlich nur das, was er wirklich braucht - was mitunter sehr wenig ist. Obwohl mir die Idee dahinter sehr gut gefällt, ist das eher nichts für mich. Zumal das vermutlich wie bei diversen Fitnessvideos ist, wer nimmt wie viel in wie wenig Zeit ab? Oder die Sache mit den Cheat Days, wo man neben dem strengen Fitnessprogramm mal so richtig ausbrechen und naschen darf. Und dann wird regelrecht gefressen - wer am meisten schafft hat gewonnen. Minimalisten in den Videos versuchen sich zu überbieten darin, wer am wenigsten behält. Diese Videos habe ich oft nicht zuende geschaut. Aber viele nette Tipps kann man trotzdem bekommen, ganz besonders in den Vorher-Nachher-Videos, in denen erst kramige Schubladen (die jeder von uns hat) gezeigt werden und dann eben die aufgeräumten. Auch erfuhr ich sehr viel über Marie Kondo, die ein Buch zum Thema geschrieben ("Magic Cleaning") und sich mal näher mit der Psychologie des Aufräumens befasst hat. Inklusive sehr nützlicher Aufräumtipps, auf die die meisten Youtuber schwörten. War gar nicht nötig, mir das Buch anzuschaffen, jeder hat mir ein bisschen davon erzählt.
Jedenfalls war ich dann so angestachelt, dass ich quasi motiviert war. Zum Auf- und Ausräumen! Seltsamerweise hat es tatsächlich Spaß gemacht. Ich habe defintiv sehr viel weggeschmissen, vor allem Dinge, die öfter schon mal fliegen sollten, bei denen ich aber immer dachte, das ginge doch nicht. Dank der fleißigen Videodreher fiel es mir nun leichter. Wenn erst mal viel weg ist, ist auch wieder viel Platz und man kann alles völlig neu einsortieren - mit diversen Kniffen und Tricks sieht das echt toll aus. Ob man danach effizient weniger aufräumen muss, muss bei mir erst der Alltag zeigen.
Wenn man aber bedenkt, dass alles so kam, weil ich in eine Ecke einen neuen Schrank/Kommode stellen wollte, um mehr Platz zu haben und den nun nicht brauche, weil ich vorher schlicht zu viele Dinge hatte ... und nebenbei ist es auch tatsächlich gut für die eigene Psyche, besonders wenn man da etwas hat, das einen schwer beschäftigt (vor allem, wenn die getroffenen Entscheidungen des letzten Monats unverschuldet hinfällig wurden). Es ist allemal besser, als sich gehenzulassen.


Auf den Nadeln:



Gelesen:



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