Samstag, 1. Juli 2017

Ausblick auf den Blog im Juli

Das war der Juni
Im Juni habe ich in der Blogroll auf der rechten Seite kräftig aufgeräumt. Vermutlich aus Sentimentalität befanden sich darin noch Blogs, die es längst nicht mehr gibt und das teilweise seit vielen Jahren. Nicht alle haben sich "abgemeldet", man kann nur hoffen, dass es der Zeitmangel und nichts Ernstes war, das sie vom Bloggen abgehalten hat. Ebenfalls gibt es nun ein "Über mich" und rechts oben kann man mir nun in Facebook, Twitter und Instagram folgen.
Die erste Dating-App für Geeks ist gestartet und "Krieg der Welten" erhält eine Fortsetzung.


Rezensiert:

Das war das Postfach im Juni
DIE AMAKUNA-SAGA: Seit Jahrhunderten verwenden die Medizinfrauen der Guanchen auf La Palma einen psychotropen Pilz, der ihnen erlaubt, in die Vergangenheit und die Zukunft zu blicken. Doch Amakuna hat noch andere, verborgene Eigenschaften: Es heilt alle Krankheiten dieser Welt und verknüpft das Schicksal derer, die den Pilz zu sich nehmen, bis in alle Ewigkeit.
Schon die ersten Zeilen von Susanne Aerneckes „Das Panama-Erbe“ aus dem alyna Verlag ziehen den Leser wie magisch in den Sog der Geschichte dieses zweiten Bandes der Amakuna-Saga. Die Kinder der Helden aus dem ersten Band „Die Tochter des Drachenbaums“ setzen den bereits begonnen Kampf fort und finden sich nun selbst in dem ewigen Spiel von Liebe und Macht wieder. In zwei Erzählsträngen begegnen uns Sina und der junge Medico Tamanca. Sina wächst im heutigen Panama auf als Erbin des Bankimperiums ihres Großvaters. Tamanca dagegen lebt im frühen 16. Jahrhundert. Gemeinsam mit seinem Vater wandert er in das von Spanien eroberte Panama aus.
In Gegenwart und Vergangenheit entwickelt sich für die beiden Protagonisten ein Abenteuer, das sie tief in die Welt der Ureinwohner von La Palma hineinführt. Während sich Sina mit den zwielichtigen Machenschaften ihres Großvaters konfrontiert sieht, wird Tamanca zum Beschützer der Indianer im Krieg gegen die Spanier. Doch nur gemeinsam, indem sie ihre Seelen verbinden, können Sina und Tamanca die Konquistadoren im Jetzt und in der Vergangenheit bezwingen.

OSTWIND – AUFBRUCH NACH ORA: ab 27. Juli im Kino!
Mika ist als „Pferdeflüsterin“ im Therapiezentrum Kaltenbach zu einer Berühmtheit geworden, doch die neue Aufgabe wächst ihr langsam über den Kopf. Sie möchte wieder frei sein! Nach einem heftigen Streit mit ihrer Großmutter (CORNELIA FROBOESS) bricht Mika in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mit Ostwind nach Andalusien auf, wo sie Ostwinds Wurzeln vermutet. Auf der Hacienda von Pedro (THOMAS SARBACHER) wird Mika mit einer Aushilfe verwechselt und sofort von seiner raubeinigen Tochter Samantha (LEA VAN ACKEN) zum Arbeiten eingeteilt. Doch sowie Mika alleine ist, reitet sie los und genießt ihre Freiheit. Dabei entdeckt sie in der kargen Steppe einen magischen Ort: eine von saftig-grünen Bäumen umringte Wasserquelle, die einer Herde Wildpferde als Tränke dient. Plötzlich taucht die mysteriöse Tara (NICOLETTE KREBITZ) auf, die hier seit vielen Jahren zurückgezogen mit den Pferden lebt. Als Mika und Tara Ostwind umringt von den Wildpferden sehen, wird klar: Das ist Ostwinds Familie! Aber die Tiere schweben in höchster Gefahr, denn Pedro hat das Land mit der überlebenswichtigen Quelle namens Ora an einen ausbeuterischen Unternehmer verkauft. Mika will Ostwinds Herde und deren Heimat unbedingt retten und schmiedet gemeinsam mit Samantha und ihren beiden Freunden Fanny (AMBER BONGARD) und Sam (MARVIN LINKE) einen Plan. Sie will eine uralte und fast vergessene Tradition wieder aufleben lassen: das Rennen von Ora. Doch die größte Herausforderung steht Mika und Ostwind erst noch bevor …

ich bin gerade auf Deinen schönen Blog aufmerksam geworden.
Im April 2017 erschien mein Debut-Roman "Alle Farben der Nacht", welcher
am ehesten in die Kategorie "New Adult" passt.
Hier noch ein paar Infos zum Roman:
"Drogenmissbrauch, Alkoholexzesse, Essstörung und eine drohende
Einweisung in die Psychiatrie – mit diesen (und mehr) Problemen muss
sich die junge Emilia durchs Leben kämpfen.
Mit erstaunlicher Sprachkraft, aber auch großem Gespür für das Ungesagte
erzählt der erst 24-jährige Autor Jonas Zauels in seinem Debütroman
»Alle Farben der Nacht« vom Erwachsenwerden. Gebannt folgen wir dem
Wunsch seiner Protagonistin nach Normalität, ehrlicher Zuneigung und
Liebe, der sich hinter einem Schleier aus Grenzerfahrungen und
oberflächlichem Sex versteckt. Erst spät stellt sich heraus, dass der
Autor wesentliche Aspekte seiner spannenden Geschichte kunstvoll
vorenthalten hat. In seinem Roman bleibt viel Raum zum Nachdenken. Das
hallt noch lange nach."
(Ulrike-Helmer Verlag)

»TARGA – DER MOMENT, BEVOR DU STIRBST«
Niemand kommt dem Bösen so nah wie sie.
Targa Hendricks hat keine Freunde, keine Liebe, nichts zu verlieren. Doch vor allem hat sie keine Angst – und genau das macht sie so verdammt gut in ihrem Job. Denn als Undercover-Ermittlerin einer Sondereinheit des BKA ist es ihre Aufgabe, Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Wege: Targa muss sich einem Mörder ausliefern – oder ihn glauben lassen, sie sei wie er.
Falk Sandman ist Hochschuldozent, charismatisch, clever und besessen von den letzten Worten Sterbender – seiner Opfer. Eines Tages trifft er eine junge Frau, die sich für seine dunkle Seite interessiert. Sie will von ihm lernen, und Sandman fasziniert ihr gefühlloses Verhalten. Zunächst ist er skeptisch, doch allmählich vertraut er ihr.
Ein tödliches Spiel beginnt. Wer wird gewinnen?

bekannt wurde Jenny-Mai Nuyen als Deutschlands jüngste Fantasy-Autorin. Jetzt legt sie mit «Heartware» ihren ersten Thriller vor:
Adam Eli hat seine Chance genutzt: Er ist erfolgreicher Ghostwriter, tut alles, um seine kriminelle Jugend vergessen zu machen. Eines verbindet ihn noch mit seinem alten Leben: Seine große Liebe Willenja. Die letzte Begegnung liegt lange zurück, bis heute weiß er nicht, ob sie ihn damals ans Messer lieferte. Antwort darauf verspricht der Internettycoon Balthus - wenn Adam sich an der Suche nach Will beteiligt. Denn die junge Frau hat den Prototyp einer künstlichen Intelligenz gestohlen. Um Geld zu erpressen? Oder vielleicht sogar einen Terroranschlag zu verüben?
Eine atemlose Jagd von den Urwäldern Boliviens über Abu Dhabi und Tokio beginnt …
«Jenny-Mai Nuyen schreibt sehr sinnlich, eine ihrer Stärken liegt im Beschreiben des Atmosphärischen», schrieb der Tages-Anzeiger über Nuyens Roman «Noir». «Heartware» verbindet diese sinnliche Sprache mit einem rasanten Plot und psychologischer Tiefe, stellt der Roman doch die Frage, was Menschsein bedeutet.

Prinz Asfa-Wossen Asserate einer der besten Kenner des afrikanischen Kontinents spricht über die Ursachen der Massenflucht aus Afrika und appelliert an die europäischen Staaten, ihre Politik gegenüber dem Nachbarkontinent grundlegend zu ändern.
Presse-Einladung
Die neue Völkerwanderung - Wer Europa bewahren will, muss Afrika retten
Wir laden Sie und Ihre Begleitung ganz herzlich ein zum Frankfurter Autorengespräch (...)

Elvis Presley, der King of Rock ’n’ Roll, starb am 16. August 1977. Doch seine Legende lebt weiter: Im Laufe der Jahrzehnte entdeckten immer wieder neue Fan-Generationen seine Musik und seine Filme. Die alten haben niemals aufgehört, seine Songklassiker zu hören, zu „Hound Dog“ oder „Jailhouse Rock“ zu tanzen oder zu „Always On My Mind“ zu träumen. Elvis Presley war nicht nur irgendein Rocksänger. Er war der Inbegriff eines Lebensgefühls.
Diesen faszinierenden Lebensweg skizziert die Journalistin Gillian G. Gaar meisterhaft: von Elvis’ bescheidenen Anfängen im provinziellen Tupelo über die legendären Aufnahmen im Sam Phillips’ Sun Studios bis zu seinem Aufstieg zum Teen-Idol und schließlich zum Entertainer, der mit seinen ausgefeilten Shows das Publikum in Las Vegas begeisterte. Und dem der Erfolg nicht nur Ruhm und Reichtum brachte, sondern auch den Weg zu Exzessen und Drogensucht öffnete.
Elvis – Die Legende entstand in enger Kooperation mit Elvis’ Nachlassverwaltern und mit vollem Zugriff auf die umfangreichen Archive von Graceland. Mehr als 150 Fotos, ergänzt um eine Fülle von Erinnerungsstücken wie persönlichen Briefen, Rezepten, Telegrammen, Konzerttickets oder Tourprogrammen illustrierten Gaars sorgfältig recherchierte Fakten. Elvis’ Werk wird dabei genauso berücksichtigt wie sein Privatleben. In seiner Detailfülle und der exklusiven Aufmachung ist Elvis – Die Legende ein Muss für alle Menschen, die den King nicht vergessen haben. Elvis lebt – in seinen Songs, in YouTube-Clips, in Konzertmitschnitten und generell im kulturellen Bewusstsein der ganzen westlichen Welt.


Das bringt der Juli
Im Juli gibt es die üblichen Verdächtigen und phantastisch bunt gemixte Rezensionen. Der Autor Yves Patak hat sich bereit erklärt, etwas über seinen neuen Roman "Ace Driller" zu erzählen. Mit etwas Glück gibt es auch ein Interview zu einer Neuausgabe einer bekannten Reihe.


Was mich bewegt hat
Ich musste ein bisschen über Übersetzungen aus dem nicht englischsprachigen Raum nachdenken. Ja, es gibt sie, aber nachdem ich mich etwas näher damit befasst habe, wurden die meisten davon in Eigenregie der Autoren in Englisch übersetzt und fanden erst dann international Anklang. Sie wurden zudem aus der englischen, nicht der originalen Sprache übersetzt. Warum ist das so, habe ich mich gefragt - und die Antwort gefällt mir nicht. Kann mir jemand andere nennen?

2013 habe ich ein Buch von Kendare Blake gelesen, das bei den meisten Lesern eher mittelprächtig Anklang fand. Ich war selbst auch nicht recht zufrieden, urteilte damals aber mit: "Der gelungene Anfang und die Art, wie die Geschichte erzählt wird, lassen jedoch vermuten, dass mit ein wenig mehr Erfahrung einmal eine starke Feder aus der Autorin, die viel Potential mitbringt, fließen kann."
Nun ist ein neues Werk der Autorin übersetzt worden und ich interessiere mich sehr dafür, schon allein um zu sehen, ob es tatsächlich so ist. Man hat allerdings wieder eines dieser Reihumhypebücher daraus gemacht und da ist mir schlicht die Lust darauf vergangen.

Nachdem ich in den letzten Wochen etwas für mich sehr Nahegehendes verdauen musste und mir das unheimlich schwer gefallen ist, bin ich auf ein Altprojekt von mir gestoßen, dem ich wieder mehr Zeit gewidmet habe: das Ausräumen. Es klingt sehr seltsam, aber als ich vor einigen Jahren anfing, Bücher aus meinem Regal auszusortieren und wieder Platz schaffte, fühlte ich mich sehr gut. Eigentlich dachte ich, ich wäre einen Großteil losgeworden, aber ich habe in der Wohnung verteilt teils abenteuerliche Plätze gefunden. Und so ging es von vorn los. Einige Bücher sind zu mir gekommen schlicht aus einer momentanen Laune heraus, andere waren jahrelang ungelesen, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass ich überhaupt reinsehen würde, sehr gering war. Mit Blick auf zukünftige Veröffentlichungen und die neuen Interessen und Hobbys in meinem Leben, habe ich einen Großteil aussortiert. Aber das blieb nicht alles. Ich bin Schrank für Schrank durchgegangen, von Zimmer zu Zimmer und habe festgestellt, dass ich vieles einfach so hineingelegt habe und es dann Ewigkeiten darin ausharrte. Das meiste habe ich entweder vertauscht, verschenkt oder gebraucht verkauft. Nur Dinge, die ich tatsächlich brauche oder die mir am Herzen liegen, habe ich behalten. Noch bin ich mit der Aktion nicht durch; es ist erstaunlich, was sich über Jahre ansammeln kann. Aber ich habe bereits jetzt ein sehr gutes Gefühl.
Die Aktion hat mir auch in anderer Hinsicht gutgetan, denn ich musste für mich und nur für mich viele Entscheidungen treffen. Die waren nicht leicht, aber inzwischen kann ich mich arrangieren. Und ich merke, wie langsam die Zeit kommt, wo es mich unter Leute trägt. Noch bin ich unentschlossen was ich machen soll, aber es wird vermutlich etwas sein, wo ich einen Kurs besuche oder schlicht eine nette Truppe treffe, mit der mich ein gemeinsames Hobby verbindet.
Ich habe auch wieder mehr Zeit zu lesen und das hat mir doch schon sehr gefehlt.



Auf den Nadeln:


Gelesen:



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