Mittwoch, 1. Februar 2017

Ausblick auf den Blog im Februar

Das war der Januar
Im Januar hat sich der Autor Stefan Egeler bereit erklärt, etwas zu seinem Roman "Der Traumjäger" zu erzählen.
"Zehn Bücher, die ich 2016 nicht gelesen habe, obwohl ich es gern wollte" habe ich gelistet und bin gespannt, ob ich 2017 ein paar davon zur Hand nehmen werde.
H.G. Wells "Der Krieg der Welten" wurde mannigfaltig neu aufgelegt (auch als Graphic Novel); warum das so ist kann HIER nachlgesen werden. Ganz nebenbei hat ein bekannter Autor eine Fortsetzung dazu geschrieben.


Rezensiert:



Das war das Postfach im Januar
Der Korsar und das Mädchen - Elisabeth Büchle
South Carolina, 1814: Die 17-jährige Catherine ist ein Wildfang, der Reiten, Fechten und auf Bäume klettern mehr schätzt als hübsche Kleider und Teekränzchen. Kein Wunder, hat sie doch in Ermangelung eines männlichen Erben von Kindesbeinen an die Erziehung eines solchen erhalten. Als sie und ihre Schwester Emily in den Wirren des 2. Britisch-Amerikanischen Krieges unfreiwillig auf einer Kriegskorvette landen, gibt sie sich erfolgreich als Schiffsjunge aus.
Lennart Montiniere, der attraktive Lieutenant Commander der "Silver Eagle", findet den ungewöhnlichen jungen "Cato" gleichermaßen interessant wie verdächtig - und für Catherine wird es immer schwieriger, ihre wahre Identität und ihre Gefühle für Lennart zu verbergen. Als sie schließlich ihr Ziel in England erreicht, wo sie den Sohn eines Lords heiraten soll, überschlagen sich die Ereignisse ...

Retour - Alexander Oetker
Luc Verlain ist überzeugter Junggeselle und ein umtriebiger Lebemann. Der Leiter der zweiten Pariser Mordkommission liebt das pulsierende Leben in der Hauptstadt, gutes Essen und seine unverbindlichen Affären. Doch als sein Vater schwer erkrankt, kehrt Luc in seine Heimat an der französischen Atlantikküste zurück, wo nicht nur seine Vergangenheit auf ihn wartet, sondern auch eine Frau, die so ganz anders ist als die eitlen Pariserinnen. Und schon kurz nach seiner Ankunft ermittelt Luc in seinem ersten Mordfall: Am Strand liegt ein totes Mädchen ...

Frauen im Management: "Mach dein Ding! Steh zu dir als Frau!"Veröffentlicht von Diana Pieper (Bild der Frau.de) Jane Uhlig hat mit Heidi Stopper das Buch "Blondinen im Management - Was wir von Frauen im Management lernen können" geschrieben. Bild der Frau.de bat zum Interview.

Das U-Boot auf dem Berg von Ulrich Fasshauer
mit der Coverillustration von Regina Kehn
erscheint am 20. Januar im Tulipan Verlag
Der Tulipan Verlag lädt Sie herzlich zur Buchpräsenation »Das U-Boot auf dem Berg« mit Ulrich Fasshauer im Aquarium Berlin ein!

Lebensfreude für jeden Tag
Ein Sprichwort besagt: „Leben heißt: die besonderen Momente genießen!“. Doch nicht immer gelingt es, uns Tag für Tag daran zu erinnern. Farbenfrohe Unterstützung dazu bieten die beiden Spiralaufsteller „Das Leben ist einfach wunderbar!“ und „Lebensfreude für jeden Tag“ sowie das Fünf-Jahrestagebuch „Jeder Tag steckt voller Lebensfreude“.
Der fröhlich gestaltete Spiralaufsteller „Das Leben ist einfach wunderbar!“ feiert das Leben und ermutigt gleichzeitig, es so zu nehmen, wie es ist. Frei nach dem Motto: Die sonnigen Zeiten und besonderen Erlebnisse soll man mit ganzem Herzen auskosten und aus schweren Momenten lernen. Denn nur so kann man gute Tage noch mehr schätzen und das Leben genießen. Mit wunderschönen Naturaufnahmen und weisen Sprüchen rund um die Themen Lebensfreude, Glück und Genuss schenkt der Spiralaufsteller jede Menge gute Laune.
Der Cappuccino mit der besten Freundin, das Lachen eines Kindes oder die ersten Sonnenstrahlen im Frühling: Der bunte Spiralaufsteller „Lebensfreude für jeden Tag“ hält viel Schönes bereit. So werden wir mit lebensfrohen Zitaten täglich daran erinnert, wie wunderbar das Leben ist. Verspielte Illustrationen, wunderschöne Fotografien und fröhliche Aphorismen schenken Lebensfreude und sind obendrein ein tolles Deko-Element für jede Wohnung.
Ob eine Prise Glück, ein besonderer Erfolg oder einfach nur hin und wieder Zeit zum Entspannen: Mit dem Fünf-Jahres-Tagebuch „Jeder Tag steckt voller Lebensfreude“ kommt man den Dingen auf die Spur, die zu einem glücklichen Leben einfach dazu gehören. Fragen und Statements wie „Worüber habe ich mich heute gefreut?“, „Das nehme ich mir für die nächsten Wochen vor …“ oder „Was hat mich heute zum Lachen gebracht?“ unterstützen dabei – und das Tag für Tag.


Das bringt der Februar
Im Februar gibt es verschiedene Ankündigungen und Neuerscheinungen, zu denen ich auch ein paar Fragen zum Hintergrund per Interview stellen durfte. Buchtechnisch bleibt es phantastisch. Daneben wartet viel Arbeit auf mich, so dass es vermutlich bei zwei Beiträgen in der Woche bleiben wird.


Was mich bewegt hat
Als hätten wir das Thema nicht in der Vergangenheit zur Genüge ausgefranzt: Die Montagsfrage! In der Blogroll gab es am besagten Tag nichts, aber auch gar nichts anderes. Wer glaubt denn bitte, dass das jemanden interessiert? Denn mal Hand aufs Herz: So irre interessant sind die Themen auch nicht.
Und die ersetzen die wirktlich relevanten, die immer rarer werden. So funktioniert "Professionalisierung" von Blogs nicht!

Ein Thema, das auch mir bereits ins Auge gegangen ist, wurde in den letzten Wochen im Social Media thematisiert. Es schießen plötzlich Lektorate aus dem Boden. Natürlich ist der Beruf an sich nicht geschützt und es kann ihn auch tatsächlich jeder ausüben, doch sollte das auch jeder?
Nicht nur, dass die Qualifikation der meisten schlicht "ich les halt gern" lautet und vielleicht auf die nächste Stufe "ich durfte schon bei xyz testlesen" gehoben werden konnte, es scheinen auch massenweise junge Leute dabei zu sein. Auch die Valkyren haben bereits diverse Angebote erhalten, das augenfälligste eine zwanzigjährige Dame, die uns über Facebook anschrieb und fragte, ob wir überhaupt so etwas suchen, denn falls nicht, könne sie sich die ausführliche Mail ja sparen. Als ich mir diverse dieser neuen "Kollegen" so ansah, ging mir auf, dass es tatsächlich sehr viele aus einer plötzlichen Laune heraus zu tun scheinen. Nicht nur, dass die meisten nicht einmal Abitur haben, geschweige denn ein Studium, sie sind jung und konnten zumindest mir nicht glaubhaft begründen, weshalb sie sich für diesen Weg entschieden haben und was genau ihre Qualifikation ausmacht. Ich befürchte, wir stehen gerade am Beginn einer neuen Entwicklung ähnlich bei Blogs in der Vergangenheit. Da glauben offenbar nicht wenige, dass eine Rückmeldung zu einem Buch oder mehrere selbstgeschriebene Rezensionen ausreichen, ein fachkundiger Textarbeiter zu sein.
Nun bin ich selbst auch schon einige Male gefragt worden, wie das bei mir gewesen ist und ob ich Tipps hätte, wie man selbst anfangen solle. Ich gebe gern diese Hinweise und nehme mir Zeit dafür, weil ich es mir für mich selbst auch so gewünscht hätte. Leider ging mir bei vielen Gesprächen noch ein weiteres Licht auf. Viele der neuen sind entweder Studenten oder suchen anderweitig einen Weg im Leben, nicht zuletzt weil der Partner gut verdient. Dann braucht es schon keinen Blick auf die Preisliste, um zu wissen, dass es für alle anderen schwieriger und schwieriger werden wird. Natürlich wird dann nicht (!) nach Qualität entschieden, sondern schlicht nach dem Preis. Das konnte man auch bereits in anderen Bereichen der Textarbeit, z.B. der Übersetzung beobachten. Dann wird vermutlich in Zukunft noch mehr sehr seichtes Material in die (digitalen) Regale strömen.
Für alle, die darüber nachdenken: Nein, es reicht nicht aus zu wissen was ein Plot ist oder wie ein bestimmtes Satzzeichen korrekt ausgesprochen wird. Es bedeutet auch nicht daraufhinzuweisen, dass der Pullover drei Seiten vorher grün war und nun plötzlich blau ist.
Als ich vor einiger Zeit immer mal wieder Kunden hatte, die sich schon, bevor ich überhaupt anfing, über Lektorate beschwerten, wunderte ich mich noch. Man kann auch selbst dann nicht mehr entspannt mit dem Autor arbeiten, wenn der schon den Schwarzen Peter hinter jeder Ecke sieht (sie müssen akzeptieren, was der Verlag ihnen zuweist) und anfängt zu glauben, was leider ebenfalls immer häufiger wird: Die Behauptung, Lektorate seien bloße Dienstleister und man müsse nicht auf sie hören.
Es tut mir sehr leid, aber ich kann in dieser Entwicklung bisher nichts Gutes sehen. Eben leider noch nicht einmal als normaler Leser.

Nachdem ich fleißig meine Bücher aussortiert habe und das über einen sehr, sehr langen Zeitraum hinweg, kann ich nun endlich behaupten, am Ende angekommen zu sein. Das Fortgeben über Tausch ist eine nette Möglichkeit, aber sie dauert, da meist nur ein, zwei Bücher weggehen und gerade ältere Titel auch gern mal monatelang niemanden begeistern können. Verschenken ist auch okay, nur leider ist nicht immer ein Anlass gegeben. Und währenddessen kommen ja oft neue Bücher in den Haushalt, da man selbst ja wieder immer Neues entdeckt.
Was wirklich geholfen hat, waren die Verkäufe. Insgesamt sind mindestens sechs, sieben Kartons mit jeweils zwischen fünfzehn und fünfundzwanzig Titeln weggegangen über die letzten drei Monate. Wirklich etwas verdient habe ich nicht, da die meisten Titel nur wenige Cent eingebracht haben (wobei die meisten Bücher ohnehin über Tausch zu mir gefunden haben), aber der Platz, den ich nun habe, der ist einfach unbezahlbar! Und was ich nicht für kreative Plätze für Bücher, von denen ich dachte, die lese ich sicher noch irgendwann, gefunden habe! Aber mal ehrlich: Habe ich das Buch in den letzten zwei und/oder mehr Jahren nicht zur Hand genommen, wird es vermutlich auch in Zukunft nicht passieren. Überrascht war ich, als ich zwei Bücher, für die ich einst knapp acht/neun Euronen bezahlt habe, für je fünfzehn losgeworden bin.
Am zufriedensten bin ich dabei mit momox. Wenn man sich einmal an die Bedienbarkeit gewöhnt hat, klappt es sehr gut. Sie zahlen mehr als rebuy, da hatte ich pro Verkauf (ich habe alle Daten bei beiden eingegeben und dann dort verkauft, wo es mehr Geld gab bzw. wo ich mehr Bücher loswurde) meist fünf bis zehn Euronen mehr. Und das lag nicht nur daran, dass sie mehr Titel annehmen, sondern generell mehr für ein Buch ausgeben.
Nun lehne ich mich entspannt zurück und freue mich über die aufgeräumt wirkendere Wohnung - und natürlich die neu eingetroffenen Bücher, die ich nun nicht mehr stapeln muss, sondern ordentlich ins Regal stellen kann.
Ich kann das Ausräumen wirklich nur jedem empfehlen. Oft ist man so heiß auf ein Buch, schafft es sich wie auch immer an (Kauf, Tausch) und lässt es dann im Regal versauern. Irgendwann fragt man sich, warum man es mal lesen wollte und es gefällt gar nicht mehr so, vor allem, wenn sich dann Lesevorlieben ändern. Hoffentlich kann ich mein Vorhaben, nur noch einziehen zu lassen, was ich wirklich lese, durchziehen. Daumen drücken!


Kommentare:

  1. Ich wusste gar nicht, das es die Montagsfrage überhaupt noch gibt. ;)
    Ich fand die am Anfang ja recht nett, als sie noch bei Libromanie war. Aber inzwischen hat es sich doch totgelaufen.
    Bei mir klappt es mit den aussortierten Bücher auch recht gut - ich überlege beim Buchkauf, greife aber auch mal spontan zu. Wenn mich aber ein Buch beim Lesen nicht überzeugen kann bzw. mittelmäßig ist, dann wandert es meistens zum Bücherschrank.

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    1. Ja, gibt es noch :) Den Montag vor zwei Wochen war meine gesamte Blogroll voll damit. Die Fragen sind uninteressant und wiederholen sich auch ständig.
      Inzwischen überlege ich, nicht zuletzt wegen meiner begrenzten Zeit, auch sehr genau was ich lese und was nicht. Spontan bin ich da selten, die Leseprobe macht's.
      Bücherschrank habe ich hier noch nicht gefunden. Die Bibliothek mochte keine Spende (zu viele erhalten). Wer rasch was aus dem Haus haben will, dem empfehle ich den Verkauf. So kommt ja letztendlich auch noch ein Leser in den Genuss das Buch lesen zu können, statt dass es bei mir herumlungert.

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    2. Den Bücherschrank gibt es bei mir auch erst seit einigen Wochen. ;)
      Verkauft habe ich auch schon, bei mir war es allerdings nur ein Karton und ich hatte noch DVD's dabei - ich habe damals bei Rebuy mehr bekommen, aber besonders aussagekräftig ist das bei mir nicht, war schließlich nur das eine Mal.

      Spontan heißt bei mir auch nicht, das ich ein Buch sofort mitnehme, wenn ich es sehe, sondern ich lese natürlich vorher rein.

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    3. Ah sieh mal :) Ich müsste zu weit in die Stadt hineinfahren, das lohnt dann nicht (okay, ich habe keine Lust). Manchmal habe ich auch Bücher in den Hausflur unten gestellt, hier gibt es auch viele Leser, aber die englischen Bücher sind dann so eine Sache ...
      Bei DVDs ist rebuy wieder besser, siehste :) Aber bei mir sind wenn überhaupt ein oder zwei mitgewandert, der Rest waren Bücher.

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