Donnerstag, 3. November 2016

Snippets - Literatur News im Oktober

Schreiben:

Die Bestsellerautorin Elena Ferrante hat ihre Identität geheim gehalten. Ein Journalist hat diese nun enthüllt, als ginge es um eine Kriminelle. Was für eine Anmaßung.

THEO-Schreibwettbewerb für Kinder und Jugendliche geht in die 10. Runde. bis 15.01.17




via FB J. Eglseer



Professionalisierung? Monetarisierung? Und das alles mit einem Buch-Blog?

Es ist wieder so weit! Pünktlich zu Halloween starten die Anthologie-Ausschreibungen des Art Skript Phantastik Verlages und diesmal sind es gleich 3 Stück an der Zahl.





Verlegen:


In einer außerordentlichen Hauptversammlung haben mehr als 50 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen avj den Börsenvereinsvorstand gebeten, sich umgehend für die Schaffung eines gesetzlich etablierten Verlegerrechts einzusetzen.

Britta Blottner: Rückzahlungen an die Verwertungsgesellschaften – Guerilla-Maßnahmen der Verlage?
via FB B. Bedey


Lesen/Ansehen:
Mit der Vergabe des Literaturnobelpreises an den Folksänger Bob Dylan ist der Pop in der Hochkultur angekommen.



via FB T. Orgel



Die Perry-Rhodan-Serie erscheint seit 1961 als Heftroman sowie parallel seit fünf Jahren als E-Book und Hörbuch. Nun wagt der Pabel-Moewig Verlag einen weiteren Schritt und startet eine reine E-Book-Serie.







Interviews:





Szene:









In diesem Jahr wurde zum ersten Mal der mit 10.000 Euro dotierte Stefan-Lübbe-Preis im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen.

Ruckzuckbuch, die Selfpublishing-Plattform des insolventen Verlagshauses Monsenstein und Vannerdat, stellt seinen Betrieb ein.



Lesereise/Lesungen/Veranstaltungen:



Ein Hobbit kommt nach Wien. Billy Boyd alias Peregrin "Pippin" Took wird bei der #VIECC Vienna Comic Con 2016 dabei sein.
via FB C. Toman





Kommentare:

  1. Danke :-) Der Modesalat-Artikel hat ziemliche Aufruhr verursacht. Das war krass und... ich finde den Artikel nicht gut. Aber die Diskusion hat einiges aufgedeckt.

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    1. Ich bin ehrlich gesagt nur am Rande darüber gestolpert und fand es sehr gut, dass jemand mal dieses Problem anspricht. Murschelt man das auf "Buch" um, bin ich die erste, die das so unterschreiben würde. Nicht nur als Bloggerin, auch als Kleinverlegerin. Das ist übrigens auch ein Problem, das uns alle angeht, denn es schadet letztendlich auch uns allen und das auf vielfältige Weise. Das habe ich hier bei mir ja schon oft thematisiert. Inzwischen kommen ja auch die großen Verlage und einige Buchhandlungen darauf.
      Darunter ist ein Post zur "Professinalisierung" von Buchbloggern verlinkt. Damit ist traurigerweise nur das Geldverdienen gemeint, nicht etwa Wissenszuwachs. Aber frag doch mal 90% der Buchblogger, wie überhaupt ein Buch entsteht, wer daran beteiligt ist etc. Oder welcher Verlag zu welcher Gruppe mit welchen anderen "Institutionen" gehört. Oder drei Kleinverlage zu nennen, die ein bestimmtes Genre verlegen. Oder ... Das wird im Modebereich auch nicht unbedingt viel anders sein.
      Ich habe das nun nicht unbedingt weiterverfolgt, aber ich nehme an, viele werden sauer gewesen sein, statt einfach mal über den Fakt, der nunmal einfach einer ist, nachzudenken und sich und andere zu hinterfragen.

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    2. Danke! Ich bin auf BeautyBlogs oft über das Thema "ausnutzen" gestolpert und denke: Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Und wenn die Firmen nicht kontrollieren, ob der Aufwand den Werbeeffekt durch den Blogger rechtfertigt, dann ist das nicht in Ordnung. Ich habe mal gelesen, dass Verlage Blogger, die keine gute Arbeit machen, aus dem Verteiler werfen. Das ist die Spreu, die sich vom Weizen trennt. WEnngleich der erste Absatz des Artikesl nur ein Missverständnis ist - ein schönes Symbol, aber ein Missverständnis. Beauty-Blogger haben keine Trolleys, um viel mitzunehmen, sondern um das, was sie mitnehmen, komfortable transportieren. Ich frage mich, warum ich noch nicht auf die Idee gekommen bin :-)

      Monetarisierung.. ich würde mich freuen, wenn ich für eine Rezi Geld bekomme, ohne ist aber auch in Ordnung. Aber das muss jeder selbst entscheiden. Ich finde auch, dass der Vergleich mit den BeautyBlogger hinkt, weil Bücher und Schminke nicht vergleichbar sind. Dennoch: Wer das gern macht, soll das machen. Solange es gekennzeichnet ist :-)

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    3. Es ist zwar jeder für sich selbst verantwortlich, aber es schadet nicht, sich und gelegentlich auch andere daran zu erinnern, dass es Grenzen gibt.
      Und nein: Qualität setzt sich leider nicht durch. Im Alltag von den Gebern ist es nicht möglich zu sehr und lange auf einen Blog zu fokussieren, darum zählen hier nur Zahlen und darum kann auch keiner aussortiert werden - es sei denn da kommt dann keine Resonanz (also Rezi).

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