Donnerstag, 1. September 2016

Ausblick auf den Blog im September

Das war der August
Im August, der schneller herum war, als gedacht, habe ich mich gefragt, was eigentlich "Slawische Fantasy" ist. Und es gab ein informatives Interview mit den Machern der ersten Dating-Seite für Geeks und Nerds.
Eine sehr knapp bemessene Zeit hat ergeben, dass nicht nur die Anzahl der Beiträge geschrumpft ist, ich konnte leider auch nicht jede Mail, die mich erreicht hat, archivieren. Mein Posteingang war stets gut gefüllt. Ich hatte allerdings auch einige freie Tage, in denen ich mich mit buchrelevanten Themen auseinandersetzen konnte; das Lesen diverser Bücher zählte da in jedem Fall dazu.
Nachdem der dunkelbraune Hintergrund irgendwie dröge und schwer wirkte, versuche ich es nun eine Weile mit dem alten.


Rezensiert:


Das war das Postfach im August
Der neue Roman von Jodi Picoult »Die Spuren meiner Mutter«
Die dreizehnjährige Jenna lebt bei ihrer Groß­mut­ter, seit ihre Mutter Alice Metcalf nach einem tra­gi­schen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire spur­los verschwand. In einer ein­zigen Nacht starb unter un­ge­klärten Umständen eine Tierpflegerin, ver­schwand die Elefanten­forscherin Alice und verlor Jennas Vater Thomas, der Reservatleiter, seinen Verstand.
Inzwischen sind zehn Jahre vergangen, aber Jenna kann sich nicht damit abfinden, dass ihre Mutter sie einfach verlassen haben soll. Doch alle bis­he­ri­gen Nach­forschungen führten ins Leere. In ihrer Ver­zweiflung wendet sie sich an die Wahr­sagerin Serenity Jones. Zusammen machen sie den ab­ge­half­ter­ten Privatdetektiv Virgil Stanhope aus­fin­dig, der als Ermittler mit dem Fall der ver­schwun­de­nen Elefantenforscherin befasst war.
Mit Hilfe von Alices Tagebuch, den damaligen Polizeiakten und Serenitys besonderen Fähigkeiten begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende, be­wegende und verblüffende Spurensuche – mit faszinierenden Er­kennt­nis­sen über Menschen und Elefanten.

mit dem Kobo Aura ONE bringt der eReading-Spezialist Rakuten Kobo einen neuen eBook-Reader der Spitzenklasse auf den Markt. Das wasserdichte Gerät setzt neue Standards für eBook-Reader: mit der innovativen, Blaulicht-reduzierenden und sich an die jeweilige Tageszeit anpassenden Beleuchtung und dem weltweit größten E-Ink-Display. Der Kobo Aura ONE wurde heute vorgestellt und ist ab 6. September erhältlich. Am gleichen Tag erscheint auch die neue Generation des beliebten Readers Kobo Aura.
TORONTO, 17. August 2016 – Rakuten Kobo, einer der weltweit am schnellsten wachsenden eReading-Anbieter, hat heute den Produktstart seines neuen eBook-Readers Kobo Aura ONE bekannt gegeben. Der Aura ONE ist der weltweit erste eBook-Reader mit einem Blaulicht-reduzierten frontbeleuchteten Display und zudem der einzige Reader, der bis zu zwei Metern und 60 Minuten wasserdicht ist. Mit 7,8 Zoll bietet der Kobo Aura ONE das größte derzeit verfügbare Premium-E-Ink-Display.
Entwickelt wurde der Kobo Aura ONE in enger Zusammenarbeit mit einer Gruppe von Kobo-Topkunden, deren Wünsche und Anregungen in das Design des Geräts einflossen. Dabei entstand ein eBook-Reader mit einer Bildschirmgröße, bei der mehr Worte auf eine Seite passen, mit Frontbeleuchtungstechnologie, die nächtliches Lesen ohne Beeinträchtigung des Schlafs ermöglicht, und einer Oberfläche, die individuelle Buchempfehlungen für jeden Leser liefert.
Neben dem Aura ONE stellt Rakuten Kobo auch eine neue Generation des beliebten Readers Kobo Aura vor. Beide Geräte sind in Deutschland ab dem 6. September 2016 erhältlich. Der Kobo Aura ONE ist zunächst in Schwarz verfügbar und hat einen empfohlenen Preis von 229,99 Euro. Die neue Generation des Kobo Aura kommt für 119,99 Euro auf den Markt.

es ist so weit: wir laden herzlich ein zum zweiten PIPER Bloggertreffen am Buchmessen-Samstag in Frankfurt!
Auch in diesem Jahr haben wir einen Stargast aus den USA eingeladen. Dan Wells – vielen bekannt durch seine Serienkiller-Reihe oder die Partials-Trilogie – wird „Bluescreen“ vorstellen, den Auftakt zu seiner neuen Mirador-Serie. Alle Details zum Ablauf, Ort, Termin und zur Anmeldung haben wir auf unserer Website zusammengefasst.
Da wir letztes Jahr das Anmeldeformular nach kurzer Zeit schließen mussten, um eine Überfüllung des Raums zu vermeiden und das Treffen nicht zu unpersönlich werden zu lassen, hatten viele Berufstätige zeitlich keine Chance sich anzumelden. Dieses Mal versuchen wir es deshalb anders: Ab sofort ist unter https:// für mindestens 24 Stunden, d.h. bis Mittwoch um ca. 14 Uhr, die Anmeldung möglich. Falls sich nach Anmeldeschluss zu viele gemeldet haben sollten, müssen wir dann allerdings das Los entscheiden lassen, wer in diesem Jahr dabei sein kann. Wir geben allen in den nächsten Tagen Bescheid und bitten jetzt schon um Verständnis, falls es dieses Mal nicht klappen sollte – es gibt noch zahlreiche andere Möglichkeiten Dan Wells auf der Messe zu treffen.
Wir freuen uns darauf, viele bekannte Gesichter in Frankfurt wiederzusehen und viele, die sich in den letzten Monaten für unsere Bücher engagiert haben, erstmals persönlich kennenzulernen.
Herzliche Grüße



Das bringt der September
Neben den üblichen Verdächtigen hat sich die Autorin Johanna Schließer bereit erklärt, ein wenig zu sich und ihren Büchern zu plaudern. Es gibt ein paar Ankündigungen und die Rezensionen bewegen sich im phantastischen und historischen Bereich. Ein TV-Serie ist auch dabei.


Was mich bewegt hat
Im August habe ich ein wenig umgeräumt und dabei fiel mir der uralte Wecker meiner Großeltern in die Hände. Einer der großen Runden mit den zwei Halbkreisen oben drauf, der so laut klingelt, dass man fast aus dem Bett fällt. Und den man aufziehen muss, damit er funktioniert. Meiner funktioniert übrigens astrein. Dabei musste ich auch an die allererste Nähmaschine denken, an der ich zusah, wie Großmutter und Mutter Kleidung und Vorhänge nähten. Die hatte unten so ein Trittpedal und funktionerte ansonsten wie meine neue heutzutage. Dabei musste ich dann darüber nachdenken, dass es immer heißt, wir sollten Strom sparen und etwas für die Umwelt tun. A) Die beiden Dinge existieren und funktionieren heute noch B) sie laufen ohne Strom. Wieso haben wir diese Art der Mechanik eigentlich abgeschafft? Wir würden Strom und Geld sparen. Vermutlich ist letzteres daran der Knackpunkt.

Das Verhüllungsverbot. Mir selbst erschließt sich die Diskussion darum nicht; jede Art der Verhüllung für Frauen, dazu zähle ich auch das Kopftuch, gehört verboten. Hier wird aber nur eines gefordert: Toleranz. Dieses Argument bringt mich jedes Mal fast zur Weißglut. Das hat nichts mit Toleranz zu tun, wenn wir das tolerieren und sogar akteptieren, dann tun wir das auch bei Themen wie Ehrenmord und Zwangsverheiratung, die sich nebenbei nicht von allein gelöst haben und derzeit so brisant sind wie nie zuvor. Auch das Thema Beschneidung von Mädchen gehört dazu. Und auch Forderungen, die zumindest noch nicht ernst genommen werden: Frauen sollten in der Öffentlichkeit weder lachen noch essen - beides reize Männer viel zu sehr.
Vergessen darf man dabei ebenfalls nicht, dass auch in der Historie der christlichen Landen Frauen lange, sehr lange Zeit verhüllt umherliefen und vermutlich aus dem gleichen Grund. Denn mit Religion hat das alles wenig zu tun. Die Stoffstücke waren ein Zeichen nach außen, eine Art Abgrenzung, ein winziger Schutz vor männlichen Übergriffen. Was genau dieser aber Wert ist, sieht man in der Hochburgen gewisser Länder. Es spielt keine Rolle ob und wie viel Stoff eine Frau am Körper trägt, wenn jemand glaubt, er habe das Recht tun und lassen zu können was er will, nutzt das absolut nichts. Darum gibt es nur eine Sache, die Frauen auf Dauer wirksam schützen kann: ihre eigenen, gleichgestellten verankerten Rechte, die im Gesetz festgeschrieben werden müssen. Es geht im übrigen auch nicht darum, die Frauen nun auszuziehen, wie es vielerorts aus einem mir nicht erfindlichen Grund propagiert wird. Ein(e) normale(r) Hose/Rock, dazu T-Shirt/Pulli, flache Schuhe, vielleicht Jacke drüber. Das öffentlich dargestellte Bild der sog. "westlichen Frau" sieht aber meist Minirock und High Heels vor, was das eher fragwürdige Frauenbild auch in Europa zeigt. Hier werden zwei Bilder "der Frau" gezeigt, die mir persönlich (als Frau!) überhaupt nicht gefallen.
Aber wenn sich Verhüllungen jeglicher Art zu einem normalen Anblick auf den Straßen etablieren, eine neue Generation mit eben diesem und dem dazugehörenden Frauenbild aufwächst, zahlt jede weitere (weibliche) Generation einen hohen Preis. Das alles auch noch mit "Toleranz" auszulegen, ist Ironie pur und lässt zumindest mich fassungslos zurück, denn das ist falsch verstandene Toleranz, die sehr gefährlich werden kann, wenn wir es zulassen.


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