Freitag, 1. Juli 2016

Ausblick auf den Blog im Juli

Das war der Juni
Im Juni habe ich ein paar Dinge aufarbeiten können, die in den letzten Wochen zu kurz gekommen sind. Für den Blog blieb leider nicht so viel Zeit übrig. Dennoch gab es einiges zu entdecken: Die Autorin Maike Claußnitzer hat über ihren Roman "Tricontium" geplaudert und es gab eine Romance-Special-Woche. Lisa McAbbey erzählte etwas über ihr neues Buch "Die Eroberung des Normannen" und die Betreiberin des neuen Portals rund um Romance in Buch, Film & Co stellte sich und ihre Seite näher vor.
Ich habe HIER erzählt, wie es zur Gründung des Valkyren Verlages gekommen ist und HIER warum sich Covergleichheiten manchmal einfach nicht vermeiden lassen.


Rezensiert:


Das war das Postfach im Juni
(Diesmal stark selektiert)
Von Bedford-Strohm bis Max und Moritz
Mit dem Herbstprogramm öffnet sich Claudius neuen Inhalten und Themen. Bislang stand der Münchner Verlag für ein rein konfessionelles, spirituelles Buchprogramm. Mit drei neuen Programmsparten startet der Claudius-Verlag mit zwölf frischen Titeln in den Bücherherbst. Die Verlagsvorschau ist ab sofort verfügbar.

MARK BRANDIS RAUMKADETT „Endstation Pallas“
"Ich bin gar kein Abenteuertyp, ich gerate immer nur in welche hinein. Aber wenn ich drin bin, tue ich mein Bestes, um da schnell wieder herauszukommen." – Mark Brandis
Es herrscht Krieg zwischen der Union und den Vereinigten Orientalischen Republiken… Die jungen Raumkadetten Mark Brandis und Rodrigo Rojas sollen eine ehemalige Forschungsstation auf dem Asteroiden Pallas bewachen. Eigentlich stellen sich die beiden auf zwei langweilige Monate ein, doch dann erfährt Mark, dass das Institut JUSTITIA in Nairobi bei einem Raketenangriff vollständig vernichtet wurde. Damit ist seine Lebensversicherung in Form einer Zeugenaussage über den Mord an Präsident Bähler zerstört, und die Angst, dass ihn die Attentäter aus dem Weg räumen werden, holt ihn wieder ein… Mark wird klar, dass er die Hintergründe der Tat aufdecken muss, um die ständig drohende Gefahr zu bannen. Da trifft er eine schwerwiegende Entscheidung, die ihn sein ganzes Leben lang beschäftigen wird und stellt sich als moralischer Mensch auch später noch als Erwachsener die Frage: „Wie weit darf man gehen, um ein Verbrechen aufzuklären?“
Alle Informationen zu Mark Brandis und Mark Brandis Raumkadett gibt es auf den Seiten http://www.markbrandis.de, http://www.facebook.com/Mark-Brandis-196295680010 und natürlich http://www.folgenreich.de. Eine tolle Seite mit umfangreichen Informationen ist auch http://www.interplanar.de, den Machern der beiden Erfolgsreihen.
Hier auch noch eine Hörprobe aus der neuen Folge „Endstation Pallas“: http://www.youtube.com/watch?v=W94eUkZ3hDA.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
auch die Wege von engen Freunden können sich verlaufen und durch Zufall irgendwann wiederfinden. So wie bei Oscar und Albert. Die einstige „Szene-Freundschaft“ aus Berlin-Mitte wird durch eine zufällige Begegnung wiederbelebt und beide wollen diese Chance nutzen. Dazu kommt es jedoch nicht, denn diese Gelegenheit wird ihnen kurze Zeit später schon wieder schlagartig entrissen …
Wolfgang Mueller zeichnet geheimnisvoll, fesselnd und sprachlich gehaltvoll eine Milieu-Studie über die, nach dem Mauerfall nach und nach aufkommende, „Medienszene“, deren Hotspots und Gewohnheiten, im ständig im Wandel stehenden Berlin-Mitte. Dort wo Hoffnungen, Träume und ernüchternde Realität dicht beieinander liegen.
Zum Inhalt:
Jeder konnte schließlich zu jeder Zeit ein andererwerden. Sich wandeln war ein Menschenrecht. Ein irrsinniges, ein exaltiertes, ein ausuferndes Leben hat er geführt, der Schauspieler Albert Lasser. Beliebt und begehrt war er, die Nächte waren lang, die Partys wild und rauschend. Nun gut, zuletzt ist seine Karriere ins Stocken geraten, aber jetzt, jetzt steht er vor der größten Herausforderung seines Lebens. So erzählt er es seinem Freund Oscar, den er nach langen Jahren zufällig wieder trifft. Doch als der ihn einige Tage später in seiner Wohnung in Berlin-Mitte besuchen will, findet er Albert tot – und die Ereignisse überstürzen sich. Wie und warum ist Albert gestorben? Hat Oscar etwa selbst die Hand im Spiel?

Endlich frei
Ich bin die Tochter aus "Nicht ohne meine Tochter". Hier ist die ganze Geschichte.
Was 1985 und 1986 im Iran geschah, wissen Millionen Leser von Nicht ohne meine Tochter. Doch mit der Rückkehr in die USA hatte die damals erst sechsjährige Mahtob längst nicht alles ausgestanden. Jahrelang versteckte sie sich, lebte unter falschem Namen, verschwieg Freunden ihr Schicksal – aus Angst vor einer erneuten Entführung. Und heute? In poetischen Bildern erzählt Mahtob Mahmoody, wie sie sich von ihrer Angst befreite, sich mit ihrer iranischen Familie versöhnte und endlich ihr eigenes Leben lebt.

ich freue mich, Ihnen unseren neuen Roman-Spitzentitel vorstellen zu können. In „Wie im Himmel, so auf Erden“ von Betsy Duffey und Laurie Myers verändert das berühmte Vaterunser nachhaltig das Leben von zwölf verschiedenen Menschen. Das Buch ist soeben bei Gerth Medien (Asslar) erschienen.
Bei einem Grubenunglück wird ein Minenarbeiter mit einigen seiner Kollegen verschüttet und in einer winzigen Höhle eingeschlossen. Als ein Mikrofon durch einen schmalen Schacht heruntergelassen wird, hören unzählige Menschen zu, als die Verschütteten in ihrer verzweifelten Lage das Gebet sprechen, das Jesus uns gelehrt hat.
„Ein wunderbarer Roman von der leisen aber unaufhaltsamen Kraft des Gebetes und der Gegenwart Gottes, die das Leben eines Jeden zu ändern vermag, der sich ihr aussetzt.“ Christine Gutte, ALPHA Buchhandlung, Gießen


Das bringt der Juli
Ab Mitte des Julis habe ich endlich die Finger von den Jugendbüchern gelassen. Sie zu lesen war schlicht notwendig, um zu schauen wie der Markt derzeit aufgebaut ist und wie wir uns dort positionieren können. Ich finde, eigentlich recht gut, denn das meiste, was ich gelesen habe, ist an Einfachheit und Naivität nicht zu überbieten. Schlucken musste ich, wie extrem sexistisch auch sehr bekannte Bücher inzwischen angelegt sind - was dann zusätzlich auch noch als Fortschritt verkauft wird. Hier müssen wir alle unbedingt mehr hinschauen; ich war überrascht, wie wenige mahnende Stimmen - und viele der Leser sind aus einem mir nicht ersichtlichen Grund bereits 30+ - es gibt.
Ansonsten habe ich eine SF-Woche geplant, mal sehen, ob es klappt. Das Buch, das ich hier gelesen habe, hat mir jedoch wirklich gut gefallen. Einige Fragen zu Autoren bei Verlagen bin ich losgeworden und die üblichen Verdächtigen gibt es auch. Inzwischen wird es allerdings immer schwieriger, Covergleichheiten zu finden.
Ich lese momentan an nicht weniger als vier Büchern, was ich nie mache, aber voran komme ich nur leidlich.


Was mich bewegt hat
Puh, eine Menge. Verlag. Da bekommen wir eine Anfrage (Zitat) "Ich wollte dir nur sagen, dass ich einen Blog habe, kannst mich gerne mit REs und Goodies unterstützen" und noch während ich mich frage, inwiefern Goodies einen Blog unterstützen können, kommt eine weitere "Meine Tochter hat einen Blog und hat mir das Buch empfohlen. Nun wollte ich fragen, ob ich es über euch bekommen kann." Ich war mir nicht sicher, wie das gemeint war. Inzwischen ist es aber tatsächlich eine Kaufanfrage.
Aber: Wir haben auch Leser, die sich Gedanken machen und uns in etwa Wettbewerbe empfehlen, bei denen Jungverlage gefördert werden. Da habe ich mich echt gefreut. Auch gibt es Blogger, die von allein losziehen und ihre Hilfe anbieten, das hat mich auch umgehauen, ich dachte nämlich, die gäbe es gar nicht mehr.

Politisch. Aber das wäre hier zu viel. Was mir aber sehr gegen den Strich geht ist, dass das Volk (egal wo) jetzt gegenseitig aufeinander losgeht. Da wird angezweifelt, dass Demokratie funktioniert, weil Achtung: die anderen zu blöd zum wählen sind. Halloooo? Da sind dann die dummen, faulen Arbeitslosen, die am besten ohnehin die Schnau... halten sollen. Die älteren Leute, die am besten gar nicht mehr wählen sollten, "in dem Alter". Und was nicht alles. Das sind wahnsinnig gefährliche Sachen, mit denen hier gedealt wird. Wenn es nämlich keine Demokratie mehr gibt, keine Möglichkeit vom Volk aus zu wählen - wie es auch letztlich ausgehen mag - dann und nur DANN ist es soweit. Und wir sind näher dran, als wir denken, fürchte ich.
Oh und schaut ruhig mal Richtung Osten, also weit, weit rüber. Da gehen gerade die Sachen ab, die uns viel kosten können, wenn wir nicht aufpassen. Und wir passen nicht auf, war ja klar.

Obst. Esse ich von jeher sehr, sehr gerne. Aber wie anstrengend es ist, dieses zu ernten, habe ich vergessen. Und nun noch einmal versucht und Hochachtung vor allen bekommen, die in diesem Job arbeiten.


(Seltsame) Suchanfragen
westerndarsteller mit geiernase
haarige barbaren in der wüste wo
traurige zeichnungen mit bleistift
kann man auch sagen: du spruchst von...
rahmengeschichte schatzsuche
bilder sitilistisch anders
feiertag erfinden
ein schiff am.horizont der jolly roger kommt

Kommentare:

  1. Ave,

    also die Suche nach dem Feiertag ließe sich ja mit dem "Erfinde deinen eigenen Feiertag"-Tag am 26. März beantworten. ;)

    Auf welche Reihen in Sachen Kinderbüchern spielst du genau an? Bzw. was für sexistische Punkte sind dir denn verstärkt untergekommen?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Seitenfetzer

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    1. Welcome back.
      Na in etwa das hier: http://verlorene-werke.blogspot.de/2016/05/selection-kiera-cass.html
      Und das ist kein Einzelfall. Besonders aber die sich immer ähnlicher werdende Darstellung von weiblichen Figuren.

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