Freitag, 1. Januar 2016

Ausblick auf den Blog im Januar

Ein frohes neues Jahr!

Das war der Dezember
Im Dezember war es relativ ruhig, da ich mir einen ausgedehnten Blogurlaub gegönnt habe. Der war auch bitter nötig, weil die Arbeit über mir zusammengeschlagen ist. Aber immerhin ein bissen gab es zu sehen. Da war das Interview mit der Endeavour Press und der Autorenplausch mit Frank Fabian.


Rezensiert:


Das war das Postfach im Dezember

Liebe Blogger,
habt ihr eigentlich schon einmal etwas von Robert Zimmermann gehört? Dem Sänger, Gitarristen und Rockveteran, der seit 55 Jahren auf der Bühne steht? Ganz sicher, denn bekannt ist er vielmehr unter dem Namen Bob Dylan!
Nun wurde ein neues Buch über die Folklegende veröffentlicht. Philippe Margotin und Jean-Michel Guesdon beschreiben in dem 700 Seiten starken Buch „Bob Dylan – Alle Songs“ die Entstehungsgeschichte all seiner 492 Tracks.
Zu jedem einzelnen Titel stellen die beiden Geschichten, Textdichter und Komponisten vor. Erfahrt, was hinter den Klassikern „Like a Rolling Stone“ oder „Knockin’ on Heaven’s Door“ steckt und lest alles zu den im Jahr 2015 erschienenen Songs des Albums „Shadows in the Night“ nach.

Nichts ist, wie es scheint, und keiner kann dem anderen trauen…
Im hohen Norden Deutschlands geht es bisweilen alles andere als beschaulich zu: Nach den Krimis Stahlhart (Gmeiner 2011) und Eiskalt Abserviert (swb 2013) verspricht der dritte Kriminalroman Schneesturm (Schardt Verlag, 2015) des Bremer Autorenduos Volkmar Joswig und Henning von Melle wieder ein beachtlicher Erfolg zu werden. Knallharte Morde, Drogen, Korruption, Verrat und skrupellose Täter - der brisante Lesestoff ist wahrlich nichts für schwache Nerven. Die Krimifans sind begeistert – und dies nicht nur in Norddeutschland…
Als der Bremer Reeder und Patriarch August von Gehlen unter ungeklärten Umständen stirbt, kocht die Gerüchteküche in der Hansestadt. Sowohl in seinem geschäftlichen wie auch privaten Umfeld gibt es mehrere Personen, die ein Motiv haben: die Söhne, die mit dem Vater im Dauerkonflikt liegen, die junge Ehefrau mit Kontakten zur russischen Mafia, verärgerte Geschäftspartner… Während Polizei und Presse ihre Arbeit aufnehmen, entbrennt in anderen Städten Norddeutschlands ein blutiger Bandenkrieg um die Vorherrschaft im internationalen Drogengeschäft. Als sich der Verdacht erhärtet, dass auch die Reederei von Gehlens darin verwickelt sein könnte, nimmt der Fall Dimensionen an, die alle Beteiligten an ihre Grenzen bringen.
Detaillierte Infos zu Roman und Autoren finden sich bei http://www.volkmar-joswig.de, http://www.henning-von-melle.de oder http://www.schardtverlag.de.

Der Duft des Engels
Während einer Nahtoderfahrung darf Martha an der Seite ihres Schutzengels einen kurzen Blick in den Himmel werfen. Am liebsten würde sie bleiben und für immer in der Liebe und Schönheit der Ewigkeit baden. Doch sie entscheidet sich für ihre Söhne und das Leben – nichtsahnend, dass ihr ein jahrelanger Kampf bevorsteht, körperlich, mental und emotional.
„Wir brauchen vor nichts Angst zu haben“, sagt Martha Brookhart Halda, „nicht einmal vor dem Sterben.“ Sie muss es wissen, denn sie hat es erlebt: Viermal erklären die Ärzte sie während ihres schweren Autounfalls an einem kalifornischen Oktobernachmittag für tot. Auch nach dem fast zweimonatigen Heilkoma rechnet man ihr nur sehr geringe Chancen aus, körperlich wie mental. Doch Martha ist eine Frau, die nicht aufgibt. Und sie hat etwas gesehen, das ihr die Kraft zum Durchhalten gibt: Sie durfte in den Himmel schauen – in die Welt nach unserem Tod.
Mutig und entschlossen stellt sie sich allen Herausforderungen und den Schwierigkeiten, die ihr die kleinsten Alltagsaufgaben bereiten. Sie lernt wieder sprechen und laufen – und läuft schließlich sogar einen Marathon. Dass ihr privates Glück bedroht ist, die Scheidung kurz bevorsteht, trübt die Freude über all die kleinen und großen Siege. Doch Martha kämpft weiter, jeden Tag einen kleinen Schritt nach vorn. Sie lernt wieder rechnen und kehrt ins Berufsleben zurück. Die Schulden nach dem Unfall sind sechsstellig. Was sie antreibt, ist die Liebe zu ihren Söhnen.
Martha Haldas Geschichte ist nicht nur ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass das schier Unmögliche möglich ist, wenn wir an uns glauben. Es stärkt auch unsere Zuversicht und unser Vertrauen, dass wir stets von liebevollen Kräften des Himmels begleitet werden. Und dass das Sterben nur ein Übergang in ein wunderschönes, anderes „Leben“ ist.

Spazieren Sie mit Ihrem Bleistift im Geiste von Paul Klee, experimentieren Sie mit Farben wie Joan Miró oder schaffen Sie Ihr eigenes surreales Kunstwerk.
Mit diesem Buch malen Sie im Handumdrehen wie die großen Meister.
Die britische Illustratorin Marion Deuchars ist für ihre einzigartigen Mitmach-Malbücher weltbekannt. Mit diesem Buch ist ihr ein besonderes Schmuckstück gelungen: ein Mitmach-Buch für Kinder und Erwachsene, die mehr über Künstler wie Kandinsky, Klimt oder Warhol erfahren möchten. Auch der gestresste Manager kann ausprobieren, wie sich die Linienführungs Miròs anfühlt und wie Matisse mit Scheren Kunstwerke schuf. Dieses Buch wirkt für jeden Leser individuell anders, es bietet eine interessante Freizeitbeschäftigung mit Zusatzwissen für Kinder und Jugendliche, den Ausprobier-Faktor für Kunstkenner und solche, die sich dafür halten, und Entspannung für alle, die den Alltag gern beim kritzeln und Malen hinter sich lassen. Denn wer möchte nicht einmal »Malen & Zeichnen wie die großen Meister?«

Presseinformation
Blogger bekommen eigenes Zentrum im Web
Mit dem ThemenServer shuccle-blogs sind Blogger für ihre Community schneller auffindbar - Blog-Aktualisierungen werden sofort angezeigt
Dassendorf, 22. Dezember 2015**** Es gibt hierzulande über 9.000 Blogs. Doch nur die wenigsten schaffen es in den Google Suchergebnissen auf die vorderen Plätze. Mit dem ThemenServer (TS) shuccle-blogs.de hat die shuccle AG jetzt ein Zentrum für Blogger im Web geschaffen, in dem sie sich übersichtlich präsentieren können und mit ihren aktuellen Einstellungen so gefunden werden, wie sie es selbst vorgeben. Aufgrund der dem ThemenServer shuccle-blogs.de zugrunde liegenden Findability-Technologie werden Aktualisierungen des Blogs sofort angezeigt. Die Blogger-Community, sofern sie sich kostenlos beim TS Blogs angemeldet hat, sieht über individuell angelegte Referenzen (bei Google Favoriten) auf der Startoberfläche zu den bevorzugten Blogs zeitaktuell alle Änderungen im Blog.
Mit dem TS Blogs gibt es für Blogger ein Zentrum, in dem per IFAT (Internationale Findability Tabelle) übersichtlich dargestellt wird, was zum Thema Blogs im Web zu finden ist. Blogger können sich dort übersichtlich präsentieren und werden so gefunden, wie sie es selbst vorgeben. Blogleser sehen zeitaktuell, was der Blogger einstellt. Denn der TS Blogs zeigt jede Eingabe und Änderung sofort im Suchergebnis an.
Um seinen Blog finden zu lassen, muss sich der Blogger nur kostenlos auf dem TS Blogs registrieren und unter der Einstellung „Privat“ eine IFAT für seinen Content anlegen. Die IFAT wird im Web (auch von Google, bing) definitiv so gefunden, wie der Blogger dies vorgibt. Die ThemenServer sind reale Server, auf denen abgelegt werden kann, was zum Therma Blogs passt. Unter der Einstellung „Lokal“ findet der Content-Einsteller und der Content-Sucher alles, was zum Thema Blog auf dem TS shuccle-blogs.de eingestellt wurde. Unter der Einstellung „Global“ werden die Suchergebnisse vom ThemenServer Blogs und die Suchmaschinenergebnisse von Google, bing & Co. angezeigt.
Die Möglichkeit, die Suchergebnisse zu sortieren und zu filtern, hilft dem Blogleser, genau den Blog auszuwählen, der das gesuchte Thema behandelt. So haben auch Blogs, die bislang bei Google kaum eine Chance hatten, auf den vorderen Ergebnisseiten zu erscheinen, jetzt eine Chance, ihre Community zu vergrößern, da sie besser gefunden werden.
Weil ThemenServer zu einem Thema (Suchbegriff) alles präsentieren, was als Content dazu von Menschen eingestellt wird, konzentriert sich auf ThemenServern, was ansonsten bei Google im Ranking irgendwo auf den hinteren Plätzen landet. Ein solcher ThemenServer ist auch für Google von großer Bedeutung. Ein Beispiel dafür sind die Blogübersichten der „Zeit“ und der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ), die viele Blogs zusammengefasst haben, die nicht direkt als Zeit- oder SZ-Blog erstellt werden. Das registriert Google und bringt die Zeit- bzw. die SZ-Übersicht auf die erste Seite.
Je mehr Blogger für das Thema „Blog“ auf dem TS Blogs individuell Content einstellen und derart selbst den größten und aktuellen Überblick über das Thema Blog bieten, desto mehr ist Google gezwungen, den ThemenServer in den Suchergebnissen ganz vorne zu platzieren. Für alle, die nicht willens sind, für das Google-Ranking zu bezahlen, bietet sich hier eine kostenlose Alternative, im Google Ranking ganz nach vorne zu rutschen.
Über shuccle
Die shuccle AG mit Sitz in Dassendorf wurde 2009 von Dipl.-Ing. Hans-Diedrich Kreft gegründet. Bei der Entwicklung der shuccle Web-Applikation stand der Gedanke der universellen, barrierefreien Wissensvermittlung Pate (http://www.humatics.de). Hierzu war eine Voraussetzung, dass der Mensch mit seinen Intentionen im Web eine Repräsentanz bekommt. Das ist mit Suchen, Finden, Werben konkret geworden. shuccle hilft den Menschen dabei, dass das Suchen und Gefunden-Werden im Web treffsicherer, genauer und transparenter wird. Das Besondere an shuccle ist, dass Menschen ihre "Suchmaschinen-Optimierung" durch die Eingabe von Keywords selbst gestalten. Sie müssen dazu weder Maschinen-Algorithmen kennen noch Web-Spezialisten konsultieren. Mit shuccle steuern die Menschen den Lauf der Suchmaschinen und bestimmen so, wie ihre ins Web gestellten Inhalte gefunden werden. Die erfolgreiche Suche in shuccle kann auch das Ranking in den herkömmlichen Suchmaschinen verbessern.


Das bringt der Januar
Leider habe ich in den letzten Monaten immer weniger Zeit zum privaten Lesen gefunden, was sich auch nachhaltig auf den Blog auswirken wird. Ich lese immer noch sehr viel, aber eben beruflich - und da ist die Lust zur "Arbeit nach der Arbeit" relativ gering. Auch die vielen Schriftstücke, die ich verfasse, nehmen mir Schwung, es auch privat zu tun.
Trotzdem möchte ich an einer alten Tradition festhalten und erzähle von zehn Büchern, die ich lesen wollte, aber nicht habe. Es gibt ein, zugegeben ziemlich kitschiges, Projekt und die üblichen Verdächtigen. Die Autorin Ju Honisch hat sich zu einem Autorenplausch bereit erklärt und wer es schaurig mag, sollte unbedingt reinlesen.


Was mich bewegt hat

Bewegt hat mich ziemlich viel, aber es dürfte unzählige Seiten kosten, ehe ich das alles niedergeschrieben habe. Darum nur Stichworte.
Wie jedes Jahr wollte ich ein Resüme zu meinem Bloggerdasein schreiben, aber schon 2014 habe ich festgestellt, dass ich längst kein typischer Blogger mehr bin.
Und der Ausblick auf 2015: "Ich will interessante, schöne, spannende, intensive, einfach gute Geschichten entdecken. Egal wie sie äußerlich aussehen, egal wer sie geschrieben hat, egal welcher Verlag sie herausgibt, egal welcher Region/welcher Religion sie angehören, egal wie alt sie sind, egal in welches Genre sie sich einordnen lassen.
Eigentlich will ich weniger lesen, dabei aber intensiver. Nicht einfach lesen - egal was. Sondern lesen." hat es genau getroffen, genauso habe ich es gemacht, so und nicht anders. Nicht unbedingt immer im Blog, aber so rundherum.
Dahingehend bin ich auch wieder mehr zu Büchern gekommen, bei denen man etwas lernen kann, ich werde in erster Linie unterhalten, erfahre aber auch Dinge, die mir zuvor unbekannt waren. Gefällt mir sehr. Leider muss ich die meisten Dinge im www nachschlagen und habe mich gefragt, warum kein kurzes Glossar anhängt, das mir einiges davon näherbringt. Hat aber vermutlich schlicht mit der Seitenanzahl und dem Buchpreis zu tun.
Inzwischen bin ich kein einfacher Leser mehr, ich helfe aktiv dabei, Geschichten auf den Markt zu bringen und 2016 werden einige Bücher unter meiner Regie als Verlegerin (mit sehr kompetenter Partnerin, inoffiziell mit zweien) erscheinen. Ich stehe dem allen noch skeptisch gegenüber, weil ich noch viel, viel zu lernen habe, aber die Augen geöffnet hat es mir doch.
Vor einer ganzen Weile haben wir Blogger uns mit Covern beschäftigt, es gab sogar einen Blog einzig dazu. Allerdings wurden oft nur einzelne Cover herausgepickt und mit dem Originalcover verglichen bzw. allgemeine Worte dazu gefunden (so a la find ich gut/nicht gut). Niemand hat sich generell mit der Sache beschäftigt: Wer macht sich die ersten Gedanken um Cover, wer fertigt sie wie an, was kostet so ein Cover, etc.
Genau das gleiche beobachte ich nun mit Büchern an sich. Zwar habe ich mich immer gut informiert gefühlt, was den Herstellungsprozess eines Buches anbelangte, musste aber feststellen, dass das quasi nur die Spitze des Eisbergs war. Ich verstehe plötzlich besser warum alles so ist wie es ist, woher diverse Streitigkeiten herrühren - und auch, warum Blogger hier viel aktiver hätten sein sollen. Aber es ist noch nicht zu spät.
Einige Gedanken habe ich, immer auf Blogger gemünzt, denn das mache ich inzwischen zu lange, im Jahr formuliert:
und in den vielen "Was mich bewegt hat" im Rahmen dieses Monatserstenposts.
Am meisten enttäuscht war ich von diversen (Nicht-)Reaktionen auf Werbemails. Ich habe dies oft als eine Art Test gesehen und war entsetzt, dass 80% der Leute nicht einmal auf Mails reagieren. Und der Rest auf eine Art und weise, dass ich mir gewünscht hätte, sie hätten es auch einfach bleiben lassen. Im Zuge der eigenen Verlagsgründung wurde uns dann von Leuten, die es wissen müssen, empfohlen, Gimmicks zum Buch zu geben. Bitte?! Abgesehen davon dass das bei E-Books wenig Sinn macht, sehe ich auch den Mehrwert bei Printbüchern nicht. Man könne keine Meinung beeinflussen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass das Buch besprochen würde, würde steigen. Oi.
Dann habe ich bei diversen Kunden und Freunden gesehen, was passieren kann wenn man dann doch jemanden überreden konnte (als Selfpublisher oder Kleinverlag versteht sich, bei größeren Verlagen ist das Buch vermutlich schon Gimmick genug) das Buch zu rezensieren. Leider kann ja nun wirklich jeder bloggen und qualitativ abliefern was er will. Eine Meinung ist oft schnell gefunden, nur sind die wenigsten in der Lage, diese auch nachvollziehbar zu begründen. Das Ego spielt eine Riesenrolle bei allen Rezis, denn gerade bei unbekannteren Verlagen und Autoren spielt man sich gern als "ich bin, du nicht" auf. Ich habe "Rezensionen" gesehen, da haben sich mir die Haare aufgestellt. Mein Favorit: In einem Frauenroman, der eine männliche sehr nerdige Hauptfigur besitzt, die sich einiges gefallen lässt und auch in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt, hieß es man habe ein solch reales Exemplar Mann zu Hause und könne deswegen einfach nicht darüber lachen. Warum aber lässt man sich dann das Buch geben, frage ich mich. Cover, Klappentext und Leseprobe waren nämlich eindeutig.
Mir zittern schon die Hände, wenn ich daran denke, dass wir Bücher veröffentlichen werden, die mitunter ein bisschen anders sind, bei denen man mitdenken und sich einfach darauf einlassen muss (Bücher, wie ich sie mir seit Jahren wünsche). Gibt es dafür heute eigentlich noch Zielgruppen? Blogger gibt es wie Sand am Meer, aber als wir in einer großen Gruppe versuchen, qualitativ gute zu finden, war die Liste von über eintausend auf keine dreißig geschrumpft. Wenn das nicht traurig ist weiß ich auch nicht. Immerhin: So wie die Besucherzahlen im Blog mich haben fast vom Hocker gerissen, weiß ich auch, dass aus irgendeinem Grund meine Zielgruppe im Ausland sitzt. Ich hoffe sehr, dass das auch auf die Bücher zutrifft, die wir 2016 veröffentlichen werden.
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Ich hoffe, Ihr hattet alle einen guten Rutsch (mich hat die Bronchitis dahingerafft) und wünsche Euch ein tolles, lesetüchtiges Jahr!

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