Sonntag, 1. Juni 2014

Ausblick auf den Blog im Juni


Das war der Mai
Der Mai entsetzte mit der Nachricht, dass Robin Hobb wohl vorerst nicht mehr in deutscher Sprache erscheinen wird. Dafür wird Dru Pagliassottis "Clockwork"-Serie fortgesetzt .
Helen Lowe ist als E-Book erschienen und Lauren DeStefano erscheint in Neuauflage diesmal gesamt.


Rezensiert:

Das war das Postfach im Mai
"Anthony Noll und der goldene Zeigefinger (Buch1): wenn kleine Roboter träumen" von Francis Linz:
So lautet die Prophezeiung. Und dies ist die Geschichte von Anthony, dem kleinen Zauberer, der, vom Schicksal auserkoren, dieser nicht nur auf einer Welt zur Wahrheit verhelfen soll. Doch zum Glück ist er dabei nicht allein. Denn da wären ja auch noch der bärenstarke Broms, die kleine Sims, die nicht nur so gekonnt ihre Frisur ständig zu wechseln vermag, die so unglaublich kluge Ramshin und ihr aller Diener, Glomp. Und natürlich nicht zu vergessen: Mathilda und der Baum! Und wer solch Freunde hat, das sei versprochen, der musst sich nicht fürchten um die Zukunft.

M. E. Lee Jonas: "Die kuriosen Abenteuer der J.J. Smith 01: Oma Vettel"
J.J. Smith ist ein modernes Mädchen, das seit acht Jahren in einem Internat auf der Nordinsel Neuseelands lebt. An die Zeit vor ihrem sechsten Geburtstag, hat sie jegliche Erinnerung verloren. Sie weiß nur, das ihre Eltern verstorben sind.
In letzter Zeit, geschehen allerdings immer öfter mysteriöse Dinge, die zu zahlreichen Konflikten mit ihrem Umfeld führen. Zudem plagen sie bizarre Alpträume.
Kurz vor ihrem vierzehnten Geburtstag, wird sie völlig unerwartet und auf ziemlich kuriose Weise mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Sie erfährt, das sie doch noch eine Großmutter hat, die mit ihrem eigentümlichen Diener auf der Südinsel lebt. Trotz anfänglicher Bedenken, entschließt sich J.J., die Weihnachtsferien auf dem geheimnisvollen Anwesen von Oma Vettel zu verbringen.
Dies ist der Auftakt zu einer Fantasy-Roman Reihe, die auf insgesamt drei Bände ausgelegt ist.

Von rund 30 historischen Kriminalfällen vom Land berichtet das neue Wochenblatt-Buch "Tatort Dorf – Historische Kriminalfälle vom Land". Das Buch ist kein Kriminalroman, sondern zeichnet historisch wahre, „tatsächliche“ Kriminalfälle nach, die sich auf dem Land, in Dörfern oder Bauernschaften ereignet haben. Der Autor Gisbert Strotdrees, Historiker und Journalist, hat dafür Gerichtsakten, Dorfchroniken und Verhörprotokolle gewälzt. Aufgespürt hat er unter anderem diese Fälle:
· eine Magd, die um ein Haar einen Bischof ermordet hätte,
· ein Wilddieb, der zum Volkshelden wurde,
· eine Hellseherin, die einen Mord aufklären sollte,
· Jugendliche, die einen Hof plündern, weil dessen Besitzer angeblich das Dorf verraten hat.
· einen Schwerverbrecher, der sich 573 Tage in den Wäldern vor der Polizei verstecken konnte

Im Flyfiction Fantasy Verlag sind zwei neue Werke erschienen.
"Dscheiga – Bist du bereit für eine Mission?"
Die 13-jährige Dscheiga landet in den dunklen Höhlen Miwalias. Es ist das Reich des Todes. Nur wenn sie eine Mission erfüllt, darf sie ins Leben zurück – in eine Welt, wo farbenprächtige Landschaften und ihre besten Freunde auf sie warten. Doch die Mission hat einen grausamen Haken. Soll Dscheiga sie fortsetzen? Gibt es keinen anderen Weg nach Hause?
Über ein Mädchen, das neue Freunde verraten muss, um ihre alten Freunde wiederzufinden.
"Countdown 24 Stunden – Die Falkenbombe"
Der 16-jährige Cero ist hochintelligent, aber bettelarm und lebt in den Slums von San Francis. Eines Tages gewinnt er das legendäre Online-Game „Detective Battle“. Doch sein Rivale missgönnt ihm den Sieg und setzt eine Falkenbombe auf ihn an. In 24 Stunden muss Cero den Stopp-Schalter finden, um sein Leben zu retten.
Zwei intelligente Jungen in einem tödlichen Duell!

Bernd Miether hat mit "a Dale: Staatsfeind Nr. 2" sein Debüt vorgelegt.

Eine PR-Agentur: "am Montag, den 26. Mai 2014 ist es soweit: Nach Hamburg und Düsseldorf eröffnet das Premium-Versandhaus TORQUATO sein drittes Ladengeschäft in Berlin. Entsprechend dem Slogan „ausgesucht gut“ finden die Gäste auf rund 200 m² Produkte aus den Bereichen Tisch & Küche, Haus & Wohnen, Schuhe & Kleidung, Bad & Körperpflege, Gepäck, Outdoor & Accessoires, Papier & Büro sowie Spielzeug & Kinder."

"Kämpf um Deine Daten": "Als Max Schrems von Facebook alle über ihn vorliegenden Daten verlangte, bekam er 1.200 A4-Seiten, darunter viele von ihm gelöscht geglaubte. Mit seinem Verfahren gegen Facebook wurde er zum international beachteten David, der gegen die Goliaths des Internet antritt.
Jetzt erklärt er den Datenwahnsinn so einfach wie Jamie Oliver das Kochen: Wie Konzerne ihre Kunden durchleuchten, auch ohne dass die ihre Daten angeben. Wie sie sich mit ihren politischen Lobbyisten die Möglichkeiten dafür schaffen, und wie sie alle, denen das nicht passt, so lange Unfug erzählen, bis sie ihnen glauben oder entnervt aufgeben. Ohne Panikmache, mit ungebrochener Lust an Technologie, fordert er seine Leser auf, sich zu wehren."

Pascale Maret: "Mich kriegt ihr nicht"
"Harrison Travis ist 19, als er im Gefängnis sitzt und seine Geschichte aufschreibt: Mit 9 Jahren klaut er das erste mal – eine Pizza, weil er Hunger hat. Von da an nimmt er sich, was er zum Leben braucht: Essen, Schlafsack, Autos. Und Flugzeuge – obwohl er nie eine Flugstunde absolviert hat. Auf seiner abenteuerlichen Flucht vor der Polizei wird er dank seiner cleveren und gewaltlosen Raubzüge weltweit zum Medien- und Facebook-Star!"


Das bringt der Juni
Der Juni bringt auf jeden Fall wieder mehr Rezensionen, die ich im Mai sträflich vernachlässigt habe. Das Projekt Zombie geht weiter und es warten die üblichen Verdächtigen auf den geneigten Leser.


Was mich bewegt hat
Im Mai war ich extrem anderweitig beschäftigt, ich habe Möbel umgestellt, gemalert, neue Möbel gekauft und zusammengeschraubt (gut, ich hab größtenteils zugesehen ...) und überhaupt einiges umorganisiert. Dadurch ist viel liegen geblieben und dadurch hatte ich kaum Zeit, mich durch etwas anderes "bewegen" zu lassen.
Allerdings habe ich festgestellt, dass ich in dieser stressigen Zeit vermehrt zu lockeren Frauenromanen gegriffen habe. Nicht, dass Fantasy irgendwie "anspruchsvoller" gewesen wäre, aber ich hatte keine Lust auf Diebeszüge, Schlachten und was sonst so modern geworden ist in diesem Genre. Da lagen mir ein historischer Liebesroman und ein zeitgenössischer über zwei charakterlich völlig verschiedene Zwillingsschwestern viel mehr.

Eine Sache ist mir allerdings während dieser Zeit unangenehm ins Auge gestochen: die Montagsfrage. Plötzlich gab es Montags in der Blogroll nur noch eine "Überschrift" bei ALLEN Blogs und zwar das jeweilige Thema der Montagsfrage.
Ehrlich Leute, muss das sein? Gibt es nichts anderes, über das man bloggen kann? Mich selbst interessiert null, ob Bücher nach Farben, Inhalten oder alphabetisch geordnet werden oder ob man lieber in der eigenen Sprache oder dem Original (damit ist sowieso nur Englisch gemeint und das ist traurig genug, es gibt nämlich noch ein paar Sprachen mehr) liest.
Unangenehm für den Leser - ich denke, sogar für eigentlich dafür Offene - wird es eben dann, wenn alle das gleiche machen. Das ist nämlich nur eines: fad.
Also bitte, einfach den eigenen Kopf anstrengen, es gibt so viel, über das zu bloggen es sich lohnt! Und wer gern seine Bücherregale zeigen möchte und wie genau dort alles einsortiert ist, der braucht doch keinen offiziellen Anlass dazu. Oder?

Im Zuge der Umstellaktion habe ich auch ganz diverse Bücher und "Sonstiges" aussortiert und stand plötzlich vor der Frage, was ich damit machen sollte. Ich habe zwar vieles über Tauschbörsen aus dem Haus bekommen, aber wie wird man in etwa ein kaum genutztes, älteres aber voll funktionstüchtiges Fax und einen immer noch tadellos funktionierenden Drucker los?
Ich dachte natürlich sofort an diverse soziale Einrichtungen wie z.B. Familienzentren, Behindertenwerkstätten oder Obdachloseneinrichtungen. Als ich dort aber anrief und fragte, bekam ich ziemlich unhöflich mitgeteilt, man sei doch keine Müllhalde. Als ich nachhakte und fragte, ob es vielleicht Besucher gäbe, die sich über ein Geschenk (!) in Faxform freuen würden, legte die Dame einfach auf.
Fazit wird wohl sein, dass ich die Geräte einfach wegschmeiße, was ich im übrigen von Anfang an hätte tun können. Allerdings willich nicht glauben, dass sich nicht noch jemand darüber gefreut hätte.

Vor Jahren habe ich mit einigen anderen Personen ein Projekt auf die Beine gestellt, was anstrengend aber auch schön gewesen ist. Nun kam aber nach doch einigen Jahren heraus, dass es eine der Personen offenbar zu gut gemeint hat. Sie hat betrogen und auch nachher nie eingestanden (der Zufall hat es offenbart). Natürlich hat sie sich dadurch in erster Linie selbst geschadet, aber ich finde es mehr als gemein, eben auch allen anderen quasi das Projekt kaputt gemacht zu haben.

Einen Tag vor dem Weltnichtrauchertag: Morgens gegen halb neun gibt es in einem mehrgeschossigem Haus in meiner Nähe eine Explosion. Es rücken zig Polizei- und Krankenwagen, sowie Feuerwehr und Hubschrauber an. Es gibt insgesamt nur sieben Leichtverletzte, aber das Haus ist hin und muss auf seine Statik hin überprüft werden, dazu sind einige Wohnungen ausgebrannt, in anderen flogen Türen auf und ging etliches Glas zu Bruch. Die Bewohner müssen einige Tage im nahegelegenen Kindergarten verbringen.
Was war passiert? Ein Mann Mitte zwanzig konnte seine Stromrechnung nicht bezahlen und schaffte sich so einige Gaskartuschen an. Morgens kam er dann auf die grandiose Idee, er könne sich an einer davon sein Feuerzeug nachfüllen ...
Rauchen tötet! Gut, in diesem Fall nicht, er hatte nur Verbrennungen an den Armen, was schon wie ein Wunder ist, denn es sind alle Kartuschen hochgegangen. Aber ob er jemals wieder froh wird nach all dem?


(Seltsame) Suchanfragen

lebendige elfen mit kostuem
Wie sollen sie denn aussehen? Wie Menschen? Orks? Häschen?

mythologische kreaturen
Einhörner?

ein satz mit klischee
Männer hören nicht zu.

menschliche stute
??

Kommentare:

  1. Ab und zu die Wohnung umräumen und umorganisieren ist doch was Schönes! :) Ich bin auch gerade fleißig am aussortieren, planen und Einrichtungsblogs lesen, weil ich nächste Woche umziehen werde.
    Das Problem mit den aussortierten Sachen, die eigentlich noch gut und funktionstüchtig wären, kenne ich. Ich bin einiges über Facebook losgeworden. Für meine Stadt gibt es eine "Suche/Biete"-Gruppe und eine "StadtX verschenkt". Vielleicht wäre das auch was für dich? Zumindest für den Drucker solltest du dort einen glücklichen Abnehmer finden.

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    1. Schön, wieder von Dir zu hören, habe mich schon gefragt was los ist. Allerdings habe ich Dich zufällig auf TT gefunden und gemerkt, dass Du noch lebst ;-)
      "Ab und zu" reicht auch, ich war völlig fertig danach, weil ich hasse, hasse, hasse, wenn alles kreuz und quer liegt und steht, weil es ja erstmal vom angestammten Platz weg muss, bis alles fertig ist. Man kommt nach Hause, öffnet nur die Tür einen Spalt weit und das Chaos springt einen an. Hinterher ist es aber toll! :)
      Die Tips finde ich toll, danke!!

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  2. Das mit der Montagsfrage nervt mich auch ein wenig, besonders da in den Antworten (auch durch die Fragen) kein Gehirnschmalz stecken muss und sie deshalb bei fast jedem Blog ähnlich sind. Wären es wirklich spezielle und interessante Fragen, wieso nicht. Aber die Fragen sind einfach furchtbar belanglos.
    Ich meine ich blogge gerade sehr, sehr wenig, für mich würde sich so ein Anlass wie die Montagsfrage super anbieten, um wenigstens etwas zu bloggen. Aber Nein Danke, auf so etwas lasse ich mich nicht herab. XD

    Und umräumen und umorganisieren fand ich immer toll, solange ich nur eun Zimmer hatte. Jetzt sind wir umgezogen, in eine größere Wohnung und der Umzug war der Horror. Jetzt bin ich froh, wenn ich in den nächsten Monaten kein einziges Möbelstück mehr verrücken muss (was leider utopisch ist XD)

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    1. Schön, auch Dich wieder zu lesen!
      Nun ja, ob ich an sich was gegen die Frage hätte, weiß ich nicht genau, aber ich habe was dagegen, wenn alle das gleiche machen ;-) nd Du hast recht, die Fragen sind nun wirklich so 08/15, dass mir der Link zum Initiator leid täte, weil der einfach nicht verdient ist. Es muss auch anders gehen. Aber vielleicht ist das wie bei den Gewinnspielen mit den zwei Antwortvorgaben ...

      Ich finde Umziehen ja immer Horror, vor allem mit Büchern *lach*
      Ich habe jetzt bei meinem Umräumen Dinge gefunden, die ich bei meinem Umzug (vor sechs Jahren*hüstel*) einfach mal ins Regal gestellt hatte, weil es da aufgeräumt aussah und dann vergessen. Sinnvoll ist anders. Nun ja, jetzt ist alles dreimal aus- und wieder eingräumt. Also räumen wird man immer irgendwie ... macht ja auch Spaß - ab und zu!

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  3. Haha, Monatsfragen-Flut-Beiträge ignoriere ich auch immer :D

    Und jaa, Umziehen ist schrecklich! Man hat immer viel zu viel Kram und wundert sich dann, wo das alles herkommt^^ Wohnungsauflösungen sind noch schlimmer - das hatte ich letztes Jahr. So viel Stress und man muss sich von so viel Zeugs trennen! Umorganisieren ist dann im Vergleich schon interessanter - wenn es nicht zu viele Räume sind :D Wir sind zB gerade dabei einen Schrank fürs Arbeitszimmer zu bauen^^

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    1. Dann wird man die bei Dir hoffentlich nie finden ;-)

      Stimmt, bei Dir musste ja alles irgendwie woanders hin ... mei, das stell ich mir wirklich schwierig vor, vor allem das sich-trennen ist nicht einfach. Da ist man beruhigter, wenn man es in vertrauenswürdige Hände abgeben kann und nicht einfach in den Müll pfeffert.
      Ich habe jetzt vier Schränke (zusammen)gebaut - reicht! ;-)

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  4. Also, bei mir gab / gibt es keine Montagsfrage, muss ich hier mal festhalten

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    1. *lach* Du bist die löbliche Ausnahme ;-)

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  5. Ich folge ja nicht vielen Blogs, trotzdem ist mir die Montagsfragen-Sache auch unangenehm aufgefallen und zwar auf Twitter, wo mir teilweise die Links zu den Antwortposts reihenweise retweetet wurden. Das muss ja eigentlich auch nicht sein. -_-

    Das mit dem Drucker/Fax finde ich extrem. So schaffen es solche Einrichtungen, dass man ihnen nie wieder etwas spendet. Offenbar brauchen sie ja nichts.
    Bei uns sind in den Supermärkten oft schwarze Bretter, wo man ein Zettelchen aushängen kann, dass man etwas anbietet. Vielleicht ja da?

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    1. Oh sieh mal, da ist es mir nicht so aufgefallen, aber ic bin nicht so häufig auf Twitter. Waren das wenigstens gute Antworten? ;-)

      Ich habe auch an so ein Brett gedacht, aber da muss man ja Kontaktdaten hinterlassen, ich wills ja nur raus und fertig. Bin schon so weit, es einfach an einen öffentlichen Platz zu stellen und einen Zettel mit "Zum Mitnehmen" draufzupinnen.

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