Donnerstag, 1. Mai 2014

Ausblick auf den Blog im Mai


Das war der April
Im April gab es einen Autorenplausch von und mit Sarah Gaspers zu ihrem neuen Roman "Äthergeboren". Es gab eine interessante Neuentdeckung, nämlich die "Pausengeschichten" und Will Wheaton suchte Gönner für seine Serie "TableTop".


Rezensiert:



Das war das Postfach im April
"HörGUT Ausstellung in Berlin - Hörbücher und mehr
Bis zum 30. Mai wird es auch in diesem Jahr wieder heißen „Gestern auf der Messe – heute in Berlin“. Bereits zum 13. Mal kann man die „HörGut Berlin-Mitte“ besuchen - die Präsentation aktueller Hörbücher in der Bezirkszentralbibliothek von Berlin-Mitte.
2013 wurden 640 Titel und mehr als 80 Verlage präsentiert. DAV ist mit seinen aktuellen Frühjahrstiteln natürlich mit dabei."

"berliner hörspiele hat den Sandmann von E.T.A. Hoffmann als szenische Lesung mit Musik und Geräuschen mit 12 Sprechern vertont.
Der Sandmann, als erstes "großes Hörspiel" der berliner hörspiele, wurde im verlagseigenen Tonstudio ansprechend, facettenreich und stimmig in Form gebracht.
Aus Respekt vor der Komplexität von Hoffmanns Geschichte und seiner wunderschönen Art die deutsche Sprache zu benutzen wurde der Sandmann ungekürzt und originalgetreu aufgenommen und mit Musik von Vladimir Bessonov und feinfühligem Sounddesign angereichert.
Jetzt steht „Der Sandmann“ bei Audible zum Download bereit."

"Der Roman Nennen wir sie Eugenie erscheint voraussichtlich im Mai. Das Autorenhonorar erhält der Exil e. V. Osnabrück.
Das Buch ist ab sofort vorbestellbar zum vergünstigten Subskriptionspreis von 9,00 € (späterer regulärer Ladenpreis 11,80 €):
Bei der Recherche für einen Artikel über lesbische Flüchtlinge im deutschsprachigen Raum stieß ich auf die Geschichte von Eugenie: Eine junge Frau aus dem Senegal hatte Asyl in der Schweiz gesucht, weil sie wegen der Liebe zu einer Frau und der drohenden Verheiratung ihre Heimat verlassen musste. Eine Mitarbeiterin der Schweizer Sektion von amnesty international erzählte mir in anonymisierter Form, was sie vom Schicksal der jungen Senegalesin wusste, einem Schicksal unter vielen: „Nennen wir sie Eugenie“, so begann ihr Bericht.
Auf der realen Grundlage dieses Schicksals beruht die hier entwickelte Handlung, die Einzelheiten allerdings sind erfunden oder anderen Lebensgeschichten entnommen, sie könnten so geschehen sein, aber auch ganz anders. Eugenies Geschichte handelt in Deutschland anstatt in der Schweiz, da mir die Verhältnisse, in denen Flüchtlinge hier (über)leben müssen, bekannter sind, als im Nachbarland. Die Fakten beziehen sich nicht auf eine Stadt oder ein bestimmtes Bundesland, hier mischt sich vieles aus unterschiedlichen Regionen und verschiedenen Herangehensweisen, die aber letztendlich alle so angelegt sind, dass die Flüchtlinge sich im Zufluchtsland nicht wohlfühlen sollen, um sie schnellstmöglich wieder loszuwerden.
Die junge Eugenie, die kurz vor Beginn ihres Studiums steht, muss den Senegal verlassen, weil ihre Liebe zu einer anderen Frau entdeckt wird. Eugenie flieht nach Deutschland, wo sie Schutz und Hilfe erhofft und um Asyl bittet. Das übliche Asylverfahren beginnt und sie muss alles über sich ergehen lassen, ohne wirklich zu verstehen, was die Behörden in diesem ihr so fremden Land mit ihr vorhaben. Eugenie erlebt den Alltag in der Flüchtlingsunterkunft, einer heruntergekommenen ehemaligen Kaserne, bestimmt von Perspektivlosigkeit, Langeweile und der dauernden Angst vor der Abschiebung zurück in ihre Heimat, wo sie Gefängnis und die Morddrohungen ehemaliger Freunde erwarten. Eugenie trifft andere Geflüchtete, die alle ihre eigenen Schicksale mitbringen. Und sie trifft Jeff, eine deutsche Aktivistin, die sie unterstützt und in der sie eine Freundin findet. Gemeinsam versuchen sie alles, um Eugenies Abschiebung zu verhindern.
Ich freue mich, wenn Ihr das Buch lest und/oder verschenkt und der Exil e. V. Osnabrück kann das durch den Buchverkauf entstehende Autorenhonorar für seine Arbeit gut gebrauchen."

"Kinderkampfkunst: Das (neue) Buch
Kinder lieben die asiatischen Kampfkünste
Es gibt viele ‚Warums‘ im Bereich der Kampfkünste, die zu einem großen Teil den Reiz für Kinder und Jugendliche ausmachen.
Das neue Buch "Kinderkampfkunst" widmet sich diesen Fragen, aber auch den tieferen Hintergründen der Kampfkünste. Kindgerecht, zum Selberlesen oder Vorlesen.
Die 19 Geschichten von erfahrenen Kampfkünstlern verschiedener Stile und Schulen können im Training, in der Teepause oder auch zu Hause helfen, den „Geheimnissen“ der Kampfkünste nachzuspüren. Fragen am Ende der Geschichten geben Anregungen zur weiteren Diskussion oder eigenem Nachdenken.
Für junge und junggebliebene Kampfkünstler, ihre Eltern und ihre Trainer."

"Heliosphere 2265" Band 17 ist erschienen. In “Kampf um die Zukunft” erreicht die HYPERION die Zielkoordinaten des Dunklen Wanderers. Überrascht stellt die Crew fest, dass mitten im Leerraum ein komplettes Sonnensystem auf sie wartet, das zudem bewohnt ist. In der Gegenwart beginnt unterdessen der Wahlkampf auf der NOVA-Station mit voller Härte. Intrigen werden gesponnen, die Vergangenheit der Kandidaten durchleuchtet und strategische Bündnisse geknüpft. Beim Kampf um die Zukunft der Solaren Republik steht nicht weniger auf dem Spiel, als der Platz an der Spitze der Republik.

Der Wahlkampf rückt näher, die Intrigen wachsen. Wer sich genauer über die einzelnen Parteien informieren möchte, kann dies HIER tun. Unter der angegebenen Adresse finden sich, auch für unsere Zeit, typische Wahlzettel mit den jeweiligen Parteiprogrammen.
*http://www.greenlight-press.de/hs-wahlseite*
Heliosphere 2265 gibt es bald auch auf die Ohren, denn es erscheint als Hörspiel. Umgesetzt vom Team der Interplanar Produktion, welches vor allem durch die Serie Mark Brandis bekannt geworden ist. Losgehen soll es im Spätsommer 2014, das erste Skript ist bereits fertiggestellt.
Neben Facebook, den Apps, dem Newsletter und der Website können Interessierte nun auch über Twitter Neuigkeiten zur Serie nachlesen.
Account: @Heliosphere2265
Account: @AndreasSuchanek


Das bringt der Mai
Im Mai geht es mit dem Projekt "Zombie" weiter, fertig ist er danach allerdings auch noch nicht. Wer hätte gedacht, dass das so lange dauern kann?
Gelesen habe ich Neues wie Altes, obwohl phantastisch, doch sehr unterschiedlich.
Daneben wie immer die üblichen Verdächtigen und einige Überraschungen.


Was mich bewegt hat
Immer wieder stieß ich im WWW auf eine Buchseite, die damit warb, dass sie mir Empfehlungen senden würde, wenn ich ihren Fragebogen ausfüllen würde. Leider startete dieser mit Frage Nr.1: Männlich oder Weiblich? In weiser Vorraussicht habe ich mich männlich gemacht, immerhin wollte ich Fantasy-Empfehlungen und war mir doch ziemlich sicher, was ich bekommen würde, wenn ich mein wahres Geschlecht angeben würde. (Was ja nicht falsch wäre, aber das suchte ich ja nicht.)
Obwohl ich nun Robin Hobb, Robert Jordan und Glenda Larke als Lieblingsautoren angab (eher auch, weil das die waren, die mir als erstes in den Sinn kamen), bekam ich als Vorschlag, siehe unten. Was bei den Empfehlungen allerdings mein Lieblingsleseort (Badewanne, Bett, Sofa, "andere Orte") mit der Sache zu tun hat, erschloss sich mir nicht. Also nein, die kann man beim besten Willen nicht empfehlen!
"schön, dass du unseren Fragebogen ausgefüllt hast!
Ich bin X und man findet mich im Buchladen meistens in der Abteilung Fantasy - genau wie dich.
Mein persönlicher Favorit für dich ist "Dracula". Eines meiner absoluten Lieblingsbücher, das auch total gut zu dir passen würde!
Für einen Vielleser wie dich ist auch das Buch "Interview mit einem Vampir" genau das Richtige! Ich selbst konnte es kaum zur Seite legen und kann mir vorstellen, dass es dir genauso gehen wird. Schau's dir doch mal an!
Wenn du die beiden schon gelesen hast, habe ich einen weiteren tollen Tipp für dich: "Seelen" liest sich nicht nur An anderen Orten super, sondern überall! Autor: Meyer, Stephenie"

Das Thema REs stand - neben vielen anderen - plötzlich mal wieder im Raum. Ich stieß über FB auf einen Post, der sich "NEIN! Keine Generalvollmacht für Verlage - Blogger sind kein Rezensionsvieh!" betitelte. Darin ging es um das neue Gesetz vom Bundesverfassungsgericht und wie verschiedene Verlage darauf reagiert haben. Es ist offenbar vorgekommen, dass einige sich von Bloggern/Rezensionsseiten eine Art Generalvollmacht ausstellen lassen wollten: "... bitten wir Sie daher um Genehmigung alle von Ihnen verfassten Rezension zu Büchern aus unserem Verlagshaus im Rahmen der Bewerbung unserer Bücher uneingeschränkt für jedwedes Medium und jedwede Werbemaßnahme ohne vorherige Absprache und ohne weitergehenden Informationen im Nachgang unentgeltlich und zeitlich unbeschränkt nutzen zu dürfen. Dies gilt uneingeschränkt für die Vergangenheit wie auch für zukünftige..."
Break
Es ist jetzt ungefähr ein Jahr her, da meldete sich eine der offenbar letzten kritischen Stimmen zum "Beipackzettel/Rezensionsrichtlinien".
Meine Meinung dazu HIER (direkt unter "Was mich bewegt hat").
Schon hier hieß es damals: "Mit dem Einreichen der Rezension geht die Einverständniserklärung einher, das wir mit Verweis auf die Quelle darauf zitieren und sie den Buchautor/die Buchautorin weiterreichen dürfen. Das kann auch zusätzliche Werbung für den Rezensionsblog bedeuten!"
Das kennen einige sicher aus diversen "Angeboten", die einen per Mail ereichen. Erst das jeweilige Angebot und sofort eine verschleiernde Aussage wie "dieser Content bringt Dir mehr Leser". Als wäre das Argument direkt davor plötzlich zweitrangig und man solle am besten nicht so sehr darüber nachdenken.
Später hieß es im Beipackzettel noch: "Eine Verlinkung der Rezension mit der Buchseite auf unserer Homepage und/oder zu einem Onlinebuchhändler ist eingebaut."
Break
In der Annahme, die Aussage "Blogger sind kein Rezensionsvieh" deute daraufhin, dass sich jemand kritisch(er) mit der gesamten Materie auseinander gesetzt habe, postete ich einen Kommentar. Die Antwort erschreckte mich: "Ja, es ist eine allseits bekannte Theorie, dass ein Rezensionsexemplar zur positiven Meinungsbildung bei Rezensenten führen soll, die jedoch im Bloggeralltag des 21. Jahrhunderts schnell und zahlreich widerlegt werden kann. Dass heute kein Blogger für ein paar Euro Buchwert mit seiner Meinung hinterm Berg hält, sieht man bei uns und Hunderten anderer Rezensionsseiten, die auch klar negative persönliche Meinungen zu Büchern abgeben, die ihnen von Autoren oder Verlagen überlassen wurden.
Zumal bei den meisten Lesermeinungen im Internet gar nicht kenntlich gemacht ist, ob der „Kritiker“ das Buch gekauft hat oder es ihm überlassen wurde. (...)
Ein beeinflussende Folge von Rezensionsexemplaren will ich aber gerne eingestehen: Da die Rezensionen den Verlagen gegenüber belegt werden, ist man gewiss, dass sie dort auch wahrgenommen werden. Anders als bei Frustrationsrezensionen („Ich habe Geld dafür hingeblättert und bin stinksauer, dem Autor sag ich jetzt mal meine Meinung“) achtet man sorgfältiger auf die Richtigkeit und Sachlichkeit der eigenen Aussagen und behauptet nicht „schlampiges Lektorat“, „falsche Übersetzung“ oder „Logikfehler“ wenn man es nicht belegen kann oder nur „so ein Gefühl“ hatte.
Diese angebrachte Achtsamkeit finden wir allerdings von Vorteil für alle Leser.
"
Das kann jetzt natürlich auch an mir liegen, aber sind wir jetzt ehrlich schon so weit, dass Leser, die die Werke gekauft/geliehen/getauscht haben, die Bösen sind? Eben: Frustrierte Säcke, die einfach behaupten, aber sicher nicht belegen?
Autsch!
Später dachte ich dann aber darüber nach und denke, dass sich hier vielleicht auch auf ein Phänomen bezogen wurde, dass oft im Selbstveröffentlichungsbereich vorkommt und vielleicht bei unbekannteren Autoren (?). Manchmal wird ja jemand abgewertet, obwohl nicht wirklich etwas dahinter steckt, in etwa beim großen Onlinebuchhändler.
Auf jeden Fall wird mehr als deutlich, dass es eine wie auch immer geartete Schieflage gibt. Und nur, weil wir im 21. Jahrhundert leben, ändert sich daran nichts. Im Gegenteil, es wird sicher eher noch zunehmen. Wer die Augen völlig verschließt, hat daran mehr Anteil, als er ahnt. Eine gesunde Portion Selbstkritik schadet also nicht.
Im Grunde geht es auch nicht so sehr darum, dass festgeschrieben wird, wie eine Rezension aussehen soll. Oder das Erhalten solcher Exemplare per se. Es ist der Umgang damit. Das gezielte Hinschieben zu einem ganz bestimmten Exemplar. Die viele versteckte Werbung, das System an sich, das man eben mitträgt. Wer also REs bekommen möchte, sollte nicht nur auf einen gewisssen Anspruch beim Formulieren einer wie auch immer gearteten Meinung achten. Sondern sich auch ein wenig mit den (üblichen) Standarts des gesamten Prozesses auseinandersetzen. Und dann eine Meinung fällen.


Vor einigen Monaten stolperte ich über die Job-Ausschreibung eines bekannten deutschen Verlages, der jemanden suchte, um ein neues Projekt des Verlages professionell zu betreuen. Es ging um ein "Storyboard", was als unheimlich innovativ und neuartig angepriesen wurde. Natürlich war die Assoziation zu einem bereits existierenden ähnlichen Projekt eines anderen deutschen Verlages sofort da.
Nun muss ich zugeben, dass ich mich mit beiden Projekten nicht beschäftigt habe. Ich weiß nicht, wie der genaue Ablauf ist und was wie gehandhabt wird. Ich kenne "nur" die Grundidee und die "Absicht". Schon damals wollte ich einen Beitrag dazu schreiben, mir kam dann jedoch die Zeit dazwischen, aber es ist nachzulesen, dass ich es schon damals als "Unart" bezeichnete.
Diese Boards sammeln im Prinzip Autoren - meist jene die (fast) direkt aus dem Hobby kommen und ködern diese mit eventuellen, professionellen Verlagsverträgen a la "werde entdeckt".
Nun habe ich selbst viele Jahre lang ein größeres Geschichtenforum geleitet, in dem sich diverse Autoren getummelt haben. Prinzip: Man stellt eine Geschichte ein und andere können diese kommentieren. Offenbar das gleiche, wie nun auch beim "Storyboard". Wie sensibel und leicht zu beeindrucken Jungautoren (und damit meine ich nicht (nur) das Alter)sind, habe ich in den Jahren schnell gelernt. Und wir, die wir damals die Leitung inne hatten (bis ich es dann allein war) wären nicht im Traum darauf gekommen, dies zu kommerzialisieren. Zwar gab es auch Schreibwettbewerbe und Schreibspiele, aber als Preis winkte zunächst ein von uns selbst gestaltetes Banner und später von den Mitgliedern gespendete Bücher.(Andere Möglichkeiten hat es damals übrigens durchaus bereits gegeben.)
Nun wird offenbar ein Mitgliedsbeitrag der beiden Projekte nicht fällig, aber ich komme nicht umhin mich zu fragen, wie lange dies so bleiben wird. Vielleicht gibt es auch später einmal eine Erweiterung in dem Sinne, dass die bloße Mitgliedschaft kostenlos bleibt (guter Werbeslogan!), aber um bestimmte Boardbereiche betreten zu können, müsse ein kleiner Betrag abgegeben werden. Selbstverständlich schaut in genau diese Bereich dreimal am Tag der Verlagslektor rein (ja, als ob!).
Das Veröffentlichen im Board ist offenbar von Anfang an von viel Konkurenz geprägt, wenn ich das recht verstanden habe, wird "gelikt", wer die meisten Stimmen hat, wird "ausgewählt" und näher begutachtet. Ähem. Da geht es also NICHT um Qualität, sondern darum, wie viele (potentielle) Leser mobilisiert werden können. Dieses Prinzip ist in Deutschland momentan weit verbreitet, nicht nur was solche Projekte angeht, sondern auch im Bereich Preise.
Schon lange kann ich diesbezüglich nur den Kopf schütteln.
Aber ich überlegte weiter - im Hintergrund wohlgemerkt, über die Wochen hinweg. Wenn man einmal auf etwas fixiert ist, fallen ja ganz diverse Dinge ins Auge.
Es gibt einen dritten Verlag, der schon vor der Job-Ausschreibung eine Academy gegründet hat, die diverse Seminare anbot. So gesehen durchaus keine schlechte Idee, aber wer sich auch auf diesem Gebiet etwas auskennt, erkennt schnell den eigentlichen Sinn dahinter. Und dass ein Verlag hinter der Academy steht ist auch eher fragwürdig in meinen Augen.
Dann kam, allerdings zu diesem Zeitpunkt wenig überraschend, kürzlich die Neuigkeit, dass ein vierter Verlag bei einem der oben genannten Projekte mit eingestiegen sei. Und schließlich hat nun auch ein fünfter ein solches Projekt eröffnet.
Und ich frage mich: Verlage, was läuft schief?
Natürlich fallen mir die verringerten Übersetzungen auf. Kein Hypegenre. Mehr Neuauflagen. Manche (Neu-)Autoren nur als E-Book. Oft kleineres Programm.
Steht es schon so schlecht um die Literatur in Deutschland? Lesen tatsächlich immer weniger Bürger und das bekommen nun alle zu spüren? Eben nicht mehr nur der ganze Kladderadatsch in den Buchläden, ehe man überhaupt zum Buch findet. Sondern nun auch finanzielle Engpässe in den Verlagen selbst? Müssen neue Ideen gesammelt und Projekte erschlossen werden, um neben dem eigentlichen Kerngeschäft Geld in die Kassen zu spülen?
Dass man mit dem Verlegen nicht reich wird, zeigte: "Durchkalkuliert! Von der Schwierigkeit, mit Büchern Geld zu verdienen."
Dennoch gibt es ja ab und zu Indie-Autoren, die hin und wieder beachtliche Einzelerfolge erzielen. Und man fragt sich: Wie machen die das nur? Und: Will das letztendlich nicht jeder, der schreibt?
Aber statt mal zu schauen, was der Leser von heute - mit all den neuen technischen Möglichkeiten - wirklich will und/oder braucht, wird auf Altbewährtes in neuem Gewand gesetzt und natürlich den Ruf, den man hat. Ist eben doch etwas anderes, einen Verlag im Rücken zu haben, statt nur sich selbst, denkt man sich da wohl. Aber wenn das so wäre, gäbe es diverse andere Fälle nicht. Und wie lange, frage zumindest ich mich, werden diese Verlage ihren Ruf noch behaupten können, wenn plötzlich das, was einst angeprangert wurde, legitim wird.
Das Spielen mit Hoffnungen von Autoren.
Ehrlich, muss das sein? Mir gefällt der Weg, der hier neuerdings beschritten wird überhaupt nicht!


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